Beiträge von Annelie

    Grundsätzlich finde ich eine Schulung zum Typ 1-Diabetes für alle in der Klasse des betroffenen Kindes tätigen Pädagogen sinnvoll. Mir hat die Teilnahme an solchen Veranstaltungen eine größere Handlungssicherheit vermittelt.

    Fachkräfte eines Zentrums für Diabetologie liefern neben Hintergrundwissen zu dieser Autoimmunerkrankung Informationen zu den an der Schule zu treffenden Vorbereitungsmaßnahmen, zu gesetzlichen Grundlagen, Ernährung, Blutzuckermessung, Überzuckerung, Anzeichen für Unterzuckerung, Ketontest, Behandlung von Unterzuckerung mit Anpassungsschema, Vorbereitung und Anpassung im Rahmen des Sportunterrichts.

    Gespräche und Anleitungen durch Eltern und/oder Diabetesberater zum Umgang mit Messgerät, Pen, Pumpe, Ketongerät, Anpassungsschema/Austauschtabelle, Spritzenplan, Unterzuckerungsbox und Notfallset halte ich für notwendig.

    Durch entsprechende Hinweise in der Gesamtkonferenz und einen Notfallplan im Lehrerzimmer und Klassenraum kann das Kollegium wenigstens grob auf Ernstfälle vorbereitet werden.

    Von den Eltern einer Schülerin erhielt ich Unterlagen im Sinne eines Handlungsplans für zu niedrige oder zu hohe Werte sowie eine personenbezogene Tabelle mit einer Auflistung, bei welchem Gewebezuckerwert (Anzeige auf dem Messgerät) welche Aktion erfolgen sollte. Diese Übersicht sowie die Notfallnummern hatte ich immer griffbereit.

    Gerne kann ich in einer persönlichen Nachricht Schulungsunterlagen und einen personenbezogenen Handlungsplan (nur als Beispiel zur Ansicht, nicht zur Verwendung im geschilderten Fall) zuschicken.

    - Hab ’ne Tante aus Marokko

    - Tschu-Tschu-Wa

    - Die Kuh Karatscha

    - Körperteil-Blues

    - Rolltreppenmax

    - Hunde mit Bart

    - Ja, wenn im Tal die Bratkartoffeln blühn

    - Hörst du die Regenwürmer husten?

    - Hannes in der Knopffabrik

    - Faschings-Show

    - Schleich wie’n Tiger

    - Trat ich heute vor die Türe

    Bisher habe ich in der dritten Klasse gerne die Materialien von "Kapitän Albatros - Aufsatzerziehung ohne Bruchlandung" genutzt. Von dem Aufbau einer Vorgangsbeschreibung am Beispiel Rezept (Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss) über Wortschatzarbeit und Satzanfänge bis zur konkreten Vorgangsbeschreibung verschiedener Rezepte (Überarbeitung eines Textes, Vervollständigung eines Lückentextes, Verfassen eigener Rezeptbeschreibungen anhand von Bildern) war es für mich eine runde Sache.

    - Upcycling: Gestaltung neuer Produkte, Aufwertung von Abfall
    - Kunstwerke aus Abfall (z. B. Müllmonster)
    - Falten von Geldbeuteln und Flechten von Taschen aus Milchtüten/Saftkartons
    - Vogelfutterstationen aus Tetrapacks oder Pet-Flaschen

    „Schnipselbilder“: Umriss (zum Beispiel „Fisch“) auf farbiges Papier zeichnen, Schnipsel aus Papierresten reißen (unterschiedliche Papiersorten und Farben), aufkleben, mit Zusatzelementen (Wasserpflanzen, Luftblasen, Quallen usw.) ergänzen

    Nachtrag zu "Du bist der Weihnachtsmann" von Stefan Pleß - alternative Versionen:
    - https://www.youtube.com/watch?v=aTOLSrRTrzI
    - https://www.youtube.com/watch?v=bYLZghyb4KQ
    - https://www.youtube.com/watch?v=InfxMWtQdV0


    Liedtext (im Refrain mit entsprechenden Gesten/Bewegungen:



    Du bist der Weihnachtsmann mit dem langen weißen Bart. (Bart)
    Du bist der Weihnachtsmann auf der großen Schlittenfahrt. (Peitsche)
    Du bist der Weihnachtsmann, die Geschenke in ’nem Sack. (Sack)
    Den trägst du Huckepack – Huckepack. (Huckepack, Stampfen)



    1. Du hast den coolsten Job in der ganzen Galaxie.
    Nur einen Tag im Jahr, sonst arbeitest du nie.
    Als Gefährt hast du ’nen Schlitten, Rentiere davor,
    und kommst du auf die Erde, singen alle im Chor:


    Refrain
    Du bist der Weihnachtsmann mit dem langen weißen Bart.
    Du bist der Weihnachtsmann auf der großen Schlittenfahrt.
    Du bist der Weihnachtsmann, die Geschenke in ’nem Sack.
    Den trägst du Huckepack – Huckepack.


    2. Du hast ja auch ’ne Rute, bei mir brauchst du die nicht,
    denn ich bin ein liebes Kind, ja schau in mein Gesicht.
    Ich war besonders artig, das ganze lange Jahr,
    drum gib mir mein Geschenk, das fänd' ich wunderbar.


    Refrain: Du bist der …


    3. Moment, ich hab da noch ’ne Frage an dich:
    Wieso rasierst du dich nie, hast du Narben im Gesicht?
    Und wo kriegst du bloß die viel’n Geschenke immer her,
    hast du ’nen guten Sponsor oder Geld wie Sand am Meer?


    Refrain: Du bist der … (2-mal)


    Stefan Pleß, in: Grundschule Musik, (2004) 31, S. 9-13


    Am7 - D 2x
    Gmaj7 - G6 2x

    Vorgangsbeschreibung sollte Thema einer Unterrichtseinheit sein, für die Stunde müsste den Standards/Kompetenzen/Zielen entsprechend ein Schwerpunkt gesetzt werden. Dieser könnte beispielsweise im Bereich Wortschatzarbeit (treffende Nomen und Verben), Texte verfassen (Genauigkeit der Beschreibung der Arbeitsschritte, abwechslungsreiche Gestaltung von Satzanfängen und Satzbau – Umstellen von Satzgliedern) oder Überarbeitung (Kriteriencheckliste, Schreibkonferenz, Textlupe) liegen. Ansprechend aufbereitet finde ich die Materialien von Kapitän Albatros (Aufsatzerziehung ohne Bruchlandung).

    Es ist in der logopädischen und sprachheiltherapeutischen/sprachheilpädagogischen Praxis nicht ungewöhnlich, dass Therapiepausen (behandlungsfreie Intervalle) eingelegt werden, im Anschluss kann durch einen Arzt oder eine Ärztin eine neue Verordnung ausgestellt werden. Mit jeder Verordnung (Erstverordnung, Folgeverordnung) können bis zu zehn Sitzungen verschrieben werden, die Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls umfasst laut Heilmittelverordnung bis zu 50 Einheiten.


    Die Behandlung von Störungen des Redeflusses wie dem Stottern (ebenso wie die phonetisch-phonologische Therapie bzgl. /r/) gehört in die Hände von Fachkräften. Auch wenn die geschilderte Strategie den Schüler beim flüssigeren Vorlesen unterstützt, gebe ich zu bedenken, dass das Ziel die Verbesserung bzw. Normalisierung des Redeflusses in der Spontansprache sein sollte und die Therapie von Störungen des Redeflusses recht komplex ist (unter anderem Aufbau von Kommunikationsstrategien, Koordinierung von Atmungs- und Sprechablauf, Regulierung der Phonationsatmung, Abbau der Begleitsymptomatik).


    Sollte tatsächlich die Krankenkasse ablehnen, weiterhin für die Langzeitbehandlung aufzukommen, würde ich den Eltern empfehlen, gegen den Bescheid Widerspruch einzulegen.
    Unterrichtsimmanente Sprachförderung durch eine Lehrkraft der Regelschule kann eine gezielte und intensive Sprachtherapie nicht ersetzen.

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