Meine absolut traumhafte 5 bringt gerade die Referendarin zur Verzweiflung und voller Panik auf ihre UB blicken. Da sind diese zwei besagten Kids halt (und all die anderen) auch vertreten.
Es dauert, bis man für sich den richtigen Weg gefunden hat, wie man mit diesen Anforderungen umgeht. Ich kenne einige ausgebildete Pädagogen, die regelmäßig verzweifeln und im LZ weinen, die Klassen oder Kurse auf keinen Fall mehr unterrichten möchen. Und ich kenne Seiteneinsteiger, die ein unfassbar tolles Standing haben und ganz großartige Kollegen und Pädagogen sind.
Was ich nicht verstehe ist, warum das in Deutschland so verbreitet und üblich ist. Wird hier einfach zu viel toleriert? Haben wir zu wenig Maßnahmen an der Hand?
Eigentlich müssten solche Schüler, die im Unterricht vehement austicken oder dauernd stören, aus dem Unterricht entfernt werden. Die müssten dann direkt in eine Erziehungsanstalt bis sie beschulbar sind. Stattdessen lässt man sich in Deutschland von solchen SuS den Unterricht zerbomben.
Wenn man so Videos aus Asien sieht, wo noch viel größere Klassen total diszipliniert arbeiten, kann es doch nur ein kulturelles Problem sein.
Man kann mir nicht erzählen, dass Kinder in dem Alter sich nicht diszipliniert verhalten könnten.
Ich bin jedes Mal schockiert, wenn ich so ein Kind in einer Klasse habe. Am Gymnasium bei mir zum Glück immer nur wenige Kinder in der Klasse, aber die sind enorm störend und hinderlich. Frage mich dann immer, wer die auf das Gymnasium gelassen hat.
Das ist doch die Schulform für lernfähigke und lernwille SuS, warum darf man da dann hin, wenn nur eine der beiden Prämissen zutrifft?
Ich glaube, wenn es da striktere Maßnahmen gäbe (SuS schnell aus den Klassen nehmen und in entsprechende Angebote von Sozialpädagogen / Erziehern übergeben), dann würden die Eltern da auch viel mehr dafür sorgen, dass die Kinder sich in der Schule benehmen.
Die meisten Eltern von Problemkindern schicken ihre unerzogenen Kinder ja täglich in die Schulen nach dem Motto "Sollen die sich doch um die Erziehung kümmern". Die Erziehungspflicht von den Eltern wird so selten eingefordert.