Es ging um das Zeichnen mit Lineal und Bleistift, Blatteinteilung und sowas. Das können sie doch wunderbar zu Hause üben.
Und deine Schüler machen das?
Es ging um das Zeichnen mit Lineal und Bleistift, Blatteinteilung und sowas. Das können sie doch wunderbar zu Hause üben.
Und deine Schüler machen das?
Die M-Klassen sollen weiterhin bestehen.
Man liest davon, dass M-Schüler im Klassenverband verbleiben und dort gefördert werden sollen. Aktuell laufen nicht nur dazu wohl noch einige Schulversuche. Ich hoffe, dass die anvisierten Maßnahmen nicht nur der Einsparung des (nicht vorhandenen) Personals dienen, sondern tatsächlich mal eine Stärkung der Mittelschule das Ziel ist.
Ja, das Gefühl habe ich auch. Mein Kollegium wünscht sich die Abschaffung der M-Klassen, um dann die „begabten“ nach einem Quali von 2,x oder besser den MSA zu ermöglichen.
Das ist auch meine Meinung und die vieler Kollegen. Nach den neuen Reformplänen soll es in diese Richtung angeblich einige Änderungen geben.
Na gut. Um das zu beurteilen, bin ich noch nicht lange genug dabei.
Mit meiner Anfangszeit als Lehrkraft vergleiche ich lieber nicht. Aber alleine die Entwicklung der letzten 10 Jahre empfinde ich als dramatisch, vor allem wenn man bedenkt, dass die Übertrittsquote in dieser Zeit nicht bzw. nur minimal gestiegen ist und relativ konstant 30% eines Jahrgangs an die MS wechseln. Es wird immer schwieriger, den R-SuS grundlegendes Wissen zu vermitteln. Gleichzeitig schließen immer mehr Schüler mit Quali oder Mittlerer Reife ab - eigentlich ein absoluter Widerspruch!
Wir an der Mittelschule haben das Gefühl, dass unsere M-Klassen immer mehr zu Regelklassen und unsere Regel-Klassen zu Förderschulklassen werden…
Nicht "werden" sondern "bereits sind"!
Das tut mir echt leid! Ich frage nicht nach der Disziplin und wie anstrengend das ist.
Gebundener Ganztag wird (vermutlich nicht nur an meiner Schule) ähnlich katastrophal umgesetzt wie Inklusion: keine Anpassung der Arbeitsbedingungen, keine (externe) Unterstützung, keine bzw. kaum zusätzliche Gelder, riesengroße zusätzliche Belastung, komplett auf dem Rücken der (zu wenig) vorhandenen Lehrkräfte, ... Ausbaden müssen es natürlich auch die Schüler, denn dass unter diesen Bedingungen Lernen und Fördern nicht klappt, ist logisch.
Dass diesen Job keiner freiwillig macht, ist auch klar.
Zur Ausgangsfrage: ja, gebundener Ganztag führt zu einer deutlich höheren Präsenzzeit an der Schule. Jeder, der das leugnet (tun manche SL leider gerne) verschließt entweder bewusst die Augen oder lügt.
Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?
Ich habe schon über Alpetour und 23Butterfly gebucht.
Früher habe ich immer alle Fahrten selbst organisiert, um die Kosten niedrig zu halten. Inzwischen bin ich dazu nicht mehr bereit und nutze Anbieter, am liebsten welche, an die die Eltern direkt ihre Zahlungen leisten können. Das spart unvorstellbar viel Zeit und vor allem auch Nerven. Zudem schließe ich inzwischen immer eine Reiserücktrittsversicherung mit ab und übergebe damit auch bei spontan nicht mitfahrenden SuS die Verantwortung an den Reiseveranstalter ab.
Freiplätze nutze ich nicht, da wir in Bayern die Kosten für die Klassenfahrten erstattet bekommen (bisher immer die kompletten Kosten von 300-400 Euro zzgl. Verpflegungspauschale). Wie die Erstattung bei teureren Fahrten aussieht, weiß ich nicht.
Lüge. Mal wieder. Ich formuliere eigtl. recjt eindeutig und unmissverständlich. Darfst nstürlich gerne zitieren, wo kch etwas formuliert hätte, das deinen Strohmamn nährt. Ocv prognodtiziere sber, dsss wieder deinerseits nur insinuiert ich hätte XYZ geschrieben, wo dies wieder fsktisch nicht der Fall ist.
In erster Linie formulierst du unfassbar ausschweifend mit viel zu vielen Tippfehlern, die das Lesen zusätzlich erschweren.
Du bist jeden Tag durchgehend an der Schule? Das ist bei uns natürlich nicht der Fall. Ich bin höchstens 1-2 mal in der Woche über Mittag in der Schule.
Dieses Schuljahr 3x, ich habe aber auch Kollegen, die 4 so lange Tage haben.
Ich habe früher in der freien Wirtschaft gearbeitet. Da macht man auch unbezahlte Überstunden. Ich bin morgens zur Arbeit, abends zurück. Ich musste mich an die Arbeitszeiten halten. Ich hatte exakt 1h Mittagspause. Ich musste von der Arbeitsstätte los, um irgendwas zu essen, dann wieder zurück. Oder halt im ungemütlichen Pausenraum etwas Mitgebrachtes verzehren. Das kostete auch alles irgendwie Zeit. Dann war natürlich ich nicht pünktlich zum Arbeitsbeginn wieder aus der Mittagspause da, sondern meist 5 min vorher. Abends kam man auch nicht unbedingt pünktlich raus.
Also alles wie bei mir als Lehrkraft mit 2 Unterschieden:
1. Ich bin nicht fertig mit der Arbeit, wenn ich heimkomme. Da ich nach so langen Tagen meist nicht mehr in der Lage bin, noch was zu tun, bleibt Vieles liegen, das ich dann am Wochenende oder in den Ferien erledigen muss.
2. Mein Arbeitszeit an der Schule wird immer wieder unterbrochen durch zeitlich nicht erfasste Phasen, die ich dank fehlenden eigenen Arbeitsplatzes nicht so effektiv nutzen kann, wie erforderlich wäre.
Unbezahlte Mehrarbeit ist Teil unserer Jobs.
Und das ist dein größter Denkfehler. Wir müssen unseren Job so gestalten, dass er im Rahmen der bezahlten Arbeitszeit zu schaffen ist. Wenn Stundenplanmacher, Schulleitungen, Schulräte etc. mit deiner Denkweise agieren, wird sich nie was ändern. Abgesehen davon müssen sie akzeptieren, wenn Lehrkräfte nicht mitspielen, auf sich und ihre Gesundheit achten und deshalb anderweitig für Ausgleich sorgen.
Das steht da nicht. Nur weil z.B. freie Tage grundsätzlich möglich sind, heißt das nicht, dass eine TZ-Kraft auch einen bekommt, wenn sie möchte. Wenn schulorganisatorische Gründe dagegen sprechen, ist er zwar grundsätzlich möglich, es gibt ihn aber nicht.
Was bringt dann das Konzept?
Das sind ja alles Punkte für ein Teilzeitkonzept, was zumindest in NRW auch in der Hand der Lehrerkonferenz ist.
Und das wird in NRW auch ohne Kompromisse umgesetzt? "Geht nicht" gilt dann nicht? Wenn ja - Glückwunsch an alle TZ-Lehrkräfte in NRW!
Wenn ich sehe, mit welcher Vehemenz hier die Schlechterstellung von TZ-Lehrkräften verteidigt wird, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie eine Arbeitszeiterfassung gelenkt / beschönigt / sabotiert werden würde.
Problematisch werden aber Stundenplanwünsche von TZ-Kräften, die bei gleichzeitiger UV mit vielen Oberstufenkursen die erste Stunde und die Nachmittage kategorisch ausschließen (und bei TZ gerne trotzdem einen freien Tag haben möchten).
Um solche Wünsche geht es doch in der Regel bei der TZ-Diskussion gar nicht, sondern um
- einigermaßen kompakte Stundenpläne ohne zahlreiche Hohlstunden
- grundsätzlich freie Tage zu erlauben, statt sie kategorisch abzulehnen
- bei teilbaren Aufgaben zulassen, dass sie auch geteilt werden
- nicht in vollem Unfang bei allen Dienstpflchten eingeplant zu werden
...
Du unterrichtest in einem kleinen System mit fast nur Unterricht in kompletten Klassen?
Nein.
Aber wie so oft gilt auch bei diesem Thema: Wer will, sucht Wege, wer nicht will, sucht Ausreden.
Schule und Teilzeit ist per se schwierig umsetzbar.
Teilzeit wäre auch unter den aktuellen Bedingungen gut umsetzbar. Wenn es scheitert, dann am fehlenden Willen der Schulleitung (so zumindest meine Erfahrung in meiner Region sowie bei bekannten und befreundeten Lehrkräften). Und auch hier im Forum deuten immer wieder Aussagen diverser Sl-Mitglieder darauf hin. Wenn eine Sl will, ist vieles möglich.
Da einige mein Kommentar dazu wieder verwirrt zurücklässt eine Frage an dich, Alterra : zu wie viel % sitzen in eurem Gemeinderat junge Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren müssen und sich daher für mehr Kinderbetreuung einsetzen können (wenn sie für Politik überhaupt Zeit haben) und zu wie viel % sind es konservative Männer, denen es egal ist, ob für Kinderbetreuung Geld ausgegeben wird, weil sich ihre Frauen kümmern?
Nicht nur in der Politik, auch in der schulischen Führungsebene sieht es nicht viel anders aus: viele Männer, deren Frauen ihnen daheim "den Rücken freihalten", wenige kinderlose Frauen oder Frauen, deren Kinder aus dem Haus sind.
Wie viele Frauen mit Kindern bis zum Teenager-Alter sind denn tatsächlich in Führungspositionen? Und wenn sie dann endlich die Ressourcen dafür hätten, sind karrieretechnisch viele an ihnen vorbeigezogen.
Wie sollen sich da jemals kinderfreundlichere Positionen durchsetzen können, wenn nie jemand die Führung übernimmt, der Verständnis für die Situation von Müttern hat - ja, Mütter, denn auch wenn viele Männer ständig betonen, wie sehr sie sich doch familiär einbringen, zeigt die Realität, dass die Frauen übermäßig belastet sind.
Ne, eher im Gegenteil. Man möchte die Kinder oftmals früh fördern um den Kreislauf zu durchbrechen.
Wenn ich mich an meiner Schule bzw. Schulart so umschaue, scheint das nur bedingt zu klappen. Auch Ganztagsbetreuung hat leider wenig Effekt in Bezug auf diesen Hintergedanken.
(Es ist immer eine Frage des eigenen Standortes. Wer sehr weit rechts steht, für den ist alles links.)
Und wer sehr weit links steht, für den ist alles rechts.
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