Aber Arbeiter können keinen Kapitalist erpressen, sie anzustellen für einen möglichst hohen Lohn, da dieser sie nur einstellt unter der Bedingung, dass sie für ihn Mehrwert erwirtschaften. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, wird auch kein Arbeiter eingestellt.
Das ist stark branchenabhängig. Selbstverständlich können Arbeitnehmer mit gefragten Qualifikationen durchaus ihre Bedingungen durchsetzen. Werden diese nicht erfüllt, geht man eben zu einem anderen Arbeitgeber, der diese erfüllt. Das kann u.U. dazu führen, dass der nicht zum Zuge kommende böse Kapitalist dann Aufträge nicht mehr erfüllen kann und Verluste macht.
Ja, natürlich darf eine Arbeitskraft nicht mehr kosten als sie erwirtschaftet. Aber auch für die Gegenseite gilt, dass - zumindest in Deutschland - Löhne nicht beliebig zu drücken sind.