Beiträge von Karl-Dieter

    Wie handhabt ihr das mit Freiplätzen? Meiner Meinung nach wäre die Annahme von Freiplätzen Vorteilsnahme, sondern man müsste die eigentlich auf die Schüler verteilen und dafür die finanzielle Belastung für die einzelnen Schüler senken.

    Oder wie ist das bei euch?

    Interessieren würde mich NRW.


    /Edit: Nach Genehmigung der Schulleitung ok. Selbst recherchieren hilft teilweise.

    Guter Witz.

    Dann erklär den Schülern mal welche Quittungen, Fahrkarten, ... sie überhaupt sammeln sollten und welche überflüssig sind. Damit fängt es nämlich schon an. Oder das man Handwerker-Rechnungen tunlichst per Überweisung bezahlen sollte und nicht bar, weil man sie sonst auf der Steuererklärung nicht absetzen kann. Oder erklär ihnen die Möglichkeiten eines Verlustvortrags während der Ausbildung.


    Das ist mir alles bewusst. Es geht hier aber um keine Steuererklärung auf Steuerberaterniveau, sondern um die grundlegende Fähigkeit überhaupt eine Steuererklärung zu machen. Dass die beim ersten Mal nicht immer perfekt ist - fraglos. Aber auch daraus lernt man. Dafür würde ich jetzt nicht immer Unterrichtszeit verwenden.


    Btw:

    Die Einkommenssteuererklärung steht beispielsweise im Kernlehrplan WP Arbeitslehre für die Gesamtschulen in NRW.


    Zitat

    - beschreiben die Funktion einer Einkommensteuererklärung und verschiedenerEinkommensteuerklassen.

    Wobei das hier natürlich auch recht dürftig ist.

    Ich verstehe z.B. nicht, warum in keinem Curriculum bei mir in BWL irgend etwas zum Thema "Wie fülle ich meine Steuererklärung aus?" zu finden ist

    Warum sollte das der Fall sein? Programm für 10 EUR kaufen und man brauch da keinen großartigen Unterricht mehr.

    Abgesehen davon: Ich habe auch keinen Unterricht gehabt, wie man eine Dunstabzugshaube entfettet - trotzdem weiß ich, wie es geht. Weil ich meine Eltern nach dem Auszug gefragt habe und auch selber lese.

    hab neulich erst Obenstufenschüler erlebt, die allen ernstes fragten, ob denn üerhaupt schon mal eine Atombombe in einem Krieg eingesetzt worden sei - hab denen dann fachfremd mal kurz was zu Hiroshima und Nagasaki erzählt, und plötzlich waren die USA gar nicht mehr so "toll"...


    Aha, hast du dann auch erzählt, wie Japan in China und der Mongolei gewütet hat? Hast du denen auch vom Überfall auf Pearl Harbour erzählt? Hast du denen auch erzählt, dass Japan in den 30er und 40er Jahren knapp 30 Millionen Menschen getötet hat?

    Nur mal so ein einzelnes Verbrechen, welches zu hunderten passierte:


    Zitat

    14. Februar 1942. Nach dem Sieg von Singapur näherten sich japanische Truppen dem Alexandra-Hospital, in dem verwundete britische und malaiische Soldaten behandelt wurden. Der britische Leutnant, der ihnen entgegenging, wurde mit Bajonetten erstochen. Im Anschluss wurden die Ärzte und Krankenschwestern und ein Teil der Patienten massakriert. Die übrigen 200 verwundeten Soldaten, auch die mit amputierten Gliedmaßen, mussten zu nahen Baracken marschieren. Wer umfiel, wurde erstochen. Am nächsten Morgen wurden auch die übrigen Männer getötet, viele davon in Stücke gehackt. Fünf verloren Gliedmaßen, überlebten aber


    https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisch…eiten_Weltkrieg

    Kannst ja gerne mal weiterlesen.

    Und dann verwundert es nicht, dass die Atombombe gegen Japan eingesetzt wurde, da es zu diesem Zeitpunkt als ganz normale Waffe gesehen wurde.

    Wenn das keine Schülerin Deiner Schule ist (in dem Fall würd ich's wegen eventueller "Bevorteilung" auf keinen Fall machen), ist das doch ein Freundschaftsdienst und fertig.

    Für die Tochter des Chefs des Kumpels? Das ist doch kein Freundschaftsdienst.


    Ich würde hier für 45 Minuten knapp 30-35 EUR ansetzen plus Fahrtkosten.

    Entschuldige, Karl-Dieter, aber ich mit meinen 13 Stunden habe sicherlich oft schon den beschissereren Stundenplan gehabt. Genauso oft nachmittags Unterricht wie die Vollzeitkollegen. 6 (!!!) Springstunden, das entspricht 12 Springstunden bei einer vollen Stelle!

    Dann ist es bei euch Zeit für ein vernünftiges Teilzeitkonzept.


    Natürlich kann man nach dem Unterricht gehen, wenn an diesem Tag nichts ist, aber falls was Dienstliches reinkommen sollte, auch kurzfristig, ist das wahrzunehmen.

    Das finde ich nicht korrekt. Auch außerhalb des öD müssen Schichtpläne usw. min. vier Tage vorher feststehen.

    Man arbeitet ja vielleicht ganz bewusst Teilzeit und verzichtet auf SEHR viel Geld, damit man eben solche Termine wie den Geburtstag des Kindes problemlos wahrnehmen kann.

    Nein, man arbeitet Teilzeit, damit man weniger Stunden arbeitet.
    Das bedeutet nicht, dass man für sämtlichen Privatkram einen Freifahrtschein hat. Idealerweise hat die Schule ein Teilzeitkonzept ausgearbeitet, bei uns ist das z.B. so geregelt, bei wie vielen Stunden man wie viele freie Halbtage/Tage hat, und an wie vielen Konferenzen man teilnehmen muss.
    Wenn der Stundenplan dann an dem Geburtstag des Kindes Unterricht bis zur 10. Stunde vorsieht, dann muss man halt den Unterricht machen. Ich wüsste nicht, warum jemand mit Teilzeit dann hier den Anspruch haben soll, dann freizubekommen. Und wo zieht man die Grenze? Geburtstag des Kindes kann ich noch nachvollziehen, aber dann kam hier im Thread auch die Beerdigung des Nachbarn zu sprechen, oder der Hund des Onkels etc. Wo zieht man die Grenze? Klar, mit einem guten Kollegium kann man da einiges machen, aber man sollte es nicht überreizen und man muss ganz deutlich sagen, dass etliche Extrawürste (Und ja, ich nenne das jetzt so) von Teilzeitkollegen ganz stark zu Lasten der Vollzeitkollegen gehen. Und damit meine ich nicht die oben besprochenen Regelungen, sondern noch so individueller Kram wie "Ich arbeite Teilzeit mit 20 von 25,5 Stunden, aber ich kann nicht 1. Stunde und 8-10 Stunde geht auch nicht, und generell nur einen Nachmittag." Gerne noch mit einem Gefälligkeitsattest oder irgendwelchen Wisch einer Kita garniert und zack, hat man einen Stundenplan ohne Springstunden. Dreimal dürft ihr raten, wer natürlich dann die beschissenen Stundenpläne hat, nämlich andere Kollegen, egal ob Teil- oder Vollzeit. Fairerweise muss man sagen, dass derartige Sonderwünsche mit Attesten auch gerne bei Vollzeitkollegen vorkommen, aber zumindest meiner Erfahrung nach gehäuft bei Teilzeitkollegen.

    Im öD gibts auch die inoffiziellen "Karenztage"

    Das sind keine "inoffiziellen Karenztage" sondern der öD hält sich hier einfach an das Entgelt- und Fortzahlungsgesetz, wo das ganz klar geregelt ist.
    Das gilt übrigens nicht nur für den öffentlichen Dienst, sondern generell für jeden Arbeitnehmer.

    Der Arbeitgeber kann das aber (über den Arbeitsvertrag oder eine ergänzende Anweisung) einschränken, so dass ab dem 1. Tag ein Attest vorhanden ist.

    Wer diese Regelung übrigens als "inoffizielle Karenztage" benutzt, egal ob öD oder nicht, ist übrigens auch dafür verantwortlich, dass in unserem Arztpraxen morgens haufenweise Leute sitzen, die wegen Kopfschmerzen einen Arzttermin für eine AU brauchen, weil das als Freifahrtschein benutzt wird und dann eingeschränkt wird.

    Das wäre aus meiner Sicht auch rechtlich zu hinterfragen.
    Wir stehen zu unserem Arbeitgeber in einem Dienstverhältnis, nicht in einem werkvertraglichen Verhältnis, d.h. wir stellen unsere Arbeitskraft während der Dienstzeit unserem Arbeitgeber zur Verfügung.
    Wenn er die nicht nutzen will, kann das eigentlich nicht unser Problem sein.

    Ist allerdings sehr eindeutig geregelt. Auch sind z.B. die Stunden, wenn eine Schule hitzefrei gibt, mit geleisteter Mehrarbeit zu verrechnen.

    Beispiel:

    6 Stunden Entfall wegen Hitzefrei in einer Woche. 4 Stunden Mehrarbeit bereits geleistet => 0 kann man abrechnen

    Hier steht relativ viel dazu
    http://www.brd.nrw.de/schule/persona…rarbeit2010.pdf

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