Beiträge von Kopfschloss

    Keine Ahnung, warum du jetzt so angegriffen reagierst.

    Ich habe eben bereits schon mehrfach gelesen und auch gehört, dass Methylphenidat bei AD(H)Sler eben wirkt (bessere Impulskontrolle, verbesserte Konzentration, geringerer Muskeltonus...) und bei nicht betroffenen Menschen die Gabe eher eine aufputschende Wirkung (ähnlich Kokain) hat.

    Und falls das nicht stimmen sollte, fände ich das interessant zu wissen und hätte gerne was darüber gelesen.

    That's it.


    Grüße

    Anders gefragt: Was ist deiner Meinung nach ein "Nicht-ADHSler"?

    Das ist für mich ein Mensch ohne AD(H)S Diagnose oder eben einer, der keine AD(H)S Symptome zeigt.


    Danke für deine Ausführungen, aber hast du jetzt eine Quelle, die besagt, dass Ritalin und Co bei allen gleich wirkt, bzw dass die Aussage, es wirke nur bei AD(H)Sler gewünscht, falsch ist?

    Das interessiert mich sehr, denn es wäre mir neu.

    Ich sträube mich dagegen, wenn Lehrkräfte Ritalin für ein Allheilmittel halten, weil Kinder anstrengend sind (und bei Gott das können sie sein!) und ggf. noch behaupten, es schlüge nur bei Kindern mit "echter ADHS" an, bei anderen wirke die Substanz nicht. Das ist schlicht und ergreifend falsch.


    Hast du dazu eine Quelle?

    Ich las nämlich schon häufiger, dass Ritalin und Co bei Nicht-AD(H)Slern nicht anschlagen und aufpuschend wirken soll.

    Ich meine mich sogar zu erinnern, das mal von einem Psychiater gehört zu haben.

    Wäre ja krass, wenn das nicht stimmen würde.


    Viele Grüße

    Kopfschloss

    Es ist irgendwie schwierig, das Thema um das es geht, herauszufinden.

    Da hast du absolut recht.

    Und da ich keine Details mit Wiedererkennungswert schreiben möchte, bin ich inzwischen unglücklich darüber, den Thread eröffnet zu haben.

    Man kann ohne Hintergrundinformationen und Details gar nicht richtig darüber sprechen und Ratschläge geben. Oder eben nur allgemeine.

    Ich war (und bin es immer noch) ziemlich on fire und auch überfordert mit der Situation.

    Ich danke allen für ihre Meinungen und Ratschläge.

    Mein Mann und ich haben beschlossen, uns am Wochenende nochmals in Ruhe zusammenzusetzen und mögliche Vorgehensweisen zu besprechen. Der Weg ist völlig offen, klar ist nur, dass sich was ändern muss.


    Grüße in die Runde, genießt die Sonne

    Kopfschloss

    Es findet kaum ein Versuch objektiven Sehens der Schülerinnen statt (unterschiedliche Bewertung bei gleicher Leistung).

    Das weiß ich daher, weil bereits einige Male mehere KlasenkammeradInnen direkt nach der Schule bei uns zum Spielen waren und während ich kochte machten die Kinder Hausaufgaben und da sah ich, dass gleiche Lösungen unterschiedlich bewertet wurden.


    Zu den anderen Punkten: mir ist bewusst, dass das schwammig ist und auch, dass es auf Aussagen meines und anderen Kindern beruht. Die Vehemenz und Häufigkeit lassen mich eben stutzen. Mir ist klar, dass das ein Minenfeld ist und dass sowieso kaum Aussicht auf Besserung besteht, selbst wenn ich es ansprechen würde.

    Solche Belange und Gedanken von Mütter als lächerlich und peinlich zu bezeichnen finde ich allerdings mindestens unemphatisch.

    Ich habe die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefressen und ich sage mit keiner Silbe, dass ich im Recht bin oder dass mein Kind (und andere) alles genau so wiedergeben wie es tatsächlich war, aber ich finde schon, dass das veränderte Verhalten meines Kindes und meine persönliche Erfahrungen mit dem Lehrer Anlass genug sind, sich Gedanken zu machen. Und aus dieser Ausgangslange heraus eröffnete ich diesen Thread.

    Können einige lächerlich, peinlich, scheiße, was weiß ich... finden, aber ich wünschte, diejenigen würden sich bisschen zurücknehmen und sich konstruktiv äußern, anstatt das Gefühl zu vermitteln, dass die Gedanken und Sorgen überflüssig sind.

    Oder du wendest dich an die Schulleitung?

    Finde ich auch nicht ideal.

    Es ist ja ein Problem zwischen dem Lehrer und unserem Kind/uns und dann hat das sowas von "übergehen" und außerdem wissen wir doch alle, wie sowas meist läuft. Ich sehe da wenig Erfolg auf eine Verbesserung der Lage für unser Kind.

    Solche "ich geh zum Rektor Aktionen" spalten doch eher, als sie einen.

    Als "letzte Option" haben wir das natürlich im Kopf.

    Bist du mit anderen Eltern im Gespräch? Wie nehmen die diesen Lehrer wahr? Gibt es da prinzipielle Probleme, die mal angesprochen werden sollten in größerer Runde? D

    Ja, ich war mit anderen Eltern im Gespräch, aber dort sind sie Probleme anders gelagert. Besagter Lehrer erwartet viel Leistungsbereitschafft und das Niveau ist relativ hoch (wird gesagt und kommt mir auch so vor, kann ich aber nicht so gut einschätzen, da ich keine Grundschullehrerin bin).

    Da unser Kind damit keine Schwierigkeiten hat, ist ein "Zusammenschluss" der Eltern für unser Problem keine Lösung.

    Vielen Dank für eure bisherigen Rückmeldungen.

    Der Lehrer weiß nicht von mir, dass ich Lehrerin bin.

    Dinge, die für mich gar nicht gehen sind zum Beispiel: Sachverhalte, die nur von einer Seite betrachtet werden und dann Konsequenzen gezogen werden, die als einzig richtige Möglichkeit verkauft werden.

    Es findet kaum ein Versuch objektiven Sehens der Schülerinnen statt (unterschiedliche Bewertung bei gleicher Leistung).

    Einzelne SchülerInnen der Klasse haben einen Stempel, den sie nicht wegbekommen.


    Und dann gibt es einige "schwammige" Punkte, die naturgemäß schwierig zu überprüfen sind und die man sicherlich auch mit "pädagogischem Handeln" oder "pädagogischer Freiheit" zu erklären versuchen könnte.

    So Dinge wie "Kind A kommt oft dran, Kind B nicht", "Jungs werden bevorzugt"... ich denke, ihr wisst, was ich meine.

    Ich möchte kein Fass aufmachen und ich sehe mich auch nicht als Mutter, die wegen jedem Pups die Leher kontaktiert. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich gehöre eher zur Fraktion "Erstmal Vertrauen und Zuversicht haben, die werden schon wissen was sie tun."

    Da sich unser Kind aber sehr verändert hat, keine Lust mehr auf Schule hat und von Situationen erzählt, die mir auch noch komisch vorkämen, wenn nur die Hälfte stimmte, sehen wir Handlungsbedarf.

    Und da das erste Gespräch mit dem Lehrer ergebnislos blieb und sich die Erzählungen unseres Kindes, die uns klärungsbedürftig erscheinen, eher häuften, bin ich skeptisch, was ein weiteres Gespräch angeht.

    Natürlich werden wir eines führen. Dennoch fühle ich eine gewisse Hilflosigkeit und vor allem Sorge, dass unser Kind anders gesehen und behandelt wird. Es gibt nunmal auch Lehrer, die nicht professionell sind und die Kinder unterschiedlich und ungerecht behandeln.

    Sowas anzusprechen und zu belegen ist natürlich schwer und hängt auch immer von der Wahrnehmung des Kindes ab.

    Ist mir alles bewusst.

    Ach, schwierig. ...


    Viele Grüße

    Kopfschloss

    Hallo zusammen,

    ich stecke gerade in einer verzwickten Situation und könnte gut euren Input brauchen.

    Ich möchte nicht ins Detail gehen, da ich die Sorge der Wiedererkennung habe, deshalb formuliere ich es mal ganz allgemein.

    Wie geht ihr als LehrerInnen mit den Lehrern eurer Kinder um? Seid ihr befangen bzw überlegt ihr euch zweimal, was und wie etwas sagt, z.B. weil ihr selbst wisst wie nervig manches ist und/oder ihr eben wisst, wie das System Schule funktioniert und im Alltag läuft?

    Ich bin mit dem Verhalten und Vorgehensweisen eines Lehrers meines Kindes sehr unzufrieden und habe bereits einmal sehr vorsichtig und defensiv Kritik geübt und er war sofort eingeschnappt und meiner Meinung nach sehr unprofessionell. Er weiß, dass ich selbst Lehrerin bin und weil ich ja nunmal weiß, wie stressig der Beruf sein kann, habe ich sehr viel Wert auf eine wertschätzendes Gespräch gelegt und mich sehr zurückgenommen (auch a la: wie es in den Wald hineinschallt...).

    Außer, dass das Kommunikationsklima deutlich abgekühlt ist, ist nicht viel passiert.

    Und nun sind wieder einige Dinge vorgefallen, die meiner Meinung nach gar nicht gehen und ich fühle mich gehemmt dies offensiv anzusprechen, da ich befürchte, dass mein Kind Nachteile zu erwarten hat.

    Und das fühlt sich echt sch...e an.

    Mein Mann und ich denken bereits über einen Schulwechsel nach, aber das kann es doch nicht sein. Ich spreche hier von der Grundschule.

    Auf der anderen Seite möchte ich nicht, dass unser Kind die Lust auf Schule gänzlich verliert und es Schule mit etwas Negativen verbindet (das kann bis zur Pubertät warten😉).

    Puh, langer Text, nicht viel gesagt, seht es mir bitte nach, ich bin gefangen in einem Gedankenkarusell.

    Wie ist es für euch als LehrerInnen mit Lehrer eurer Kinder zu sprechen, besonders, wenn es mal etwas Kritisches anzusprechen gibt?


    Viele Grüße

    Kopfschloss

    Ich bin eher bei Valerianus.

    Körpergröße macht schon etwas aus. Ich glaube, dass es große Lehrer wahrscheinlich etwas einfacher haben, einfach weil sie mehr Raum einnehmen und Körpergröße eben auch mit mehreren dem Lehrerberuf dienlichen Eigenschaften assoziiert wird.

    Des Weiteren glaube ich aber, dass es weitaus Wichtigeres gibt, das ein Lehrer mitbringen sollte: die (schwer definierbare) gute Lehrerpersönlichkeit, eine feste, volle Stimme und Authentizität.


    Viele Grüße und viel Spaß und Erfolg für dein weiteres Studium.

    Was dauert denn am längsten bei dir oder was raubt Kraft?

    Die Mege an Aufgaben, die jeden Tag anstehen. Kurz: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    Ich möchte natürlich allen Bereichen gerecht werden, aber das finde ich sehr schwer.

    Meine Kinder gehen, zu "normalen" Zeiten, bis 14 Uhr zur Schule. Ich bin um 13.50 Uhr Zuhause, das bedeutet gleich Mittagessen zu machen, bei den Hausaufgaben zu helfen, mehrfach die Woche Mamataxi zu spielen, Haushalt, Abendessen machen, Kinder ins Bett bringen, Küche aufräumen und dann Unterricht zu planen oder zu korrigieren. Dazwischen mit dem Mann den nächsten Tag besprechen oder Elterngespräche führen etc...

    Wie gesagt, es kann ja gut sein, dass andere einfach mehr Energie haben, aber mir fehlt sie oft.

    Dieses permanente Rennen durch den Alltag ohne Pause ist echt heftig.

    Ich habe nie das Gefühl, fertig zu sein bzw alle Bereiche gut erledigt zu haben. Der Tag bräuchte einfach mehr Stunden. :-)

    Wenn die Impfung damit abgeschlossen ist, denke ich ja. Dann bekommt man diesen QR Code und ab geht die Post in den Urlaub 😀

    Das bezweifel ich. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es diesbezüglich länderspezifische Regelungen geben wird. Also, dass Land A sagt, um als vollständigen geimpft zu gelten muss 2 Mal derselbe Impfstoff benutzt worden sein. Und Land B akzeptiert alles, solange 2 Impfdosen irgendeines Impfstoffs gespritzt wurden.

    Mal sehen, wie immer gilt: Abwarten. :-)

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