Beiträge von Schmeili

    Bei uns werden die wichtigsten Informationen über Intranet oder sonstige digitalen Infosysteme ausgetauscht. Oder die betroffenen Lehrer treffen sich in Kleingruppen.Und dann reichen eine gute Handvoll Termine, bei denen der Schulleiter auch ganz klar auf die Einhaltung der vorher vereinbarten Redezeit achtet.

    Wenn man natürlich meint, dass das ganze Kolllegium über jeden Kleinkram stundenlang diskutieren und man erst aufhören kann, wenn wirkliche alle jetzt irgendwas dazu gesagt haben, ja, dann wundert es mich nicht, wenn man sich jeden Mittwoch treffen muss...

    Siehst du - und genau an diesem Punkt trifft es die Lehrer, mit nicht so organisierten Schulleitungen (bei uns ist MAN nämlich die Schulleitung und einzelne Kollegen...). Bei uns ist JEDEN Dienstag von 15-18 Uhr Konferenz. Was dort diskutiert wird - da kann ich nur die Augen verdrehen. Aber bei uns werden auch Emails ausgedruckt, um sie in Ordnern zu archivieren.
    Ich würde mich auch herzlichst bedanken, jeden Freitag "ans Bein binden" zu müssen. Ja, in der Tat - irgendwann ist für mich die Woche vorbei (und auch die Kraft und Konzentration).
    Ich denke, es kann nicht jeder von seinem Status an der Schule ausgehen! Einmal im Monat ein freitag - kein Ding. Aber jeden Freitag? Nein Danke!
    Vereinbarte Redezeit? Gibt es bei uns nicht!
    Tagesordnung? Gibt es bei uns nie!
    Moderation? haha - da muss ich glatt mal lachen.

    Ja, natürlich hätten wir Rechte, aber das würde bedeuten, in komplette Konfrontation mit der Schulleitung zu gehen (die nur noch 2 Dienstjahre hat). Ganz ehrlich, da sitz ich die Zeit lieber aus.

    Abwarten, abwarten, abwarten. Dabei immer wieder freundlich ansprechen, niemals in "Vorführsituationen" bringen.
    Ich hatte ein rumänisches Kind in meiner Klasse, das zu Beginn kein Deutsch konnte. Sie hat sich zu Beginn nichtmal getraut "Hallo" zu sagen. Ich bemerkte aber immer wieder, dass sie mich verstand - also redete ich ganz normal mit ihr, versuchte vieles mit Gesten zu unterstützen um es ihr zu erleichtern.
    Irgendwann erzählten mir Kinder (ganz stolz), dass das Mädchen ihnen morgens "Hallo" gesagt hätte, irgendwann redete das Mädchen in den Pause (haha - angeblich, mich schwieg sie ja noch an) und irgendwann rief ich sie immer wieder mal in den Frühstückspausen zu mir, hatte Fragen, wollte wissen, ob Situation ABC richtig ar etc.... Nach und nach redete sie auch mit mir..

    Schüchtern, neue Situation, ungewohnte Sprache - gib dem Mädchen Zeit!

    Nein. Er möchte was von dir - nicht umgekehrt.
    Will ich einen Termin bei einem Arzt, rufe ich an und die Helferin wird mir Vorschläge machen.
    Brief: Ich habe ihren Hospitationswunsch zur Kenntnis genommen und kann ihnen folgende Termine anbieten: Termin A, Termin B, Termin C. Bitte teilen sie mir bis xx.xx.2017 mit, welchen der Termine sie wahrnehmen möchten.

    Genau die Situation habe ich gerade. Es geht um uneinige Trennungseltern und offen gesagt habe ich mich möglicherweise auf die Seite der Mutter ziehen lassen. Der Vater möchte nun noch vor den Ferien hospitieren und hat mir schon Termine vorgeschlagen.
    Ich fühle mich etwas überrumpelt. Darf ich die Hospitationstermine auf nach den Ferien verschieben? Oder muss ich auch kurzfristig zusagen?

    Die Tochter der Eltern war gestern auch gar nicht in der Schule und ich weiss nicht, ob sie vor den Ferien überhaupt noch zum Unterricht kommt.

    Na klar - grundsätzlich gibst DU Hospitationstermine vor. Die Frage ist nur: Was bringt es dir, Termine hintenaus zu schieben? Wenn bei mir jemand im Unterricht sitzt, ist mir das (ehrlich gesagt) wurscht! Ich zieh mein Ding so durch, wie ich es jeden Tag tue.

    Wenn der Vater bisher nett und freundlich war und auch das Anliegen freundlich und nciht ausschließelich fordernd formuliert ist, würde ich mich sogar auf die Terminwünsche des Vaters einlassen. Schlichtweg aus dem Grund, dass ich weiß, wie schwierig es für manche Eltern ist, sowas beruflich zu organisieren.
    Was ist denn der Grund für den Hospitationswunsch?

    Spielgeräte für draußen sind bei uns immer viel angesagter! EIn Springseil, ein günstiger Softball, Kreide, falls ein Sandkasten vorhanden ist sogar noch Sandzeug...

    Ich hatte diese Regelung auch mal in meiner Klasse, leider ist das dann ausgeartet, dass dann einige Eltern Kuchen, Mitgebsel für die Kinder UND noch ein Klassengeschenk mitgebracht haben.. Darum habe ich das dann wieder abgeschafft (weil es die andren Eltern indirekt unter Zugzwang gesetzt hat). Aber aus dieser Zeit (2 Klassendurchläufe) hat sich ein toller Grundstock für die Kinder entwickelt an Spielsachen, Büchern, Draußen-Spielen

    Nachtrag: Falls es doch eher ein Buch sein soll: Bei uns waren Witzebücher immer der Knaller. Daraus hab dann entweder ich oder ein paar gute Leser was draus vorgelesen. Oder diese "Fächer" mit Scherzfragen, alternativ (aber nicht so toll wie Scherzfragen) Quizfragen).

    Ja, ich glaube diese "Nicht-Kenntnisse von Recht/Schulrecht" sind tatsächlich ein grundschulspezifisches Problem (zumindest ist es dort seeeehr stark verbreitet). Oftmals, weil Grundschulen kleiner sind und sich auch Lehrer als Leitung bewerben, die nicht unbedingt in Verwaltungsdingen "aufgehen", viele Leitungen haben dann auch noch eine recht ordentliche Unterrichtsverpflichtung.
    Ist aber nur mein subjektiver Eindruck aus der Grundschule heraus - ohne jegliches Grundschulbashing..

    Abfrage an die Eltern mit Unterschrift, ganz einfach. bei einer Schulveranstaltung sollte das über die Schulleitung abgefragt werden - die müssen bei sowas in Hessen ja ohnehin ihre Zustimmung erteilen.
    Ein Schwimmabzeichen kannst du nicht verpflichtend verlangen, da dies kostenpflichtig ist.

    Jetzt wo ihr es so sagt... Bei uns ist es gang und gäbe, dass die beiden ortsansässigen Banken den Kids etwas schenken und entsprechend eben auch nen Brief verteilen. Alles über die Schule... Da hab ich bisher nie so drüber nachgedacht...

    @Schmeili, @Mara,
    habt ihr dann noch zusätzlich 1 Sprechstunde in der Woche?

    Nein, nicht wirklich (ich glaube hochoffiziell schon?). Ich hatte auch schonmal fest eine angegeben - da kam aber niemand. Wenn zwischendurch Gesprächsbedarf ist, biete ich aber selbstverständlich immer individuelle Termine an (was aber ja bei den KOlleginnen mit 4 Tagen/Jahr auch nicht anders sein wird).

    Auch Grundschule: Drei pro Schuljahr (wobei es natürlich nicht nur drei Nachmittage sind sondern minimum sechs, denn 28 mal 15 min schaffe ich nicht an einem Tag nach dem Unterricht). Ich finde es viel. Bin nach solchen Wochen fix und foxi, da die Vorbereitung auch nicht ohne ist.

    Ja, das ist klar. Ich teile meinen Elternsprechtag auch immer auf eine Woche auf.

    Ich buddel hier mal einen Uralt-Thread aus.

    Habe gerade mit einer Freundin telefoniert, anderes Bundeland aber ebenfalls Grundschule. Die bieten 4 Elternsprechtage im Schuljahr (also alle für ihre Klasse, nicht irgendwie 1 je Jahrgang oder sowas)! Wow!!
    Wir haben einen im Schuljahr, immer im März.
    Wie ist das bei euch?

    Kleines Update: Die Rechtsstelle der Gewerkschaft (ich sag`s ja immer: tretet in die Gewerkschaften ein!) erteilte mir die Auskunft, dass ich lediglich Unterlagen und Notizen weiterreichen muss, die ich bis dahin erstellt habe. Zeugnisschreiben liegt in der Hand des Klassenlehrerin, die die Klasse am Ende des Schuljahres unterrichtet.

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