da spricht ja auch vieles dafür. Mich nervt nur die Art, wie er das damals in der Pressekonferenz erklärt hat. Als wären wir zu blöd bei Problemen mal zum Hörer zu greifen.
Geht mir genauso!
da spricht ja auch vieles dafür. Mich nervt nur die Art, wie er das damals in der Pressekonferenz erklärt hat. Als wären wir zu blöd bei Problemen mal zum Hörer zu greifen.
Geht mir genauso!
Schließlich ist das Telefon doch so eine tolle Erfindung um mit Schülern in Kontakt zu treten. (Wenn Mebis mal wieder nicht geht)
*erkennt man die Ironie? *
DAS habe ich in den letzten Wochen tatsächlich regelmäßig genutzt, obwohl mebis funktionierte! Allerdings ist der direkte Kontakt zum Elternhaus auch zu normalen Zeiten eine wichtige Aufgabe an der MS. Per Telefon erreicht man bei uns mehr Eltern als per Mail (aber auch nicht alle).
Ansonsten beteilige ich mich gerne an eurer Protestaktion, ich bin stinksauer über das Streichen der Ferien!
In den 25 Jahren meiner Dienstzeit habe ich mir noch nie ein Schulbuch kaufen müssen, trotzdem sind meine Schränke im Arbeitszimmer voll damit. Einerseits werden die von den Verlagen großzügig und kostenlos z.B. bei der Implementierung neuer Lehrpläne verteilt, andererseits war ich noch nie an einer Schule, die nicht ein paar Bücher mehr als für Schüler benötigt anschaffte.
Weiteres Material (Arbeitshefte, ...) kaufe ich mir regelmäßig, um mir meine Arbeit zu erleichtern und dadurch meine Arbeitszeit zu reduzieren.
Wenn man außerdem den Anspruch an sich hat, alle SuS bestmöglich zu fördern und "mitzunehmen" geht es kaum anders. Als LuL an einer Schulart, an der SuS freiwillig sind, versteht man diese Haltung unter Umständen nicht. SuS sind dort mehr in der Pflicht. Ich behaupte mal, dass an GS, HS und FöS viel mehr SuS auf der Strecke blieben, würde man mit O. Meiers Haltung unterrichten!
Warum zweifelt man eigentlich die Aussagen der Leute vor Ort (in Tirschenreuth) so vehement an? Die kennen besser als jeder andere in Deutschland oder der Schweiz ihr örtliches Infektionsgeschehen / -herde / -cluster. Wenn die Leute aus den dortigen Gesundheitsämtern AKTUELL einen Zusammenhang zu Tschechien sehen, werden sie ihre Gründe haben. Ein Vergleich mit Tirschenreuths Situation in der 1. Welle ist deshalb erst recht unpassend. Damals wurde meines Wissens nie die Grenznähe ins Spiel gebracht.
Diejenigen, die sich in VKs ausklinken, tun das doch auch im Präsenzunterricht: gedanklich weit weg, sich nur berieseln lassen, Lösungen mitschreiben, ...
Immerhin können sie jetzt ihre arbeitswilligen Mitschüler nicht so leicht ablenken!
Wofür hast du dich entschieden?
Resümee nach 4 Wochen:
Bei meinen SuS:
Das Distanzlernen hat sich wunderbar eingespielt, technische Probleme sind zur Ausnahme geworden, VKs sind ausdrücklich erwünscht und deshalb gut angenommen, Aufgaben werden vernünftig erstellt und pünktlich abgegeben. Für mich ist es anstrengend, aber dadurch, dass ich engen Kontakt zu den SuS halte und auch Lernerfolge sehe, weniger zermürbend als im 1. Lockdown.
Bei meinen Kindern:
Das Engagement der LuL ist extrem unterschiedlich. Manche bemühen sich sehr, verlangen Aufgaben und geben Rückmeldung, andere sind leider nach wie vor der Meinung, dass es reicht, Aufgaben+Lösungen zu verschicken, eingefordert wird nichts.
Eines meiner Kinder (Gymnasium, Unterstufe) hat leider eine ungünstige L-Zuteilung, sodass in ALLEN Hauptfächern kaum persönliche Unterstützung oder Rückmeldung stattfindet.
Stand nach 4 Wochen:
Ma - 0 Aufgaben einzureichen
D - 2 unwichtige Abschreibe-Aufgaben einzureichen, 0x Rückmeldung
E - 3 kleine Aufgaben einzureichen, 1x Rückmeldung
F - 2 kleine Aufgaben, immerhin beide Male Rückmeldung
Videokonferenzen machen diese Lehrer auch nicht.
In den restlichen Fächern ist das Engagement der LuL passend.
Wenn man VKs nicht als Lehrervortrag gestaltet, sondern die Schüler aktiv einbindet, dann bleiben sie auch dabei, so meine Erfahrung (meine SuS/ eigene Kinder).
Meine SuS machen nur selten Kameras an und auch ich bin nur wenig sichtbar. Das stört jedoch keinen. Auch ohne Bild schaffen wir zwischendurch mal spontane nette Gespräche abseits der Unterrichtsinhalte. Nachdem nach inzwischen 4 Wochen Distanzunterricht immer noch alle zuverlässig an den (zahlreichen) VKs teilnehmen und geforderte Aufgaben pünktlich abgeben, scheinen die SuS mit dieser Art klarzukommen, obwohl sie als Mittelschüler sicherlich schwerer zu motivieren sind als SuS manch anderer Schularten.
Aber dieses gleichgeschaltete Unterrichten von 30 Leuten in einem Raum.... zu ganz knallhart festgelegten Unterrichtszeiten....
Wenn ich mir vorstelle, die SuS könnten flexibler zuhause arbeiten, man könnte dann mal in Kleingruppen experimentieren, weil die anderen SuS zuhause arbeiten...
Klar, es gibt SuS, die haben mit der freien Arbeitsweise Probleme und man müsste auch da Lösungen finden.
Aber machen wir uns doch nichts vor, dieses starre Schulsystem mit den festen Abfolgen von Stunden hintereinander weg, ist doch nicht ideal.
Mir haben so viele SuS auch zurückgemeldet (vor allem die starken, die wirklich gymnasialen), dass sie die freie Zeiteinteilung so sehr schätzen im Lockdown. Die machen dann Pause, wenn sie eine brauchen. Die bearbeiten zum Teil die Fächer in der Reihenfolge, wie es ihnen am sinnvollsten erscheint.
Das mag auf den motivierten, ehrgeizigen Teil der Bald-Abiturienten zutreffen, nicht aber auf die breite Masse an SuS.
An meiner Schualart funktioniert Distanzunterricht für viele SuS nur dann, wenn starre Zeiten eingehalten und sie eng an die Hand genommen sowie intensiv unterstützt werden. Vermutlich gibt es auch an "höheren" Schularten SuS, die diese Begleitung brauchen.
Und ganz ehrlich, um 8.30 Uhr oder 9 Uhr schlafen meine Kinder manchmal noch, um 9.30 Uhr wird aktuell im Normalfall bei uns gefrühstückt, da ist mein Mann mit der ersten Telko durch. da besprechen wir Familienintern, was wie so anliegt und wer wo Hilfe braucht und danach wird dann geagearbeitet.
Diesen Tagesrhythmus von euch habe ich schon beim ersten Homeschooling nicht verstanden. Uns allen ist es wichtig, die gewohnte Tagesstruktur mit Schule und Freizeit beizubehalten. Entsprechend sitzen bei uns um 8 alle an ihren Aufgaben für die Schule und arbeiten alles Wichtige für diesen Tag ab. Dadurch ist am Nachmittag viel Zeit für entspannte Freizeit ohne nochmal an die Schule denken zu müssen.
Abgesehen davon: deine beiden Großen müssten doch alt genug sein, um VKs etc. selbständig zu organisieren. Das GS-Kind nicht, das ist klar.
Bitte richtig verstehen - ich hasse es, mich den ganzen Tag zu präsentieten, während meine SuS den Sinn einer Videokonferenz ad absurdum führen. Kein Bild, kein Ton, häufig keine Reaktion auf Ansprache - ätzend.
Mikrofon habe ich bei allen Schülern durchgesetzt. In meinen VKs sind die SuS intensiv eingebunden, sodass sie sehr schnell akzeptiert haben, dass es für sie besser wäre, wenn sie aktiv mitarbeiten könnten. Bei den wenigen hartnäckigen Mikro-Verweigerern habe ich die Eltern kontaktiert, die allesamt meine Argumente verstanden und mein Anliegen unterstützten.
Ein "schlechter" Stundenplan ist FÜR MICH:
- jeden Tag zur ersten Stunde.
- keine Freistunden
Das wäre für mich ein guter Stundenplan!
Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht warum manche LuL sich so sehr gegen Videokonferenzen wehren, erleichtern sie doch das Distanzlernen ungemein. Man ist näher an seinen Schülern dran und hält sie dadurch mehr "bei Laune", kann schneller auf Fragen und Probleme reagieren, zielgerichteter agieren, ... sodass am Ende meiner Meinung nach der Lernzuwachs vieler SuS größer ist als ohne. Man muss ja die eigene Kamera nicht einschalten, sondern kann auf Whiteboardanschriebe, Präsentationen, Dokumentenkamera, ... zurückgreifen. Das Wichtigste ist, den Kontakt zu den Schülern sowie deren Motivation aufrecht zu erhalten. Je jünger die SuS, desto wichtiger!
Deine Erfahrung deckt sich 1zu1 mit meiner, sowohl aus Lehrer- als auch aus Elternsicht.
Vielleicht sollte man mal ein paar Kommentare auf der Seite loswerden. Muss ja nicht zum Artikel sein - man könnte z. B. auch einfach die Gehälter im ÖR-Rundfunk thematisieren...
Jeder Kommentar, der nicht contra Lehrer geht, wird von den anderen Kommentatoren sofort niedergebügelt. Wie so oft bezieht sich das Bashing in erster Linie auf GS- und GY-LuL, andere Schularten existieren in Bayern scheinbar nicht.
Ich habe den Fehler gemacht, die Kommentare zu lesen.
Ich leider auch ![]()
Für die Zukunft habe ich mir ein Leseverbot für Kommentare zu schulischen Themen auferlegt!
Oder ihr macht es so wie die GS meines Jüngsten: die haben im Wechselmodell immer die ganze Klasse einbestellt, auf 2 Zimmer aufgeteilt, die Verbindungstür geöffnet und die Lehrerin hat sich in den Türrahmen gestellt. In der nächsten Woche war dann die Parallelklasse dran.
Kein Witz, die haben das wirklich so gemacht.
Das war im Wechselunterricht vor Weihnachten nicht mehr erlaubt, nur die Hälfte der Klasse durfte kommen.
Hintergrund dieser Anweisung war wohl, dass der ÖPNV entlastet werden sollte.
Und hier nochmal deR Hinweis auf die unglaublich guten Überwachungstools in der Anton-App!
Du kannst auf die Sekunde genau sehen wann und wie lange sich ein Lerner mit welcher Aufgabe auseinander gesetzt hat.
Das ist der Vorteil dieser ganzen GRuppen-Geschichte
Außerdem kannst du auch nachvollziehen, welche Aufgaben die einzelnen SuS richtig gelöst haben und welche falsch.
Bei meiner Videoplattform kann man statt der Webcam die Dokumentenkamera auswählen. Alles, was ich unter der Kamera schreibe, wird übertragen. Parallel dazu hören mich die Schüler immer noch. Vermutlich funktioniert das bei Zoom ähnlich.
Für mich ist das eine enorme Erleichterung, da ich ähnlich arbeiten kann, wie im normalen Unterricht.
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