Ich will es mal so formulieren: Ganz unabhängig davon, ob "nur" 5 Stunden - oder wie viele auch immer - Entlastung zusätzlich zur höheren Besoldunsstufe angemessen sind oder ausreichen, und unabhängig davon, wofür genau Beförderungsstellen, so es sie denn überhaupt gibt, ausgeschrieben werden können bzw ausgeschrieben werden, beobachte ich in diesem Thread die gleiche Dynamik wie in anderen Threads zum Schulleitungshandeln - und auch ein wenig wie an meiner Schule, an der eigentlich vieles sehr gut und richtig läuft.
Kollegen, die auf der Eingangsbesoldungsstufe stehen, sehen die knappen Ressourcen ungerecht verteilt und fühlen sich in ihren Belastungen nicht ernstgenommen. Funktionsträger (und diejenigen, die in ihrem Sinne argumentieren) argumentieren vor allem mit "Wir machen genug, das hat schon seine Richtigkeit", machen pauschale Rechnungen auf und ziehen Formalismen heran. Völlig egal, wo die "Wahrheit" liegt, wird völlig übersehen, wie groß das Problem der wahrgenommenen Intransparenz und der gefühlten Ungleichbehandlung werden kann. Das ist ein Pulverfass, das von (erw.) Schulleitungsseite häufig verharmlost wird.