hmm.. Maylin85: Bist du dir da sicher?
a) Du kommst doch aus NRW, da haben die Schulen VR Stunden. Warum ihr nicht?
b) Vielleicht verstehe ich in deinem Profil die Schulform falsch, aber habt ihr nicht eine Oberstufe (Sek II)? Da lassen die Schulen doch gerne die Schüler selbstständig arbeiten ohne Lehreraufsicht. Sprich: In gut 1/3 aller Stunden werden überhaupt keine Vertretungen gemacht. Stichwort "Eigenverantwortliches Lernen" (EVA).
Beiträge von Volker_D
-
-
Wenn es bei Doppelbesetzungen rumort, dann muss man den Kollegen auch klar machen, dass dann ein anderer Kollege in der konkreten Stunde (ggf. unbezahlte!) Mehrarbeit macht. Umgekehrt: Wenn man selbst unbezahlte Mehrarbeit machen muss, dann nur, weil jemand unbedingt seine Doppelbesetzung behalten will?!
Ich würde einfach in der Lehrerkonferenz mal ein Stimmungsbild einholen:
"Was ist auch lieber, Doppelbesetzung aufheben oder (ggf. unbezahlte!) Mehrarbeit?"
Abstimmen braucht man dafür nicht: Diese Stunden sind extra dafür gedacht im um sie für Vertretungen nutzen zu können!VR Stunden haben wir im Schnitt weniger als 1 pro Lehrer. Bereitschaft 0.
Auch bei den Bereitschaftsstunden sollte man sich überlegen wie sinnvoll ist:
Positive: (Viele) Bereitschaftsstunden -> weniger Überraschung plötzlich Mehrarbeit zu machen
Negative: (Viele) Bereitschaftsstunden -> im Grunde erhöht dies nur indirekt die Anzahl der Springstunden. Und Grundschulen kommen mit 0 Springstunden aus! Sinn?!
Klar: Im Januar und Dezember freut man sich evtl. über solche Stunden. Und in den anderen Monaten? Da ärgert man sich, weil man nur unnötig "abhängt". -
Die Befürchtung, dass sich bei wenigen Springstunden die Vertretung auf wenige Schultern verteilt, halte ich für unbegründet.
Die Gründe hören sich im ersten Moment logisch an, aber guckt man in die Praxis:
- bevor wirklich jemand Mehrarbeit machen muss, kann man die VR (Vertretungsreserve) nehmen. Danach kann man jemand aus einer Teamteaching/Förderstunde nehmen. Im Optimalfall müssten dann also schon mal mehr als 2 Personen krank sein bevor ein anderer Lehrer Mehrarbeit machen muss.
- das Problem mit dem "es müssen Lehrer früher kommen bzw. länger bleiben" hat man IMMER! Egal wie viele Springstunden im Plan sind! Warum? Weil es auch eine erste und eine letzte Stunde gibt. Dort tritt das Problem immer auf! An vielen Schulen hat man dieses Problem also immer in 1/3 aller Stunden; ganz egal wie viele Springstunden im Plan sind; egal ob 0 oder 20 Springstunden.
- An Grundschulen werden sehr gerne alle Pläne mit 0 Springstunden erstellt (weil es dort viel einfacher zu machen ist) und dort gibt es auch viele Teilzeitkräfte, die Kinder in Betreuung haben. Trotzdem setzen die (mir bekannten) Grundschulen seit Jahren die Pläne immer mit 0 Springstunden für Lehrer und können das Problem mit den Teilzeitkräften lösen (und/oder halten es für nicht gravierend, wenn da an einem Tag mal ein Lehrer bekanntermaßen in der 6 Stunde sein Kind abholen muss, er aber an einem anderen Tag mal in der 3. Stunde länger bleiben kann in der Schule.)Die Belastung der immer gleichen Lehrer rührt oft gar nicht daraus, dass die Anzahl der Springstunden gering ist, sondern aus dem Vertretungskonzept der Schule. Dort sind oft Regeln wie "Als nächstes ein Lehrer mit dem gleichen Fach einsetzen" und/oder "Als nächstes einen Lehrer, der die Schüler kennt" nehmen und die Regel "Verteile möglichst gleichmäßig" kommt erst ganz zum Schluss.
Ein weiterer Punkt ist, dass oft die gleichen Lehrer krank sind und somit auch immer die gleichen Stunden, Fächer und Schüler betroffen sind; dadurch ergibt sich oft automatisch, dass immer der gleiche Lehrer "dran" ist. Wenn man genau darüber nachdenkt, kann man das sogar als Vorteil sehen. Der Lehrer kennt dann die Schüler, kennt das Thema, ... Kann also viel besser weiterarbeiten. -
Ja, ich glaube genau so war die Frage gemeint. Aus Tc kenne ich das Maximum. Aus HW leider nicht. Wer kennt es (mit Quelle)?
-
Wenn schon die Raumgröße es nicht hergibt, dann wäre das Problem schnell gelöst. Ich befürchte aber, dass der Raum selbst groß genug sein wird, da in HW Räumen oft große Bereiche ohne Küchenzeilen sind (nur Tische).
Der Raum könnte also theoretisch auch groß genug für 2 Klassen sein, wenn dort aber nur 6 Kochzeilen sind, dann muss man den Unterricht auch irgendwie organisieren. Und ich vermute, dass die Frage so gemeint war. Ich lasse mich aber gerne aufklären.Meiner Meinung nach genau so absurt wir die Computeräume. Klar dürfen dort oft 32 und mehr Schüler rein, weil der Raum groß genug ist und alle einen Tisch uns Sitzplatz haben. Wenn dann dort aber nur 16 Rechner aufgebaut sind, dann ist das meiner Meinung nach einfach etwas "dumm". Die Hälfte der Klasse kann dann im Grunde nicht sinnvoll arbeiten. Daher haben wir an unserer Schule z.B. Informatik und HW "gekoppelt".
-
Naja, wenn ich es aus der Perspektive lese, dann wundern mich die Anfrage von november0411.
Oder schreibt ihr (Nitram) auch in euren schulinternen Lehrplan für Mathematik rein ob es verpflichtende Vorgaben für die Anzahl der Personen im Raum, die Raumtemperatur, das Raumvolumen, die Luftfeuchtigkeit, den ... gibt? -
Der Schulleiter wird dafür aber nicht mehr Stunden von der Schulaufsicht bekommen.
Er kann sich im Grunde nur für eine der Lösungen a) bis e) entscheiden.
a) bis b): siehe oben
c) HW ist dann eben nur Theorie und nicht Praxis
d) Er beantragt eine geeignete/größere Küche beim Schulträger
e) Es findet kein HW statt (HW ist ja kein Fach, welches ein Schulleiter seinen Schülern anbieten muss) -
Soetwas findet man auch nicht in den Kernlehrplänen. Dort geht es nicht um Sicherheit, sondern um Inhalte; Methoden, ...
Eine solche Regelung müsste man eher in der RISU suchen. Habe ich dort auf Anbieb nicht drin gesehen.
Notfalls beim GUV (Gemeinde Unfallverband) anfragen.Meine persönliche Meinung: Wie ist das in D, M oder E? Müssen sich dort die Schüler immer mit vier Personen ein Heft teilen? Ok. In HW kann dort eine andere Person den Tisch decken, Abwiegen, schneiden, .... Ich habe kein HW, aber ich würde aus dem Bauch heraus schon 3 als (fast) zu viel empfinden. (Nur so als Arguemnt für den Chef)
Ihr müsst aber auch bedenken was die anderen Schüler dann machen sollen. Es gibt nur 3 Möglichkeiten:
a) Ihr habe den Unterricht im Kurssystem. Dann könte man ein Limit, zumindest aus Sicht des Stundenplaners, leicht umsetzen.
b) Ihr habt es im Klassenverband. Dann wird es schwierig. Was sollen die anderen Schüler in der Zeit machen?
Lösungen
b1) Der Unterricht findet Nachmittags statt. Die anderen Schüler gehen nach Hause.
b2) Ihr habt den Unterricht vormittags (in 5&6 finde ich am sinnvollsten), dann braucht ihr noch ein Fach, welches die anderen Schüler "auffängt". Am bestens eins, welches ebenfalls Sicherheitsprobleme und/oder Probleme mit zu geringer Anzahl an Arbeitsplätzen hat. Also z.B. Technik, Informatik, Textil (wenn die Nähen machen und ihr nicht so viele Nähmaschinen habt), ...
b3) Es wird ein anderer HW Lehrer parallel gesetzt, der den anderen Teil der Klasse in Theorie unterrichtet.Lösung a, b2 und b3 haben den Nachteil, dass sie direkt Lehrerstunden "fressen". Evtl. muss dann das AG Angebot an eurer Schule gekürzt werden, oder ... gekürzt werden.
Lösung b1 hat diesen Nachteil zumindest nicht direkt (nur indirekt, da der einzelne Schüler weniger Unterricht hat) -
-
So gesehen sind, wenn der Schüler jetzt nicht gerade im 10 Schuljahr oder der Q1 oder Q2 ist, alle Noten egal. Da könnte im 1. Halhjahr auch in allen Fächern eine 6 auf dem Zeugnis stehen. Man bleibt nicht sitzen und das Zeugnis wird sich wahrscheinlich nie mehr einer angucken.
Aber nur weil es egal ist, sollten wir (möglichst) nicht "falsche" Dinge machen. -
-
-
Ich kenne die Schüler nicht privat.
Filmerin und Drogenhändler: Waren vorher und nachher unauffällig. Mit dehnen konnte man sich im Unterricht und auf dem Schulhof ganz normal und nett unterhalten. Die haben nicht andere Schüler beleidigt, geärgert, ...
Den Schläger hatte ich wie gesagt nicht, kannte ich nur vom Schulhof. Klar hat der öfters mal jemanden geärgert und machmal doofe Sprüche auf Lager. Da könnte ich aber in fast jeder Pause Schüler nennen und die sind auch alle Ordnungsmaßnahme weggekommen. -
Ich bin bei den von mir 3 genannten Fällen nicht Klassenlehrer und war auch nicht bei den Ordnungsmaßnahmen dabei, aber der "Drogenhändler" war bei mir in Mathe gut; hat verdammt oft gefehlt und trotzdem i.d.R. 2en geschrieben. Während andere, die immer da waren auch 6en geschrieben haben. Er war unauffällig und höflich. Die "Filmerin" war bei mir durchschnittlich und ebenfalls unauffällig. Den "Schläger" hatte ich nicht, kann die Leistung nicht beurteilen. Klar gibt es auch deine genannten Fälle, habe da jetzt aber keine Statistik auf Lager um dir zu sagen ob es jetzt viele oder wenige sind.
-
Es hilft hier nicht viel herumzumeckern. Ihr müsst immer zusammen mit dem Stundenplaner sprechen.
Evtl. ging es echt nicht anders und wenn der Stundenplaner jetzt mit Gewalt versucht euren Wunsch umzusetzen, dann wird es an anderer Stelle wieder schlechter. (Notfalls wir er für alle Kollegen die möglichen Springstunden erhöhen). Damit ein Stundenplaner es auch ohne schafft, müsst ihr es ihm auch leichter machen und nur Wünsche angeben, die wirklich benötigt werden. Wenn ich z.B. versuche den Fachunterricht immer im Fachraum zu setzen und das kaum schaffe, dann aber mitbekomme, dass die Kollegen gar nicht in den Fachraum gehen, sondern im Klassenraum bleiben, dann ärgert mich das ungemein. Wenn ich das vorher gewußt hätte, dann hätte ich den Fachraum nicht beachtet und ich hätte bei anderen Lehrern andere Wünsche bachten können bzw. für alle Lehrer die Anzahl der Springstunden reduzieren können.
Daher gilt: Mit dem Stundenplaner sprechen; im sagen was ihr gerne hättet UND was er nicht beachten muss. Gerade der zweite Teil wird gerne vergessen und dann wundert man sich, wenn der Stundenplaner irgendwann an sein Limit kommt. -
-
Soweit ich weiß, werden bei uns alle schriftlichen Arbeiten (Proben, Schulaufgaben, ...), die in der Zeit des Ausschlusses vom Unterricht geschrieben werden, mit 6 bewertet. Deshalb finde ich es schon "nett", dass er die Arbeit mitschreiben "darf".
hmm... bei schrifltichen Arbeiten fände ich das zumindest "komisch". Kann mir nicht vorstellen, dass das vor Gericht durchkommt.
Beispiel:
3 Schüler machen gemeinsam den gleichen Mist. Alle 3 werden mit 5 Tage Schulausschluss bestraft.
Schüler 1 ist in Klasse 9a. In der Woche schreiben sie zufällig keine Arbeit. -> Minimale negative Auswirkung.
Schüler 2 ist in Klasse 9b. In der Woche werden in der Klasse zufällig zwei Klassenarbeiten geschrieben. -> beide 6 (Da nur 2 Klassenarbeiten geschrieben werden hat es zur folge, dass ein ganzen Quartal schriftlich ungenügend ist.)
Schüler 3 ist in Klasse 10a. In der Woche werden die ZP10 Arbeiten geschrieben -> 50% der Endnote des Zegnisses sind somit 6. -
In NRW sollte man sich evtl. doch noch einmal LOGENIO angucken. Gestern gar es die Info zum neuen Start.
Vorteile:
a) es ist DAS offizielle Tool
b) es gibt vom Land eine Ermäßigungsstunde für die Schule
c) es ist für Lehrer kostenlosNachteile:
d) Die (damalige) Testphase war wohl nicht so erfolgreich
e) es ist (scheinbar?) nicht so umfangreich wie andere Tools
f) Aufgrund von a) bis c) es wieder zu einer "Monopolbildung" kommt. Dort wird etwas "subventioniert" bis die Alternativen "aussterben". Danach kann man dann beliebig Preis bestimmen und/oder wundert sich über die negativen Auswirkungen. (Das ist NRW ja nicht zum ersten Mal passiert. Ist bei der Schulverwaltungssoftware im Grunde genau so gelaufen und sie laufen (bewußt?) wieder in genau die gleiche Falle). -
Was ist dein Ziel?
Wenn du mehr Geld möchtest kannst du ggf. mit deinem Arbeitgeber verhandeln; gegen ihn Klagen; dir einen Arbeitgeber suchen, der dich besser bezahlt; ...Manche Dinge scheinen auf den ersten Blick sehr ungerecht, aber haben manchmal doch einen guten Sinn. Warum muss ein 59 jähriger Lehrer z.B. viel mehr für das gleiche Geld arbeiten als sein 60 jähriger Kollege? Warum muss ein Vollzeitlehrer vollzeit arbeiten um 50% Beihilfe zu bekommen, während ein Teilzeitlehrer nur halb so viel arbeiten muss und auch 50% Beihilfe bekommt? ...
Das kann man endlos fortsetzen. -
Ja, kenne ich. Die App heißt Excel, LibreOffice Calc, ...
Denn dort braucht man für die Stunden max 2 Spalten. Aber keine 56. Insgemat sind es 5 Spalten.
Da kann man sich bei demSchüler über den AUtofilter reinklicken und alle Fehlzeiten eintragen.Die Spalten lauten:
1. Name
2. Datum
3. von Stunde
4. bis Stunde
5. entschuldigtdie 6. Spalte lässt du automatisch per Formel auswerten: Wenn Spalte 4 leer ist, dann Wert 1, ansonsten Spalte 4 - Spalte 3 + Wert 1
Damit hast du in Spalte 6 die Anzahl der Fehlstunden je nach vorliebe automatisch berechnet (du kann dir dann aussuchen, ob du die Stunden einzeln oder am Block eingeben willst.)Auf einen weieteren Blatt läßt du die Summe der Stunden pro Schüler bilden um einen perfekten Überblick zu halten.
Werbung