Beiträge von Volker_D

    Die Kältwarungen finde ich schon sinnvoll. Viele unserer Schüler (insbesondere die 5. und 6. Klässler beim Wechsel in Fachräume und Sporthalle) müssen eine Holzbrücke überqueren. Mit dem schönen Hinweis, dass es hier keinen Winterdienst gibt. Schlussfolgerung: In den letzten Jahren haben sich zig Leute langgelegt. Bei morgentlichen Temperaturen von um -4 bis +4°C. Nach dem letzten Knochenbruch kamen die endlich mal auf die Idee ein rauhes Metallgeflecht auf dem glatten Holz zu befestigen. Bei der zweiten Brücke haben Sie es interessanterweise nicht gemacht. Die vielen Stürze reichen nicht; es muss sich auch erst jemand die Knochen brechen.

    @O.Meier: Dem stimme ich fast voll zu. Etwas sollte man aber nicht ganz aus den Augen verliegen. Gob formuliert "Cloud computing", "Tracking" und " "Zwangsapplikationen" ". Klar können alle 3 schöne Vorteile bieten. Aber alle 3 haben auch Nachteile. Sowohl Apple als auch Microsoft versuchen, meiner Meinung nach, dort immer stärker (zu stark?!) hinzulenken; und selbst die große Linux-Distribution Ubuntu versucht(e) sich auf diesen Gebieten (mit Ubuntu one, der Amazon verknüfung, ...). Da muss einem dann einfach klar sein ob man das will oder nicht. Da sollte man meiner Meinung nach immer wieder genau hinschauen und "protestieren". Das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern positiv. Genau so, wie die Leute auf der Straße auch schon mal, ganz zu recht, legal, mit sehr guten Grund, ... sich politisch aktivieren und ihre Meinung kundtun (protestieren).

    Das ist dann nicht mehr die Frage "BMW" oder "Mercedes", sondern eher die Frage: Auto, welches ich auch in einer freien Werkstatt reparieren lassen kann und genau so fährt wie ich es befehle ohne andere darüber zu informieren; vs. Auto, welches nur noch vom Hersteller repariert werden kann, alle Daten immer zum Hersteller sendet (Aufenthaltsort, Fahrweise für die Versicherung, ...) und aus Sicherheitsgrunden (massiv) in die Fahrweise eingreift (im schlimmsten Fall z.B. das Auto stilllegt). Natürlich haben beide Fahrzeuge ihre Berechtigung. Man kann für beide Varianten Vorteile finden.

    Insofern finde ich es immer wieder ok, wenn man einmal Gemeinsamkeiten und Unterschiede abklopft.

    Die von dir angesprochene Bedienung ist natürlich das wichtigste; aber sie ändert sich auch immer wieder ganz schnell. Und das bei allen Systemen! Bei Windows z.B. mit "Startknopf", dann ohne, dann wieder mit.

    Bei Apple: Das scrollen mit der Maus invertiert, dann wieder "klassisch", dann wieder invertiert.

    ...

    (Da könnte man jetzt bei allen Systemen wahrscheinlich je mehrere dutzende solche Änderungen in der Bedienung aufzählen)

    Ich benutze zu 90% Linux. 9%Windows. 1%Apple. Wir haben in der Schule jetzt iPads. Eine der ersten Aktionen der Lehrer: Microsoft Produkte (Word, PowerPoint, ...) installiert, weil das iPad mit der Apple Software viele Dokumente sonst nicht richtig öffnen konnte. Und als "Tafelsoftware" wird auch eine Alternative genommen (also weder Apple noch Microsoft. So viel zu "geschlossene Ökosysteme" sind gut.)

    Der Preis und das geschlossene Ökosystem.

    So war die Frage nicht gemeint, der Bezug sollte eigentlich auf die Gestensteuerung von [Zitat] "Betriebssystem und das trackpad (!!!!) Gold wert: viele Word und pdf Dokumente gemeinsam mit Internetseiten und emails offen haben, dazwischen wechseln und Dinge ändern / einfügen / formatieren...." beziehen. Dort sehe ich keinen Unterschied warum es jetzt leichter sein sollte. Dort herrscht Gleichstand.

    zum Preis: Bei Windows gibt es sowohl teuere, günstigere und gleich teure Systeme. Wir kann da bei Apple der Preis besser sein?

    zum geschlossenen Ökosystem: Warum soll ein geschlossenes Ökosystem besser sein? Klar gibt es ein paar Vorteile, aber auch Nachteile.

    Am Besten finde ich immer die Leute, die auf ihren Mac auch Windows und/oder Word von Microsoft installieren; aber nur von Mac schwärmen und schlecht über Windows sprechen; meistens aber mit Microsoftprodukten auf ihrem Mac arbeiten. Ich kenne kaum Mac Nutzer, die nicht zumindest eins von beiden machen. Ich kenne ziemlich viele, die mindetens eins von beiden machen. (Mir fällt aber auf Anhieb niemand ein, der MacOS auf seinen Windows PC installiert hat. Ich hatte das mal vor ein paar Jahren in einer Virtuellen Umgebung ausprobiert. Lief aber schlecht. Daher wieder runtergeschmissen und einen Mac gekauft. Den nutze ich heute aber nur noch ~1 mal pro Monat zum kompilieren. Ansonsten ist der immer aus. )

    Das Problem wird sein wie viele Schienen ihr insgesamt habt und wie die liegen. Der Stundenplaner muss nämlich auch die Schüler konfliktfrei setzen können und dein Wunsch dürfte dann i.d.R. eine von 3 Konsequenzen haben:
    a) der 3-Stündige Block liegt am Rand, sodass Schüler in der selben Schiene - aber anderen Kurs - nur 2 Stunden haben und du bzw. deine Schüler die einzigen sind, die 3 Stunden haben, also entweder eine Stunde eher anfangen müssen als üblich oder eine Stunde länger bleiben müssen üblich. Dafür gibt es aber bei Schülern vorschriften (Die habe ich aber für die Oberstufe gerade nicht im Kopf)
    oder
    b) Alle Kurse, die parallel liegen (also in einer Schiene sind), werden auch dieses Blockmodell fahren müssen. Sprich: Du zwingst allen Kollegen/Schülern der anderen Kurs (in der geleichen Schiene) dieses Modell auf.
    oder
    c) Ihr habt so viele Schienen, dass dies konflikfrei in einer anderen Schiene passt. So viele Schienen bedeutet aber auch viele Freistunden für die anderen Lehrer und Schüler. Was für dich toll ist, ist für ALLE anderen Lehrer und Schüler (also nicht nur die Kurse in der einen Schiene, sondern alle Kurse!) dann eher eine Strafe.

    Ich denke da wird die Schuld etwas zu einfach abgeschoben.
    a) Die Ansprüche (einiger Nutzer) steigen. Damals hat meinen einfach nur Text geschrieben. Heute "müssen" da auch Bilder und Videos ins Dokument, die Leute hören im Hintergrund Musik dabei und der Sprachassistent soll dann auch noch die ganze Zeit zuhören und reagieren. (Nein, mache ich beides nicht; aber ich kenne Leute, die es so machen).
    b) Es werden Fehler und Sicherheitslücken in Hardware und Software gefunden. Diese müssen korrigiert werden. Die zuletzt entdeckten Sicherheitsprobleme von CPUs haben leider doch etwas an Performance gekostet. Bei Hardwarefehlern kann das Betriebssystem nichts dafür- Ist bei allen Betriebssystemen so.
    c) Unter anderen aufgrund von a) und b) wird Software neu geschrieben. Dann gibt es auch neue Schnittstellen. Wenn dann aber der Hardwarehersteller diese neuen Schnittstellen nicht nutzt und es Geheim hält, wie seine Hardware anzusprechen ist, dann kann die neue Software die alte Hardware nicht nutzen. Schuld sind da eher die Hardwarehersteller, nicht das Betriebssystem.
    d) Bei anderen Herstellern ist es nicht viel besser. Auch Apple, obwohl die ja nun wirklich nur eine handvoll Hardware unterstützen, nicht so wie Microsoft und Linux mit Millionen verschiedener Geräte, lässt alte Hardware gerne sehr radikal fallen - viel extremer als Microsoft. Bei Linux ist es nicht viel besser. Die lassen alte Hardware zwar i.d.R. nicht so schnell fallen, dafür dauert es mitunter sehr lange, bis die neue Hardware überhaupt gut läuft; wenn überhaupt. Da ist aber mal wieder nicht das Betriebssystem schuld, sondern der Hardwarehersteller.

    Mein Windows Laptop ist jetzt ~7 Jahre alt. Läuft noch immer sehr gut und hält bestimmt noch die nächsten 7 Jahre. Mein Linux Rechner ist ~10 Jahre. Läuft auch noch perfekt und wird noch ein paar Jahre mitmachen. Ich wette dass mein macMini (obwohl es der jüngste Rechner ist!), der erste von einen Rechnern sein wird auf dem ich das Betriebssystem nicht mehr aktualisieren kann.

    Lüfter hast du i.d.R. 2 (Netzteil und CPU). Evtl auch mehr (GPU, Gehäuse, Mainboard). (Bei einem Notebook ist es oft nur ein Lüfter.)

    Extra Grafikkarte: Wenn du Videoschnitt machst, aufwändige 3D-Spiele spielen willst, Blender benutzt, aufwändige CAD Software nutzt, Passworte knacken willst, eine VR Brille nutzen willst,...

    Ich vermute aber du willst: Im Netz surfen, Videos gucken (nicht schneiden), max. ein kleines Spiel, typische Bürosoftware, Musik hören, typische Lehrsoftware benutzt, ...
    Dafür braucht man keine extra Grafikkarte und kann eine integrierte Grafikkarte der CPU nutzen. Das spart nicht nur Geld, sondern sehr oft auch Strom.

    USB 3.0: Kannst du durchzählen. Eigentlich brauche ich max 2. (Kartenlesegerät + externes Laufwerk). Die anderen Geräte laufen nur mit USB 2.0 (bzw. über LAN). Wenn du mehr hast, dann ist das natürlich nicht schlimm.

    Schneller RAM: Naja, was hat man davon, wenn man sich doppelt so teuren RAM kauft, und damit ein Spiel 10% schneller läuft. Eine Textverarbeitung wird nicht schneller. Würde man aber statt 1*8 GB lieber 2*4 GB kaufen, dann hat man evtl. sogar noch Geld gespart und das Spiel würde deutlich schneller Laufen. Nachteil ist: Späteres Aufrüsten ist "schwerer". Daher aber auch hier der schon richtige Tipp 8 GB zu nehmen. Ich wette 4 GB würden die auch noch die nächsten Jahre reichen. (Warum? Weil bei meinen 4GB i.d.R. weniger als 2 belegt sind. - Bei uns in der Schule sind über 50 Arbeitsplätze (Thin Client) an einem Rechner angeschlossen. 8 Kern Rechner mit 32 GB ohne extra Grafikkarte. Solange die Schüler nur surfen und Textverarbeitung machen reicht das vollkommen aus und ist schnell genug. Erst wenn die gleichzeitig Bilder einfügen und drehen, ... bricht die Leistung zusammen.

    Was ist "schnelles WLAN"? Das hilft dir nicht viel, wenn du das dem Händler sagst. Damit könnte er dir trotzdem alte Dinge andrehen.

    Schnelle SSD (vs. langsame SSD): Klar, in Benchmarks, wenn man 100.000 kleine Dateien kopiert oder eine 10 GB große Datei, dann wirst du den Unterschied zwischen einer schnellen und einer langsamen SSD bemerken. Im "normalen" Leben (Rechner starten, Textverarbeitung nutzen, im Netz surfen, ...) wirst du (mit großer Wahrscheinlichkeit) keinen Unterschied bemerken.

    Ich benutze zum aller größten Teil Linux. Das es allerdings (deutlich) komfortabler ist als Windows wage ich (etwas) zu bezweifeln.
    Was soll an der Bedienung von Firefox unter Linux jetzt so viel besser sein als unter Windows? Das könnte man jetzt mit sehr vielen Programmen so fortsetzen.

    Auch das "Linux updated die Software automatisch" ist leider nur in der Theorie richtig.
    Ich habe z.B. extra die Ubuntu LTS version, weil die ja lange mit Updates versorgt wird.

    Wenn ich aber mal folgendes eingebe, dann bemerkt man schon, dass diese Theorie nicht so ganz stimmt:
    ubuntu-support-status --show-unsupported

    Keine 60% werden 5 Jahr unterstützt. Ein sehr großer Teil nur 3 Jahre. 35 Paket werden gar nicht mehr unterstützt (obwohl es die aktuelle LTS-Version ist!).
    LibreOffice ist immer noch Version 6.0. Dabei hat die Version im Mai 2019 End of Life erreicht. Aktuell ist Version 6.3.

    goeba: Ja, Artikel kenne ich. Deine Ausführungen kann ich komplett nachvolziehen/unterstützen.

    Programm ist schon öffentlich. Ich werde allerdings hier im Forum keinen Link oder Namen angeben und auch bitten, dass es kein anderer macht. Link schicke ich dir per PM zu. Rückmeldungen höre ich mir gerne an.

    Lüfterlos muss bei einem PC gar nicht sein. Einen guten PC hört man auch mit Lüfter (fast) nicht.
    CPU und GPU halten aber passiv i.d.R. auch sehr lange, da diese u.a. auch bei zu großer Hitze vorsichtshalber langsamer takten/werden.
    Was man oft nicht bedenkt ist, dass bei lüfterlosen Systemen der gute Luftstrom im Geäuse und/oder Netzteil fehlt und dann dort andere Bauteile (die eigentlich sonst gar nicht so warm werden und normalerweise keine extra Kühlung haben) schneller schlapp machen.

    Es kommt einfach darauf an, was man mit seinem Rechner machen möchte. In den letzen Monaten habe ich z.B. sehr viel an meinen Kursplanungsprogramm für die Oberstufe geschrieben. Dafür braucht man eingentlich ein "Monster"-Pc, da die Lösung solcher Planungen extrem komplex sind. Ich habe es aber komplett auf einen Raspberry Pi 3 gemacht. Und ehrlich gesagt: Ich habe in der Praxis fast keinen Unterschied zu einen (auf dem Papier) viel schnelleren PC bemerkt. (Das würde ich jetzt aber nicht für die tägliche Arbeit in der Schule empfehlen. Da empfehle ich auch eher, wenn man einen Rat haben möchte, einen "normalen" Windows-PC)

    @MarlenH: Du hattest geschrieben, dass du dein iPad zu 98% (für die Arbeit) nutzen kannst. Und ich habe geschrieben, warum ich mein iPad nicht zu 98% nutze. Der Grund für mich sind (u.a.) die Bildschirme. Im Moment nutze ich es zu geschätzt 0,01%. Aber wir bekommen Beamer+AppleTV in die Schule; ich schätze dann wird der Anteil auf ~1% steigen. (Bei anderen Lehrern evtl. höher, aber ich habe recht viel Unterricht im Computerraum und für zu Hause meine kleinere handlichere Tabletalternative.)

    Ein anderer hier noch nicht genannter Aspekt, den ich immer beim Rechnerkauf beachte: Lautstärke der Lüfter. Oder durfte ich das jetzt auch nicht schreiben, weil es hier nicht um Lautstärke ging?

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