Beiträge von rigoskati

    Vielen Dank für Deinen Beitrag, Karl-Dieter.


    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich einfach sechs Monate zu Hause rumlungern und nichts tun möchte. Da hast Du sicherlich etwas falsch verstanden.



    In ärztlicher Behandlung bin ich bereits. Und ich sitze nicht tatenlos zu Hause rum.

    Ich bemühe mich um Termine für eine Psychotherapie - bekomme aber nur Absagen bzw werde auf die Warteliste gesetzt.


    Ich telefoniere mit der Krankenkassen, mit Ärzten, Kliniken …. Und mache bei weitem nicht „nichts“.



    Ja gut, sei mir nicht böse, aber eine ärztliche Behandlung ist ja auch sinnvoll. Was hast du denn erwartet? Sechs Monate Krankschreibung und nichts machen in der Zeit?

    Ich leg dir auch nochmal ans Herz, dass du in der offiziellen Liste suchst bzw dir eine solche, vollständige, vom Psychiater geben lässt. Leider ist der Begriff "Therapeut" nicht so geschützt, auch unter "Psychologe" gibt´s nicht nur ausgebildete Psychotherapeuten.

    Lieben Dank für die wichtige Info.


    Ist gar nicht so einfach, vermute ich, jemanden zu finden, der passt und vor allem der überhaupt noch freie Termine hat.

    Aus eigener Erfahrung würde ich eine stationäre Massnahme bevorzugen. Als Beamter drauf achten, dass es nicht als Reha verkauft wird, sondern der Doc eine Einweisung zur stationären Akuttherapie ausstellt. Das erspart unliebsame Genehmigungen durch die Beihilfestelle und garantiert die restliche Kostenübernahme der Zusatzversicherung.

    Danke für den wichtigen Hinweis.

    Das heißt, die Psychiaterin bzw der Hausarzt müssten mich dann einweisen?


    Die Psychiaterin sagte mir nämlich, ich könne mich selber drum kümmern. Sie hatte mir ein Haus genannt und sagte, ich solle dort einfach mal anrufen.


    Habe ich aber (noch) nicht gemacht, da ich ja nur sehr ungern weg möchte von zu Hause.

    Du darfst zu deiner Genesung alles unternehmen, was der Genesung dient. Also Krankschreibung und Fitnessstudio schließen sich nicht aus, im Gegenteil.


    Ich weiß nicht, wie es auf dem Dorf ist mit dem Tratsch, aber ich würde mal ganz offensiv sagen: tratschen tun die doch sowieso, sobald jemand länger als 7 Tage krank ist. Vollig egal also, was du als nächstes unternimmst. Igel dich auf alle Fälle nicht ein. Auch wenn es Überwindung kostet, triff einen lustigen Menschen oder geh raus in den Wald.


    (Meine Güte, bin ich froh, dass ich in einer Stadt wohne. Der vielbeschriene dörfliche Zusammenhalt scheint sich lediglich auf das Backen von Kuchen zum Gemeindefest und Ausleihen von Presslufthammern zu beschränken.)

    das stimmt - getratscht wird so oder so. Das ist schon echt verrückt. Dorf ist eigentlich toll. Aber in einigen Dingen auch einfach seeeeeeehr anstrengend.

    VIELEN DANK für die lieben Grüße.


    Mit meinem Rücken habe ich das alles auch schon durch. Da war ich 8 Monate zu Hause. Aber das war für die Leute in der Tat etwas "greifbares".


    Ist schon verrückt, worüber sich die Leute alles so aufhalten. Und ja, es müsste mir zehn Meter am Allerwertesten vorbeigehen ...

    Da stimme ich Dir auf jeden Fall zu.


    Aber ich habe das ja auch schon des öfteren im Bekanntenkreis mitbekommen. Wie dann auch gesprochen wird über Lehrer, die psysich krank waren oder sind und dann zurückkommen in die Schule. Wie skeptisch die Eltern dann sind. Keiner möchte einen kranken Lehrer für sein Kind.



    Ach, es ist einfach furchtbar. Ich würde so gerne mal mein Gedankenkarussell abstellen.


    Eigentlich ist mein Hausarzt nicht unbedingt "geizig" was Krankschreiben angeht. Ich musste das bisher bei diesem Hausarzt aber auch nur sehr selten und wenn dann nur kurz in Anspruch nehmen.


    Ich hole mir nun mal noch einen Termin in einer anderen psychiatrischen Praxis. Und versuche eine Psychotherapie zu bekommen....

    Ich suche mir dann auf jeden Fall auch noch einen anderen Psychologen.

    Ich kenne gar nichts den Unterschied zwischen Psychiater und Psychologe. Die letzte Ärztin, bei der ich war, ist jedenfalls eine Psychiaterin. Vielleicht brauche ich eher einen Psychologen, bei dem ich dann auch eine Psychotherapie machen kann.


    Ansonsten kann ich mich im Moment zu kaum etwas aufraffen. Ins Fitnessstudio bin ich schon seit Beginn der AU nicht mehr gegangen aus Sorge, auf Eltern oder Kollegen bzw einfach Bekannte zu treffen.

    VIELEN, VIELEN Dank für all Eure netten und hilfreichen, wohlwollenden Antworten. Das tut von Euren Erfahrungen, Ideen und Tipps gut zu lesen.


    Sicherlich ist es keine schlechte Idee, im Rahmen eines stationären Aufenthaltes einmal ganz „raus“ zu kommen. Ich habe bereits eine vierwöchige Rehamaßnahme hinter mir. Damals war diese quasi vom Arzt „gezwungen“ aufgrund von drei Bandscheiben-OPs. Es ging gar nicht ohne.


    Aber jetzt kann ich es mir einfach überhaupt nicht vorstellen. Es erzeugt auch schon Panik in mir von zu Hause weg zu sein.


    Eine ambulante Therapie in der Nähe ist möglich. Allerdings ist der Kreis, in dem ich wohne, sehr dörflich. Jeder kennt jeden. Irgendwie auch (noch) eine unangenehme Vorstellung für mich dann dort dem ein oder anderen BEkannten über den Weg zu laufen.


    Ich habe auch schon davon gehört, dass jmd. direkt oder vier Monate am Stück krankgeschrieben worden ist. Ich weiß auch nicht, warum das bei mir nicht funktioniert.

    Ich bekomme halt den Kopf nicht frei, weil ich immer wieder an den nächsten Arztbesuch denke und Sorge habe, ob ich dann weiter krankgeschrieben werde.

    Hallo Fallen Angel!


    Dank Dir für Deine Antwort.

    Ich würde mir gerne die Zeit nehmen. Komme aber gar nicht zur Ruhe, wenn ich immer alle zwei Wochen wieder zum Arzt muss.


    Bei der Psychiaterin hatte ich den Eindruck, dass sie "alles" gehört hat und daraufhin die Diagnose gestellt hat.

    Die Praxis ist überlaufen und hätte mein Hausarzt nicht den Termin gemacht, hätte ich mittlerweile sicherlich immer noch keinen.

    Ich habe ihr dann gesagt, dass ich jetzt schon weiß, dass ich in zwei Wochen immer noch nicht wieder arbeiten kann.

    Dann nannte sie mir den Tag, an dem die aktuelle AU ausläuft - ich solle dann um kurz vor 8.00 Uhr kommen und mir eine neue AU abholen. Sie wäre dann sicher schon in der Praxis.


    Einen neuen "längeren" Termin habe ich dann wieder nach diesen zwei Wochen, also Anfang November.


    Wenn ich einen stationären Aufenthalt machen würde, wäre ich bis auf weiteres krankgeschrieben.


    Ich dreh noch durch.

    Guten Tag alle zusammen!



    Ich bin zur Zeit völlig perspektivenlos und niedergeschlagen:

    Ich bin fast 20 Jahre Grundschullehrerin. Ca. zwei Wochen nach den Sommerferien habe ich einen totalen Zusammenbruch erlebt. Ich war überhaupt nicht mehr fähig, zu unterrichten. Ich wusste nicht, wo ich anfangen und wo ich mit meiner Unterrichtsplanung enden sollte. Ich hatte Angst, den Kinder nicht gerecht zu werden, die Klassenarbeiten aufzusetzen, zu unterrichten, …. Nachts war an Schlaf nicht mehr zu denken.



    Vom Hausarzt bin ich zwei Wochen krankgeschrieben (Erschöpfung) worden.

    Dann war ich so verzweifelt und habe so extrem an mir gezweifelt, dass ich drauf und dran war meine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zu verfassen.

    Ein Jurist, den ich dazu kontaktiert hatte, riet mir ab, in meiner Verfassung eine derartige Entscheidung zu treffen. Er war der Meinung, dass ich Abstand brauche, Zeit und eine längere Auszeit.



    Dann hat mich der Hausarzt nochmals für zwei Wochen krankgeschrieben und mir einen Termin bei einem Psychiater gemacht. Dieser Termin war irgendwie ernüchternd für mich. Ich bekam eine Anpassungsstörung diagnostiziert und bin weitere zwei Wochen krankgeschrieben. Länger würde das nicht gehen.



    Mir wurde ein stationärer Aufenthalt nahegelegt.



    Nun meine Frage: Werde ich erst für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben, wenn ich einen stationären Aufenthalt mache? Immer nur im Zwei-Wochen-Rhythmus krankgeschrieben zu werden hilft weder mir noch der Schule.



    Einen stationären Aufenthalt möchte ich nicht. Ich möchte nicht von zu Hause weg. Ich kann mir gut eine Psychotherapie vorstellen. Aber ich habe bisher noch keinen Termin bekommen.



    Ich weiß gar nicht, wie es weitergehen soll.



    War oder ist jemand in einer ähnlichen Lage? Kann mir jemand Tipps geben, wie ich am besten weiter vorgehen kann?



    Ich kenne mich mit Psychiatrie nicht aus, aber eine Anpassungsstörung habe ich meiner Meinung nach nicht. Die Psychiaterin hat sich gar nicht meine ganze „Geschichte“ angehört.



    Bin total verzweifelt.

    VIELEN LIEBEN DANK für die vielen netten Antworten!


    Der Rechner und ich - wir kommen tatsächlich nicht allzu oft zusammen … Tut mir leid, aber ich schaffe es selten, direkt zu reagieren / antworten.


    Beim Schnuppertag kommen die zukünftigen Erstklässler und lernen dann schonmal ihre Klassenlehrerin kennen und ihre Klassenkameraden. Es findet ein Bewegungsparcours in der Sporthalle statt. Dann gemeinsamer "Unterricht". Die Kinder frühstücken gemeinsam und haben auch eine eigene, kleine Hofpause.
    Für die "Unterrichtsstunde" im Klassenraum habe ich ca. 1,5 Stunden Zeit. Kann sicherlich lang werden... oder aber auch schnell rum sein. Ich würde gerne schon ein Lied singen, das dann auch zukünftig zum Morgenritual wird.
    Unser Klassentier ist eine Schnecke. Vielleicht kann man damit ja auch etwas machen.
    Irgendwie stehe ich aber insgesamt momentan total aufm Schlauch und bin sehr unkreativ. :-(


    Ich muss mir erst einmal in Ruhe Eure Ideen und Antworten durchlesen. Vielen Dank nochmals dafür.
    Vielleicht bin ich danach ja etwas kreativer.

    Grüß Gott zusammen!


    Übernächste Woche findet an unserer Schule ein Schnuppertag statt und die zukünftigen Erstklässler kommen zu Besuch.
    Ich habe gar keine Idee, was ich machen soll ?? Gibt es da Erfahrungswete, was sich bewährt hat?
    Ich habe zwar das Buch "Nur Mit, Willi Wiberg", aber das kann ich ja schlecht komplett vorlesen.


    Im Singen bin ich leider auch keine Granate.... bin etwas ratlos.


    Es wäre super, wenn ihr mir mit ein paar Ideen aushelfen könntet.


    Lieben Dank. :-)

    Guten Morgen zusammen!


    Bald steht in meiner Klasse ein Aufsatz an: Eine Fantasiegeschichte schreiben.
    Seit ca. 1 Jahr ist in meiner Klasse auch ein Flüchtlingsjunge. Er ist super motiviert und hat sprachlich auch schon ganz tolle Fortschritte gemacht. Aber einen Aufsatz kann er natürlich noch nicht mitschreiben.
    Habt ihr eine Idee, was ich ihm stattdessen an die Hand geben könnte, um erste Sätze zu schreiben? Bilder? Oder gibt es auch etwas ansprechenderes?
    Kennt ihr gutes Material?


    Ich habe damit überhaupt noch keine Erfahrung....

    Grüß Gott zusammen!


    Weihnachten steht ja quasi schon vor der Tür und damit auch eine von den Eltern gewünschte Klassenweihnachtsfeier am Nachmittag.
    Hat jemand von euch eine gute Idee, was man mit Viertklässlern auf- / vorführen kann? Ich hätte auch gerne mal was modernes, spritziges oder aber etwas ganz traditionelles.


    Wie gestaltet ihr denn eure Feiern?
    Ich finde es immer so anstrengend, wenn die Eltern zusammensitzen und die Schüler samt Geschwisterkindern beginnen sich zu langweilen. Ende vom Lied ist dann, dass alle Kinder wie wildgewordene Hühner (und Hähne) durch die Flure rennen.... Aber wie bzw. womit kann man sie "beschäftigen"???

    Er erreicht das Ziel nicht aufgrund seiner Arbeitshaltung hauptsächlich.
    Schriftl. Arbeiten im Unterricht macht er nicht. Den LN Sprache untersuchen hat er mir leer zurückgegeben. Hausaufgaben stapeln sich.


    Problem: er lebt bei seiner Oma und seinem Papa. Seine Mutter "will" ihn nicht. Sein Vater ist die meiste Zeit auf Montage - also die Woche über nicht zu Hause. Da ist einiges im Argen.
    Deswegen glaube ich auch nicht, dass er ein Förderkind ist. Ihm fehlt durch seine Arbeitsverweigerung natürlich EINIGES an Stoff. Ärgerlich.


    Ich komme auch gar nicht an ihn ran. Bin deprimiert.

    Guten Morgen zusammen!
    Mich beschäftigt zur Zeit folgende Frage: ein Viertklässler wiederholt das 4. Schuljahr. So, wie es momentan aussieht, wird er das Ziel der Grundschule nicht erreichen. es sei denn, es geschieht noch ein Wunder.
    Was "passiert" dann eigentlich, wenn das Ziel der Grundschule nicht erreicht ist??? Kann er dann nicht an eine weiterführende Schule? Aber das kann ja auch nicht sein...

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