Wir könnten folgendes festhalten:
Für das "normale Netto" sind im Wesentlichen die (mittleren) Bruttoeinkünfte abzgl. Steuern in Abh. der gewählten Steuerklasse und Sozialabgaben relevant.
Für das "Kindergeldnetto" sind im Wesentlichen die (mittleren) Bruttoeinkünfte abzgl. Steuern in Abh. der gewählten Steuerklasse und Sozialabgaben
relevant.
Im Detail unterscheiden sich die beiden Größen durch einige Besonderheiten in der Berechnungsgrundlage in den allermeisten Fällen kaum voneinander, in besonderen Einzelfällen stärker, worauf auch von einigen Teilnehmern hier explizit hingewiesen bzw. was eingeräumt wurde. Diese Fälle tauchen vor allem bei flexiblen Gehaltsbestandteilen wie größeren Sonderzahlungen u.ä. auf (war bei meiner Frau z.B. ein Thema) und spielen für Lehrkräfte eher eine untergeordnete Rolle.
Warum man so vehement dagegen argumentieren muss, dass das "normale Netto" eine gute Orientierung in den meisten Fällen sein kann, nur um das später selbst einzuräumen und gleichzeitig sich so stark auf die wenigen Einzelfälle mit stärkeren Unterschieden fokussiert, ohne zu erwähnen, dass das nur wenige Einzelfälle sind, ist mir ein Rätsel....aber gut, man kann natürlich die Diskussion beliebig ausdehnen ![]()