Geht relativ einfach.
Ja, am Bk kann das durchaus sein, aber nicht an einer Gesamtschule. Hier brauchen wir zB Hohlstunden zwingend für Vertretung
Geht relativ einfach.
Ja, am Bk kann das durchaus sein, aber nicht an einer Gesamtschule. Hier brauchen wir zB Hohlstunden zwingend für Vertretung
Ich glaube das habe ich nur ein einziges Mal durchgezogen bei einer Kollegin, die meinte mich verbal angehen zu müssen, da sie jahrelang unter dem alten Stundenplaner JEDEN Tag die ersten beiden frei hatte um ins Schwimmbad zu gehen. Nachdem ich diese Hohlstunde rausgenommen habe um den Plan für die Gesamtheit optimieren zu können wurde ich richtig verbal ausfällig angepöbelt. Im Folgejahr hatte die Frau dann immer 1+2 Unterricht
:). Das war aber eher Erziehungsmethode als Bestrafung.
Die Schwimmbadzeit raus ist natürlich die richtige Entscheidung, der Kollegin dann gezielt die ersten beiden Stunden reinlegen bewirkt natürlich für das Kollegium insgesamt das Gegenteil, es ist eine Einschränkung die wieder zu Nachteilen für andere Pläne führen kann.
Obendrein ist es unprofessionell das persönlich zu nehmen.
Bei uns muss jeder mit einer vollen Stelle 5 Tage unterrichten, mit Freistunden zwischendrin, damit auch immer jemand da ist, um Vertretung zu machen.
Ist an meiner Schulform absolut normal und ich wüsste auch nicht, wie das anders gehen sollte.
Meine Tochter bestand auch für ein Geschenk für die Mathelehrerin.
Das „gewünschte“ Geschenk konnte ich ihr ausreden ( eine Tasse mit „ beste Mathe Lehrerin“), es wurde jetzt ein kleine Stifttasche mit „ Lehrerin mit Herz“. Kostete den halben Preis. Bevor die Lehrerin das Geschenk nicht annimmt und ihr damit das Herz bricht.
Sie möchte sie natürlich nicht bestechen, sondern ihr nur mitteilen wie gerne sie sie hat.
Ich finde das ehrlich gesagt völlig ok.
Diese Lehrerin begeistert mein Kind für ein Fach was ihr nicht zufliegt. Das freut mich ungemein.
Grundsätzlich geht es bei sowas ja nicht um den "einzelnen" Akt des Geschenkes, sondern die gesamtgesellschaftliche Einstellung dahinter.
Beispiel beim Trinkgeld: Es ist absolut üblich, dass man Trinkgeld in der Gastronomie gibt. Wenn man als einziger kein Trinkgeld gibt, fühlt man sich selber komisch, oder man denkt, die anderen denken xyz, etc. Also gibt man auch Trinkgeld. (und ja, hier kommt bestimmt gleich wieder irgendwer, der sagt, er gibt kein Trinkgeld). Und ähnlich ist das bei Geschenken für Lehrern, weil man dann Angst vor Nachteilen hat, wenn man sowas nicht gibt.
Das stimmt so nicht.
https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…chulbereich.pdf
Blumenstrauß, Handcreme und so Kinkerlitzchen (Klassengeschenke von der Elternschaft zum Geburtstag oder Weihnachten oder Verabschiedung) sind überhaupt kein Problem.
Ich habe das so aufgefasst, wenn das Geschenk von einer einzelnen Person kommt. Und da sind 10 EUR zuviel.
Bei uns gilt so die ungeschriebene Regel: Alles bis 10 Euro ist ok, was so Weihnachtsgeschenkchen angeht.
Wäre in NRW Vorteilsannahme.
Also du solltest meiner Meinung nach erstmal klar werden, was du machen willst. Willst du Fachleitung werden, dann würde ich jetzt die Bewerbung zurückziehen und fertig.
Mutterschaftsgeld gibt es für Beamte nicht. Elterngeld bei deiner Elterngeldstelle. In NRW gibt es 170 EUR von der Beihilfe für die Ausstattung nach der Geburt.
Ohne Angabe des Bundeslands kann man dir da nicht wirklich weiterhelfen.
Ansonsten würde ich dir auch Google empfehlen.
Wie lange Elternzeit sinnvoll ist, musst du entscheiden. Für die Ausbildung sinnvoll wäre, wenn du gar keine Elternzeit nimmst sondern direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehst und dein Partner Elternzeit nimmt.
Ich gebe zu mein Unterricht war nicht perfekt, aber auch kein Grund zum Durchfall...
Zu deinem Unterricht kann ich konkret nichts sagen, aber wie ich weiter oben schon geschildert habe, gibt es häufig Unterschiede in der Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Bei uns findet im Januar wieder ein Tag der offenen Tür statt, wo alle Kolleginnen und Kollegen auch am Samstag von 9-16.00 Uhr in der Schule sind.
Wie wird das bei euch, wenn überhaupt, berechnet?
Am darauffolgenden Montag fällt der Nachmittagsunterricht aus. Aber selbst das muss nicht, ist mit deinem Gehalt abgedeckt. zumindest in NRW
z.B. in NRW § 10 ADO
Zitat1) Zu den Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer gehören auch die üblichen mit Unterricht und Erziehung zusammenhängenden Arbeiten. Sie überwachen z.B. die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Unterricht, beaufsichtigen und korrigieren Schülerarbeiten, achten auf die Erledigung der Hausaufgaben, erteilen Noten, fertigen Zeugnisse aus und führen Unterrichtsnachweise in Klassenbüchern bzw. Kursheften. Sie wirken mit bei der Vorbereitung und Durchführung von schulischen Prüfungen, Konferenzen und Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts (z.B. außerunterrichtlicher Schulsport, Schulwanderungen, Schulfahrten, Schulfeste).
habe aktuell 26 SWS in der Uni, eigentlich könnte man da gut noch 12 Stunden reinschieben.
12 Unterrichtsstunden a60 Min? Da sind noch keine Konferenzen etc. bei. Das bei 26 SWS? Gar keine Chance.
Vielleicht liegt auch eine chronische Erkrankung vor und die Schulleitung ist informiert,
Das kann sein, aber auch mit einer chronischen Erkrankung ist es auf Dauer nicht tragbar, das muss ein Arbeitgeber nicht dauerhaft tolerieren und da wäre auch eine Kündigung möglich. Bei Fehlzeiten von mehr als sechs Wochen im Jahr liegt eine negative Prognose vor.
Bei Beamten ist das vermutlich ähnlich.
Beamte könnten im übrigen auch mal streiken. Da passier erstmal genau nichts.
Ist trotzdem rechtswidrig und ich weiß nicht, weshalb ich so handeln soll.
Auch hier gilt, und jetzt setze ich mal die Kappe als betroffener Tarifbeschäftigter auf, wenn Ihr mir die Vorteile des Beamtentums verwehrt, dann müsst Ihr auch mit den Nachteilen klarkommen, die sich ergeben, wenn ein Teil tarifbeschäftigt ist. Denn eine andere Möglichkeit haben wir nicht unsere Forderungen durchzusetzen. Btw in NRW sind es derzeit deutlich mehr als 5 %.
Ich stimme dir durchaus zu. Meiner Meinung nach sind in NRW aber keine richtigen Streiks möglich an Schulen, da eben ein großer Teil doch Beamte sind, die eben nicht streiken können. Das war völlig wertfrei ausgedrückt.
Und ja, es sind mehr als 5%, aber meiner Erfahrung nach sind inzwischen ein großer Teil der Angestellten Vertretungslehrer mit befristeten Arbeitsverträgen, häufig Studenten. Deren Motivation für den Arbeitskampf ist nicht so hoch, zumindest habe ich noch nie mitbekommen, dass bei uns ein Vertretungslehrer gestreikt hat.
Dann bringt doch GEW und Verdi mal auf Trab, auf das so richtig gestreikt wird. Mit "richtig" meine ich solche Streiks, die dem Arbeitgeber wirklich wehtun, also gezielt Abschlußprüfungen mit kürzester Vorwarnzeit bestreiken, auch wenn dann mal ein ganzer Jahrgang nicht fertig wird vor den Sommerferien.
Wie soll das bei 95% Beamten an einer Schule denn "richtig" sein?
Das kann man doch abstellen, in dem man entsprechend festlegt wie so eine Mail auszusehen hat.
Genau, da richtet dann auch jeder nach, wie bei allen anderen Vereinbarungen und Absprachen in der Schule.
Wenn du Bedenken hast, würde ich Remonstrieren. Das ist dann sogar deine Pflicht.
Alles anzeigenWir hatten bereits beide Meldesysteme Telefon und Mail im Einsatz.
Grob gesagt war die Erfahrung aus Sicht des Planungsteams für Erstkrankmeldungen wie folgt:
Telefonische Krankmeldung:
+ Zuverlässigere Einhaltung des Meldezeitraum
+ Öfter Prognose-Infos für die nächsten Tage
- Dokumentation nötig
- Telefon muss besetzt und Leitung frei sein
Insgesamt: Organisatorisch aufwendiger aber bessere Planbarkeit
E-Mail-Krankmeldung:
+ bequemer für die Kollegen
+ Telefon muss nicht so früh besetzt sein
+ Krankmeldung dokumentiert
- Mails oft unstrukturiert
- Mails nicht pünktlich (wegen Kollege)
- Mails nicht pünktlich (wegen Mailsystem)
- mehr kurzfristige 'Salamie'krankmeldungen, immer nur für den aktuellen Tag
Insgesamt: Orga-Aufwand bezüglich der Krankmeldung selbst kleiner und bequemer für den kranken Kollegen. Planbarkeit deutlich schlechter und dadurch erhebliche Mehrbelastung für die anwesenden Kollegen, die vertreten müssen.
Was bei uns allerdings immer möglich war, ist der Mailkontakt für planbare Krankmeldungen, langfristige Krankmeldungen, Folgekrankmeldungen und alles was sich so über den Tag ergibt, wenn man bereits krank gemeldet war.
Ist auch meine Erfahrung. Kollegen schreiben dann gerne so Mails wie „Ich muss mich abmelden“ - ja, was? Weshalb, wie lange, etc?
Also ja, auch wenn man erst später Schule hat ist es zumutbar als Lehrkraft, sich bis 7 Uhr krankmelden zu müssen.
Kommt in der Realität nicht so häufig vor. Bei uns ist das bei 80 Kollegen vielleicht 1x im Jahr so, dass ein Kollege länger schläft und dann krank ist. Ist jetzt kein Weltuntergang.
2. Bei Kind-Krank-Tagen müssen wir ab Tag 1 sofort eine AU via Mail schicken (Wir haben hier vor Ort beispielsweise keinen Kinderarzt gefunden, dass würde dann bedeuten, ich müsste mit meinem kranken Kind nun immer ca. 2 Stunden durch die Gegen gurken für die AU? Zum Glück reicht bei unserem KA ein Anruf, aber andere haben das Glück nicht...)
Das ist üblich und auch absolut nachvollziehbar. Wie lief das denn bis jetzt bei euch?
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