Beiträge von Roswitha111

    Och, dann machst Du halt abends noch eine Feierabendspazierfahrt und bringst das Fahrrad zu Schule. ;)

    Gute Idee, da bleibt dann nur noch die Frage, wie ich am Abend wieder heim komme. Oder ich übernachte einfach in der Schule, dann stellt sich die Frage mit dem Arbeitsweg gleich gar nicht mehr. Und meine Kids machen es genauso, dann brauch ich sie auch nicht mehr zur U-Bahn bringen. :top:

    Ich würde gerne mitmachen, mein „Schweinehund“ ist allerdings kein innerer, sondern ein äußerer und läuft auf 2 Beinen und ich tue mir schwer, ihn zu überrumpeln: ich setze morgens meine Pubertiere auf dem Weg zur Arbeit bei der U-Bahn in ab, da sie einen sehr langen Schulweg haben und sonst knapp 1,5 Stunden unterwegs wären. Wir wohnen im Speckgürtel einer Großstadt und unsere Schulen sind in der Stadt, die Anbindung unseres Wohnortes an den ÖPNV ist leider miserabel, daher haben wir uns die Variante mit dem Absetzen bei der U-Bahn angewöhnt. Damit sparen sich die Kids fast die Hälfte der Fahrtzeit, der Weg zur U-Bahn dauert mit dem Auto nur 15 Minuten.


    Würde ich nun mit dem Fahrrad fahren wollen (etwas mehr als 20 km), müssten meine Kinder notgedrungen schon um 6:30 aus dem Haus und das bring ich nicht wirklich übers Herz. Ich hab es schon 2-3 mal gemacht, wenn die Kinder krank waren oder später hatten oder so und fand es mit E-Bike gut machbar, aber meistens geht das eben nicht, zumindest noch nicht dieses Schuljahr (nächstes Jahr ändert sich das wegen Schulwechsel/ Ausbildung).


    Ich wünschte, ich könnte z.B. nur den Rückweg mit dem Fahrrad machen, da haben wir alle keinen Zeitdruck, aber das funktioniert ja logistisch nicht. Blöd irgendwie.

    Ich begrüße das 9-Euro-Ticket und werde es auch kaufen, denke aber nicht, dass es nachhaltig zur Veränderung des Mobilitätsverhaltens beitragen wird.

    Zum einen befürchte ich, dass der hier ohnehin schon stark ausgelastete ÖPNV damit erst recht an seine Grenzen kommt und zum anderen nutzen vermutlich ein Großteil der Autofahrer*Innen ihr Auto nicht, weil der ÖPNV zu teuer ist, sondern, weil das Auto bequemer, flexibler oder (beispielsweise auf dem Land) einfach notwendig ist.


    Ich wohne im Speckgürtel einer Großstadt und arbeite in selbiger, Entfernung ca. 20 km. Mit meinem Elektroauto brauche ich 15-20 Min, mit dem ÖPNV mit mehrmaligem Umsteigen eine gute Stunde, mit dem E-Bike etwa 45 Minuten. Meist nehme ich das Auto, weil ich meine beiden Kinder noch bei der U-Bahn absetze (Schulweg von Haustür zu Haustür mit dem ÖPNV jeweils über 60 Minuten, mit Auto - U-Bahn etwa 40 Minuten), allerdings wird sich das in absehbarer Zeit wegen Schulwechsel/ Ausbildungsbeginn der Kinder ändern, dann möchte ich öfter das E-Bike nutzen. Wir planen auch die Anschaffung eines 50ccm Elektrorollers, der dann auch noch als Alternative zur Verfügung steht. Mein Partner nutzt Fahrrad oder ÖPNV für den Weg zur Arbeit. Verbrenner gibt es in unserer 5-köpfigen Familie seit 2 Jahren nicht mehr und wir vermissen ihn auch nicht.


    Perspektivisch denke ich, dass für die Verkehrswende sowohl Anreize (Ausbau ÖPNV, Kostenreduzierung ÖPNV, Förderung E-Bike/ Roller etc. …) als auch „Strafmaßnahmen“ (hoher Spritpreis, Sperrung der Innenstädte für Verbrenner, massive Reduzierung der Parkplatzflächen…) nötig sind.

    Ich las kürzlich einen Artikel über eine Kleinstadt, in der seit ein paar Jahren der ÖPNV kostenlos ist. Die Erfahrung dort zeigte, dass kaum jemand vom Auto auf den Bus umstieg, sehr wohl aber viele vom Fahrrad/ zu Fuß auf den Bus und das ist ja nicht gerade der Effekt, den man sich da erhoffen würde. Ohne zusätzliche Anreize und „abschreckende“ Maßnahmen wird man einen Großteil der Leute wohl nicht überzeugen können, ihr Auto stehenzulassen oder sogar abzuschaffen.

    Bei mir war der Schnelltest noch einige Tage positiv, obwohl der PCR schon negativ war. So war es bei meiner Freundin auch, da meinte der Hausarzt, dass das noch Virusreste sind, die aber nicht infektiös sind. Das Gesundheitsamt hat die Isolation nach negativem PCR nach 7 Tagen aufgehoben, nach 10 Tagen hätte sie ohnehin auch ohne Test geendet.

    Ich würde an deiner Stelle nochmal einen Test im Testzentrum machen und gut ist. Infektiös bist du ja mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr.

    Eine Kollegin, knapp 50, keine Vorerkrankungen, 3-fach geimpft liegt seit 2 Wochen mit Herzmuskelentzündung und Herzinsuffizienz in der Klinik. Sie hatte vor etwa 6 Wochen Corona, war eigentlich schon wieder auf dem Weg der Besserung, dann plötzlich traten Brustschmerzen und Atemnot auf.

    Soviel zum Thema „laufen lassen“, auch Omikron ist eben nicht nur ein Schnupfen.


    Jetzt kommt gleich wieder was von „anekdotisch“, ich weiß. Wenn man durch das Tragen der Masken und Testen aber Ansteckungen verhindern kann, mach ich das gerne weiterhin. Und ja: in manchen Situationen (schlecht gelüftete und überfüllte Innenräume, vulnerable Personen…) gerne auch noch Jahre lang, so wie das in Asien auch üblich ist. Ich verstehe einfach nicht, warum das für viele so ein riesiges Problem darstellt.

    Nuja, mal aus Arbeitgebersicht betrachtet: Ich ermögliche großzügig, dass Beschäftigte in Teilzeit arbeiten. Ich setze als Bedinung eine Frist, bis zu der die Beschäftigten diese Möglichkeit wahrnehmen können, und rechne damit, dass ich Beschäftigte in Vollzeit einsetzen kann, wenn sie sich nicht rechtzeitig melden. Blöd, wenn dann solche Anträge nachgetrullert kommen, weil die Beschäftigten nicht zu Potte kommen.

    Da geb ich dir durchaus recht, aber nun ist es ihr eben passiert.

    Meine Kollegin hat auch nochmal erklärt, wie es dazu gekommen ist. Bis letztes Jahr hat unsere langjährige Sekretärin erst eine Rundmail an alle geschickt und dann auch noch bei jeder/m einzeln nachgefragt, wenn eine Woche vor Abgabetermin noch kein Antrag da war. Sie wusste immer genau, wer TZ hat und in welchem Umfang. Nun ist sie in Rente gegangen und die Nachfolgerin hat sich diesbezüglich gar nicht gemeldet, da musste jede/r selbst den Termin nachsehen und den Antrag stellen und da ist es meiner Kollegin halt durchgerutscht.

    Natürlich liegt es in der eigenen Verantwortung, sich darum zu kümmern und ich bin sicher, dass sie jetzt daraus gelernt hat.


    Ein bisschen unklar bleibt mir das alles aber trotzdem. Mir ist vorhin eingefallen, dass ich auch einen Antrag stellen musste, als ich vor einigen Jahren von TZ in VZ zurückgekehrt bin. Ich habe eben nachgesehen, das ist in BY noch immer so. Alleine das Fehlen des TZ Antrags sollte also eigentlich noch nicht automatisch VZ auslösen.

    Naja, mal sehen, was da rauskommt.


    Es geht nicht um mich, sondern um meine verbeamtete Kollegin, die wegen ihrer Kinder seit 5 Jahren in unterhälftiger familienpolitischer Teilzeit arbeitet. In BY muss der Teilzeitantrag ja bis zu einem bestimmten Stichtag (im März oder so?) gestellt werden, das hat sie diesmal wohl vergessen und nun kam eine Mail von der SL mit der Nachfrage, ob das korrekt sei, dass sie nun wieder VZ arbeitet.

    Meine Kollegin macht sich jetzt große Sorgen, dass sie das nicht mehr ändern kann und wirklich VZ arbeiten muss.


    Weiß jemand, wie das ist? Das kommt ja sicher öfter vor, kann man da nicht noch nachträglich einen Antrag einreichen?

    Ich kenne mich leider nicht aus, da ich selbst in VZ arbeite und habe daher angeboten, hier nachzufragen.


    Für sachdienliche Hinweise wäre sie sehr dankbar.

    Naja, ich habe schon darüber nachgedacht und abgewogen. Zu 80% finde ich nichts dabei. Ich denke dabei tatsächlich auch an andre Länder, die das anders handhaben. Beide haben mind. 7 Tage seit Symptombeginn durch.

    Nein, soweit ich weiß, ist man nach 5 Tagen (nach dem ersten pos. Test) ohne Test aus der Isolation befreit (würde es mich selbst betreffen, würde ich es nachschauen und genauer wissen). Damit wären beide raus aus der Nummer. Offiziell.


    Ich habe nur nach Infos gefragt, ich habe diese bekommen, Eugenia , du musst nicht kurz angebunden werden. Wenn ich mir 100% sicher wäre, würde ich nicht nachfragen. Ich versuche nur meine Position zu finden. Vielleicht war es ja keine gute Idee, dann würde ich das aber gerne so schnell wie möglich wissen und von daher frage ich nach.

    Nicht alles, was Gesetz ist, ist sinnvoll, weder in die eine noch in die andre Richtung.

    Nun ist es ja eh schon „rum ums Eck“, wie man so schön sagt, daher würde ich Dir einfach dazu raten, bei den Kindern genau auf Symptome zu achten und sicherheitshalber vor Schulbesuch am Montag nochmal einen sehr gründlichen Selbsttests zuhause zu machen. Mehr kannst du jetzt eh nicht mehr machen. Ich drücke die Daumen, dass es nochmal gut gegangen ist.

    Oh weh.


    Dann hoffe ich, dass sich alle Betroffenen schnell und vollständig erholen.

    Na dann…


    Bayern lockert Isolationspflicht

    Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von Mittwoch (13. April) an nur noch fünf Tage in Isolation und müssen sich nicht mehr abschließend freitesten. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Das teilte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit. Außerdem entfällt die Quarantäne für enge Kontaktpersonen vollständig.”


    Die meisten, die ich kenne, waren auch nach 7 Tagen noch positiv, wenn aber das Freitesten auch entfällt, spielt das ja auch keine Rolle mehr. Ich find das wirklich verantwortungslos, dann sollen sie es gleich lassen.

    Aber genau das ist die Fehlannahme: du musstest dich nicht primär für die Gesundheit von Menschen der Risikogruppe einschränken. Du musstest dich primär einschränken wegen eines Virus, bei dem am Anfang noch nicht klar war, wie gefährlich es für wen ist. Dann wegen der drohenden Überlastung des Gesundheitssystems, des befürchteten Zusammenbruchs der kritischen Infrastruktur, etc. Das Virus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, kein Problem von einzelnen, die einen schwereren Verlauf zu befürchten haben. Diese Unterscheidung, die du da triffst, ist gefährlich. Ich erwarte nicht von der Risikogruppe, sondern von allen, dass sie sich impfen lassen. Sämtliche Argumente, warum eine insgesamt hohe Impfquote (weltweit) nötig ist, sind doch mittlerweile ausreichend bekannt, oder? Es hilft auch Menschen, die aktuell nicht der Risikogruppe angehören überhaupt nichts, wenn eine neue Variante auftritt, den Impfschutz umgeht & allein durch die hohe Ansteckung wieder die gesamte Gesellschaft lahmlegt. Das liegt aber nicht an "der Risikogruppe", sondern an der pandemischen Situation.

    Die Einschränkungen, die du beschreibst, treffen übrigens Menschen aus der Risikogruppe genauso wie dich. Auch diese sind ganz genauso wie du Teil der Gesellschaft & ganz genauso wie du von den Einschränkungen betroffen. Auch Menschen aus den Risikogruppen möchten wieder ein möglichst normales Leben führen und das Aufwiegen von deinen empfundenen Belastungen (Uni zu, Veranstaltungen nicht möglich) gegen die Belastungen von Risikogruppen (die dieselben Aspekte auch beinhalten und ergänzend noch den Faktor Gesundheitsschutz) führt zu überhaupt nichts - Ziel sollte sein, das Virus gesamtgesellschaftlich so gut in den Griff zu bekommen, damit alle möglichst normal leben können. Es ist kein "gesund" gegen "Risikogruppe", sondern ein "Gesellschaft" gegen "Virus".

    Danke!!!

    Das hast du wirklich super geschrieben, so ist es. Das eine Wort, das mir dazu einfällt ist „Solidarität“ und genau daran fehlt es leider viel zu oft.

    Natürlich ist Covid nicht die Grippe, aber:

    Die Spanische Grippe hat nach WHO 20.000.000 bis 50.000.000 Menschen das Leben gekostet, nach anderen Schätzungen sogar bis zu 100.000.000, bei erheblich geringer Weltbevölkerung als heute (Wikipedia). Und da gab es auch Maßnahmen.

    Deinen Kommentar versteh ich grade nicht so recht.

    Richtig, die spanische Grippe war ziemlich tödlich, sie hatte auch häufig Langzeitfolgen (Enzephalitis lethargica zum Beispiel, aber auch Verhaltensänderungen, Organschäden usw.). Und ja, es gab auch damals Maßnahmen von Lockdowns über Masken. Am Vergleich verschiedener Städte kann man hervorragend sehen, dass die Maßnahmen hochwirksam waren:



    https://www.nationalgeographic…an-die-kurve-abflacht/amp


    Die spanische Grippe war eine Pandemie und nicht die jährliche Influenzasaison. Pandemie - egal welcher Erreger - führt also zu hohem Risiko, vielen Toten, notwendigen Maßnahmen.


    Mit dem Vergleich unterstützt du die Position derer, die Covid ernster nehmen als die (jährliche, d.h. endemische!) Grippe und den Fortbestand der Maßnahmen wünschen. Danke dafür.


    Verwundet bin ich nur, weil das ja meiner Erfahrung nach nicht deiner bisherigen Position entspricht. Das kommt mir „spanisch“ vor, daher versteh ich den Kommentar nicht so recht.

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