Beiträge von Firelilly

    Macht also 2.670€ netto, um genau zu sein.

    Ein beschissenes Nettogehalt dafür, dass man Vollzeit arbeitet und studiert hat :daumenrunter:

    Deshalb poche ich immer extrem darauf, dass man sich im Alltag nicht überarbeitet. Das ist schwer genug sich zurückzunehmen und sich zu zwingen mal eine ruhige Kugel zu schieben. Einen Vorteil muss der Beamtenstatus aber haben! Wenn man jetzt noch schuftet wie ein Tier, dann ist das Geld nach Abzug der PKV ein Hohn.

    Weißt du wie man das herausfinden kann, in welchen Bundesländern keine Examensarbeiten im kernstudium gewünscht sind?

    Ich mache mal einen educated guess: Bayern und Baden-Württemberg....

    Die Bundesländer eben, die noch ein bisschen Wert auf ein anspruchsvolles Studium legen.

    Wenn man hier im Forum schaut, wie oft igendwelche Umfragen (!!!) für eine Abschlussarbeit des Studiums reingestellt werden, wäre es schön, wenn auch andere Bundesländer ein bisschen genauer hingucken würden, was sie eigentlich lostreten, wenn sie Abschlussarbeiten in Pädagogik zulassen.

    Und was besagt der Abidurchschnitt über die Fähigkeiten einer Ärztin / eines Arztes aus?

    Was bringt es, wenn ich eine Ärztin/ einen Arzt habe, der zwar überall 15 Punkte hat und auch einen super guten Abschluss an der Uni, aber überhaupt nicht empathisch ist und immer nur genervt ist?
    Was besagen sehr gute Leistungen in z.B. Sport, Kunst, Geschichte und Sowi über die Qualitäten eines Arztes aus?

    Gebe ich Dir vollkommen recht! Man sollte als Zugangsvoraussetzung für den Arztberuf naturwissenschaftliche Fächer (Chemie und Bio sind ein muss) voraussetzen, zusätzlich zum NC!

    Das Gute ist, dass im Medizinstudium zumindest im Grundstudium Chemie und Physik geprüft werden, weshalb ein, ohne Naturwissenschaften intensiv belegt zu haben und damit irgendwie (in Bezug auf Medizin!!!) "erschlichenes", Abitur mit sehr gutem Schnitt eventuell noch rechtzeitig ausgesiebt wird.

    Da finde ich Eignungstests vor dem Studienantritt, die viele Vorkenntnisse in Chemie, Biologie (Genetik etc.) voraussetzen, eine ganz gute Methode, damit eben niemand mit Geschichte Profil im Studiengang landet (sofern er oder sie nicht in ihrer Freizeit die nötigen Voraussetzungen für den Beruf geschaffen hat).

    Empathie und Nervenstärke sind sicherlich schwierig abzuprüfende, aber wichtige Soft Skills. Im Vordergrund steht allerdings immer noch die fachliche Expertise. Solange der Arzt seinen Job fachlich gut macht, ist das andere sicher einfach ein Bonus.

    Mit anderen Worten, ich habe lieber einen distanzierten Arzt, der mich richtig diagnostiziert und behandelt, als einen empathischen Quacksalber, der sehr einfühlsam Globuli verschreibt und das maligne Melanom für einen Leberfleck hält.

    Ja, das tut er, solange bis er dich zur Prüfung anmeldet, die du dann selbst ablegen musst.

    Bestehst du sie, bekommst du die Erlaubnis, mit den aufgeführten Fahrzeugen am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, fällst du durch, musst du darauf verzichten.

    Ja, die Grunschullehrerin bereit die SuS auch auf die Arbeiten und so weiter vor. Nur ist der Unterschied, dass, wenn die SuS die für das Gymnasium nötigen Leistungen (Notenschnitt in den Hauptfächern besser als 2,0 wäre ja wohl das Mininum imho) eben nicht erreichen, trotzdem dort angemeldet werden können. Das ist so, als würde ich in der Fahrprüfung durchfallen und dann entscheiden, ach, ich probiere es trotzdem einfach mal.

    Die Abschlussprüfung an der Grundschule müsste z.B. ein bestimmter Notenschnitt sein und darunter geht es eben nicht.

    Fakultäten für Medizin schaffen es doch auch Studenten mit 3er Abi-Schnitten fern zu halten zum Wohle der Gesellschaft. Das muss doch am Gymnasium auch gehen.

    Wir als Grundschullehrer beraten - nach bestem Wissen und Gewissen.

    Die Eltern entscheiden - und das ist auch gut so. Denn die Verantwortung für ihr Kind haben die Eltern.

    Es sollte aber verbindlich sein.

    Ich meine mein Fahrlehrer könnte mich ja auch beraten uns mir nahelegen mit meinen Fertigkeiten nicht am Straßenverkehr teilzunehmen. Aber ich könnte ja auch eigentverantwortlich entscheiden. Irgendwie ist es da anscheinend so, dass man die anderen Verkehrsteilnehmer nicht gefährden möchte und deshalb Fahrprüfungen abhält die verbindlich sind.

    Ja, im Straßenverkehr können tödliche Unfälle geschehen und da ist Verbindlichkeit einer Leistungseinschätzung noch wichtiger.

    Aber: Eltern, die ihr extrem verhaltensauffälliges Kind, das intellektuell maßlos überfordert ist und damit Frust vorprogrammiert ist, an einem Gymnasium anmelden, richtet damit ebenfalls massiven Schaden an.

    Und das sind keine Ausnahmefälle, wir haben in jedem (!) Jahrgang mehrere gymnasial unbeschulbare Kinder, die ganze Klassen stören, den Lernerfolg signifikant beschädigen und um Potenzen mehr Ressourcen (Zeit, Aufmerksamkeit) der Lehrkräfte verbrauchen, die dann für die gymnasialen Kinder nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Und dann gibt es eben noch die weniger auffälligen SuS, die aber ebenfalls an der falschen Schulform sind. Die schädigen das Niveau eher subtil und in kleinerem Ausmaß und laufen deshalb halbwegs gut noch mit.

    Mir ist auch klar, dass es der Logik halber immer leistungsschwache SuS geben muss, aber die Frage ist eben, wo man die tolerierbare Grenze zieht. Und diese wird jedes Jahr verschoben, der gymnasiale Charakter geht immer weiter verloren und wir werden zu einer Gesamtschule.

    Ich sehe das auch so. Irgendwie gehen in unserem derzeitigen deutschen Schulsystem die Leistungsstarken oft unter.

    Total, ja! Bei uns an der Schule gibt es so viele Förderkurse für schwache SuS, jetzt in der Pandemie ganz besonders. Da bekommen die KuK Stunden um quasi Nachhilfe zu geben. Elitenförderung, fehl am Platz!

    Ich wollte letztens eine AG anbieten zur Förderung besonders begabter SuS in Chemie. Da hieß es, dass es dafür 1/2 Stunde pro Schulstunde gebe.

    Für den Förderkurs gibt es eine Stunde pro Schulstunde.

    Natürlich gibt es die AG nun nicht, ich bin ja nicht blöd.

    So ist da System!

    Die Kompetenz der Grundschullehrkräfte entscheidet sich nicht an der Verbindlichkeit ihrer Einschätzung, sondern in einer Beratung welches Angebot örtlicher Schulen den derzeitigen Möglichkeiten des Kindes am ehesten entspricht.

    Ich finde es spricht den Grundschullehrkräften schon Kompetenz ab, wenn sie sagen für das Kind sei eine Gemeinschaftsschule am besten geeignet und die Eltern können das komplett ignorieren.

    Ich will damit nur zeigen, dass solche überspitzten Aussagen vollkommen verfehlt sind. Die Verschwendung liegt auch darin, dass potentielle Leistungsträger zu früh aussortiert und auf die Ersatzbank geschickt werden. Damit sind wir wieder bei der frühen Auslese und mangelnden Durchlässigkeit.

    Ja, aber aus Angst einen potentiellen Leistungsträger zu übersehen dann alle möglichen SuS auf das Gymnasium zu schicken, wo dann lernschwache, lernfaule uw. Schüler das ganze System ausbremsen ist meiner Meinung nach viel schädlicher.

    Wenn die Grundschulkolleginnen einen Leistungsträger fälschlicherweise nicht erkennen (oder er sich einfach später zu einem entwickelt), dann muss ein Aufstieg möglich sein. Aber erstmal sollten nur die Kinder aufs Gymnasium, bei denen eben ganz klar die Eignung vorhanden ist.

    Irgendwo muss man die Grenze ziehen und meiner Meinung nach ist diese viel zu lasch kontrolliert.

    Bei uns werden Kinder angemeldet, die in der 5. Klasse nicht einmal mitschreiben im Unterricht, sich nicht konzentrieren können und auf Nachfrage nur dämliche Antworten geben aus denen klar wird, dass sie das überhaupt nicht verstanden haben.

    Daneben habe ich auch eindeutig gymnasiale Kinder in meiner 5. Klasse, es gibt sie ja noch, so ist es nicht. Es ist so traurig zu sehen, wie befremdlich diese dann gucken, wenn da ein Schüler sich so lernfeindlich und gelinde gesagt dumm im Unterricht gibt. Die Eltern tun ihrem eigenen Kind keinen Gefallen und allen anderen Kindern schadet so ein Kind immens. Es passt einfach nicht in den Kontext eines Gymnasiums und nicht in den Kontext meiner zu 90% motivierten, lernwilligen und lernfähigen 5. Klasse.

    [...] Allzu viel entfaltet sich erst in den Jahren nach der Grundschule, wenn SuS irgendwann für sich entdecken, was sie machen/werden wollen und sich entsprechend anzustrengen bereit sind für ihre Ziele. Gerade im Sek.I-Lehramt (oder auch BBSen nach allem, was man in diesem Forum lesen kann) findet man auffällig viele Lehrkräfte, die irgendwann mal in ihrem Leben selbst an einer Sek.I-Schulart (meist RS, in Einzelfällen aber auch HS) gestartet sind, ehe sie für sich herausgefunden haben, was sie machen möchten und sich dann über ein Abitur (oftmals bereits berufsbegleitend) den Weg ins Studium eröffnet haben. Ein Glück haben die nicht an die Schubladen geglaubt, in denen sie sich befanden, sondern an ihr Potential und ihre Kraft sich entwickeln zu können.

    Es gibt sicher SuS, die erst nach der Grundschule in den Jahren an der weiterführenden Schule für sich entdecken, was sie machen wollen und sich dann anstrengen.

    1. Das sind dann aber anscheinend SuS, die sich eben anscheinend stark anstrengen müssen, um Leistungen zu erbringen. Für mich eben weiterhin ein Fall für eine andere Schulform.

    2. Wenn man SuS auf Verdacht da könnte ja doch noch irgendwann eine "Entwicklung" stattfinden erstmal auf das Gymnasium schickt, dann ist das Gymnasium voll von schwachen SuS (von denen hier oder da sich eine(r) noch mal entwickelt). Und selbst wenn (!) sich dann jemand in späteren Jahren dort noch entwickelt, hat er oder sie in den ersten Jahren der weiterführenden Schule schon genug andere ausgebremst oder mit ihrer Einstellung (wenn es z.B. wirklich daran lag, dass sie einfach noch keine Lust zu lernen hatten) angesteckt! Sowas gucken sich leider auch die engagierten SuS manchmal ab.
    3. Für mich spricht das Beispiel mit den Sek. I Lehrern dafür, dass man das System durchlässig machen sollte. Also lieber stärker Vorselektieren und verbindliche Grundschulempfehlungen (stärkt nebenbei die Kompetenz der Grundschullehrkräfte) wieder einführen, es aber ermöglichen, dass die wenigen besten eines Jahrgangs eben aufs Gymnasium wechseln dürfen.

    Außerdem gibt es ja für "spätberufene" noch die Möglichkeit das Abitur noch nachzuholen.

    Klar gibt es Grenzfälle, die es auch auf dem Gymnasium geschafft haben. Aber das sind eben einfach keine eindeutig gymnasialen Kinder. Irgendwo muss man die Grenze ziehen und wer nicht ein eindeutiger Fall fürs Gymnasium war, war eben einfach auch keine Granate.

    Ich behaupte, dass die allermeisten derjenigen, die so einen "krummen" Bildungsweg haben dann durch sehr viel Fleiß ihr Abitur machen (und damit extrem am Limit ihres Könnens agieren).

    Dass solche Leute überdurchschnittlich oft Sek. 1 Lehrer werden kann (!) damit zusammenhängen, dass sie anderen SuS diesen Aufstiegsweg ermöglichen wollen und sie fördern wollen. Es kann aber auch, und das halte ich für sehr wahrscheinlich, damit zusammenhängen, dass z.B. ein Sek II Studium in Mathe dann doch über ihren Niveau liegen würde und sie deshalb lieber Sek I studieren.

    Wir haben auch oft SuS, die später zu uns wechseln um es bei uns "probieren". Ja, manche schaffen es zum Abitur, viele aber auch nicht. Aber keiner (!) den ich erlebt habe, war eine Granate. Manche haben ein halbwegs solides Abitur gemacht, oft mit viel Fleiß, aber Leistungsspitzen waren da nie dabei. Es hat schon so einen Grund, warum diese Leute zunächst nicht (!) am Gymnasium waren.

    Das dreigliedrige System nimmt Aspekte aus dem Sport auf, da ist die Idee, dass man vor allem mit Sportlern mit ähnlichem Leistungsniveau trainieren sollte weit verbreitet und erfolgreich.

    Das ist ja auch das einzig vernünftige System um Leistung zu erzielen. Man stelle sich vor Ronaldo oder Messi würde täglich mit Kreisklassespielern trainieren anstatt mit anderen Top Spielern. Das würde deren fußballerische Fertigkeiten mit Sicherheit ruinieren.

    In der Schule ist es ebenfalls Verschwendung von Potential, wenn man zu viele schwache SuS hat. Das schadet den Leistungsträgern und hemmt deren Vorankommen.

    Die Besten sollten gemeinsam gefördert werden und sich gegenseitig zu großen Leistungen inspirieren.

    Alle in einen Topf zu werfen sorgt für eine Absenkung des Gesamtniveaus.

    Man denke daran, was jeder beim DLRG weiß:"Jemand der schlecht schwimmen kann, zieht ggf. auch einen guten Schwimmer mit sich ins Nasse Grab"

    Ich weiß, dass da noch einige fehlen, aber ich muss irgendwo eine Grenze ziehen, es soll ja keine Doktorarbeit werden 😅

    Mal abgesehen davon, dass ich es bereits schrecklich finde, dass man einen Mastertitel bekommen kann, indem man Interviews führt und diese "auswertet", so wäre es ja auch eine Katastrophe, wenn eine Doktorarbeit bedeuten würde, man erhöht einfach die Anzahl der unterschiedlichen Schulformen bei der Befragung.

    Ich dachte ja auch erst, mit den 8 Lehrern, die ich kenne, bin ich gut bedient, aber bei den Gesprächen bisher (vier mal Grundschule, zwei mal Gymnasium), habe ich dann schnell festgestellt, dass zwar viele Punkte ähnlich, aber auch viele wichtige Punkte erheblich unterschiedlich sind. Daher suche ich jetzt eben kurzfristig wenigstens noch Real- und Hauptschulpädagogen, um zumindest etwas differenzieren zu können

    Wie stellst Du denn bei einer Stichprobengröße von acht bzw. sechs sicher, dass die festgestellten Unterschiede auf den Schulformen basieren und nicht auf individuellen Unterschieden?

    Stichwort:

    [..] valides Ergebnis [...]

    Ich vermisse sie schon sehr ?( . Kennt ihr das auch?

    Nein.

    Ich habe durchaus sympathische Kurse und verstehe mich mit einzelnen Schülerinnen und Schülern auch echt gut. Aber wenn die ihr Abitur in der Tasche haben sind sie aus meinen Gedanken gelöscht. Ich denke in meiner Freizeit generell nicht an SuS und wenn ich die also nicht (mehr) in meinem Berufsalltag sehe, dann sind sie mental auch weg. Da gibt es kein Vermissen.

    Ja, für den Lehrer. Ist recht entspannend.

    Für die Schüler - nicht. Da bleibt kaum was hängen und wenn man nicht aus Münster-Mitte kommt, wo Mama den ganzen Tag zuhause ist und hilft, hat man erst Recht die Popokarte.

    Ich meine mit Distanzunterricht primär Video-Konferenzen. Da sitzt in der Regel keine Mama dabei.

    Die Mischung aus Video-Konferenzen und ab und an selbstständigen Arbeitsaufträgen halte ich für ideal für ein Gymnasium.

    Es zeigt sich bei manchen SuS, dass sie einfach auch im Strom der Masse im Unterricht mitgeschwommen sind. Wenn man von denen dann mal was einsammelt stellt man fest, dass das qualitativ schlecht ist.

    Ich glaube Unterricht wie er ist (man arbeitet größére Strecken fast nur mit ein paar Aktiven, es gibt Gruppenarbeiten, in denen die starken SuS arbeiten und schwache SuS im Windschatten mitlaufen) gibt es generell sehr zu viele Möglichkeiten sich durchzumogeln.

    Meine Hypothese: Ein Großteil der SuS, die im Distanzunterricht (vor allem in anderen Settings als Video-Konferenzen) hinten runter fällt oder total abfällt liegt, entgegen der landläufig propagierten Meinung, nicht an sozialen Problemen oder fehlender Hilfestellung. Es liegt schlicht daran, dass es weniger Möglichkeiten gibt sein Unvermögen zu kaschieren (keine Gruppenarbeiten, kein Abschreiben von Hausaufgaben in der Pause, kein "ich weiß die Antwort nicht" und man nimmt den nächsten dran und lässt den Schüler so "vom Haken").

    Sicher, die SuS die aus sozialen Gründen abfallen gibt es auch, aber ich glaube, dass der Hauptgrund bei uns an der Schule ist, dass viele schlicht und einfach nicht gymnasial sind.

    Ich meine ich kenne die Effekte selber, wenn ich Sachen machen muss (z.B. Schulentwicklung an Schulentwicklungstagen), die ich nicht will oder vielleicht auch gar nicht kann, dann finde ich es angenehm, dass das in der Gruppe gemacht wird. Da schalte ich auf Durchzug, sag an ein paar Stellen etwas und gut ist.

    Würde ich alleine ein Konzept für die Einschulungsfeier der 5. Klässler überlegen müssen.... ich würde gnadenlos durchfalllen, nicht meine Welt (und ich bin nach wie vor der Meinung, dass so etwas auch nicht in meinen Aufgabenbereich als A13 fällt).

    Und so ist für einen großen Prozentsatz unserer SuS einfach die Schulform nicht geeignet und das fällt aber nicht auf, wenn man nur so mitschwimmt.

    Das ist Deine Meinung und Dein Empfinden, da spricht ja auch nichts dagegen, das wird vielen so gehen. Du solltest aber auch tolerieren, wenn andere das anders sehen. Davon gib es auch viele. Wenn jemand Kinder in die Welt setzen möchte, dann ist das doch eine legitime Entscheidung. Genauso kann jemand sagen, nein, ich möchte keine Kindern, ich investiere mein CO2 Konto lieber für einen kleinen Hund und genieße dafür ein paar mehr Flüge pro Jahr.

    Jeder hat ihre oder seine Prioritäten. Wenn jemand Kinder in die Welt setzt verzichtet die Person auf eine Menge Geld, dass er oder sie für sich selbst ausgeben könnte. Ist eben eine Entscheidung, dass man einen Teil seines Geldes für ein Kind investiert.
    Und mit dem CO2 sollte es doch einfach auch genauso eine Entscheidung sein. Wer einen neuen CO2 Produzenten in die Welt setzt muss halt auf ein paar Flüge verzichten etc.

    Man könnte das ja auch sicher aufs Finanzielle umlegen, indem man dafür Geld als Ausgleichszahlungen ausgibt.

    Fände das sehr sinnvoll, dass Haushalte, die viel CO2 generieren, mit finanziellen Mitteln (z.B. für Pflanzungen von Wald etc.) Ausgleich schaffen.

    Da soll dann jeder selber abwägen, ob ihm das Haustier wichtiger ist als der Urlaub, oder ob das Pferd wichtiger ist als das Auto

    Oder das Kind. Kinderlosigkeit ist die beste CO2-Sparmaßnahme und sollte mächtig subventioniert werden. Das größte Problem für den Planeten Erde ist Überbevölkerung. Jeder eingesparte Mensch ist ein Segen.

    (Teilzeit UND dazu Klassenleitung, das ist die schlechteste Kombi, betrifft bei uns aber nur feste Lehrkräfte).

    Oh bei uns gibt es Teilzeit + Klassenlehrkraft + führen eines Profilkurses (wo man auch wieder Tutor/in) ist.

    Im Grunde wäre es so einfach: Deputat plus unteilbare Aufgaben ergibt Arbeitszeit. Als Term ausgedrückt: x+y=z. Wenn z einen bestimmten Höchstwert annehmen soll und y ist nicht variabel, ergibt sich zwingend, dass x angepasst werden muss. Ich bin mir recht sicher, dass auch der BGH diese Gleichung nachvollziehen könnte und muss mich insofern wundern, dass offensichtlich noch keine Gewerkschaft sich dieses Themas ernsthaft angenommen hat. Immerhin ist das für einen Großteil der Zielgruppe relevant.

    Ja, sehe ich ganz genauso. Das Problem ist leider eben auch, dass die "Gewerkschaften" der Lehrer vor allem Interesse daran haben, dass der Unterricht besser wird und, dass es den Schüler/innen gut geht. Interessen von Lehrkräften werden da nur untergeordnet behandelt.

    Solange die Teilzeit bei uns an der Schule so ein himmelschreiendes Minusgeschäft ist, werde ich das nicht machen.

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