Meine Erfahrungen aus verschiedenen Schulen in Brandenburg sind ähnlich:
Eigentlich 25 SuS weil abgesenkte Klasse, Kapazitätsmangel im Kreis sorgen aber für 28-30 SuS im Raum.
Davon 2 EmSoz, 1 Lerner oder Autist —> diagnostiziert
+ viele LRS und ADS/ADHS
+ viele nicht diagnostizierte EmSozler.
Förderstunden/Unterstützung vom SoPäd kaum bis gar nicht vorhanden (auf dem papier gibt es die Stunden, in der Realität sind das die Stunden die als erstes gestrichen werden müssen um den regulären Unterricht bei Krankheit abzudecken).
Im Schnitt hast du dann 5-10 sehr verhältnismäßig auffällige SuS die die anderen Kinder und sich selbst massiv im Unterricht beeinträchtigen.
Manchmal klappt es das die Klassen sich gemeinsam fangen, ist aber eher selten.
Wirklich schwierige Fälle (hatte mal zwei kurz vor geistiger Behinderung / Schüler, die massiv gewalttätiges und Schulverweigerndes verhalten gezeigt haben), wo die Eltern den Wunsch des Abitur für ihr Kind hegen, machen es dann noch schwerer für alle da die Eltern selbst dann noch gegen jegliche Maßnahme vorgehen doch noch irgendwie Unterricht zu gestalten.
Wenn es dann Probleme gibt weil die KuK nicht vernünftig darauf ausgebildet sind / die SuS regulären Unterricht kaum noch möglich machen / SuS Angst vor ihren gewalttätigen Mitschülern haben —> duckt sich die Schulaufsicht gerne häufig einfach weg und lässt die Schulen alleine.