Beiträge von Seph

    Und warum nein? Ich möchte nur eine stichhaltige erklärung, warum eine dienstjüngere Lehrerin Vorrang vor einer dienstälteren hat...die betreffenden Stunden werden von den anderen Lehrern an meiner Schule nicht gebraucht, somit wäre ich doch die nächste, die gefragt wird...

    Dein Betrachtungsfehler liegt darin, überhaupt davon auszugehen, dass dir überhaupt bestimmte Stunden oder Klassen zustehen würden. Mich befremdet auch die Haltung, man habe als Dienstältere einen höheren Status als eine Dienstjüngere.

    Aus schulorganisatorischer Sicht ist es sehr begrüßenswert, in möglichst vielen Fächern auf mehrere geeignete Lehrkräfte zurückgreifen zu können. Das gilt insbesondere für Mangelfächer wie Musik, da hier Ausfälle sonst schwer zu kompensieren sind. Das bedeutet aber auch, dass man möglichst alle Lehrkräfte mit jeweils einigen Stunden in diesem Fach einsetzt und nicht nur auf eine einzige Lehrkraft fokussiert.

    Nur daraus, dass ehrenamtliche Helfer eingesetzt werden, lässt sich noch nicht folgern, dass keine Rechnung erhoben werden darf. So regeln z.B. die Landesfeuerwehrgesetze explizit, dass bei vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten Schäden ein Kostenersatz verlangt wird und regeln auch, wie z.B. Stundensätze ehrenamtlich tätiger Helfer zu bestimmen sind. (vgl. hierzu beispielsweise §34 Abs 1 Satz 1 und §35 Abs. 5 FwG BW).

    Die Rechnungsstellung erfolgt durch den jeweiligen Träger, nicht durch die Einsatzkräfte selbst.

    Was mich interessiert: Warum überhaupt dieser Post, wenn es dich nicht interessiert? Nur um kundzutun, dass es dich nicht interessiert?

    Um deine fragwürdige Argumentationsstrategie zu entlarven. Es ging ursprünglich um die Maskenpflicht, die neben vielen anderen auch von Tom123 befürwortet wird. Dass er diese selbst nicht in allen Situationen trägt, kann man erwähnen, kritisieren und daran ein Fragezeichen machen. Es wurde auch schon einiges dazu ausgeführt, wie man die Forderung nach einer Maskenpflicht und das Nichttragen von Masken in einigen Situationen zusammenbringen kann. .

    Darauf gehst du aber kaum ein, sondern arbeitest dich an der Kritik der Person ab, um - wie du selbst einräumst - die Glaubwürdigkeit von ihm als Person zu erschüttern, um damit auch die Forderung nach einer Maskenpflicht ins lächerliche zu ziehen. Und genau das ist ein argumentum ad hominem.

    *neid*

    Wobei ich habe gerade geschummelt. Die BR89 ist auch von Bluebrix.

    Ist mir auch aufgefallen, aber "Lego" gilt ja durchaus als Gattungsbegriff für Klemmbausteine. Die Kirche ist btw. wunderschön, aber ich bin bei den Rezensenten: die Bauanleitung ist die Hölle und wahrscheinlich rein digital entstanden. Anders kann ich mir kaum erklären, wie man auf die Idee kommen kann, zig Bauteile, die jeweils fest angedrückt werden müssen, auf eine schwebende Kette anderer Bauteile aufbringen soll.

    Es sprach zu sehr der Frust aus mir. Mittlerweile ist mir mein Anfangsbeitrag etwas unangenehm. Nehmen wir es als Zeit-Dokument der Gefühle eines Referendars. ;)

    Und es ist ja wichtig, diese Gefühle erst einmal zum Ausdruck zu bringen. Ich finde es stark, dass du nach so kurzer Zeit schon mit einer anderen Perspektive darauf schauen kannst. Wenn du diese Fähigkeit auch in den beruflichen Alltag einbringen kannst, hast du meines Erachtens eine deutliche Stärke, die für dich in diesem Beruf spricht.

    Nein, die Gegenrede gegen deine Position bezieht sich v.a. auf das Einnehmen unversöhnlicher Positionen ohne Berücksichtung der Verhältnismäßigkeit. Wenn hier klargestellt wird, dass der Einfluss des deutschen Individualverkehrs nur eine untergeordnete Rolle bei den weltweiten Emissionen ausmacht, dann bezieht sich das auf deine heutige Suggestion, der deutsche Autofahrer sei am Weltuntergang schuld, ohne hier etwas zu differenzieren.

    Es heißt gerade nicht, dass wir nicht auch einen Beitrag zu leisten haben. Und es ergibt ja sogar volkswirtschaftlich einen gewissen Sinn, eine Vorreiterrolle einzunehmen und entsprechende Schlüsseltechnologien dadurch zwangsweise mitzuentwickeln. Dennoch ist der Hinweis auf erheblich größere Einsparpotentiale - die auch, aber nicht nur (!), anzugehen wären, vollkommen richtig.

    Danke Maylin, so ist es bei uns eigentlich auch. Aber es gibt nirgendwo Verbindliches zu lesen und bei uns in der Fachschaft auch nicht.

    Würde mich wundern, wenn eine Fachschaft hierzu keine verbindliche Regelung aufgestellt hat. Ich vermute hier offen gestanden eine Anfrage eines Schülers oder eines Elternteils. Ansonsten ist mit dem Verweis auf die Nichtberechenbarkeit von Noten und auf die Grundsätze zur Leistungsbeurteilung eigentlich schon alles gesagt.

    Zumindest in NRW ist es ja so, dass in den mündlichen Bestehensprüfungen nicht das Thema schwerpunktmäßig behandelt werden soll, das in der Klausur den Schwerpunkt darstellte. Ging es in der Klausur also z. B. in erster Linie um Induktion, wird die in der mündlichen Prüfung nicht den Schwerpunkt darstellen. Was nicht bedeutet, dass die SuS sämtliche elektromagnetischen Phänomene vergessen sollten.

    Diese Themenabgrenzung wird in der Tat mit den zu Prüfenden thematisiert, da sie eventuell gar nicht mehr wissen, worum es in der Klausur ging (sie müssen ja nicht ohne Grund in die Bestehensprüfung). Das hat aber nichts mit gegenseitigen Themenabsprachen oder gar Wünschen zu tun.

    Das ist in NDS auch so, wird aber teilweise missverstanden. Bereits die schriftlichen Klausuren beziehen sich nicht selten auf ganze Themenfelder, die aus mehreren Halbjahren stammen. In Mathematik beziehen sich die schriftlichen Klausuren i.d.R. bereits auf alle 4 Halbjahresthemen. Entsprechend sind auch keine Ausschlüsse ganzer Themen sinnvoll und auch nicht gemeint. Natürlich darf andersherum nicht einfach die schriftliche Klausur recycelt werden.

    Das kann man aber bereits vermeiden, indem man zum gleichen Semesterthema einen anderen Teilaspekt stärker beleuchtet, mit anderen Quellen/Texten arbeitet usw. Insofern sind für die Prüflinge hier keine kompletten Themenausschlüsse möglich und sollten so auch nicht angewendet werden.

    PS: So hatte ich deinen Text aber auch verstanden.

    Fairerweise muss man dazu sagen, dass Fallen Angel das in diesem Fall als Replik auf ebenjenen Diskussionsstil in der Form "alle Autofahrer sind Schuld am Weltuntergang, es kommt nur der Komplettverzicht in Frage" äußerte und damit - wie du auch - genau auf diesen fragwürdigen Stil hinwies.

    Kleiner Tipp und dann höre ich auch wieder mit "klugscheißen" auf: Als möglicherweise künftiger Stelleninhaber einer A15-Stelle sollte man neben vielen anderen Dingen auch mit dem Begriff "Verwaltungsakt" korrekt umgehen können, da man damit öfter mal konfrontiert sein könnte. Für die eigentliche Bewerbung reicht i.d.R. ein kurzes Anschreiben mit Lebenslauf zunächst aus, der Hinweis auf passende Qualifizierungen mit entsprechenden Nachweisen schadet sicher nicht. Entscheidender für das Auswahlverfahren ist dann die eigentliche Beurteilung.

    Mir bleibt noch ein Erlebnis im Gedächnis: Es war für einen grundsätzlich schönen Tag auch kurzzeitig leichter Regen vorher gesagt worden, so dass ich den SuS sagte (10. Klasse!), sie sollten wetterfestes Schuhwerk anziehen (oder wenigstens Schuhwerk das für Wanderungen (2-3 Km gerade aus auf Kiesweg) geeignet ist. Von den Badeschlappen über Espandrillos war da alles dann zu sehen.

    Erinnert mich an die eine Kleingruppe männlicher 9.Klässler, die sich trotz expliziter Nachfrage nicht davon abhalten ließen, in langer Jeans in die Kanadier für eine Flussfahrt zu steigen. Ratet, welches Boot als einziges kenterte ;)

    Bei Experimenten, die ich seltener mache, notiere ich mir auch noch genauere Verlaufsplanungen. Oder, wenn ich eine Methode wähle, die ich auch noch nicht, oder seltener mache.

    So mache ich es auch. Darüber hinaus nutze ich v.a. eine Sequenzplanung mit Zuordnung von Lernzielen zu den einzelnen Stunden der Sequenz. Die Planungen der Einzelstunden fallen mit steigender Berufserfahrung schrittweise kürzer aus. Es gibt einzelne "Schlüsselstunden", in denen diese detaillierter ist und es gibt auch Stunden, in denen ganz spontan agiert wird. Im Kern profitiere ich aber dennoch davon, dass ich mal gelernt habe, wie eine detaillierte Stundenplanung aussieht und angegangen werden muss. Die entsprechenden Überlegungen erfolgen ja dennoch, nur nicht mehr unbedingt schriftlich dokumentiert.

    Als Berufseinsteiger und insbesondere während der Ausbildung fehlt aber schlicht noch das Repertoire, um ohne entsprechende Vorbereitung situativ sinnvoll reagieren zu können. Und um dieses Handwerkszeug zu erlernen, wird man nicht darum herum kommen, sich dies zu erarbeiten.

    und warum sollten die Nachprüfungen anders gehandhabt werden?

    So wie du schon andeutest: dafür gibt es keinen Grund und darf so auch nicht sein. Sinnvoll sind Beratungsgespräche wie von Djino angeführt. Diese werden natürlich geführt und man kann den Prüflingen auch anhand von Beispielaufgaben aus verschiedenen Anforderungsbereichen deutlich machen, welches Niveau sie für bestimmte Noten leisten müssen.

    Die weiter oben ins Spiel gebrachten Themenabsprachen oder -eingrenzungen sind dennoch unzulässig.

    Es gibt auch Reissorten, die auf dem Trockenen angebaut werden können. Aber aktuell wird das allermeiste noch klassisch angebaut.

    Grundsätzlich gilt das für alle Reissorten, da Reis eigentlich keine Wasserpflanze ist. Der Nassanbau wird ja v.a. gewählt, um Unkraut und Schädlingsbefall weitgehend zu minimieren. Insofern hat das ja sogar noch den Vorteil, mit deutlich weniger Pflanzenschutzmitteln arbeiten zu müssen als im Trockenanbau.

    Reis auch (dank Anbau). Sumpfgas ist Methan.

    Dafür gibt es einen spannenden Ansatz:, an dem gerade geforscht wird. Bereits bekannt ist, dass ausgebrachtes Sulfat das Wachstum bestimmter Bakterien anregt, die wiederum gerade die methanproduzierenden Mikroorganismen hemmen. Zumindest im Laborversuch konnte das auch durch Ausbringen sogenannter Kabelbakterien erreicht werden.

    (vgl. Scholz, V., Meckenstock, R.U., Nielsen, L.P. et al. Cable bacteria reduce methane emissions from rice-vegetated soils. Nat Commun 11, 1878 (2020))

    Wie gesagt: diesbezüglich bin ich ja bei dir. Die reine Tatsache, dass man beim Fahrradfahren auch mal nass werden kann oder dass das Einkaufen ohne Auto mal 15min länger dauert, sollte wirklich kein Argument dafür sein, dass das Auto zwingend notwendig wäre.

    Mir stieß nur auf, dass hier suggeriert wurde, die bösen Autofahrer seien (alleine) für die Überlebensfähigkeit auf diesem Planeten verantwortlich ohne Blick darauf, dass es - neben den zugegebenermaßen vielen vorgeschobenen Gründen - auch tatsächliche Zwänge zur Benutzung von Kfz in der Lebensrealität vieler Menschen gibt.

    Ich bin ja bei dir, dass wir nicht einfach so weitermachen können wie bisher. Und ja, es darf gerne auch etwas unbequemer werden, dein Beispiel bzgl. Einkauf mit dem Fahrrad passt da ganz gut. Es gehört nur auch zur Lebensrealität nicht weniger Pendler, dass sie - um überhaupt Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen - manchmal auf schnelle Verbindungen angewiesen sind.

    Die Alternativen dazu (Umzug zur Arbeitsstelle, schlechter bezahlter Beruf vor Ort - sofern verfügbar - , private teure Kinderbetreuung u.ä.) bringen im Moment jedenfalls für das Individuum so hohe Grenzkosten mit sich, dass ich niemanden verübeln kann, diese nicht zu unternehmen.

    Im Übrigen möchte ich noch deutlich machen, dass ich deinen Argumentationsstil etwas befremdlich finde: Die einfache Verknüpfung von Individualverkehr mit "auf dem Planeten überleben können" mag der Polemik dienen, wird der Komplexität der Problematik aber nicht ansatzweise gerecht.

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