Beiträge von Seph

    In der GS ist das normal auch so, aber wir geben bei 50% eigentlich meist eine 4. Sonst ist es zu leicht.

    Als Schülerin im Saarland war es im Gymnasium immer so, dass 50 % eine 4 war.

    Wie gesagt: Das hängt stark von der Zuweisung der Rohpunkte zu Aufgaben verschiedener Anforderungsbereiche ab. Solange der AFB I weniger als diese 50% der Punkte umfasst, kann man das natürlich so machen.

    In ganz Europa gibt es nur eine einzige weitere Region, in der kein Tempolimit besteht: die britische Insel Isle of Man. Hier wurde bisher noch überhaupt kein Tempolimit eingeführt, weder auf Autobahnen noch auf Nebenstraßen. Man erwog eine Einführung im Jahr 2004, sie wurde jedoch von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt.

    Dazu hatte ich hier im Forum schon einmal etwas geschrieben: Zum Einen hat die Isle of Man schlicht keine Autobahn, sondern nur normale Straßen. Zum anderen gilt auf diesen nur deswegen kein striktes Tempolimit, um rechtlich die Durchführung von (Motorrad-)Rennen auf diesen Straßen überhaupt möglich zu machen, was eine Entscheidung im Sinne des Tourismus ist.

    Im Alltag gilt sehr wohl ein indirektes Tempolimit: Genau wie in Deutschland ist auch ohne explizite Ausweisung die Geschwindigkeit an die örtlichen Umstände anzpassen, was das Tempo de facto auf ca. 70-80 km/h begrenzt. Innerorts wiederum gelten ganz normal 30mph als Limit.

    Manche sagen: Das wäre keine Beförderung in das 1. Beförderungsamt, sondern eine einfache Eingruppierung in eine freie Planstelle nach A13. Und die Aufgabe, die man laut Ausschreibung übernehmen solle, könne man niederlegen und erhält trotzdem weiter A13. Die Übernahme von Aufgaben sei nicht verpflichtend .....!

    ...die Übernahme von Aufgaben sind im Rahmen des Direktionsrechts des AG sogar für Lehrkräfte im Eingangsamt verpflichtend...

    Insofern mag es de jure zutreffen, dass Stellen des 1. Beförderungsamts anders als Koordinationsstellen u.ä. nicht von vorneherein relativ feste Aufgabenzuschreibungen haben. De facto wird bei Übernahme einer solchen Stelle aber auch eine herausgehobene Tätigkeit im Alltag erwartet und auferlegt. Dass diese später auch abgeändert werden kann, liegt in der Natur der Sache.

    PS: Ich teile dementsprechend deine Interpretation:

    Ich sehe das so, wenn man sich auf eine STELLA-Stelle bewirbt, in welcher eine zu übernehmende Aufgabe beschrieben wird, dann ist das zwar keine Funktion wie Abteilungsleiter oder Schulleiter einer Gesamtschule. Aber es ist doch trotzdem eine aufgabengebundene Beförderung, oder?

    Du stellst den positiven Bezug selbst her. Trenne den Inhalt der Mathebücher doch bitte vom damaligen System.

    Sorry, aber die einzige Person, die hier überhaupt einen wertenden Bezug zwischen den Mathebüchern und dem politischen System, in dem sie entstanden, herstellte, bist du (siehe Beitrag #40). Vorher wurde lediglich auf Sachebene auf mathematische Inhalte von früher verwiesen und in keinerlei Variante ein System glorifiziert, welches zurecht deutlich abzulehnen ist.

    Was heißt denn dann kochen? Auf dem offenen Feuer? Und mit Muskelkraft?

    Für mich persönlich geht "kochen" weit über das rein mechanische Abarbeiten einer kleinschrittigen Gebrauchsanweisung hinaus. Dazu gehören kreative Prozesse, das Experimentieren mit Zutaten und Zubereitungsarten u.v.m. Mir ist schon klar, dass das Wort kochen im Sinne des Duden das nicht als zwingend enthält, daher hatte ich es in Anführungszeichen gesetzt.

    PS: Bevor jetzt gleich der Einwand kommt, dass das auch mit Thermomix möglich wäre: Ja, man kann ihn natürlich auch als Hilfsmittel für bestimmte Einzelschritte benutzen. Das geht aber auch mit erheblich günstigeren Geräten und im Kontext der vorherigen Aussagen ging es gerade um die kleinschrittigen Rezeptsammlungen des Geräts.

    Danke für den Hinweis! Bei uns müsste in diesem Fall ein anderes Fach belegt werden. Das gilt insbesondere in Prüfungskursen Sport. Lediglich vorrübergehende Sportbefreiungen sind ansonsten noch keine Entbindungen von der Teilnahme am Sportunterricht an sich und können oftmals durch entsprechend alternative Leistungsüberprüfungen abgefedert werden (z.B. sporttheoretische Aufgabenstellungen).

    In der Sekundarstufe II gilt ein Kurs, der aufgrund sehr hoher Fehlzeiten nicht beurteilt werden kann, folgerichtig als "nicht belegt". Wer nicht da war, hat halt nicht teilgenommen. Das gilt zumindest in NDS und würde mich wundern, wenn das in den anderen Bundesländern im Bereich der Qualifikationsphase anders liefe. In der E-Phase kann trotz eines nicht bewertbaren Fachs dennoch eine Versetzung in die Q-Phase erfolgen, wenn von einer erfolgreichen Mitarbeit im nächsthöheren Jahrgang ausgegangen werden kann. Ich vermute, dass das analog auch auf die Sek I anwendbar wäre, müsste da aber noch einmal schauen.

    Natürlich darf man Noten für Klausuren/Klassenarbeiten berechnen. Oder wie kommst du drauf, welche Note ein/e Schüler/in hat, der bspw. in einer Klausur 69 von 100 möglichen Punkten erreicht hast?

    Solange mit den Tabellen nicht auch bereits eine feste Verteilung der verschiedenen Anforderungsbereiche gekoppelt wird, sind diese letztlich nutzlos. Es gibt im Übrigen auch Fächer, in denen die Bewertung gar nicht auf der Arbeit mit Rohpunkten basiert. Ich würde inzwischen auch soweit gehen, dass ich selbst in einem Fach wie Mathematik ohne Rohpunkte auskäme, um eine transparente und sachgerechte Beurteilung der Fachleistung vorzunehmen (nichts anderes erfolgt ja z.B. bei der Beurteilung der sonstigen Leistungen). Das hingegen ist derzeit in den Abschlussprüfungen noch nicht vorgesehen.

    Die zeigt doch der Thermomix in Display an.

    Wenn ich nicht wüsste, dass das ironisch gemeint war: :autsch:

    An die, die nichts drucken: Wie macht Ihr das mit Kochrezepten? Legt Ihr Euer Tablet in die Küche und tappst mit schmierigen Fingern darauf herum?

    Ja, in seltenen Fällen ziemlich genau so. Meist hole ich mir am PC oder ganz klassisch in einigen vorhandenen Kochbüchern aber nur Anregungen und interpretiere das Rezept dann ohnehin etwas um.

    Seph Dein Beitrag ist in sich widersprüchlich. Die Basics fehlen, weil sie nicht adäquat geübt werden.

    Nein. Es ist gerade nicht so, dass die von mir angeführten Beispiele nicht hinreichend lange und oft auch auf abstrakter Ebene im Unterricht thematisiert und mit zig Übungen unterfüttert würden. Das angesprochene Problem entsteht nicht erst dadurch, dass auch Sachbezüge in den Unterricht eingeflochten werden.

    Das ist richtig, immer mehr Hilfsmittel und pseudo Anwendungsaufgaben helfen da aber auch nicht wirklich.

    Das mag stimmen, aber das Weglassen davon scheint für sich auch noch nicht zu helfen...

    Es wurden immer mehr Fachinhalte gestrichten für die Pseudo-Sachzusammenhänge. Wie von Antimon richtig beschrieben, kenne ich keinen Mathekollegen, der mit dem aktuellen Zustand des Abiturs glücklich wäre und wir haben alle Bauchschmerzen die Schüler in ein naturwissenschaftliches Studium zu entlassen.


    Das Zentralabitur nimmt einem aber auch die Möglichkeit wirklich ernsthaft dagegen vorzugehen, denn die vorherrschenden Aufgabenformate und die Bedienung der Hilsmittel müssen dringend und ausführlich eingeübt werden. Das Abitur ist fachlich einfach, aber so verklausuliert, dass es trotzdem nicht "de facto" leicht ist eine gute Note zu bekommen.

    Ich denke nicht, dass das Problem vornehmlich in der Art der Aufgabenstellung liegt und die Rückkehr zu zusammenhangslosem Trainieren von Kalkülen auf einmal zu deutlich leistungsfähigeren Schülern im Bereich der Mathematik führt. Wenn ich sehe, dass selbst Schüler der E-Phase regelmäßig an so einfachen Dingen wie der Bestimmung der Steigung einer linearen Funktion oder dem Ausklammern von Termen scheitern, dann liegt das Problem eher bereits bei Basics des Grundverständnisses.


    Bei uns gab es eine zeitlang Kopiercodes (ohne Kontingent). Die wurden wegen Datenschutz aber wieder abgeschafft.

    Inwiefern stehen denn Kopiercodes dem Datenschutz entgegen? Mit diesem Schlagwort scheint mein so einiges als "unmöglich" bezeichnen zu können, was in Wahrheit keinerlei Problem darstellt.

    Ich bin da bei Kris24 : Ich habe für private Zwecke ohnehin einen Epson Ecotank. Diesen nutze ich dann in seltenen Fällen aus Bequemlichkeit (z.B. Klassenarbeit 1x vorher zu Hause ausdrucken und dann in der Schule als Klassensatz kopieren) auch mal dienstlich. Die Kosten dafür sind aufgrund der extrem günstigen Tinte zu vernachlässigen.

    Rein für dienstliche Zwecke hätte ich mir allerdings auch keinen Drucker angeschafft.

    So habe ich es ehrlich gesagt auch verstanden. Wurde dann nur unsicher als manche meinten „im Sinne des Schülers“ kann man es machen.

    Finde es aber dann wiederum erschreckend und schwierig, wenn andere die Noten subjektiv betrachten und anders agieren als sie sollten.

    Das finde ich auch erschreckend. Bitte die betreffenden Kollegen darauf hinweisen, dass dies ganz klar unzulässig ist.

    Den Befund halte ich für zutreffend. Und mit Blick auf die Zukunft unseres Landes, welches eigentlich nur Know-How anzubieten hat, habe ich arge Bauchschmerzen damit, dass es anders als in vielen anderen Ländern hier noch immer salonfähig ist, darauf stolz zu sein, Mathe und Naturwissenschaften nicht zu können. Das im Übrigen auch durchaus offensiv von Lehrkräften vorgetragen...

    Meines Erachtens muss der, der erheblich mehr verdient, auch mehr Aufgaben übernehmen. Freunde, die in der freien Wirtschaft arbeiten, können diese Ungleichbehandlung immer nicht fassen, wenn ich das erzähle...

    Ich kann der Argumentationslinie auch nicht folgen. Die Bezahlung von Lehrkräften erfolgt nun einmal auch nach Ausbildungsstand/ Abschluss. Das wäre im Übrigen auch in der hochgelobten freien Wirtschaft nicht anders. Dass die Arbeit als Lehrkraft - für die du bezahlt wirst - nicht nur aus dem reinen Unterrichten besteht, dürfte sich inzwischen herum gesprochen haben. Aufpassen muss man letztlich nur darauf, ob durch deine Aufgaben tatsächlich die vereinbarte Arbeitszeit eingehalten werden kann oder ob zu vergütende Mehrarbeit dadurch entsteht (z.B. durch weitere Vertretungsstunden).

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