Ich kann das auch nicht nachvollziehen, warum eine Klasse nicht entsprechend aufgeteilt werden kann und stattdessen ganz zu Hause bleiben soll. Hier wird die Schule ihren Aufgaben überhaupt nicht gerecht.
Beiträge von Seph
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Und wenn das Kind die Eltern ansteckt, sind eben diese krank und es sind keine Kinderkrankentage.
Und wenn das Kind die Eltern nicht ansteckt, diese aber so tun, sind es weder Kinderkranktage noch Kranktage, sondern schwere Dienspflichtverstöße.
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Spannend wäre daneben die Rangliste des Weinkonsums gewesen

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Hier wird sie wieder deutlich, die gute alte German Angst.
Man kann auch alles ins Lächerliche ziehen. Die Empfehlung eines ca. 10-14-tägigen Vorrats gibt es aber aus gutem Grund. Und dafür, dass es zu befristeten Ausfällen in den Lieferketten, zu auf wenige Tage begrenzten Stromausfällen u.ä. kommen kann, gibt es auch in Deutschland der jüngeren Zeit genügend Beispiele. Wir reden hier nicht über Hardcore-Prepper, die sich einen Atomschutzbunker in den Garten bauen und für eine Zombie-Apokalypse bewaffnen, sondern um eine norme Vorratshaltung, um auch mal einige Tage ohne Gang zum Supermarkt auszukommen.
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Wie wäre es mit Einmann-Päkchen (kurz EPA) von der Bundeswehr? Warm gelagert halten die mindestens 3,5 Jahre, eingefrohren praktisch unendlich lange. Selbst, wenn da der Strom ausfällt und die Kühltruhe warm wird, hast noch 3,5 Jahre Zeit den Kram zu essen.

Das gilt für so ziemlich jedes Fertigessen in Dosen oder Aluschalen ebenfalls...nur sind die erheblich günstiger als die EPA.
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Wir haben auch einiges im Vorrat und das ging früher auch in der engen Mietwohnung ganz gut. Dazu gehören u.a. alle möglichen Sorten von Konserven (Obst, Gemüse, einige Convenienceprodukte), Nudeln, Mehl, Reis, Hülsenfrüchte, Müsli usw. Wasser lässt sich ganz gut als Kästen oder noch platzsparender in diesen 6er-Trägern 1,5l Flaschen in ausreichender Menge für einige Tage unterbringen. Das alles ist gar nicht als expliziter Notvorrat angelegt, der erst dann angerührt wird, sondern im laufenden durchrotierenden "Küchenbetrieb" integriert. Vom Camping ist auch immer noch ein Gaskocher griffbereit oder ein Feuertopf, den man direkt ins offene Feuer stellen und draußen kochen kann.
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Sorry, wenn ich eine etwas naive Frage stelle, aber diese Laufbahnsache ist mir unklar. Wenn ich das alles so lese, war die Forderung nach "A13 für alle" eigentlich unsinnig. Es hätte heißen müssen hD für alle. Da ist dann das Einstiegst A13 und Beförderungsämter sind möglich.
Oder nicht?
Das hätte dann aber die Bestandslehrkräfte nicht erfasst, die sich ja nun in einer Laufbahn des gehobenen Dienstes befinden. Der Wechsel der Laufbahngruppen ist noch einmal etwas schwieriger auszugestalten als die Neubewertung einer Tätigkeit mit einer anderen Besoldungsstufe der gleichen Laufbahngruppe.
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Die Argumentation scheitert schon einmal daran, dass es kein solches Gleichheitsprinzip im von dir dargestellten Sinn gibt. Entscheidend ist, welche Stellen den einzelnen Schulen zugewiesen sind. Wenn man sich auf eine ausgeschriebene A14-Stelle bewirbt und sich im Verfahren durchsetzt, wird man (nach einer Probezeit) eben A14 aus einer solchen Stelle erhalten. Analoges gilt für eine A13-Stelle. Das 1. Beförderungsamt im höheren Dienst ist für alle mit A14 besoldet. Für den gehobenen Dienst gilt dies jedoch gerade nicht.
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Rechtlich ist eine Stellenzulage wesentlich einfacher umzusetzen, da diese an konkreten Tätigkeiten orientiert werden kann und nicht an einem haushaltsrechtlich festgesetzten Stellenkegel. Insofern gehe ich eher von einer Stellenzulage aus...wenn überhaupt. Ich muss aber auch erwähnen, dass meine Glaskugel bereits vor einigen Jahren kaputt gegangen ist. In Thüringen wird das ja bereits seit einiger Zeit so gehandhabt: Mit "A13 für alle" kam auch "Beförderungen für fast niemanden", entsprechend herausgehobene Stellen wie Fachleiter an Studienseminaren oder Fachberater werden entsprechend mit Stellenzulagen abgespeist.
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Ich empfinde den Hinweis auf ein schlechtes und suggestives Design einer Umfrage als Basis für weitere Diskussionen überhaupt nicht nebensächlich.
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Dass Jugendliche über die Norm psychisch belastet waren ist Fakt, die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind deutlich über ihren Kapazitätsgrenzen. Dass das 20-25% der hier Anwesenden auffällt, sollte alarmierend sein und die Frage aufwerfen, was das für uns als Schule bedeutet und nicht benutzt werden, um sich mit zurückliegenden Entscheidungen zu befassen.
Dass das 20-25% der an der Umfrage Teilnehmenden (nicht der hier Anwesenden!) ankreuzen konnten, liegt auch am Design der Umfrage. Genau darauf wollte ich dich hinweisen.
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Ich hatte auch noch kein Corona und ich testete und teste mich bei jedem Halskratzen oder Schnupfen oder whatever.
Seit März 2020 hatte ich keine Erkältung mehr, die über leichtes Halskratzen hinausging.
Bei mir genauso. Im Übrigen finde ich die Umfrage etwas tendentiös. Wenn schon ein Punkt
ZitatMir bekannte Jugendliche leiden unter einer psychischen Belastungsreaktion, die wahrscheinlich durch den Lockdown entstanden ist (z.B. Essstörung).
auftaucht, dann doch bitte auch "Mir bekannte Personen leiden unter Long Covid, welches sicher auf die Infektion mit Covid-19 zurückzuführen ist". Diesen Punkt könnte ich im Übrigen ankreuzen.
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Man spart Geld!?
Das mag ein angenehmer Nebeneffekt sein, ich denke aber nicht, dass es eine Verwaltungsvorschrift dazu gibt, die Beförderungsverfahren absichtlich um x Monate zu verzögern...dann kann man auch später ausschreiben. Die Ersparnis ergibt sich bei Beamten ja schon daraus, dass selbst nach erfolgter Besetzung der Stelle noch nicht unmittelbar die Beförderung stattfindet, sondern erst einmal eine Probezeit zu absolvieren ist.
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Kann ich ebenfalls nur bestätigen. Gerade Gruppengrößen von unter 10 sind echt nervig und können zäh zu unterrichten sein. Der Korrekturaufwand ist natürlich gering

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Krass, dass das so lange dauert. Woran liegt das denn vermutlich? Hier sind die Verfahren eigentlich relativ schnell entschieden, lediglich die eigentliche Besetzung kann sich etwas verzögern, da teils der Ablauf von Schulhalbjahren abgewartet wird für sauberere Übergaben. Im Fall von Konkurrentenklagen kommt es natürlich zu deutlichen Verzögerungen.
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Das hatte sie doch durch Einführung von Opal weitgehend in den Griff bekommen....
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Also nach Vorschrift.
Ja, genau. Nur dass der Begriff "Dienst nach Vorschrift" häufig in einem Kontext verwendet wird, der gerade nicht einem Dienst nach Vorschrift entspricht.
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Wie kommen diese Arbeitszeiten bei dir zustande Angryvarier ? Welche Anteile sind davon tatsächlich gebunden (Unterricht/DBs...), welche nicht? Ich finde es so gar nicht natürlich, auch am Samstag oder Sonntag zu arbeiten und kann selbst beeinflussen, da alles liegenzulassen.
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!Achtung: Sarkasmus
Naja, da ja alle Lehrkräfte aufgrund ihrer vergleichbaren Ausbildung und Arbeit unabhängig von der konkreten Tätigkeit A13 erhalten sollen, ist es quasi nur konsequent, das auch auf diejenigen auszudehnen, die einen Teil ihrer Arbeitszeit statt mit Unterricht und dessen Vorbereitung mit anderen Aufgaben ausfüllen. Warum also nicht konsequent alle Lehrkräfte auf A13 einstufen und dort behalten? Thüringen hat es ja vorgemacht: Streichung quasi aller Funktionsstellen außer die expliziten SL-Stellen.
Ernsthafte Antwort:
Ich bin mir übrigens sicher, dass du Super112 in eine Planstelle der Besoldungsstufe A13 eingewiesen wurdest und nicht in eine Stelle "des 1. Beförderungsamtes deiner Laufbahn". Das müsste so auch in deiner Urkunde stehen. Insofern ändert sich - zumindest zunächst - nichts an der Besoldung. Es ist kein Automatismus vorgesehen, der zur unmittelbaren Höhergruppierung bisheriger Stelleninhaber führt.
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