Beiträge von Seph

    Entscheidend dürfte sein, welche Konsequenzen ein Sozialindex für die einzelnen Schulen hat. Soweit ich das verstanden habe, geht es v.a. um die Priorisierung bei der Zuweisung von Vertretungsstellen und ggf. leicht erhöhtem Mehrbedarf in der Stundenversorgung, um z.B. Sprachlernklassen u.ä, umzusetzen. Das wiederum dürfte am BK dann langsam zu spät sein. Auch unterscheiden sich die BK untereinander vermutlich aufgrund ihres deutlich größeren Einzugsbereichs weit weniger stark mit Blick auf ihre Schülerschaft als das z.B. einzelne Grundschulen untereinander abhängig von ihrer Lage. Dementsprechend ergibt es gerade für Schulformen der Sek 1 wahrscheinlich mehr Sinn, einzelne Schulen bei der Zuweisung von Vertretungsstellen u.ä. zu priorisieren, als das bei weiterführenden Schulen im Bereich der Sek 2 nötig wäre.

    Ich bin derzeit zumindest schon in Kontakt mit zwei Gymnasium. Haben die denn gar keinen Einfluss darauf, wenn sie jemand bestimmten haben wollen? Ich meine den Schulen können doch ohne Vorstellungsgespräche nicht einfach LehrerInnen zugeteilt werden, mit denen sie dann klar kommen müssen?

    Warum denn nicht? In Thüringen läuft das weitgehend auch so ab und ich meine, in einigen anderen Bundesländern ebenfalls. Ich persönlich finde das sowohl aus Sicht der einzelnen Schulen als auch der Bewerber zwar richtig blöd, gerade bei der Versorgung der Schulen mit Mangelfächern ist dieses System aber vermutlich sogar ausgeglichener als das System schulscharfe Ausschreibungen.

    "exakt gleich" bedeutet in diesem Fall aber einfach "gleiche Punktzahl". Die lesen das nicht wirklich... Als Entscheidungsträger würde ich die BezReg daher nicht sehen, eher als kakulierbarer Automat.

    Dem kann ich (zumindest für NDS) offen gestanden nicht folgen, insbesondere da ich auch die Urteilsbegründung einer Konkurrentenklage von vor einigen Jahren mal interessehalber gelesen hatte. Die Beteiligten hatten sich damals sehr differenziert mit den Beschreibungen der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewerber auseinandergesetzt (nicht erst vor Gericht) und dann eine Entscheidung getroffen. Die Bewerber hatten damals aus Sicht eines kalkulierbaren Automaten "gleiche Punktzahl" und es kam sehr wohl auf die genaue Ausschärfung des Profils mit Blick auf die zu besetzende Stelle an. Ich vermag mir kaum vorstellen, dass das in NRW so viel anders ablaufen sollte.

    Das würde mich wundern und wäre auch in BW nicht durch die dort relevante AGVO gedeckt. Vielleicht ist aber auch gemeint, dass die Prüflinge aus verschlossenen Umschlägen mit Prüfungsaufgaben einen zufällig wählen und dann erst eröffnen. Das wiederum wäre zulässig, aber überhaupt nicht notwendig.

    Die Webseite und das Portal sind irreführen und nicht sehr informativ.

    Es gibt nicht einmal direkte Ansprechpartner für Fragen.
    Planstellenausschreibungen von Schule (bzw. zumindest Infos zu deren Bewerbungszeiträume) fehlen komplett.

    Als irreführend und nicht sehr informativ würde ich die Seite nicht beschreiben, die FAQ zur freien Bewerbung sind schon relativ umfangreich. Dass keine direkten Ansprechpartner angegeben sind, ist nicht unüblich für Behörden. Ich teile aber deine Interpretation, dass im freien Bewerbungsverfahren offensichtlich keine schulscharfe Planstellenausschreibungen vorliegen, auf die man sich gezielt bewerben könnte.

    Das dürfte auch mit der Rangfolge freier Bewerbungen zu tun haben, die vermutlich - wenn überhaupt - nur zum Füllen offengebliebener Versorgungslücken die Ehre haben, eingestellt zu werden. So klingt es jedenfalls für mich, wenn man dort liest, dass sich entsprechende Personen "um Einstellung bemühen [sic] dürfen".

    Danke für die Info:gruss: Was ich interessanter finde, als die Verdünnerei ist der Umstand, wie Hahnemann auf die Idee mit der Homöopathie kam und wie hartnäckig sich diese Idee bis heute hält.

    Soweit ich weiß, geht das auf ein fundamentales Fehlverständnis zur experimentellen Methode und medizinischen Grundkenntnissen zurück. Er soll wohl u.a. mit Chinarinde experimentiert haben, welche bereits als Mittel gegen Malaria bekannt war, und festgestellt haben, dass die regelmäßige Einnahme teilweise vergleichbare Symptome hervorgerufen hat, wie sie für Malaria selbst typisch sind und daraus das Ähnlichkeitsprinzip formuliert.

    Dass es sich dabei lediglich um unspezifische Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Herzklopfen u.ä. handelte, spielt ja keine Rolle ;)

    Auch war ihm völlig unbekannt geblieben, wie Chinin eigentlich wirklich bei Malaria wirkt (Verhinderung der Biomineralisierung von Häm zu Hämozoin).

    Interessant an der ganzen Verdünnungsgeschichte ist ja das entstehende Umweltproblem.
    Beim Potenzieren wird ja immer 9/10 der Lösung weg geschüttet und der Rest aufgefüllt, geschüttelt, 9/10 weggeschüttet...

    Das halte ich für kein Problem. In Anbetracht erzielbarer Ladenpreise entsprechender Globuli von ca. 700€/kg für letztlich reine Saccharose (Großhandelspreis um die 2€/kg, in hochreiner Form bis 50€/kg) sind die Margen so groß, dass während der Verdünnung natürlich nichts entsorgt wird, sondern entsprechend mehr Einheiten daraus hergestellt werden.

    PS: Zugegeben, bei höheren Potenzen übersteigt das die Lagerkapazitäten jeder Fabrik. Dann ist aber ohnehin nicht mehr zwischen Tinktur und Lösungsmittel zu unterscheiden, da bereits ab ca. D6 der Anteil der Verunreinigungen die der Urtinktur übersteigt.

    Kann man das kabellos mit dem Beamer verbinden? Gerade das und Airdrop finde ich ungemein praktisch am iPad im Unterricht.

    Als alleiniges Arbeitsgerät taugt es freilich nicht, als mobile Lösung in der Schule möchte ich es allerdings für meine Zwecke (!) nicht mehr missen.

    Auf die bei uns flächendeckend eingesetzten interaktiven Tafeln kann man sich mit beliebigen Endgeräten problemlos aufschalten. Das funktioniert mit Windows-Notebooks genauso wie mit Android- oder IOS-Tablets und Smartphones.

    Das ist z. B. gerade für mich eines der Ausschlusskriterien für das iPad. Wir haben nen ganzen Schrank voll Vernier-Sonden, die damit nicht kompatibel sind. Vernier hat jetzt neue Sonden, die auch mit dem iPad gehen, aber wir schmeissen deswegen sicher nicht tausende von CHF an Material weg, das noch völlig in Ordnung ist.

    Genau das ist es ja. Es bringt hier überhaupt nichts, eine große Lobes-Hymne auf Ipads als Ideallösung für jede Schule anzustimmen. Entscheidender ist doch, welche Hardware bereits vorhanden ist und welche Bedürfnisse überhaupt bestehen. Und dann kann man sich damit auseinandersetzen, welches System gut dazu passt.

    Beim TE habe ich eher den Eindruck, dass andersherum ein System als Ideallösung feststeht und erst dann geschaut wird, was dieses System eigentlich alles tolles kann ohne zu berücksichtigen, dass das eben auch andere können.

    Zudem habe ich nie jemanden ein iPad aufschwatzen wollen - von wegen Provision. Ich wollte wissen ob mein Blick auf die unterrichtliche Arbeitswelt im Schnitt die der anderen Lehrkräfte entspricht oder nicht. Ich kann nur für das sprechen, was ich selbst erlebt und erfahren habe. In meiner Schule und meinen geschulten Schulen war auf jeden Fall klar, dass 90% aller Lehrkräfte nicht wissen, was ein iPad kann und wie man es bedienen kann. Heißt nicht, dass diese Menschen wissen, wie man andere Geräte zeiteffizient einsetzt. Ich weiß nicht, was diese Posts so negativ gestimmt hat. Vielleicht war ich zu forsch - falls ja, entschuldige ich mich.

    Das "Problem" ist, dass du dennoch sehr auf das Ipad fixiert bist. Natürlich kann man damit tolle Dinge machen. Das kann man mit anderen Systemen von anderen Herstellern aber genauso und die kosten nicht selten bei gleichen Leistungsdaten nur einen Bruchteil davon. Ich nutze zum Beispiel mein Dienst-Ipad nur sehr rudimentär für bestimmte Anwendungssituationen (z.B. Messwertaufnahme, da hierfür die entsprechenden Schnittstellen vorhanden sind).

    Nein, der erste Post in dem das drinsteht, was du lesen willst: "Habe ein iPad benutzt". Ich nutze ein hochwertiges Convertible. Das kann alles, was auch ein iPad kann. Es hat ausserdem eine riesige Festplatte, einen riesigen Graphikspeicher, einen riesigen Arbeitsspeicher, ein ultrahochauflösendes Touchscreen mit einem sehr guten Stift und ich kann jedes Programm drauf installieren, das ich benutzen will. Ich bin überhaupt kein "Windows-Fan", für mich sind Hardware und Kompatibilität entscheidend und da kommt ein Apple-Gerät einfach nicht in Frage.

    So handhabe ich das auch und komme damit bestens klar. Auch passt das Gerät zu meiner privaten IT-Architektur, sodass keine Kompatibilitätsprobleme auftauchen und lässt sich je nach Bedürfnissen entsprechend konfigurieren.

    Moment, das stimmt doch so nicht, oder bin ich jetzt ganz verwirrt? Der/Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist in NDS den Prüflingen doch sehr wohl bekannt; siehe § 12 APVO-Lehr: "Mitglieder des Prüfungsausschusses sind die Ausbildenden des Prüflings und die Schulleiterin oder der Schulleiter der Schule, an der der Prüfling den überwiegenden Teil seines Ausbildungsunterrichts erteilt hat." Dabei schlägt das Studienseminar vor, welches Prüfungsausschussmitglied den Vorsitz übernehmen soll; evtl. kann dieser auch von der Leiterin/dem Leiter des Studienseminars übernommen werden. (Quelle: Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (APVO-Lehr) (schure.de))

    Sorry, du hast natürlich Recht. Da habe ich zu flüchtig gelesen und mich zu sehr auf den Unterschied zum zitierten Beitrag von Brick in the wall konzentriert, bei dem ja die Mehrzahl der Prüfer unbekannt seien und den Unterschied bei den Vorsitzenden überlesen.

    D12 bedeutet die Auflösung von 1 g Wirkstoff in dem Wasservolumen von 400 olympischen Schwimmbecken bzw. in 1.000.000 m³

    Die höchste von Herstellern regulär lieferbare D-Potenz ist D1000 (sic!) .

    Wobei bereits bei D60 einem Molekül einer beliebigen Substanz in einer Wasserkugel mit einem Durchmesser von 150 Millionen Kilometern (der Abstand von der Erde zur Sonne)entspricht oder weniger als ein Zuckerstückchen … in Milliarden von Galaxien.

    D60 ist die von Hahnemann bevorzugte und für die Arzneimittelprüfungen empfohlene Potenz. (Hochpotenzen von Belladonna haben bei homöopathischen Arzneimittelprüfungen keinen Unterschied zu Placebos ergeben.)

    D400 entspräche bereits der Menge eines Moleküls der Ausgangssubstanz im 10320-fachen des gesamten beobachtbaren Universums.

    Mal abgesehen von der abwegigen Annahme von Homöopathie-Anhängern, dass eine chemisch nicht mehr nachweisbare Substanz überhaupt eine Wirkung haben kann, wird dort immer so getan, als sei in einer solchen Verdünnung überhaupt nur die Ausgangssubstanz und das Verdünnungsmittel eingeflossen. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es nahezu zwangsläufig zu Verunreinigungen kommt. Wie sich diese bei der Potenzierung auswirken sollen, wird dann schlicht nicht mehr erwähnt.

    Anstrengungen im Bereich der Unterrichtsplanung lohnen sich nicht. (....) Am wichtigsten sind meiner Erfahrung nach leider Organisations-und Verwaltungsaufgaben (Stichwort: "Respizienz").

    Das hängt schlicht von der Funktion ab, die man mit dem Aufstieg übertragen bekommen möchte. Während sich Erfahrungen und Anstrengungen im Bereich der Unterrichtsplanung zum Beispiel für Funktionen am Studienseminar, in der Unterrichtsentwicklung oder z.B. als didaktische Leitung sehr wohl niederschlagen und insofern lohnen, sind z.B. für Stunden-/Vertretungsplaner oder Koordinatoren im Gebäudemanagement u.ä. ganz andere Fähigkeiten im Vordergrund.

    Danke für die Info. Das muss ich dann nochmal recherchieren. Ich gehe jetzt recht kurzfristig zum Monatsende. Und es sind Stunden fürs ganze Jahr.. also dann wahrscheinlich 60? Hab mich noch nie mit der Berechnung beschäftigt.

    Was heißt denn fürs ganze Jahr, wenn du jetzt kurzfristig Ende April gehst? Wie schon gesagt wurde, wäre neben der Angabe des Bundeslandes auch die genaue Kenntnis des Umfangs geleisteter Mehrarbeit wichtig. Auskunft darüber kann dir vermutlich euer Stunden-/Vertretungsplaner geben.

    Keine Sorge, das musst du auch nicht verstehen. Wenn man nur eigenen Unterricht und hin und wieder Einzeltermine mit Kollegen im Tätigkeitsprofil hat, dann reicht vermutlich eine direkte Absprache. Für andere Dinge ist der Zugriff auf Pläne (direkt oder eben indirekt) sehr hilfreich und kürzt aufwendigere "hin und her - Kommunikation" deutlich ab.

    Verständlich. Trotzdem kann man (sich) die Frage stellen, inwiefern ein Kind zuhause eine Rolle spielt, wenn man an eine andere Schule gehen soll (ich spreche nicht von Teilabordnungen mit verrückten Stundenplänen oder von einer Abordnung um 50km...).
    Wenn der Grund der Möglichkeit der Abordnung "Landesbeamte" lautet, dann gilt er für Alle. Dass auf Vereinbarkeit mit Familie weiterhin geguckt wird, ist klar, aber es hat nichts mit dem Dienstort an sich zu tun.
    Als rein theoretisch.

    Das ist korrekt und daher ist es ja auch nicht so, dass der Familienstatus eine entscheidende Rolle bei der Auswahl spielt. Ein zulässiges Kriterium (unter vielen) ist er jedoch, was gerade auf die Vereinbarkeit mit Familie abzielt.

    PS: Der Eindruck, dass generell nur A13er ohne Familie abgeordnet würden, mag der subjektiven und sicher verkürzten Einzelfalldarstellung von Aviator geschuldet sein und stimmt im Allgemeinen natürlich nicht.

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