1. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns im Kreis drehen: Was sind das für "Leute, wie eingangs beschrieben"? Ich weiß über die Person nichts, außer dass eine Klasse sich beschwert hat.
Der Startbeitrag hier gibt deutlich mehr her als nur "eine Klasse hat sich bei Lehrkraft x über Lehrkraft y beschwert". Wenn hier ein Bildungsgangleiter den Austausch zum Umgang mit einem Kollegen sucht und berichtet, dass dabei sehr hohe Fehlzeiten, das Nichteinhalten von Absprachen und zahlreiche Beschwerden damit verbunden sind und bereits erfolgte Gespräche bisher nichts brachten, dann glaube ich das der Person erst einmal. Die damit verbundene Frage nach Erfahrungsaustausch wurde dann hier auch von einigen aufgegriffen und von vergleichbaren Erfahrungen und dem Umgang damit berichtet.
Warum du das so vehement relativieren und den im Ausgangsbeitrag beschriebenen abstrakten Fall umdeuten musst, ist mir schleierhaft. Die im Zusammenhang mit der Ausgangsbeschreibung hier diskutierten Maßnahmen passen dann eben auch nur zu "Härtefällen" und werden bei Kollegen nach deiner Lesart sicher nicht notwendig sein. Aber darum ging es hier schlicht nicht. Und wenn - wovon wir erst einmal ausgehen sollten - die Beobachtung des Bildungsgangsleiters stimmt:
Zitat von fachinformatiker
wir haben bei uns einen Kollegen, der entweder krank ist oder im Unterricht, vorbei an allen Absprachen und Lehrplänen, nicht die notwendigen Lehrinhalte vermittelt. Gespräche sind leider zwecklos, und die Schüler laden ihren Frust an mir als Klassenlehrer und Bildungsgangleiter ab.
...dann sind die Befindlichkeiten des betreffenden Kollegen sicher die kleinsten Sorgen, die dort gerade auftauchen. In einem solchen Fall muss eingegriffen werden und mit Blick auf die bisherigen Gespräche sicher nicht wieder nur durch das nächste Gespräch.