Menschen machen halt unterschiedliche Erfahrungen und geben daher unterschiedliche Tips.
Und dann gibt es Menschen, die so vermessen sind, ohne weitere Hintergrundinfos andere zu brandmarken, indem sie sich lediglich auf ein eigenes Vorurteil verlassen. Der Wunsch, weniger zu arbeiten, deutet hier überhaupt nicht auf eine Minderleistung hin, sondern auf die Erkenntnis, dass eine dauerhafte Überschreitung der Wochenarbeitszeiten nicht haltbar ist und im gemeinsamen Gespräch nach einer sinnvollen Lösung gesucht werden soll. Wie man dann
Naja, mag sein, traurig allemal, dass Menschen mit der Einstellung dann unsere Geschicke leiten.
da rein interpretieren kann, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Zum eigentlichen Thema: es schadet überhaupt nicht - auch ohne vorheriges Gespräch mit der SL - zumindest mal Kontakt mit der für die Stellenbesetzung verantwortlichen Person aufzunehmen, um genauer herauszuhören, ob die Alternative im Ministerium wirklich etwas für einen wäre. Nicht selten hat man da schon einmal ein Gefühl dafür, ob sich eine Bewerbung überhaupt lohnt. Über eine solche würde ich die SL auch informieren, i.d.R. wird sie das sonst ohnehin zeitnah über Dritte. Hier bietet es sich durchaus an, mit offenen Karten zu spielen.