Bei allem Respekt, ich war in Uniabschlussprüfungen dabei: Im Studium ist es auch nicht möglich, wenn man sich auch nur ansatzweise auf das Prüfungsgebiet vorbereitet hat. Weder in Mathe, noch in Geschichte und definitiv nicht in den erziehungswissenschaftlichen Bereichen. Das erfordert echt Aufwand im Sinne von "Sie haben sich ja auf Schulvergleichsstudien vorbereitet, erzählen sie doch einmal, was sie über PISA wissen" - "Das ist doch eine Stadt in Italien, was hat das mit dem Thema zu tun?" - "..."
Das ist einfach nicht wahr. Sorry...
Anderer Fall: Referendarskurs Englisch. Fachleiterin extrem schlecht... Skripte voller Fehler... Referendare: Einige near-native. Andere mit zumindest sehr gutem Examen. Eine einzige Referendarin mit „nur“ Nebenfach-Englisch, die selbst von sich sagte, sie fühle sich in Englisch unsicher, weil sie es nur so nebenbei studiert habe... Nun, sie war die Einzige mit einer 1 in der Lehrprobe. Allen anderen wurde die 4 reingedrückt...
Ja, man kann auch sehr gut vorbereitet durchfallen. Und eigentlich müsste das jedem Lehrer-Kollegen klar sein... Wenn ich möchte, kann ich in einer mündlichen Prüfung auch einen 1er-Schüler durchfallen lassen indem ich einfach „fies“ frage.