Thema Kurden: Im Norden Iraks ist letztlich so etwas wie ein Kurdistan entstanden. Die kurdische Regionalregierung ist nicht nur erfolgreich in der Bekämpfung des IS, sondern arbeitet sehr effektiv und besonders gerne mit der Bundesregierung zusammen. Nicht umsonst ist der beliebteste Jungenname dort derzeit "Milan" nach den deutschen Milanraketen...
Ob Bagdad sich das dauerhaft gefallen lässt (im Norden sind ie Ölquellen) mag dahingestellt sein. Faktisch ist der Irak in zwei Teile zerfallen. Eine politische Unterstützung der Bundesregierung wäre hilfreich, so dass Kurden nicht nach Europa, sondern nach Kurdistan gehen können, das ein friedlicher Faktor in der region werden könnte - und Zuflucht für viele Kuden in der Türkei.
Thema AFD-Wähler: Extrem Rechte werden nicht unterscheiden, nein.
Als hier in meinem schwäbischen Dorf die ersten Flüchtlinge kamen, entbrannte die Wut der Superkonservativen - vorher schon. Dann kamen sie: Alles Familien mit Kindern, Schwangere und auch Ältere. Und siehe da: die Hilfsbereitschaft war enorm, gerade unter den superkonservativen Vereinen, die vorher die Flüchtlinge abgelehnt hatten. Bis heute haben sich die Familien gut integriert und sind gern auf allen Dorffesten gesehen.
Danach kamen meist nur junge Männer, die auch gern mal Ärger gemacht haben - regelmäßig Polizei vor den Unterkünften, zerstörte Lampen in der Straße (nachgewiesen durch einen jungen Betrunkenen aus dem Heim), zerkratzte Autos, zerstörte Gärten. Da waren die Mitbürger nicht mehr so fröhlich, die Kosten durften sie selbst tragen.
Insofern: es hat seinen Grund, warum Kanada keinen alleinstehenden jungen Männer aufnimmt. Schickt uns Familien, Kinder, Senioren und es wird funktionieren.Auch mit dem örtlichen Trachtenverein. Und Otto wird dann auch nicht die AFD wählen, sondern seinen Kretschmann.