Beiträge von Diokeles

    Ich glaube, was hier einige übersehen ist, dass es wirklich, auch wenn die Bewerbungszeit noch nicht begonnen hat, insgesamt nur wenige Stellen für den Seiteneinstieg ausgeschrieben werden. Klar sieht die Masse dann gut aus, aber in den meisten Fällen reduziert es sich dann doch auf 2-3 Stellen, auf die man sich dann letzten Endes bewerben kann. Ein Kollege von mir erzählte mir, dass er für den Seiteneinstieg Chemie max. 3 Stellen findet, auf die er sich bewerben könne. Ich würde viel rumtelefonieren und schauen, ob irgendwo etwas geht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, über eine Vertretungsstelle an eine OBAS-Stelle zu kommen, wenn man vielleicht eine engagierte Schulleitung findet.

    Ist es nicht eigentlich so, dass die Verordnung zum Schulbetrieb, wie es vor den Sommerferien war, zum August ausgelaufen ist? Frau Gebauer hat doch in der Pressekonferenz mitgeteilt, wie wir in NRW starten werden. Volle Klassen, Maskenpflicht im Gebäude und Klassenraum, Testpflicht für die Schülerinnen und Schüler, Testpflicht entfällt für die Doppelgeimpften und ich denke, daran wird sich auch bis zur nächsten Woche nichts ändern. Da brauch ich gar nicht Wetten ;)

    Danke für die Antworten. Auch hier ist die erste Mathe, dann Physik und die anderen Fächer. Da sehe ich wenig Chancen.

    Mir ging es darum, dass die Schülerin nicht unnötig durch Prüfungen gequält wird, obwohl wir LehrerInnen ja schon wissen, dass es nichts bringt, wenn die erste schon nicht bestanden ist.

    Ich hoffe meine Schulleitung sieht das auch so.

    Da gehe ich doch von aus.

    Ich habe kein Bafög bekommen und hatte zeitweise bis zu drei Jobs parallel um mein Studium zu finanzieren. Ich musste nie Nudeln mit Ketchup essen.


    Warum drei Jobs? - Damit ich immer das beste rausholen konnte. Software-Unternehmen mit sehr gutem Studenlohn, gerade in den Semesterferien ordentlich gerackert und damit Grundlagen gelegt.
    Kneipe um am Wochenende und abends arbeiten zu können.

    Hochschulsport - war eh sportlich aktiv, so konnte ich beim sporteln etwas Geld verdienen.

    och, komm. Bitte. Ich habe auch gearbeitet während meines Studiums. Darum ging es aber gerade nicht. Es gibt nämlich durchaus Nachteile, vielleicht nicht im Lehramtsstudium, wenn man nicht viel Zeit in der Bibliothek vor Ort bzw. im Seminar verbringt. Es gibt durchaus Studiengänge, bei denen der Prof. das "nicht ständige vor Ort sein", gleichsetzt mit "Derjenige brennt nicht für sein Fach und tut nichts". Da sind Studenten, die nicht arbeiten müssen, eben deutlich im Vorteil, weil die bei Uni-Projekten oder Jobs als studentische Hilfskraft weitaus öfters berücksichtigt werden.

    Wenn er durch die erste Prüfung rasselt, fallen die anderen Prüfungen raus. Bei uns an der Schule ist Mathe deswegen am ersten Tag. Sind wir mal ehrlich, dass diejenigen, die bereits in Mathe eine Minderleistung hatten, auch in der Nachprüfung daran scheitern könnten. Dann fallen die anderen Prüfungen, bei uns zumindest, aus.

    Muss man als Student ne eigene Hütte haben?
    Ich habe immer in WGs gewohnt, somit nur ein Bruchteil vom Beitrag bezahlt.

    Na ja, und guck Dir mal an, was in den Studentenstädten auch die WG-Zimmer kosten. Da bleibt vom BaföG (glaub im Moment irgendwas um 700 Euro) nicht viel, wenn Du schon 350 Euro für das Zimmer abdrückst. Da kommt noch die Semestergebühr noch oben drauf. Da hast Du aber noch nicht mal Materialien finanziert, die Du für das Studium benötigst und da sind wir noch nicht mal bei Studienfahrten etc. Da gibt es aber viele Tütensuppen oder Nudeln mit Ketchup in der Woche, wenn Du nicht arbeiten gehst oder von Mama oder Papa finanziert wirst. Da sind wir auch wieder beim Thema Bildungsgerechtigkeit. ;)

    Du meinst zum Beispiel die schrittweise Einführung der kostenlosen Kita-Jahren in den letzten Jahren? Oder die deutliche Bezuschussung der Kitagebühren im Zusammenhang mit dem Rechtsanspruch auf einen Platz, wo vorher ein Elternteil quasi 6 Jahre auf Gehalt verzichten musste?
    oder die kostenlosen Coronatests des letzten Jahres? Die Finanzierung der Kurzarbeit seit 15 Monaten? die kostenlose Impfung, die uns geschenkt wurde?

    Die Milliarden, die Menschen gegeben werden, die ihre Wohnungen und Geschäfte in der Flut verloren haben, obwohl sie sich selbst dazu entschieden haben, KEINE Elementarversicherung zu haben?

    usw...

    Ist ja hübsch, profitiert nur auch nicht jeder von :thumbsup:

    Also ich weiß nicht, ob man nicht sagen kann, dass die Gehälter von Lanz, Kiewl und Co. zu hoch sind. Das können von mir aus andere entscheiden. Aber die verdienen dort schon sehr gutes Geld.

    https://www.vermoegenmagazin.de/markus-lanz-vermoegen/

    Das sieht in der Führungsetage sicherlich nicht anders aus.

    https://www.focus.de/finanzen/…-und-zdf_id_12315733.html

    (Ob man jetzt dem Focus glauben schenken möchte, lass ich mal offen)


    Ich finde halt nur, dass gerade die Rundfunkgebühren, und da erinnere ich mich gerne noch an meine Studentenzeit, schon gerade für Geringverdiener eine Belastung sind. Meiner Meinung nach, da es die "öffentlich-rechtlichen" sind, sollte es nicht noch mit zusätzlichen kosten belegt werden. Wir sind in den Abgaben und Steuern sowieso schon führend in Europa. Die Stellschrauben gehen komischerweise immer nach oben. Ich würde mich mal über Nachrichten freuen wie "Wir senken die Kosten und Abgaben in den und den Bereichen."

    Mit in die Noten fließen lassen ist natürlich schwierig. Man kann halt nicht für "nichtgemachte" Hausaufgaben eine 6 geben (geht bei immer gemachten Hausaufgaben auch nicht anders herum). Aber es passt häufig in das Gesamtbild eines Schülers. Wenn einer zwischen zwei Noten am Ende steht, lasse ich das mit einfließen, aber gebe eben keine direkte Note. Ich informiere bei 3 x nicht gemachte Hausaufgaben die Eltern, d. h. ich rufe sie an. Meistens reicht es dann aus, dass zumindest für eine oder zwei Wochen mal die Hausaufgaben gemacht werden. Beim Elternsprechtag spreche ich das dann aber auch immer noch mal an, damit die Eltern das auch im Gedächtnis haben.

    @ Chillpaprika

    "Ja" und auch "Nein". Ich kann letzten Endes auch nicht den gleichen Wissensstand bei Schülern erwarten, wie nach einem normalen Schuljahr und ja, ich hätte es dem Kollegen bzw. der Kollegin auch gesagt, dass man die Bedingungen bei der Notenvergabe berücksichtigen muss. In den meisten Fällen bewerten wir dann doch meist eh zu locker und üben da auch viel Nachsicht. Ich habe auch nur gesagt, dass man sich da von einem Fachleiter eben mehr Fingerspitzengefühl wünschen würde.


    Humblebee,

    schön, dass es so etwas eben auch gibt.

    Da merkt man mal wieder, wie absurd das ganze System ist. Wenig Präsenzunterricht und wenn, dann auch noch unter "nicht einfachen" Bedingungen und dann den den Leuten bescheinigen, dass sie nicht so weit sind, wie sie nach 9 Monaten sein müssten. Da würde man sich auch mal mehr Fingerspitzengefühl von den Prüfern wünschen, aber das lassen sie in den meisten Fällen sowieso vermissen.

    Ich weiß einfach nicht so richtig, was ich machen will ist mein Problem.

    Verstehe ich, aber in meinen Augen ist da der "online-Seelenstrip" nicht der richtige Weg und ein Forum mit Menschen, die einen weder kennen noch richtig einschätzen können,nicht der richtige Ort.

    Da solltest du doch lieber deine Familie oder deine Freunde zu Rate ziehen. Deine Oma hat sicher auch Verständnis, selbst wenn du dich für einen Studienort entschieden hast, der weiter weg liegt. Die möchte wahrscheinlich auch nur, dass du deinen Weg gehst, der dich glücklich macht. So ist das mit dem Älter werden, dass man eben sch... Entscheidungen treffen muss. Die bleibt nämlich immer bei einem selbst hängen. Triff deine Entscheidung und mach auch deine eigenen Fehler. Dann kann man auch guten Gewissens aufstehen und weitermachen, uch wenn man mal eine doofe Entscheidung getroffen hat. ✌️

Werbung