Beiträge von Seph

    Moin,

    wir haben ja in NRW alle gleich den ersten Schultag des neuen Jahres. Entsprechend stehen überall Einschulungen an, sei es in Klasse 1, Klasse 5 oder Klasse 11, wie bei uns .

    Habt ihr auch die Ausweise der Schüler bzw. Azubis zu kontrollieren, ob auch wirklich der Schüler vor Euch steht, der er vorgibt zu sein? Aufgrund des Kindergelds, des BAföGs und des Auffenthaltstitels, der da ggf. dran hängt, haben wir zu kontrollieren. Nicht, dass ein Kind bei mehreren Schulen angemeldet wird und so fürs Amt mehrere Kinder generiert werden.

    In Klasse 1 und 5 ist das naturgemäß etwas schwierig, da noch keine Ausweise vorliegen. Die Anmeldung funktioniert hier aber nur mit Geburtsurkunde und in 5 zusätzlich dem Originalzeugnis der 4. Klasse, welches auch zunächst bei der Schule verbleibt.


    In 11 ist ganz hilfreich, wenn die Schulbescheinigungen nicht gleich am ersten Schultag ausgegeben werden ;)

    So eine Klage gab es 2012 schon einmal durch Ritter Sport gegen Milka. Das OLG Köln hatte damals entschieden, dass gerade keine Markenrechtsverletzung vorliegt, da keine Verwechslungsgefahr bestünde.


    PS: Kurios bleibt dabei, dass die quadratische Verpackung von Ritter Sport als 3D-Formmarke dennoch geschützt ist und deren Löschung gerade deswegen nicht durchgesetzt werden konnte, weil die Form der Verpackung der darin vertriebenen Schokolade gerade keinen wesentlichen Wert verleiht und auch keinen besonderen künstlerischen Wert aufweist.

    Dagegen hat der bäuerliche Familienbetrieb in Süddeutschland im Konkurrenz- und Preiskampf keine Chance.

    Das ist unbestritten. Daran ist aber nicht der böse Osten schuld, dort ist diese Konzentration auf größere Betriebe nur eben bereits durch staatlichen Zwang wesentlich früher erfolgt. Der romantisierte bäuerliche Familienbetrieb wurde im Osten bereits in den 50er Jahren unter Zwang zerschlagen und hätte in Deutschland (nicht nur in Süddeutschland!) auch dann keine Chance mehr, wenn diese Konzentration in Ostdeutschland (und übrigens auch weiten Teilen Nordwestdeutschlands) noch nicht erfolgt wäre.

    Glaubt ihr, dass das trotzdem möglich ist? Denn eigentlich heißt es ja, dass man während der Probezeit nicht versetzt werden kann... Ich kann aber nicht glauben, dass ich wegen 3 Monaten (und da sind zum Teil noch Sommerferien!) wirklich noch ein weiteres Jahr dranhängen müsste...

    Du kannst von Glück reden, wenn es "nur" ein weiteres Jahr ist. Insbesondere wenn das hier gilt:

    Ein weiteres Problem: Es gibt in meinem Wohnort und der gewünschten Bezirksregierung keine Stellen mit meinen Fächern aktuell. Ich glaube, dass die Schulen in meinem Wohnort ohnehin seit Jahren recht ausgelastet sind... Was ist, denn mich keine der Schulen hier aufnehmen kann?

    Wenn keine Schule vor Ort Bedarf hat/aufnehmen kann, dann wird eine Versetzung auch nicht funktionieren.


    Davon unbenommen möchte ich aber dennoch empfehlen, proaktiv mit in Frage kommenden Schulen Kontakt aufzunehmen und sich dort vorzustellen. Ich habe es - auch wenn es im Nachbarbundesland ist - schon mehrfach erlebt, wie dann doch Versetzungen bei guter Passung noch realisiert werden konnten, auch wenn sich diese zunächst nicht abgezeichnet hatten. Wir haben auf diese Weise auch ohne die Möglichkeit, Stellen ausschreiben zu können, noch einige gute Lehrkräfte als Verstärkung erhalten können.

    Das "Hofsterben" in Oberschwaben grassiert. Höfe dieser Größenordnung können mit Betrieben in den "neuen deutschen Bundesländern" nicht konkurrieren. Dort ist ein Hof "klein", der weniger als 200 ha bewirtschaftet oder weniger als 1000 Mastschweine im Stall hat - mit allen ökologischen Problemen, die sich daraus ergeben.

    Tu doch nicht so, als ob dieser Trend ein Phänomen "Ost vs. West" wäre. Diese Entwicklung findet man in der gesamten EU. Nur ist diese Entwicklung in Ostdeutschland bereits um einige Jahrzehnte früher durch staatliche Zwangsmaßnahmen vorangetrieben worden.

    sie sind aber bei jüngeren schülern sozial gerechter, da bei ankündigung von arbeiten leistungsorientierte eltern mit ihren kindern panisch pauken bis die schwarte kracht, wohingegen bildungsfernere kinder nicht zu hauslicher vorbereitung angehalten werden.

    Das halte ich für ein Gerücht. Gerade leistungsorientierte Kinder sind i.d.R. gut auf den Unterricht vorbereitet und kommen auch mit unangekündigten Leistungsüberprüfungen gut zurecht. Dafür braucht es kein "panisches pauken bis die schwarte kracht".


    PS: Ich kenne inzwischen keine Schule der näheren Umgebung mehr, die nicht systematische Hausaufgabenbetreuung o.ä. anbieten würde, um den Einfluss häuslicher Umgebungen auf die Lernbedingungen reduzieren zu können. Diese werden meiner Wahrnehmung nach gerade in der Unterstufe auch ganz gerne angenommen.

    Schön und gut, aber müssen Käse und Kehlkopfkrebs wirklich die Mittel zur Sichtbarkeit gesellschaftlicher Minderheiten sein?

    Das Problem fängt doch eigentlich schon damit an, dass es überhaupt die Wahrnehmung als gesellschaftliche Minderheit gibt und entsprechende Abwehrhaltungen gibt. Für mich war das einfach eine ganz normale Darstellung von Menschen in verschiedenen Kontexten. Es ist schon seltsam, dass noch immer für eine nennenswerte Anzahl von Personen zwar verschiedene Haartöne, nicht jedoch verschiedene Hauttöne, als normal empfunden werden.

    PS: Natürlich weiß die Schulleitung i.d.R. sehr gut, wann Korrekturzeiträume und viele Sitzungstermine sind. Das oben genannte Beispiel ist insofern natürlich etwas ungünstig gewählt. Aber ihr wisst sicher, was ich meine, außer jemand möchte das wieder bewusst falsch verstehen.

    Daher sicherheitshalber hier: für die sinnvolle Arbeitszeitsteuerung (und auch Beratung hierzu durch die SL) ist es wichtig, auch einen Überblick zu haben, für welche Teilaufgaben welche Zeiten verwendet werden und diese bei Gefahr der Arbeitszeitüberschreitung entsprechend zu priorisieren. Dann ist die Arbeitszeiterfassung ein wirkungsvolles Tool.

    Eine gute Schulleitung kann das kompensieren, indem sie üblichen Extraarbeiten geschickt verteilt. Klappt nur in der Praxis meistens nicht.

    Auch eine gute Schulleitung kann schwer hinter die Köpfe schauen und herausbekommen, ob die angegebenen Arbeitsstunden in der außerunterrichtlichen Arbeitszeit durch objektiv hohe Belastungen (z.B. Korrekturzeiträume, viele angesetzte Sitzungen u.ä.) enstanden sind oder dadurch, dass das nächste Arbeitsblatt für die 5b noch 3h lang im Layout überarbeitet, mit Zierrand versehen und laminiert wurde.


    Wenn eine künftige (und auch jetzt schon mögliche) Arbeitszeiterfassung wirklich etwas für die sinnvolle Steuerung der eigenen Arbeitszeit bringen soll, muss diese über die reine Zeiterfassung hinausgehen und ausweisen können, für welche Teilaspekte unserer beruflichen Tätigkeiten welche Zeiten aufzuwenden wurden. Dann kann eine gute Schulleitung in Gesprächen auch wirksame Empfehlungen zur Arbeitszeitverteilung geben.

    Verkehrt finde ich den Ansatz der Übertragung von Teilverantwortung auf Schüler nicht...gerade in der Oberstufe. Mir wäre diese Vielzahl an "Posten" aber deutlich zuviel Mikromanagement.

    Ja, die sagt 41 Stunden.

    Entspricht 25,5 Stunden an meiner Schulform. Diese Stunden und alles drumherum muss halt in diese 41 Stunden passen.

    Ganz genau. Und daran wird sich auch nichts durch eine Arbeitszeiterfassung ändern. Die Ansage wird sein (und ist es auch jetzt schon), dass die außerunterrichtliche Arbeit innerhalb der Differenz reiner Unterrichtszeit zur wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von 41 Stunden zu erledigen ist.

    Du kannst es nicht verstehen, du bist am Gym.


    (Ich habe auch horrende Werbungskosten, bin aber nicht stolz darauf)

    Das mag man so hinstellen, aber auch an anderen Schulformen ist benötigtes Lehrmaterial durch den Dienstherrn zu stellen und nicht durch die Bediensteten. Und andersherum gibt es das grundsätzliche Problem des Unwillens zur hinreichenden Ausstattung der Schulen durch die Schulträger auch am Gymnasium.

    Nun - es nennt sich "Steuerrückerstattung". Und doch. Werbungskosten sind in beliebiger Höhe abzugsfähig, solange sie schlüssig nachgewiesen werden. In meiner aktiven Zeit lagen meine anerkannten Werbungskosten zwischen 2500-6000 € pro Jahr. Nicht, weil ich so verschwenderisch war - sondern weil ich jeden Bleistift oder Kugelschreiber abgesetzt habe.

    Ich weiß gar nicht, wie man darauf stolz sein kann, jedes Jahr für seine Arbeit aus privater Tasche deutlich 4-stellige Beträge ausgegeben zu haben. :autsch:

    Das stimmt für die aktuell geführten Prozesse in NDS aber nicht. Dort zählt der Erfassungsaufwand nicht zur AZ.

    Quelle? Die Aussage halte ich offen gestanden für nicht haltbar. Grundsätzlich ist die Arbeitszeiterfassung Aufgabe des Arbeitgebers. Sollte dieser Tätigkeiten daraus an seine Arbeitnehmer delegieren (was durchaus machbar ist) kann eine solche Weisung natürlich auch nur innerhalb der Arbeitszeit erfolgen.

    Auch mit mehreren Klassen paßt es nicht, weil jede Lehrkraft nur maximal 30 Schüler beaufsichtigen darf. In Grundschulen ist der Schlüssel vielleicht sogar eher bei 15 oder 16 Schülern. Unsere Werkstattlehrer unterrichten z.B. immer parallel, weil jeder Werkstattlehrer in seinem Unterricht nur maximal 16 Schüler beaufsichtigen darf. Da werden alle Klassen dann immer geteilt.

    Aha. Daher sind ja in den Hofpausen auch immer genauso viele Lehrkräfte wie Klassen zur Aufsicht eingeteilt.....nicht. Ich rede hier nicht von Werkstatt- oder NW-Unterricht, sondern von Beaufsichtigung bei zu schaffenden einfachen Aufsichtsverhältnissen.

    Ändert nicht daran, dass es eine Sonderzuwendung ist (müsste ja überhaupt keine Freibeträge geben) und ein weiteres Extra nicht wirklich nötig wäre. Anders Beschäftige kommen ja auch ohne klar.

    Wir sind halt aber nicht bei anderen Beschäftigten, die für ihre Arbeit bezahlt werden, sondern bei alimentierten Beamten. Und die Frage der amtsangemessenen Alimentation bemisst sich eben auch an Vergleichen zum - wiederum familienabhängigen - Grundsicherungsniveau.


    Warum die Familienzuschläge an sich aber in einzelnen Bundesländern so derart unterschiedlich ausfallen, erschließt sich mir auch nicht.

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