Beiträge von Kopfschloss

    In welchem Bundesland arbeitest du?
    In BW ist es so, dass du Anspruch auf einen freien Tag hast, wenn du 14 oder weniger Studen arbeitest.
    Wir haben diese Fälle immer wieder und werden regelmäßig darauf hingewiesen, dass kein Rechtsanspruch besteht.

    Es geht mir persönlich vorrangig nicht um die GLKs, da sehe ich Teilungsversuche auch schwierig, aber ich fühle mich benachteiligt, wenn ich als Teilzeitkraft beim Sporttag ganztägig anwesend sein soll, oder von morgens bis nachmittags beim Ausflugtag Aufsicht führen soll.
    Pädagogische Tage von 8 bis 17 Uhr...
    Solche Dinge nerven mich.
    Oder, wenn auch OT, dass ich drei Deutschdeputate bekomme.


    Es hat Gründe, warum ich Teilzeit arbeite und im Alltag merke ich, dass ich im Endeffekt 50% Sold bekomme, aber weit mehr als 50% arbeite.

    Hallo zusammen,


    ein Kollege meinte neulich, dass sich ' ein drittes Kind richtig lohnen würde '.
    Nun bekomme ich sicher kein weiterer Kind wegen des Geldes, jedoch wäre es dennoch schön zu wissen, wieviel Geld zur Verfügung stünde.
    Kennt sich jemand aus?
    Wahrscheinlich meinte der Kollege den Familienzuschlag?!
    Vielen Dank für eure Erfahrungen.

    Danke dir, für deine Antwort.
    Ich denke, ich hätte genügend Gründe, die den Wunsch nach einem Wechsel deutlich machen.
    Die Abordnung war ein 'Denkzettel' seitens Schulleitung, meiner Meinung nach daran zu erkennen, dass drei Wochen nach meiner Abordnung ebenfalls eine Kollegin aus Elternzeit, mit meiner Fächerkombi uns mehr Stunden, an die Schule zurückkam.
    Ich denke, ich werde auf jeden Fall den Personalrat einschalten.

    Hallo zusammen,


    nach meiner Elternzeit wurde ich direkt an eine andere Schule abgeordnet.
    An meiner alten Schule war ich bereits vor der Elternzeit nicht zufrieden, aber durch die Erfahrungen an der neuen Schule wurde mir erst bewusst, wie unglücklich ich war.
    Ich möchte sehr gerne an der Schule, an die ich abgeordnet wurde.
    Wie würdet ihr vorgehen?
    Hat jemand Erfahrungswerte?


    Vielen Dank.

    Ganz ehrlich, niemand, der nicht Alleinerziehend ist, MUSS arbeiten.

    Da kann ich nur laut auflachen.
    Heutzutage ist es in den seltesten Fällen möglich (langfristig) von einem Gehalt zu leben.


    Ich MUSS arbeiten und ich bin weder alleineziehend, noch unterhalte ich ein Haus und ich pflege auch keine enge Vebundenheit zu apple und co.


    Deine Aussage lässt sich nur durch Naivität und/oder Arroganz erklären.

    Wieso werden bei so was immer die Väter vergessen?

    Weil es eben auch im 21. Jahrhundert (noch?) die Regel ist, dass die Frau Teilzeit arbeitet, um den (im Übrigen teilweise abartig schweren) Balanceakt zwischen Arbeit und Familie hinzubekommen. (Mal ganz abegesehen von dem Balanceakt zwischen "Mama" und "sexy, willige Partnerin- aber das ist ein anderes Thema).


    Und weil sich die Beteiligung der Männer bei der(reinen) Produktion der künftigen Steuerzahlen meist nur auf eine kurze Zeitspanne beschränkt. :-)


    Und weil die Realität eben so ist, dass die Mehrarbeit meistens bei der Frau liegt ("zwei Jobs").

    Also das kann sowieso nur umgesetzt werden wenn die Person max. 10 Stunden unterrichten möchte.


    Die erste Stunde zu blocken sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein, denn es gibt keine einheitliche Regel wann die erste Stunde zu beginnen hat, und wenn man an einer Schule unterrichtet, die ab 7.30 Uhr loslegt (also 7.15 Uhr Anwesentheitspflicht), dann ist das für Lehrer mit Kindern fast ein Ding der Unmöglichkeit.
    Und wo, wenn nicht in der Schule, sollte Solidarität (vor-)gelebt werden?



    4 Stunden täglich zu blocken halte ich für Quatsch und ich bezweifle, dass das umgesetzt werden kann.


    Wie immer gilt es die Waage zu halten; ich finde schon, dass man versuchen sollte auf indivduelle Bedürfnisse einzugehen, und damit meine ich nicht nun das Vorhandensein von Kindern, es gibt weitmehr Situationen, die das Bemühen um Erleichterung seitens der Schulleitung rechtfertigen.

    Hallo zusammen,


    ich habe mich soeben angemeldet, nachdem ich schon das ein oder andere Mal hier bei euch im Forum gestöbert habe. :-)


    Momentan befinde ich mich mit dem zweiten Kind in Elternzeit, kehre jedoch bald in den Dienst zurück, und so sehr ich mich darauf freue, so sehr drängt sich mir der Gedanke nach einem weiteren Kind auf.
    Neben den ganzen privaten Bedenken (Auto, Wohnsituation etc.) beschäftigen mich zwei Punkte besonders:


    - wie ist das finanziell? Ein Kollege meinte einmal " [...] drei Kinder würden sich richtig lohnen?" Gibt es bei drei Kindern vom Land (BW) irgendwelche Vergünstigungen?


    - kann ich mit drei eigenen Kinder noch eine richtig gute Lehrerin sein? Habe ich dazu noch die Energie und den Kopf?


    Vielleicht ist hier jemand registriert, der drei (oder mehr) eigene Kinder hat und mir berichten mag, wie und ob sich die eigene Kinderschar auf den Beruf ausgewirkt hat.


    Sonnige Grüße


    Kopfschloss

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