Beiträge von Sommertraum

    Auch mit solchen Tipps sollte man vorsichtig sein. Ich kenne 2 Fälle, in denen für die Verbeamtung recht radikal abgenommen wurde, und danach hat der Jojo-Effekt eingekickt und die Leute hatten (und haben) mehr Probleme als vorher. In dem Fall ging es um Stellen bei der Justiz, die unverbeamtet nicht ausgeübt werden können, also verstehe ich die Motivation dahinter. Aber gesundheitlichtut man sich mit sowas auch nicht zwingend einen Gefallen.

    Soweit ich mich erinnere, hat niemand hier zu einer radikalen Diät geraten!

    Ihr könnt dann hier gerne alleine weiter diskutieren. Ich habe auf so einer wenig wertschätzende Basis keine Lust weitere Gespräche zu führen.
    Es hat wie ich bereits sagte mit Höflichkeit und Respekt zu tun einer Bitte einfach nachzukommen.
    Insbesondere wenn es so was "Einfaches" wie etwas NICHT erwähnen ist. Ihr seid hier alle erwachsen und könnt das.
    Wenn man sich entscheidet dies nicht zu tun, disqualifiziert man sich meiner Meinung nach für eine Konstruktive Diskussion. Also bitte... feuer frei. Ich werde den Thread nicht weiter kommentieren. Ist mir zu blöd.

    Ich frage mich, wer dir hier ohne Wertschätzung, Höflichkeit und Respekt begegnet ist. Viele haben dir von ihren eigenen Erfahrungen berichtet, keiner hat dich angegriffen. Leider willst du jedoch nur Eins hören: "Ich bin auch extrem übergewichtig und wurde verbeamtet." Wenn das für dich die Grundlage einer "konstruktiven Diskussion" (deine Worte) ist, dann solltest du dich mal näher mit der Bedeutung dieses Ausdrucks beschäftigen!

    Als ehemalige Übergewichtige bzw. Eine, die dauerhaft aufpassen muss, dass ihr Gewicht im Rahmen bleibt, sehe ich die Sache etwas anders. Mir hat damals (vor über 25 Jahren) das Ziel "Verbeamtung" sehr geholfen, dass ich schon vor dem 1. Besuch beim Amtsarzt mein Gewicht von BMI35 auf leicht über BMI25 reduzieren konnte. Alle Bekannten/ Kollegen, die wegen ihres Gewichts das OK des Amtsarztes erst einmal nicht bekamen, haben es in den Folgejahren geschafft abzunehmen und dann verbeamtet zu werden. Der Druck hat die Disziplin zum Durchhalten erhöht.


    Ja, ich weiß, dass Übergewicht viele Ursachen hat, auch meine eigenen Ursachen dafür kenne ich. Aber deshalb pauschal zu sagen "Ich kann nicht abnehmen, weil ..." ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Vielmehr sollte man an den Problemen arbeiten und dadurch sein Gewicht in einen gesunden Bereich bringen. Der Druck durch die Verbeamtung kann dabei Unterstützung sein. Niemand verlangt, dass man innerhalb kürzester Zeit schlank werden muss, zumindest zu meiner Zeit nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das heute anders ist.

    Ich nehme an, dass es um die Projektprüfung geht. Bei dieser müssen die Schüler einen Plan zur Arbeitsverteilung innerhalb der Gruppe, die Planung der einzelnen Arbeitsschritte etc. (= Organisationsplan /Verlaufsplan) erstellen und in der Projektmappe abheften. Dass ein Verlaufsplan für das Referat alleine gefordert wird, kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich frage mich ernsthaft, wie eure Leitungsteams mit so viel Unterrichtsverpflichtung eine Schule leiten können, ohne sich persönlich völlig zu verschleißen.

    Gar nicht. Deshalb ist ja die Anzahl der Bewerber sehr überschaubar, viele Stellen müssen mehrfach ausgeschrieben werden, bis sich jemand bewirbt.


    Das ist aber nur eins der zahlreichen Probleme an bayerischen GS und MS. Die Unterrichtsverpflichtung ist viel zu hoch und in 40 h/Woche nicht mehr zu schaffen, wenn man den Schülern gerecht werden will. Zum Dank wurde im Herbst der Antrag auf A13 wieder abgelehnt, schließlich gibt es ja inzwischen das funktionslose Beförderungsamt. Dass man sich viele lange Jahre dafür über alle Maßen zusätzlich engagieren muss, um in 2 Stufen erst A12+Z, dann irgendwann A13 zu erreichen, das erwähnt keiner. Nach 20 Jahren im Dienst sind die meisten Lehrer noch nicht befördert.

    Wir haben auch genug, für die es keine Ermäßigung gibt, von denen rede ich aber auch explizit nicht. Und ich bezweifle, dass jemand den Vertretungsplan einfach so nebenbei macht, oder die Klausurplanung in der Oberstufe.

    Der Vertretungsplan ist eine von vielen Aufgaben des Konrektors, der sagenhafte 3 Stunden Ermäßigung hat, also immer noch 24 Stunden unterrichten muss.

    Gerade weil ich Fächer habe in denen ich immer korrigieren muss, mache ich andere Aufgaben, wenn ich dafür Entlastung bekomme. Nachschreibeklausuren organisieren, Klausurplanung, Stundenplan, Vertretungsplan,... aktuell mache ich nur noch 2 davon, aber das entspricht einem Klausurstapel weniger.

    An meiner Schulart gibt es keinerlei Ermäßigungsstunden für Zusatzarbeiten, gemacht werden müssen sie trotzdem.

    ein kurzer Blick in den Lehrplan für die Mittelschule in Bayern:



    Sollte doch machbar sein.

    Nur weil der Lehrplan das fordert, können unsere Schüler das noch lange nicht. Lehrplan und Realität klaffen leider immer weiter auseinander, vor allem, seit der kompetenzorientierte LP eingeführt wurde.

    Oh je, welche das wohl sein könnten?


    OnT: Zumindest die Sommerferien stehen bundesweit für fünf Jahre im Voraus fest. Das wäre dann auch die Mindest-Vorlaufzeit.

    Die letztjährigen Faschingsferien standen auch schon jahrelang fest. Trotzdem wurden sie in Bayern kurzfristig gestrichen :daumenrunter:

    Problem Nr. 4: Ein Schüler wohnt bei den Großeltern, Jugendamt hat die Vormundschaft. Es wurde nun von den Großeltern gesagt, wenn noch einmal die Schule anruft, werfen wir ihn raus. Gestern hat er auf dem Schulhof mit Böllern auf andere geworfen. Resultat: er wird von der Schule für 3 Tage ausgeschlossen. Ich habe nur die Vormundschaft informiert, die es natürlich weitergegeben hat um es schonender beizubringen. Heute ruft mich der Junge aus einer Wohngruppe aus einer anderen Stadt an. Er hofft er kann bald wieder zur Schule und bei seiner Oma wohnen…. Er möchte doch nur lieb sein, aber das sei so schwierig meinte er… Ich könnte gerade es nur heulen…. Richtig gehandelt? Was hätte ich tun können, was kann ich tun?

    Aus meiner langjährigen Erfahrung mit problematischen Elternhäusern / Pflegekindern / betreutem Wohnen etc. muss ich sagen, dass es für das Kind kein Nachteil ist, wenn es aus den katastrophalen Familienverhätnissen rausgenommen wird. Du darfst nicht vergessen, dass das Jugendamt nur bei wirklich extremen Fällen einschreitet. Die Kinder werden in den Einrichtungen/Pflegefamilien viel besser betreut und kommen (nach einer gewissen Eingewöhnungszeit) meist wieder "in die Spur". Betrachte es also nicht als schlimm, dass das Kind jetzt vom Jugendamt betreut wird. Die Großeltern waren offensichtlich heillos überfordert, was der Entwicklung des Kindes sicherlich nicht gut getan hat.

    99% der Erwachsenen sind impffähig. Jeder von diesen 99%, der sich nicht impfen lässt, trifft für sich persönlich diese Entscheidung. Die möglichen Konsequenzen - Infektion oder Einsamkeit wegen fehlender Kontakte - nimmt er ebenfalls freiwillig in Kauf.

    Ich bin inzwischen nicht mehr bereit, auf diese Leute mehr als unbedingt nötig Rücksicht zu nehmen.

    Meine Meinung ist immer noch, dass eine Durchseuchung eingeplant ist oder wissentlich in Kauf genommen wird. so naiv können doch Politiker gar nicht sein

    Nicht nur Politiker sind naiv. Ein nicht geringer Teil der Bevölkerung nimmt wissentlich eine Infektion in Kauf, indem nicht nur die Impfung abgelehnt wird, sondern gleichzeitig kaum Schutzmaßnahmen (Maske, Abstand, Kontaktreduktion, ...) ergriffen werden. Ist ja "nur eine Grippe"!

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