Beiträge von Karl-Dieter

    ch weiß zumindest für NRW, dass ich beispielsweise an einer Realschule auch kein E13 erhalten würde, obwohl da Mathe und Deutsch natürlich genauso unterrichtet werden.

    Weil du nicht das passende Lehramt hast, du hast Lehramt GyGe und nicht HRGe. Ergänzung: Und an Realschulen gibt es in der Regel auch nur HRGe-Stellen, die eben mit A12 besoldet werden. Es gibt noch ein paar ehemalige Lehrer mit Amtsbezeichnung "Realschullehrer", die bekommen A13 und haben auch die Fakultas für die S2. Andersherum bekomme ich als HRGe-Lehrer an einem Gymnasium nicht mal eine Stelle, geschweige denn mit A13-Besoldung.

    Stattdessen bekommt man Vertretungsverträge an Gesamtschulen mit SekI-Wertigkeit und geringem Stundenumfang, die nach TV-L E11 bezahlt werden, obwohl man der Ausbildung nach E13 bekommen könnte.

    Relevant ist nicht die Ausbildung, sondern die jeweilige Stelle. Und wenn an einer Gesamtschule eben nur Vertretungsstellen für den S1-Bereich ausgeschrieben sind, ist das so.


    Das Problem ist, dass du bzw. ihr davon ausgeht, dass die GyGe-Qualifikation höherwertiger als HRGe ist und man automatisch auch für HRGE qualifiziert ist. Dem ist natürlich nicht so. Das treibt natürlich manchmal seltsame Stilblüten, wie dass ein Studienreferendar, der an einer Gesamtschule in der S1 und S2 ausgebildet wurde und dann eine HRGe-Stelle annehmen will, eine Nachqualifizierung benötigt.

    Lehrerbedarfsprognose NRW: Erfahrungsgemäß sieht das in anderen Bundesländern ähnlich aus.

    https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…e/Prognosen.pdf


    Spanisch und Englisch -> geht so

    Spanisch und Erdkunde/Geographie -> nicht aufgeführt, aber besser nicht.

    Spanisch und PoWi/SoWi -> besser nicht

    Spanisch und ev. Religion -> geht so

    Spanisch und Ethik/Philosophie -> auf gar keinen Fall.


    Entweder nimmst du Kunst mit rein, dann solltest du dir keine großartigen Gedanken machen, sonst würde ich eine andere Schulform wählen.

    An meiner Schule wird nun auch ab Beginn des neuen Schuljahres das elektronische Klassenbuch von "(Web)Untis" eingeführt und die Papierklassenbücher fallen ersatzlos weg. Ich bin gespannt, wie es laufen wird!

    Schade finde ich nur, dass diese Entscheidung so kurz vor den Sommerferien gefallen ist und uns nun nur noch knapp drei Wochen bleiben, um dieses digitale Klassenbuch schon mal auszuprobieren.

    Finde ich richtig. Ist zwar hart für einige, aber bei sowas ist der Sprung ins kalte Wasser am sinnvollsten

    Der Lehrermangel an allen Schulformen, außer dem Gymnasium, hat meiner Meinung nach weniger mit der Besoldung zu tun. Lehramt BK gibt es ja auch einen Lehrermangel und hier kann man das nicht damit begründen. Ich kann nur von mir selber reden, ich hatte zu Studienbeginn gar keine Ahnung, wieviel Geld man da verdient und dass es eine ungleiche Besoldung gibt.

    Ich glaube, dass viele angehende Lehrer einfach die Schulform/en studieren, die sie kennen. Und da der Großteil der Abiturienten, die auch tatsächlich studieren, vom Gymnasium kommen, ist das eben das Lehramt Gy/(Ge) oder halt die Grundschule.

    Der Lehrermangel an der Grundschule ist übrigens auch noch nicht so lange, vor 10 Jahren sah das noch ganz anders aus.

    Und die Unis steuern auch teilweise noch dazu bei, wenn der NC bei manchen Lehramtsstudiengängen auf 1,5 oder ähnliches gesetzt wird.

    Du scheinst noch sehr jung im Beruf zu sein.

    Klassenwechsel gehört zum Lehrer*innenalltag.

    Also an meiner Schulform ist das auch sehr unüblich, sofern nicht irgendwie was wegen Versetzung/Elternzeit etc. ist.

    Und ich kann das durchaus verstehen, dass man nicht nach einer 7. Klasse wieder eine 5. Klasse möchte, da man gerade in Jahrgang 5 und 6 viel Energie in die Klassen stecken muss (sofern man nicht an irgendeinem gutbürgerlichen Gymnasium ist, (jaja, auch da gibt es "schwierige" Schüler, die einen Papierflieger in der Stunde basteln))


    Unabhängig davon ist die Entscheidung der Schulleitung natürlich in diesem Fall nachvollziehbar und sinnvoll. Auch wenn es für den einzelnen Kollegen ungünstig ist.

    Bei Vollzeit in NRW bei E10 Stufe 1 3400 EUR monatlich brutto, netto springen (ledig, ohne Kinder, ohne Kirche) knapp 2150 EUR raus.

    Stundendeputat ist 28 Unterrichtswochenstunden, als Berufsanfänger ohne Erfahrung und ohne Ref dürften das ca. 50 Stunden Arbeitszeit sein, dein Stundenlohn beträgt bei durchschnittlich 4,35 Wochen pro Monat also knapp 15 EUR/Brutto pro Stunde (bei 50 Stunden Arbeitszeit). Faktisch dürfte es dank Weihnachtsgeld und Ferien etc. etwas mehr sein.

    Man wird nicht verbeamtet, weil z.B. in Frage gestellt wird, ob man für den Schuldienst verfügbar bleibt. Ich habe in vier Jahren 2 Tage gefehlt und werde nun nicht ausführen

    Es geht nicht darum, dass man in jungen Jahren ggf. viele Fehltage hat, sondern dass man mit 50 einen Herzinfarkt bekommt und dann nicht mehr dienstfähig ist. Und das Risiko ist z.B. bei Adipositas deutlich erhöht.

    Meine Sonderaufgabe (für die mir vor der EZ eine Beförderung versprochen wurde),

    d die Neubesetzung hat mich auf Grund dieser Sonderaufgabe schon am zweiten Tag zu sich gerufen und so ziemlich der erste Satz war "die nächste Beförderungsstelle hier ist für Sie. Die bekommen Sie, auch wenn Sie noch einmal in Elternzeit gehen sollten".

    Dieses Beförderungsstellen "versprechen" oder auf eine Person zurechtschreiben ist zwar üblich, aber trotzdem fragwürdig und man sollte entsprechend hier auch keine Anspruchshaltung haben. Und wenn man sich überlegt, dass Stellen nach Eignung und Befähigung besetzt werden sollen, und hier anscheinend dem Besetzungsverfahren vorgegriffen wird, finde ich das schon etwas unvorsichtig.

    Amazon zahlt keine Gewerbesteuer

    Das ist so nicht korrekt.

    Zitat

    „Amazon gehört in der Stadt zu den größten Gewerbesteuer-Zahlern und überweist Jahr für Jahr stattliche Beträge“, berichtet Theo Peters (Winsen). Das gilt auch für den Standort Frankenthal. Auch in Werne (NRW) sieht man durch durch die hohe Beschäftigtenzahl eine „hohe wirtschaftliche Bedeutung“, wie Alexander Meinhardt erläutert. „Vor diesem Hintergrund lässt sich seitens der Stadt Werne ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis konstatieren.“ Daniel Dieker (Mönchengladbach) schätzt das gesamtwirtschaftliche Ergebnis für die Stadt ebenfalls positiv.

    „Zwar ist ein MEHR noch immer wünschenswert, wir können uns aber über die Gewerbesteuereinnahmen von Amazon nicht beschweren“, ergänzt Brieselangs Bürgermeister Ralf Heimann.

    https://www.amazon-watchblog.de/unternehmen/27…istiklager.html

    Unabhängig davon investiert Amazon auch sehr viel, das ist kein "Armrechnen", sondern gängig. Wenn der lokale Buchhändler sich einen Anbau hinsetzt, mindert das auch seinen Gewinn und damit auch seine Gewerbesteuer.


    Hier noch mal eine andere Quelle:


    https://rp-online.de/nrw/staedte/rh…rn_aid-20399335

    Zitat

    Mennicken Ich wahre natürlich das Steuergeheimnis. Aber so viel kann ich sagen: Amazon zahlt schon seit 2011 in Rheinberg Gewerbesteuer. Und seitdem in jedem Jahr.

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