Beiträge von Seph

    Finde ich nicht daneben, wenn ich meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen, wie aber nicht in Anspruch genommen wird, dann ist das nicht mein Verschulden. Das ist nicht daneben, das ist normales Arbeitsrecht. Daher finde ich eure Verordnung sehr daneben.

    Ich bin froh, dass unsere Verordnung die Sache anders sieht.

    1. Sind wir nicht im Arbeitsrecht.

    2. Hatte ich schon deutlich geschrieben, dass Kolleginnen und Kollegen sich regelmäßig melden und ihre Arbeitskraft vor Ort wie vorgesehen anbieten können.

    wollte ich auch schreiben.
    An meiner NDS-Refschule wurde an einem Sturmtag nicht nur denjenigen, die für die Notbetreuung notwendig gewesen wären (null), sondern auch anderen, die den Tag zum Aufräumen der Sammlung genutzt haben, weil keine Kinder da waren, keine Minusstunden aufgeschrieben.

    Genauso. Und damit kommt dann wieder die grundsätzliche Pflicht zur Anwesenheit von Arbeitnehmern auch bei extremen Witterungsbedingungen zusammen mit dem Entfall von Unterricht aus Sicherheitsgründen: Wer anwesend ist und etwas sinnvolles arbeitet, bekommt seine reguläre Arbeitszeit auch angerechnet. Wer sich dafür entscheidet, lieber zu Hause zu bleiben und Überstunden abzubummeln, kann das an einem solchen Tag guten Gewissens tun.

    Wenn die Schule geschlossen ist, dann ist nicht das Verschulden der Lehrkräfte, also kann es auch keine Minusstunden geben deswegen.

    Also Verbandsvertreter würde ich da deutlich gegen sturmlaufen.

    Der Schuldbegriff ist hier völlig daneben. Es handelt sich de facto um angeordneten Überstundenabbau. An unserer Schule werden andersherum immer wieder auch Lehrkräfte gesucht, die die Notbetreuung dann vor Ort gewährleisten. Diese erhalten natürlich auch keine Minderstunden, da sie auf Weisung der SL anderweitig tätig sind. Es steht den Kolleginnen und Kollegen frei, sich dafür zu melden.

    Moin,

    gibt es bezüglich Minusstunden bei Schulausfall eine gesetzliche Regelung?
    Hier reibt sich der Schulleiter immer die Hände und ordnet keinen Distanzunterricht an um schön die Minusstunden einzusammeln.
    Das wir aber an den Tagen des Ausfalls am Schreibtisch sitzen und nicht frei haben, interessiert natürlich niemanden.

    Man kann das auch einfach nüchtern sehen: das ist mal eine der wenigen Möglichkeiten im Schuldienst, Überstunden auch wirklich abzubauen. Und nein, wenn bei mir x Stunden Unterricht entfallen, dann bereite ich genau diese x Stunden weder vor und nach noch halte ich diese. Diese Arbeit entfällt also tatsächlich. Dass ich in der Zeit möglicherweise andere Aufgaben wahrnehme, die ich sonst zu einem anderen Zeitpunkt hätte machen müssen, steht dazu nicht im Widerspruch.

    Nur als Hinweis: Die Zeiten eines nur 6-semestrigen Studiums für das Grundschullehramt sind laaaange vorbei :)

    Erstens: Ich glaube, die wenigsten werden Maduro - der nicht legitim gewählt war - nachtrauern. Zweitens: verhaftet, nicht entführt. Drittens: Plural? Wen meinst du noch?

    Also mit militärischen Mitteln in ein Land einfallen, den Staatschef dort rauszuholen und dann das Land unter (de facto) Zwangsverwaltung stellen, ist nun wirklich eine neue Qualität von Eingriffen....das braucht man dann auch nicht als polizeiliche Maßnahme schönreden.

    Hinzu kommt, dass in den Klassen auch lauter Chili, Zitronen, Limonen, Kirschen, Ananas und Litschi sitzen.

    Hat man ruhige Gruppen, die 30 min selbstständig arbeiten, ist es etwas anderes, als eine Klasse mit vielen verschiedenen Bedürfnissen, in der man unentwegt mit Differenzierung und Hilfestellung zu tun hat und wirklich präsent sein muss.

    Uns ist denke ich allen klar, dass die Arbeit in heterogenen Klassen anspruchsvoll ist. Nur gerne noch einmal: die Alternative zum Nichtmitnehmen des Kindes - und dafür mag es gute Gründe geben, das nicht zu tun - ist dann eben ein Entfall der Stunden oder höhere Belastung des Kollegiums.


    PS: Ich bin mir vergleichsweise sicher, dass die Kolleginnen und Kollegen, die ihr Kind mal mit zur Arbeit genommen haben, i.d.R. gut abgewogen haben, ob das mit Blick auf die Lerngruppen des Tages sinnvoll möglich ist oder eher nicht. Von mir selbst kann ich sagen, dass ich diese Abwägung durchaus vorgenommen habe...mit bereits beiden Ergebnissen.

    Das Problem ist nicht das abnorme Verhalten der einzelnen Kinder, sondern dass man arbeiten muss und parallel nach den eigenen Kindern gucken. Vielleicht ist dir das nicht so bewusst, aber andere Lehrkräfte arbeiten regelrecht.

    Ob ich in der Situation nun nach 28 Kindern oder 29 Kindern schaue, macht kaum einen Unterschied und ist allemal besser als Entfall der Stunden, weil ich mein Kind zu Hause betreuen muss.

    Ja natürlich, die Kinder setzen sich in die letzte Reihe und malen 6 Stunden vor sich hin. Und gleich noch eine Anleitung, was die Mutter alles tun und zu wem sie was sagen kann, wie nett! Darf sie auch stillen zwischendrin vor der Klasse? Und wenn ja, bis zu welchem Alter des Kindes? Was meinst du? Mütter brauchen dringend Tips zu allem, sonst wird das nichts.

    Ich frage mich langsam, was diese ständigen Provokationen eigentlich bezwecken sollen. Aber ja, die Kinder setzen sich mit in den Raum und malen/lesen/spielen da vor sich hin. Gerüchteweise gibt es zwischendurch sogar mal Pausen an den meisten Schulen, in denen man sich problemlos mit ihnen beschäftigen kann. Ansonsten machen das wie erwähnt gerne auch mal Schüler der einzelnen Klassen.


    PS: Das funktioniert sogar, wenn sie mit Papa statt Mama in die Schule gehen.

    Und ich glaube das betrifft durchaus einige Regionen.

    Schaufeln und Streusalz/granulat sind in Richtung Niederrhein ausverkauft hörte ich von Kollegen.

    Ist der Einsatz von Streusalz durch Privatpersonen in vielen Gemeinden nicht ohnehin verboten? Mir ist schon klar, dass es dennoch häufig gemacht wird. Ganz gute Erfahrungen habe ich mit kleinem Splitt gemacht.

    Ich wohne an einer Bundeslandgrenze.

    Meine Kinder gehen an unserem Wohnort in die Grundschule, wir Eltern arbeiten beide im Nachbarbundesland als Lehrer (einmal verbeamtet, einmal angestellt). Unserer Wohnort ist dafür bekannt beim ersten Anzeichen von Glätte/Schnee die Schulen regelmäßig zu schließen (Erfahrungen der letzten Jahre). Stadt unserer Arbeit eigentlich nie.

    Familie ist nicht vor Ort.

    Hat jemand damit Erfahrung? Was macht mehr Sinn, er zu Hause bleibt, Angestellter/Beamter?

    Wie sieht es rechtlich mit zu Hause bleiben aus?

    Für die jüngeren Kinder - das gilt insbesondere also für Grundschulen, aber auch für weiterführende Schulen - haben die Schulen auch bei extremen Witterungsbedingungen eine Notbetreuung vorzuhalten. Ältere Kinder hingegen benötigen zu Hause keine Betreuung rund um die Uhr.

    Hier ist der Nachschreibetermin für Samstag gecancelt, weil sie Angst haben, dass keiner kommen kann.

    Das kann ich mit Blick auf die Wettervorhersage gut nachvollziehen. Und inzwischen denke ich, dass es besser ist, rechtzeitig vorab solche verschiebbaren Termine auch wirklich zu verschieben, als das erst ganz kurzfristig ankündigen zu müssen....selbst wenn sich am Ende herausstellt, dass die Wetterlage doch nicht so schlimm wie befürchtet kommen sollte.


    Ich bin mal gespannt, wie es morgen mit Schule aussieht. Wir werden nach aktueller Vorhersage genau das Phänomen mit Temperaturen um die 0°C, gefrorenem Boden und viel Niederschlag früh morgens haben, wenn alle Pendler losfahren müssten.

    Das wird in den einzelnen BL durchaus unterschiedlich gesehen.

    Also bei euch in Thüringen sieht weder die Thüringer Schulordnung noch das Thüringer Schulgesetz die Ermittlung der Gesamtnote durch Berechnung vor. Dort heißt es dazu:

    Zitat von §48 Abs. 3 ThürSchulG

    (3) Unter Berücksichtigung der einzelnen schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen werden Zeugnisse erteilt. Zeugnisse werden in der Regel jeweils zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende ausgestellt. Die gesamten Leistungen eines Schülers werden vom Lehrer unter Wahrung der Gleichbehandlung aller Schüler in pädagogischer Verantwortung bewertet. Die Transparenz der Notengebung ist für Schüler und Eltern insbesondere durch die Bekanntgabe der Bewertungsmaßstäbe und die Begründung der Noten zu gewährleisten.

    Ich sage es gerne immer wieder: Noten sind ordinal skalierte Daten, auf denen sich eine Durchschnittsbildung im Sinne eines arithmetischen Mittels ohnehin verbietet. Und ohne zugehörige Verteilung der bewerteten Aufgaben auf die drei Anforderungsbereiche in Bezug auf den erfolgten Unterricht ist eine Vergleichbarkeit ohnehin nur bedingt gegeben. Die ganzen Versuche, das durch scheinbare Genauigkeit bei Berechnungen zu übertünchen, mögen einem ein besseres Gefühl von Sicherheit geben, belastbarer wird die Bewertung dadurch nicht.

    Ich bevorzuge Abszisse und Ordinate, weil es in der Physik ja nur selten x- und y-Achsen gibt.

    Man könnte - insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen - auch schlicht von "Rechts-" und "Hochachse" sprechen, um die eindeutig zu benennen. Die Gefahr der Verwechslung ist dann jedenfalls minimiert.


    mathmatiker Und ja, man darf natürlich auch die Begriffe der Abszisse und Ordinate verwenden. Aus deren Nichtverwendung aber die Unzulässigkeit einer Aufgabenstellung ableiten zu wollen, ist lächerlich.

    Die Tafel in einer meiner Klasse ist sofort runter gefahren (bis zum Boden), sobald etwas zusätzlich daran gehängt wurde. Es reichten schon Plakate mit Magneten oder ähnliche "Schwergewichte". Ich habe dann immer meinen Stuhl mit der Lehne unter die Tafel gestellt... und kann mich nicht daran erinnern, dass da jemals etwas repariert wurde.

    Wie gesagt: das ist i.d.R. durch einfaches Nachjustieren der Federn schnell gefixt. Die mechanische Blockade durch Klemmen ist da wenig sinnvoll und wird spätestens dann problematisch, wenn sich so etwas mal löst und dadurch Verletzungen entstehen. Dafür möchte mit Sicherheit keine Lehrkraft haften, die da auf eigene Hand gebastelt hat.

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