Mein Kind mit einem Jahr in die Kita oder zur Tagesmutter zu bringen, kommt für mich absolut nicht in Frage. So wichtig ist es für mich dann doch nicht, so "früh" wieder arbeiten zu gehen....
Wie sieht das dein Mann? Reduziert der seine Arbeitszeit?
Mein Kind mit einem Jahr in die Kita oder zur Tagesmutter zu bringen, kommt für mich absolut nicht in Frage. So wichtig ist es für mich dann doch nicht, so "früh" wieder arbeiten zu gehen....
Wie sieht das dein Mann? Reduziert der seine Arbeitszeit?
Wir haben lange über diese Art der "Lösung" gesprochen und sehen nach dieser Ausschreibungsrunde leider keine andere Möglichkeit, als es genau so zu machen. Ich persönlich finde einen solchen Missbrauch auch problematisch, aber uns entgehen jeden Monat ca. 650€. Und das seit gut 1,5 Jahren. Irgendwann ist das Maß halt voll und der Zeitpunkt ist jetzt gekommen.
Leider hat diese gesamte Situation auch Einfluss auf meine Arbeitseinstellung, da ich in keinster Weise mehr gewillt bin, auch nur irgendwas zu tun, was ich nicht unbedingt tun muss. Das bedeutet stumpfer Unterricht, kein außerunterrichtliches Engagement etc. Eigentlich nicht meine Art, aber bei so einem Verhalten des AG.
Inwiefern hat deine Schule was mit der Stellensuche deiner Freundin / Frau zu tun?
Hat sie sich schon einmal an einer Gesamtschule beworben? Welche Fächer hat sie denn?
Naja, trotzdem ist Gesamtschule im Pott nicht mit einem Gymnasium zu vergleichen.
Das hat auch keiner gesagt, auch wenn es hier sehr große Unterschiede zwischen den Gesamtschulen gibt.
Ändert aber nichts daran, dass Gesamtschule auch zu ihrem Lehramt gehört. Da steht nicht „Gymnasium und die Gesamtschulen Münster-Mitte“ sondern „Gymnasium und Gesamtschule“.
Ich denke, denn irgendeinen Kompromiss muss ich wohl eingehen, ich ziehe nun auch die Gesamtschulen in Betracht
Wieso ist das ein „Kompromiss“? Du hast studiert und bist ausgebildet worden für Gymnasium und Gesamtschule.
Kompromiss wäre dieses Angebot der Landesregierung mit 2 Jahren an der Grundschule, aber Gesamtschule ist doch kein Kompromiss?
Diese Einstellungsrunde ist eine reine Farce, meine Frau versucht mit Ordnungsgruppe 6 seit nunmehr fast 2 Jahren am Gymnasium eine Stelle zu bekommen, keine Chance, da es schlicht keine Stellen gibt/gab.
Wir wohnen in einer der größten Städte im Ruhrgebiet und heute morgen(!) ist die einzige Gymnasialstelle in der gesamten Stadt (Nochmal: Eine Stelle an einem Gymnasium für eine ganze Stadt mit mehr als 10 Gymnasien, unabhängig ihrer Fächer!) ausgeschrieben worden. In unserer Wunschheimat ist im gesamten Kreisgebiet mit einem Radius von 40km nicht eine Stelle am Gymnasium ausgeschrieben. Wieder ungeachtet der Fächer wohlbemerkt.
Mir ist bewusst, dass am Gymnasium kein wirklicher Lehrermangel herrscht, aber jemand, der sowohl Studium als auch Referndariat mit ausschließlichen Bestnoten absolviert hat sollte doch bitte die Möglichkeit bekommen, seine Fähigkeiten bei adäquater Bezahlung einzusetzen. Stattdessen wechselt sie im Halbjahresrhythmus die Vertretungsstellen...
Der Schulleiter ihrer aktuellen Vertretungsschule hat übrigens enormen Bedarf bei genau ihren Fächern (Bili-Schule) und hat trotzdem keine Stelle bekommen..
Es scheint, dass unsere Tarifrunde teuer erkauft wurde...
Sie hat vermutlich Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen. Man darf halt nicht einfach 50% seiner Lehrerausbildung ausschließen und daher sollte sie sich auch einfach an Gesamtschulen bewerben. Ich habe da, ehrlich gesagt, wenig Mitleid, wenn sich Leute für native Schulformen ihrer Lehrerausbildung nicht bewerben und dann rumjammern.
Ich wurde nun als Fachprüfungsleiter beim Abi 5. Fach mündlich eingeteilt. Das waren 12h, obwohl ich nur 4h Unterricht an den Tagen gehabt hätte (der ist entfallen). Daher 8h mehr. Auf Nachfrage bei der SL bekam ich zu hören, dass Abiprüfungen Teil meines Dienstgeschäftes seien. Wenn die nun an freuen Tagen bzw Tagen mit weniger Planunterricht lägen, sei das „Pech“, aber Zusatzstunden könne ich mir dafür nicht anrechnen lassen.Stimmt das?
Dafür bekommst du A13 mit Amtszuschlag, statt A12 ohne Zuschlag.
Alles anzeigenWarum?
Ich hatte im ersten Halbjahr einen freien Tag. Fand ich gut, hat mir geholfen, da ich mich da ganz auf die Vorbereitung konzentrieren konnte.
Für einen Kollegen mit weiter Anreise stellt das eine hohe Erleichterung dar. (Und im Ref ist Umziehen nicht immer eine Option, wenn man danach wieder in seine Wohngegend zurück möchte)
Bei Teilzeit mit der Stundenzahl fände ich es noch wichtiger einen freien Tag zu geben. Hat ja vielleicht auch diesen grund diese Option zu wählen.
(wusste gar nicht, dass das in NRW nun auch geht)
Bei 17 Wochenstunden (im Einsatz in BY) fände ich es eher unglücklich, wenn die Referendare 5 Tage die Woche an der Schule sein.
Ich fand es toll einen freien Tag zum Vorbereiten zuhause zu haben - da war ich deutlich produktiver als in der Schule und die Referendare, die weit versetzt wurden, konnten meistens drei Tage zuhause verbringen.
Einen Tag in der Woche sind Referendare sowieso im Seminar (in NRW, im Normalfall). Das heißt, sie haben sowieso einen Tag weniger an der Schule. Wenn Referendare dann nur drei Tage in der Woche an der Schule sind, bekommt man eine ganze Menge nicht mit, abseits von Unterricht, vom Schulleben, Schulorganisation etc. Das halte ich nicht für optimal.
Dazu kommt, dass Reffis, dann häufig dazu neigen, ihre anderen Tage mit Ausbildungsunterricht zuzulegen um sich den freien Tag zu erhalten. 6-7 Stunden Unterricht am Tag ist für ausgebildete Lehrer ja schon anstrengend, für Referendare aber meines Erachtens nach absolut kontraproduktiv. Auch werden im Zweifelsfall dann auch Ausbildungslehrer gewählt, die sie im Normalfall nicht wählen würden.
Aus diesem Grund halte ich von freien Tagen für Vollzeit-Referendare nichts.
Freie Tage sind in den meisten Fällen kein Problem, aber gerade schwächere Referendare sind dadurch noch mehr benachteiligt.
Das wird vermutlich stark abhängig von der jeweiligen BezReg sein & der Art der Beförderung. Bei mir war es z.B. Eine simple Beförderungsstelle, bei einer Schulleitungs- oder Funktionsstelle sieht das vielleicht wieder anders aus. Und dann ist ja noch die Frage nach den Mitbewerbern.
B) Wird vermutlich hier ganz normal §17 ADO (NRW) sein. Das kann sich natürlich auch ganz schnell erledigt haben, wenn z.B. das pädagogische Konzept ist, dass eine Fremdsprache an vier von fünf Tagen unterrichtet werden soll, dann ist man da raus mit seinem freien Tag.
Bei den paar Stunden wird das aber generell vermutlich nicht das Problem sein mit dem freien Tag.
Bei Vollzeit-Referendaren halte ich persönlich von einem freien Tag übrigens nichts.
Den Vergleich mit der Ausbildungsschule würde ich aber nicht ziehen, weil man dort vieles nicht mitbekommt bzw. die Kollegen einem vieles nicht sagen.
Ich packe diesen alten Beitrag nochmal aus für eine Frage:
Gibt es Erfahrungswerte wie lange es dauert bis man eine Rückmeldung auf seine Bewerbung bekommt? Meine dienstliche Beurteilung wurde vor einem Monat zur Bezirksregierung geschickt, wie lange brauchen die in der Regel für eine Entscheidung?
Ich kann dir nur sagen, wie es bei mir (S1 A13-Beförderungsstelle) war: Vom Zeitpunkt der Bewerbung bis letztlich zur Urkunde hat es knapp 10 Monate gedauert. Davon waren allerdings fast 4 Monate nach dem Absenden der dienstlichen Beurteilung.
Man fängt kein hochqualifiziertes, seltenes Personal,
Das mag sein, dass du hochqualifiziert bist. Aber eben nicht hochqualifiziert für den Lehrerberuf.
Aber wir müssen auch Pausenaufsicht weiter machen, wenn man was sagt ist man gleich unten durch...
Du bist Erwachsen, mach den Mund auf.
Kümmert sich dein Mann auch um Haushalt und Kinder?
Keiner traut sich was zu sagen.
Was ist mit dem Lehrerrat?
Wann wird der neu gewählt?
Weil es keine zwei Urkunden über den gleichen Sachverhalt geben darf.
Was ist dann z.B. mit Geburts- oder Eheschließungsurkunden, die meist direkt mehrfach ausgefertigt werden?
Die Klasse ist nur sehr laut, hört nicht, es kommt immer wieder zum Streit mit Handgreiflichkeiten
Sei mir nicht böse, aber dann muss man hier entsprechend Classroom-Management betreiben.
Die ursprüngliche Urkunde verliert dadurch die Gültigkeit.
Warum?
Ob ich aber nach so einer anstrengenden 6er Klassenfahrt überhaupt dazu in der Lage bin, ist eine andere Frage!
Unabhängig von diesem Fall, aber so ultimativ anstrengend sind Klassenfahrten auch nicht. Wenn du dazu nicht in der Lage wärst, würde ich mir schon über deine gesundheitliche Verfassung Gedanken machen.
Ich würde da gar nicht großartig diskutieren, einfach mitteilen, dass du auf der Klassenfahrt bist, es deswegen nicht geht, aber du natürlich vorher deine Stellungnahme zu dem Schüler einreichst.
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