Beiträge von Firelilly

    Sowohl eine Lehrkraft (A14) als auch ein Mitglied der Schulleitung sprechen mich wiederholt mit dem Namen einer Figur aus einer Kinderserie an.

    Besonders verletzend war ein Vorfall, bei dem das betreffende Mitglied der Schulleitung zwei Kollegen ein Bild dieser Figur zeigte – offenbar, um deutlich zu machen, dass ich angeblich so aussehe.

    Geht gar nicht, wie respektlos ist das denn?! Also da müsste ich mich arg beherrschen der Person nicht direkt ins Gesicht zu schlagen oder subtil Teile der Chemikaliensammlung auf dessen oder deren Pausenbrot zu verteilen. (Ersteres habe ich in der Jugend gemacht, letzteres Gott sei Dank noch nicht müssen, aber ausgeschlossen wäre das z.B. bei üblem Mobbing nicht)
    Das was Du schildest ist auf jeden Fall ein absolut persönlicher Angriff und übles Mobbing. So etwas würde von mir tatsächlich mit starker Aggressivität beantwortet werden. Die Person würde sich mit Sicherheit wünschen das nie gesagt oder getan zu haben.

    Selbst wenn ich genervt lächle oder einfach nicht antworte, die Tatsache, dass ich keinen ins Gesicht schlage, heißt nicht, dass ich nicht zuhause Heulkrämpfe hatte und es meistens nicht ertrage.

    Für mich (so wie ich gestrickt bin) ist zuhause heulen eine undenkbarere Reaktion als tatsächlich etwas normverletztend Rabiates zu tun (ggf. auch mit negativen Folgen für mich, hauptsache der Mobber geht spektakulär mit unter). Ich glaube allein das wütende Funkeln in meinen Augen und die darin liegende Botschaft "Wenn Du mir richtig respektlos kommst und meine Warnung nicht ernst nimmst, dann wird das Echo dich und im ärgsten Fall deine Familie inklusive Kinder vernichten" hat bislang dazu geführt, dass ich noch nie Mobbing Opfer wurde. Man weiß es nicht, probiert wurde es fürher mal. In der Jugend habe ich einer "Freundin" die meinte lästern zu müssen nach mehrfacher Warnung das zu unterlassen so eine Backpfeife verpasst, dass sie drei Tage nicht in die Schule kam. Damit war im Jahrgang klar klar, über Firelilly lästert man nicht oder zumindest nur so, dass sie es unter keinen Umständen irgendwie mitbekommen kann. Man muss dazu sagen, dass diese Person es sich auch mit vielen anderen verscherzt hatte und ich für die Aktion gefeiert wurde.

    Auf jeden Fall bin ich selbst als erwachsene Frau bereit meinen Stolz bis aufs Blut zu verteidigen. Ich würde mich mitnichten von jemandem auf so respektlose Weise lächerlich machen lassen.

    Was übrigens nicht heißt, dass ich nicht auch selbstironisch bin und auch einen Spaß auf meine Kosten abkann. Wir frotzeln gerne mal untereinander, aber das sind dann eben KuK, die einem selber sympathisch sind und man ihnen auch. Dann ist ein Gegenseitiges Aufziehen möglich, aber von einer Person, mit der man nichts zutun hat? Geht gar nicht, vor allem, wenn man eine Warnung ausgesprochen hat. Wer sich darüber hinwegsetzt wird den Sturm ernten.

    Ich würde einen letzten Versuch unternehmen, den betreffenden KuK klar zu machen, dass hier Grenzen überschritten werden (eine mail / Nachricht mit mehr oder weniger dem Inhalt, dass man diese Bezeichnung witzig finden mag, dass man Ähnlichkeiten mit der Figur bei Dir sich einbilden mag, dass Du aber einen eigenen Namen hast und darauf bestehst, dass dieser in Gesprächen mit und über Dich verwendet wird.).
    Wenn das nicht hilft, beim nächsten Mal tatsächlich zur Schulleitung.

    Ach, da lacht der Mobber doch drüber! Klar, die erste Stufe ist ihn oder sie anzusprechen und zu sagen, dass er / sie es unterlassen soll. Da muss bei Nichtbeachtung aber eine massive Stufe darauf kommen. Ich würde dann den betreffenden Kollegen in einer stillen Situation ohne Zeugen abpassen und ihm oder ihr unmissverständlich klar machen, dass wenn ich noch einmal, noch ein einziges (!) Mal, diesen Namen aus der Kinderserie höre, er oder sie nicht mehr sicher sein kann, dass er oder sie keine Kanzerogene im unbeaufsichtigten Essen oder Kaffee findet bzw. es ja erst sehr viel später merkt. Evil? Böse? Ja, schon! Spätestens wenn die Person sieht, dass ich damit nicht spaße ist Ruhe Karton. Bevor jetzt wieder kommt "Bla du riskierst deinen Job mit solchen Aussagen" . Soll sich die Person doch bei der Schulleitung über die Drohnung ausheulen. Ich werde die Aussage natürlich offiziell bestreiten, darauf hinweisen, dass sich die Person das ausdenkt und als Indiz dafür das Mobbing anführen und die Person nur wissend anlächeln im Gespräch und meinen Kaffeebecher hin und her schieben.

    Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man sich so etwas Respektloses gefallen lassen kann von Kollegen. So etwas hat sich ja noch nicht einmal ein pubertierender Schüler bei mir getraut, wie können KuK mit so etwas durchkommen?!

    Ich ahne schon wieder den Entrüstungssturm, der losbrechen wird, deshalb beende ich meinen Rant nun mit einem Zitat von Niccolo Machiavelli:

    "Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt."

    Vorschlag an die Mods: Ich war mal in einem Forum angemeldet, wo es einen Account für die Moderatoren gab. Darauf hatte jeder Moderator Zugriff und nur durch diesen konnten "offizielle" Beiträge geschrieben werden. Die privaten Accounts wurden nicht für Moderationsangelegenheiten verwendet.

    Bitte nicht. Ich finde es so zumindest gut, dass die Moderatoren klar erkennbar sind. Wenn die mit nicht erkennbaren, privaten Accounts schreiben, dann fällt noch weniger auf, wenn jemand für die gegenteilige Meinung gesperrt wird.

    Dann wäre es ja ein Leichtes sich in den Moderatorenaccount einzuloggen und unerkannt Leute zu sperren.

    Nein, das muss ich sagen, zumindest stehen die Moderatoren hier öffentlich zu ihren Entscheidungen. Das finde ich gut!

    Die Gründe waren und sind auch heute für mich nicht nachvollziehbar, das muss ich sagen.

    Was mich eben wirklich sauer gemacht hat hat ist der Aspekt, dass in derselben Diskussion massivste, persönliche Beleidigungen gegen mich losgefeuert wurden, welche ja laut der in diesem Thread zitierten Nutzerordnung gegen eben diese verstoßen, und trotz meines Anmerkens per PN überhaupt nicht sanktioniert wurden.

    Ich hätte meine Sperrung es vermutlich deutlich eher eingesehen, wenn dies der Fall gewesen wäre.

    Dann hätte ich gedacht "Okay, die Moderatoren sind sehr zart besaitet, da wird wirklich alles, was irgendwie ein klein bisschen offensiv oder provokant ist, wird sanktioniert. Der Umgangston hier im Forum muss penibelst in Ordnung sein".

    Aber: Wenn im gleichen Thread massivste (!), persönliche (!) Beledigungen stehen gelassen und toleriert werden und diejenige, die diese Beleidigungen abbekommt auch noch gesperrt wird, dann ist das einfach völlig (!) daneben!

    Ich verstehe ja noch, wenn bei einer Schulhofprügelei alle (!) eine Strafe bekommen, inklusive Opfer, weil es sich gewehrt hat, aber vorher provoziert hat, und man einfach sagt, hier wird keine Gewalt toleriert, es kriegt jeder eine Strafe.

    Damals hatte die Situation aber etwas von: Diejenige, die daraufhin zusammengeschlagen wurde, weil sie eine provokante Meinung äußerte, wird als einzige (drakonisch) verurteilt, diejenigen, denen ihre provokante Meinung nicht passte und die Schülerin daraufhin übelst verprügelt haben, gehen komplett ohne Strafe aus. Und das ist halt sowas von nicht nachvollziehbar.


    Denn mal ganz objektiv, ich finde eine provokante Meinung (über die man sich aufregen kann) im Längen weniger schlimm, als persönliche, fiese Beleidigungen a la "Was willst Du überhaupt in dem Beruf?" und so weiter. Deshalb ist der Vergleich mit dem verbalen provozieren und dem Prügeln sehr treffend.

    In diesem Zusammenhang deshalb nochmal die Bitte: wenn euch ein Beitrag auffällt, bei dem wir reagieren sollten: schreibt es nicht in den Thread. Denkt auch nicht "Die Mods sehen ihn schon". Sondern meldet ihn. Danke.

    Das sehe ich ja prinzipiell ein. Sollte mich ein Beitrag extrem stören, werde ich ihn in Zukunft melden. Ob das dann einen Unterschied macht, wird man dann ja sehen (siehe weiter unten)

    Das war keine Entscheidung, bei der dein Unrechtsbewusstsein anspringen müsste

    Doch, das war es. Dass Du jetzt eine andere Sicht schreibst, damit kann ich prima leben. Konnte ich damals auch. Wenn ich etwas anders sehe, dann sage ich das und gestehe Dir ja auch zu, Deine Sicht zu schreiben. Damals wurde ich aber gesperrt ohne, dass ich persönlich geworden bin. Und das ist das, was überhaupt nicht in Ordnung war von Dir bzw. Euch.

    Wenn du dich von irgendwelchen Beiträgen in diesem Zusammenhang angegriffen gefühlt hast: warum hast du sie nicht gemeldet. Sich da jetzt mit einem "Ja, aber" zu beschweren ist komisch.

    Im Zuge meiner Sperrung habe ich Dir damals per PN ganz deutlich gesagt, dass ich es unfair finde, dass ich wegen der Diskussion gesperrt würde, ensprechend beteiligte User aber nicht, obwohl diese im Gegensatz zu mir persönlich angreifend wurden. Entweder sollte die Sperrung aufgehoben werden, oder die entsprechenden User ebenfalls gesperrt werden.
    Es gab für diese User daraufhin keine Sperrung und keine Entsperrung von mir.

    Zwischen "du müsstest ja nur Leute, die Dich beleidigen melden" und "wir verfolgen jede Meldung fair" liegen also dann doch Welten.

    Es ist und bleibt eine Moderatorenentscheidung, insofern macht in einem System, bei dem man den (von mir aus subjektiven) Eindruck hat, dass die Moderatoren mit zweierlei Maß messen, eine Meldung nur sehr begrenzt Sinn.


    Ich möchte auch gar nicht mehr auf meiner Geschichte herumreiten, das Ganze kommt nur hoch, weil es hier wieder genauso ist wie damals.

    Antimon ist gesperrt und Kris24 schreibt noch munter weiter. Das geht nicht! Entweder sind beide gesperrt, oder keiner. Und wenn man ganz ehrlich ist, dann müsstest Du Dich im Thread mit Antimon auch selber moderieren.

    Mich stört einfach dieses zweierlei Maß mit dem gemessen wird.

    Das passt nicht zusammen.

    Doch, denn ich schrieb: "Achso und abschließend, ich bin gar nicht so heiß darauf, dass man die Leute sperrt, die mich beleidigen. Mir wäre es also hingegen viel wichtiger, dass weniger Leute gesperrt werden, die es nicht verdient haben, als, dass Leute gesperrt werden, die es verdient hätten."

    Entweder man sperrt jeden fürs persönlich Werden, dann müssten Kris24 und Frosch ebenfalls eine Auszeit bekommen, oder man lässt das bei allen durchgehen und gibt nur in der Diskussion den Hinweis, dass bitte der Ton gemäßigt wird.

    Beide Varianten finde ich sinnvoll, bin aber persönlich für letztere Variante.

    Wohingegen ich mich entschieden ausspreche ist die gängige Praxis: Es werden die Menschen fürs persönlich Werden gesperrt, die eine andere Meinung haben, diejenigen, die persönlich werden und die eigene Meinung teilen, dürfen ungesperrt weitermachen.

    Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, habe ich Deine Beiträge immer sehr geschätzt. Lass Dich nicht unterkriegen und mundtot machen.

    Die Moderatoren, und auch Kris24 für seine Art und Weise, bekommen hier gerade (verdient) ordentlich Gegenwind für ihre Aktion und ich hoffe, dass sie dem Druck nachgeben müssen und Dich wieder entsperren.

    Wenn das Forum irgendwie den Anschein von Demokratie und sachlicher Moderation auch nach außen hin erwecken möchte, können sie gar nicht anders.

    Mich hatte die unrechtmäßige, persönlich motivierte Sperrung damals auch sehr verärgert. Nach einiger Zeit habe ich entschlossen, dass die Menschen, die so persönlich und beleidigend wurden, und auch die, die ihre Macht missbrauchten, am meisten ärgert, wenn ich mich nicht unterkriegen lasse.

    Insofern: Ich hoffe Du kommst wieder :)

    Frosch beteiligt sich auch inhaltlich sehr stark positioniert an Diskussionen und moderiert gleichzeitig in Themen, in denen er vorher an der Diskussion beteiligt war und die Moderation betrifft dann regelmäßig Personen, die andere Positionen vertreten haben.

    Wichtige Kernaussage, die ich gerne unterstreichen möchte. So auch bei mir damals!

    Mir ist auch aufgefallen, dass du Firelilly kaum je persönlich wirst und manchmal trotzdem unfair angegangen wirst von Mitusern. Wenn dich das verletzt, melde es halt, nur wer sich äußert, dem kann geholfen werden.

    Deswegen halte ich persönlich es trotzdem für Quatsch, zu behaupten, die Moderation würde aufgrund von unliebsamen "Meinungen" User*innen sperren. Wenigstens ein konkretes Beispiel müsstest du hier anbringen, um deine fixe Idee zu untermauern.


    Danke erstmal dafür, dass Du bestätigst, dass ich zwar unliebsame Meinungen habe, User aber nicht persönlich angreife, im Gegenzug aber ganz oft persönlich angegriffen werde.

    Ich verstehe die Aussage, dass ich solche User melden sollte. Ich hatte bislang immer den Eindruck, dass ich einstecken kann (ohne persönlich zu werden) und das also selber regele. Deshalb hat es mich ja auch so wütend gemacht, dass ich (ohne persönlich zu beleidigen) gesperrt wurde damals.
    Ich ertrage ständig persönliche Anfeindungen, reagiere aber gelassen... und wer wird dann von Frosch gesperrt? Ich, aber die anderen nicht.

    Da springt halt extrem mein Unrechtbewusstsein an.

    Und außerdem, siehe mein Zitat drei Beiträge höher, sagt Kris24, dass die Moderatoren auch so mitbekommen, wenn jemand beleidigt wird, und man gar nicht melden muss. Tja, in meinem Fall ignorieren sie es dann ganz offensichtlich, Und auch das ist etwas, was ich den Moderatoren vorwerfe.

    Achso und abschließend, ich bin gar nicht so heiß darauf, dass man die Leute sperrt, die mich beleidigen. Mir wäre es also hingegen viel wichtiger, dass weniger Leute gesperrt werden, die es nicht verdient haben, als, dass Leute gesperrt werden, die es verdient hätten. Mir stößt es sehr sauer auf, dass hier unliebsame Meinungen unterbunden werden. Mit rauhen Ton mir gegenüber komme ich klar, ich habe da ein dickes Fell und Selbstbewusstsein.

    Was sagt das über mich aus? Nette Formulierung, darfst auch gerne deutlicher werden.

    Solche Art von Beiträgen finde ich immer besonders unangenehm, da ohne Argumente und eigentlich unterhalb der Gürtellinie.

    Wenn wir ein ordentliches Moderatorenteam hätten, würde Raindrop für genau solche persönlichen Angriffe unter der Gürtellinie gesperrt. So etwas findet aber nur einseitig statt. Das interessiert hier niemanden, weil Raindrop ja die Sperrung durch die Moderatoren verteidigt. Dann kann Raindrop ganz geschickt unter die Gürtellinie gehen und persönlich werden, weil die Moderatoren das durchgehen lassen würden.

    Schaut euch das doch mal objektiv an, was hier läuft!

    Ich auch nie. Die Moderatoren kriegen es auch so mit.

    Und genau da liegt der Unterschied! Wurde ich heftigst persönlich beleidigt, gab es KEINE Konsequenzen, niemand wurde gesperrt. Ich hingegen wurde gsperrt, obwohl ich nicht persönlich geworden bin.
    Es stimmt vielleicht, dass die Moderatoren es mitbekommen.... aber sie handeln bewusst nicht danach bzw. messen aus persönlichem Interesse mit zweierlei Maß. Und genau das ist der Kritikpunkt den ich habe,

    Im Übrigen möchte ich anmerken, dass ich zu den Userinnen gehöre, die wiederholt persönlichst angegangen wurden.

    Da fielen Sätze wie "Was willst Du überhaupt im Lehrerberuf?". So persönlich bin ich NIE geworden und wurde dennoch gesperrt.

    Und im Umkehrschluss, die Leute, die mir gegenüber so persönlich wurden, wurden nie gesperrt.

    Benutze die Suchfunktion und schaue Dir mal die persönlichen Anfeindungen gegen mich an! Während ich immer sehr allgemein schreibe.

    Wenn mir dann noch jemand erklärt die Moderatoren würden hier Beleidigungen oder Leute, die sich im Ton vergreifen, sperren, dann kann ich wirklich nur müde lachen.

    Warum zweierlei Maß? Ganz einfach, die Personen, die mir gegenüber persönlich wurden und mich angegriffen haben, hatten dieselbe Meinung wie die Moderatoren. Dann wird ein Auge zugedrückt.

    Hat jemand eine unliebsame Meinung wird das Gegenteil gemacht: Es werden Dinge als schlechter Umgangston hochstilisiert, die bei anderen (und vor allem den Moderatoren selber) als vollkommen in Ordnung durchgehen.

    Ich kann im übrigen bestätigen, dass dabei in einem ersten Schritt erst einmal das persönliche Gespräch gesucht wird, bevor weiterführende Maßnahmen notwendig erscheinen.


    Ich kann im übrigen aus persönlicher Erfahrung bestätigen, dass in den PN Drohungen ausgesprochen werden (in Bezug auf Sperrung), im selben Atemzug weiterdiskutiert wird und, wenn man dann sachlich antwortet mit Argumenten, weil man denkt es würde weiter diskutiert werden, zack, ist man gesperrt!

    Ich nehme an Antimon hat Ähnliches erfahren, denn sie hat in ihren letzten Nachrichten auch etwas von PN erzähllt. Es ist und bleibt dieselbe Masche.

    Bei allem Respekt für die Moderationstätigkeit, und das meine ich ernst, Vieles läuft ja auch gut, eine nicht unerhebliche Anzahl an Sperrungen hat einen ganz schön faden Beigeschmack.Es ist nicht das erste Mal, dass so vorgegangen wird.

    Manche User ändern ihren Umgangston selbst nach einer Verwarnung nicht, was dann zu einer vorübergehenden Sperrung führen kann.

    Das Verrückte ist eben, die genannten User haben sich nicht im Umgangston vergriffen.

    Es werden (in manchen Fällen) auch unliebsame Meinungen gesperrt und dann behauptet, es würde am Umgangston liegen. Mindestens derselbe "Ton" wurde von den beteiligten Moderatoren (in diesem Fall, bei meinem Fall damals, bei Mikael, bei Elternschreck, bei Silicium) an den Tag gelegt. Sie haben sich weder selber, noch gegenseitig gesperrt. Wenn man den Ton also herauskürzt kann es ja nur die unterschiedliche Meinung sein.

    Oder sie haben schlicht Macht missbraucht.

    Das ist es ja, einem Menschen wird Arschlochverhalten unterstellt, was auch immer das sein soll

    Ganz genau, ja.

    Diese Ansicht möchte ich auch unterstützen.

    Hier im Forum werden Menschen für unliebsame Meinungen gesperrt. Dies ist meiner Meinung nach wiederholt vorgekommen, nicht nur bei Mikael. Es ist absolut naheliegend, dass diese Art der Moderation auch dazu führt, dass sich User abmelden.

    Ist ja vermutlich auch das Ziel.

    Auch nutzen manche Moderatoren ihre Macht um bei Konflikten, an denen sie selber beteiligt sind, die Oberhand zu gewinnen.

    Das habe ich persönlich erlebt und so könnte es auch bei Antimon der Fall sein.

    Mikael, Silicium, Elternschreck... alles Opfer der Ideologie der Forumsbetreiber. Habe es gar nicht mehr aktuell verfolgt, aber gehört Antimon jetzt auch zur schwarzen Liste der Moderatoren?

    https://www.welt.de/vermischtes/ar…foerderung.html

    Ich beziehe mich auf diesen Artikel.

    Ich gebe den Schülern recht. Der Unterricht hat wirklich häufig wenig mit der schriftlichen Abiturprüfung zu tun. Das liegt aber daran, dass die meisten Schüler, die Abitur machen wollen, kognitiv gar nicht in der Lage sind (oder alternativ zu faul sinnvoll nachzuarbeiten, oder beides) auf diesem Niveau zu arbeiten. Kein Wunder, wenn man im Unterricht immer wieder an den selben alten Baustellen arbeiten muss.

    Das kenne ich gut aus Chemie, es fehlen Grundlagen, man muss eine Schleife machen, damit (viele) SuS nicht vollkommen abgehängt werden.

    Vielleicht ist genau da das Problem. Man nimmt zu viel Rücksicht am Gymnasium (ich inklusive). Die Bildungspläne sind so gestrickt, dass man da schon ein gutes Tempo vorlegen muss, damit man alle Inhalte bis zum Abitur schafft. Da bleibt keine Zeit für extreme Baustellenaufarbeitung. Man macht es doch immer wieder, weil man denkt, das kann nicht sein, dass man weitermacht und dann nur noch 5-10 SuS von 25 überhaupt noch folgen können.

    Das Problem ist aber, doch, das kann sein! Es sind vermutlich in der Klasse auch nur maximal 10 SuS gymnasial geeignet. Aber heute gehen so viele SuS auf das Gymnasium, die da kognitiv gar nicht hingehören. Und dann passt man sich automatisch dem Niveau an.

    Mir gelingt es mit den Jahren immer besser auch mal einfach weiterzumachen, wenn es Zeit wird.

    Ein Systemsprenger in der Schule ist nicht gleichzeitig eine Gefahr für die Gesellschaft, in den meisten Fällen ein Indikator für langweiligen Unterricht oder allg. pubertäre Unlust.

    Die Idee, dass Unterricht "spannend" oder "interessant" sein muss halte ich für grundlegend falsch. Mit den Dopamin-Kicks, die die SuS durch TikTok, Computerspiele usw. bekommen kann eh kein Unterricht mithalten.

    Warum sollte man SuS weiter durch Dopamin-Kicks konditionieren / motivieren wollen? Die sind doch dann nur in der Lage irgendetwas in ihrem Leben zu machen, wenn es spannend ist. Welcher Beruf ist wirklich spannend?

    Wenn die SuS nicht lernen...

    - "langweilige" Inhalte regelrecht abzuarbeiten, dann sind sie in dieser Gesellschaft nicht arbeitsfähig, da die Berufe viele "langweilige" Routinen enthalten und Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangen. Dies muss dringend in der Schule trainiert werden!

    - eine intrinsische Motivation für Sachverhalte zu entwickeln oder aufrecht zu erhalten ohne, dass es spannend oder spektakulär dargestellt ist, dann wird ihnen jegliche tiefere Beschäftigung mit einem Thema niemals möglich sein. Ich sehe das an Chemie deutlich. Ja, wenn ich spektakuläre Experimente mache, dann sind in diesen Stunden auf einmal ein paar SuS begeistert, die sonst kein Interesse an Chemie haben. Dieses Interesse ist aber bei manchen nur ganz kurzzeitig geweckt, sobald es um Formeln geht, finden die es "langweilig".

    Selbstverständlich kommen auch mal "spannende" Dinge in meinem Unterricht vor, trotzdem lege ich wert darauf, dass ich dadurch kein "fake Interesse" generiere. Dabei kommt nämlich nichts herum . Zur Chemie gehört aber eben auch präzises Arbeiten und sehr viel Theorie und das müssen meine SuS auch lernen. Ich vermittle absichtlich nicht, dass Chemie nur "cool" und "spektakulär" ist. Denn das ist nur ein kleiner Teil.

    Wir hatten mal eine Referendarin, die bei SuS und Eltern sehr beliebt war. "Endlich macht meinem Sohn Chemie Spaß"

    Als sie wieder ging wurde deutlich warum: Sie hat nur die spannenden Dinge gemacht, blieb oftmals auf der phänomenlogischen Ebene. Fachliche Kompetenzen hatten die SuS nach ihrem Unterricht kaum. Aber ihr Unterricht war sicherlich spannend für die SuS.

    Dieses Phänomen beobachte ich öfter. Zum Glück gibt es SuS die einem später Mails schreiben, dass sie im Studium super klar kommen, weil sie viel schon in der Schule gelernt haben.

    Kinder können sich ihre Eltern aber nicht aussuchen!

    Es ist für mich daher selbstverständlich, dass ein Staat wie der unsere versuchen muss, allen hier lebenden Kindern gleiche Chancen zu ermöglichen. Er muss deshalb Wege finden, wie man die Unfähigkeit von Eltern (egal, wie sie aussieht und welche Ursachen diese hat) ausgleichen kann.

    Das ist nicht nur den Kindern gegenüber sozial, sondern auch gesellschaftspolitisch betrachtet sinnvoll.

    So ein Quatsch, warum sollte man das daraus ableiten bzw. warum nur in einem kleinen, isolierten Bereich?
    Kinder können sich auch ihre Gene nicht aussuchen. Was macht der Staat mit Menschen mit schlechten Genen? Lässt sie Risikozuschlag bei der Krankenkasse zahlen. Wo sind die gleichen Chancen für Menschen ein glückliches Leben zu führen, wenn sie in der genetischen Lotterie eine Niete gezogen haben?

    Ist es fair einem intelligenten Kind mit Eltern, die es nicht fördern, zu ermöglichen dem genetisch intellektuell benachteiligten Kind, dessen Eltern es dafür zuhause fördern, staatlich verordnet einen Vorteil zu schaffen (Schule gleicht Defizit der Eltern des genetisch bevorteiligten Kindes aus).

    Dann freut man sich, dass das intelligente Kind sein (durch genetische Glückslotterie) geschenktes Intellektpotential ausnutzt und dem genetisch benachteiligten Kind den Job vor der Nase wegschnappt.

    Ich kann moralisch überhaupt keinen Vorteil darin sehen, dass man die eine Art von Glück ausgleichen möchte, die andere Form von Glück aber vollkommen ignoriert.

    Das ist doch genauso bei diesen Erbschaftsdingen. Wie unfair, da erbt ein Kind viel Geld, das hat es nicht verdient, liegt ja nur an den Eltern. Das ist doof, dass jemand ein einfaches, tolles Leben hat, weil die Eltern so viel Geld haben. Wir müssen Erbschaften besteuern.

    Tja und was ist mit Kindern, die z.B. von ihren Eltern Intelligenz oder sagen wir mal ein tadelloses, attraktives Aussehen vererbt bekommen haben? Das Glück ist in Ordnung, ja?

    Warum gönnt man das jemandem, aber das Glück reich zu erben oder Eltern zu haben, die einen fördern, muss man irgendwie ausgleichen, kompensieren, zunichte machen?


    Ich verstehe auch diese Filme nicht: Junge Frau hat die Wahl zwischen dem reichen Kerl und dem armen (aber immer super attraktiven!) Kerl aus schlechtem Stand. Und das wird dann als Ideal verkauft. Sogar mit Titeln wie: Die Liebe siegt gegen Oberflächlichkeit.

    Bullshit ist das, der Typ aus ärmlichen Verhältnissen ist in all diesen Filmen ein absoluter Gewinner in der genetischen Lotterie.

    Und das finde ich eher schlimmer. Geld kann man sich noch durch Leistung und Arbeit verdienen (in gewissen Maßen), auf jeden Fall ist dieser Faktor deutlich variabler als die Grenzen der Genetik zu dehnen.


    Mir tun die ganzen Männer unter 1,80m extrem leid oder gar die um 1,70m. Die können sich im Fitnesstudio quälen wie verrückt und werden trotzdem immer schlechtere Karten haben, wir wir einfach genetisch zum Heightism gepolt sind.

    Warum nur wird immer so sehr darauf geschaut, dass man unbedingt versuchen muss sozial schwache Menschen zu unterstützen?
    Der sozial schwache Talahon oder der Dennis aus einem bildungsfernen Elternhaus hat vielleicht viel mehr Glück in seinem Leben, weil er einen Schlag bei den Frauen hat und cool ist, als der gut zuhause geförderte, schulerfolgreiche Julian, die leider ein hässliches Gesicht hat und eine chronische Krankheit. Aber hauptsache man schreibt es sich auf die Fahne erstere Menschen zu fördern, damit diese schulisch am besten noch Julian überflügeln, damit dieser gar nichts mehr hat mit dem er sich identifizieren kann.

    Nein mal ganz im Ernst, ich sehe im Leben so viel mehr Unfairness als die unterschiedlicher Förderung und Bildungschancen durchs Elternhaus. Glücklich im Leben macht Gesundheit, Attraktivität, gute Gene im generellen und nur zu einem geringen Teil die Bildungschancen durchs Elternhaus.

    Schaut euch die jungen Menschen an und eigentlich jede Generation, denen ist nicht wichtig welche Note sie schreiben. Die wollen gerne angeschaut werden, die wollen beliebt sein.

    Jedes hässliche Mädchen würde ihre guten Noten für ein hübsches Gesicht hergeben, jeder schwächliche Junge seine 1,68m gegen 1,85m tauschen, wenn er dafür nur aufs Abitur verzichten müsste.

    Gönnt doch auch den genetisch Benachteiligten vielleicht in einer Sparte des Lebens ein bisschen Glück, und wenn es nur ein tolles Elternhaus oder eine reiche Erbschaft ist (die natürlich auch zufällig ist und die genetischen Gewinnen treffen kann). Aber zerbrecht euch doch nicht den Kopf, wie ihr den einen unfairen Zufall des Lebens in der Bildung ausgleichen könnt, wenn dieser gar nicht glücksentscheident ist und die Gesellschaft sich NULL darum schert das pretty privilege zu abzumildern.

    Und wie lernt er dadurch, sich auch im Klassensetting zu konzentrieren?

    Vermutlich sitzt er im Trainingsraum mit je nach Schulgröße 20 anderen Chaoten, die diese Kompetenz noch nicht erworben haben und kann in der Gruppe gemeinsam mit ihnen daran arbeiten?

    Es ist so verrückt, dieselben Jungs bei der Bundeswehr und innerhalb von einem Tag sind die auf Spur.

    Ich höre schon einige Aufschreiben wegen Geschlechtsstereotypen, aber sage euch mal etwas als Frau: Ihr versucht Jungs mit "Mädchenmethoden" (Gespräche, positive Verstärkung mit Stickern, was weiß ich) auf Spur zu bringen. Das Problem ist, dass härtere Maßnahmen nicht erlaubt sind.

    Wir mussten zu meiner Schulzeit mal als Strafe Kaugummis unter den Tischen abkratzen. Würde ich das heute verordnen, würde selbst von KuK rumgejammert, das könne man nicht machen. Extra antanzen lassen zum Nachsitzen. Gibt es nicht mehr.

    Es ist doch kein Wunder, dass sich Kinder wie Tyrannen aufführen können, weil ihnen NICHTS blüht außer ein paar Kolleginnen (und Kollegen) die nach der Stunde mal mit ihnen sprechen wollen und ansonsten auch höchstens Du Du Du Du sagen.

    (Weil das Schulrecht ja auch nicht viel hergibt!)

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