Nachdem DU das Angebot unterschrieben hast und die Frist abläuft, bleibt dir nur die Stornierung. Bis nächste Woche wirst du nicht alle Zahlungen bekommen. Kommuniziere mit der Klasse, dass du die Fahrt absagen MUSST, falls nicht bis Freitag alle ausstehenden Zahlungen auf dem Konto eingegangen sind. Falls Schüler trotz ursprünglicher Zusage nicht mitfahren ist die gesamte Kalkulation beim Teufel und am Ende bleibst DU als Vertragspartner auf den Kosten sitzen.
Wer ein Angebot unterschreibt, akzeptiert das und nimmt es an - und damit gilt es als Vertragsunterzeichnung.
Davon rate ich mit Blick auf die mit hoher Sicherheit vorhandenen Stornierungskosten eher ab, da völlig unklar wäre, wem diese auferlegt werden könnten. Mit Sicherheit jedenfalls nicht den Eltern, die bereits gezahlt hatten. Sofern die Eltern wirklich eine Kostenübernahmeerklärung unterzeichnet haben, sind diese Gelder auch einklagbar. Das muss auch nicht die Lehrkraft übernehmen, sondern wird auf dem Dienstweg nach oben abgegeben. Mir sind aus NDS entsprechende Verfahren bekannt, in denen das Land NDS die Kosten gegenüber den Eltern eingetrieben hat. Hier ist dringend Rücksprache mit der SL nötig, um das weitere Vorgehen abzustimmen...am besten schriftlich!
Ohne Stornierungskosten kann und sollte man wahrscheinlich wirklich die Reißleine ziehen.
Den Vertrag selbst zu unterzeichnen ist natürlich ungeschickt, so etwas legt man der SL vor, die (zumindest bei uns) als einzige überhaupt zeichnungsberechtigt wäre. Dennoch hat man den Vertrag nicht als Privatperson unterzeichnet, sondern im dienstlichen Auftrag. Man mag daher erster Ansprechpartner für das Unternehmen sein, das heißt aber nicht zwingend, dass man selbst auf den Kosten sitzenbleibt.