Beiträge von Frechdachs

    Davon hab ich gelesen. Einmal die Woche verpflichtend, oder?

    Wird das dann quasi in der Klasse gesammelt und irgendwo abgegeben?

    Ja, einmal pro Woche. Wer nicht will, bleibt im Distance Learning.

    Die Tests funktionieren wie Schwangerschaftstests. Das heißt, sie sie haben eine Mulde, wo man den Popel reinschmiert und dann zwei kleine Fenster, eins für positiv und eins für negativ. Wie es dann mit Schülern abläuft, kann ich euch am Montag erzählen.

    Nach den Gurgeltests haben wir jetzt den Test in der Schule, bei dem man das Stäbchen nur in den vvorderen Bereich der Nase schiebt (also nicht weiter, wie den kleinen Finger). Wir nennen ihn "Popeltest". Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal vor die Klasse stelle und popeln demonstriere. 🤣 Die Kinder müssen ihn dann selbst durchführen.

    In Tirol war es auch lockerer. Wir mussten uns schon ein kleines bisschen umstellen. Auch in der Schule bei Ausflügen darf ich im Osten die Kinder erst ab der 7. Klasse alleine wohin schicken (zum Beispiel Erkundungsaufträge). Das habe ich vorher immer ab der 5. gemacht. Ich war auch vorher mal für ein Jahr stundenweise für Sachunterricht und Mathe an einer Grundschule in dem Schulzentrum in dem ich unterrichtete und durfte die Kinder mal in den Schulgarten etwas holen schicken. Jetzt undenkbar für Kinder unter 12 (seufz).

    Es halten sich in der Tat wenige daran und lassen ihre Kinder raus (meine waren schon immer hinterm Haus im Wald). Als Lehrerin muss ich es einhalten.

    Momentan wird es wegen Corona streng kontrolliert und Kinder werden von der Polizei und sonstigen Ordnungsorganen nach Hause geschickt, sobald sie außerhalb angetroffen werden. Ist hier für Familien gerade eine riesige Belastung.

    Das Jugendschutzgesetz (Aufsichtspflicht usw.) ist bundeslandabhängig. Mein Bundesland und Wien sind im Vergleich eher strenger.

    Frechdachs: Man wird doch nicht von Corona überrascht. Es muss doch nicht alles verboten sein, damit man es nicht tut. Es sollte doch irgendwie klar sein, dass es in der aktuellen Situation nicht das sinnvollste ist, mit 5 Leute gemeinsam einkaufen zu gehen. Insbesondere nicht in einem kleinen Dorfsupermarkt. Das kann man doch auch sicherlich anders planen. Ich kenne viele Familien, wo immer nur einer einkaufen geht. Dann sieht man aber auch immer wieder Familien mit Mama, Papa und Kindern gemeinsam im Supermarkt. Das ärgert viele. Und ich rede nicht von der alleinerziehenden Mutter, die ihr Kleinkind mitnimmt. Aber spätestens Kinder über 10 Jahre müssen nicht mit in den Laden genommen werden.

    Gleiches gilt natürlich auch für Rentnerpaare, die meinen, dass sie nur zusammen einkaufen können.

    Von Corona wurde niemand überrascht 🤣. Also doch eine geplante Sache. 🤣🤣 Deine angreifende Art ist mir hier schon öfter aufgefallen.

    Wir wurden im März von den Maßnahmen teilweise schon überrascht und werden es teilweise aktuell noch. Maßnahmen werden bei uns teilweise über Nacht beschlossen und direkt am nächsten Tag umgesetzt. Im Dezember hatte ich schon mal eine Änderung von Schulstunde zu Schulstunde 😥.

    Die Gesetzgebung ist in Österreich eine andere: Kinder unter 12 dürfen nicht alleine gelassen werden (ist sogar eine Straftat). Vor Corona war es nicht nur in meiner Familie normal, dass Kinder zum Einkaufen mitkommen. Hier werden Kinder halt nicht weggesperrt, sondern sind selbstverständlicher Teil des Alltags. Ja, ich weiß, für Deutsch etwas ungewohnt, aber im Ausland normal und auch gut so.

    Nach diesem Tag haben wir uns natürlich schon anders organisiert und gehen einzeln oder max zu zweit (auch mein Kind möchte mal einkaufen). Ich möchte noch erwähnen, dass beimuns schon mehrere Monate Distance Learning ist und Kinder bzw. Jugendliche nur zum Einkaufen oder Arztbesuche das Haus verlassen dürfen. Draußen spielen ist kein ausreichender Grund, das Haus zu verlassen (Bin froh über unseren Garten hinter dem Haus).

    Ich bitte mal um 2 Dinge: Schaut auch mal nach außen (nicht nur auf Zahlen, sondern wie geht es den Menschen) und seht nicht alles so verbissen (Die Maske und der Abstand verbieten nicht den Humor und die Fröhlichkeit).

    Es geht ja darum, die Gesamtmenge zu kontrollieren. Wenn 50 Leute gleichzeitig rein dürfen, stellst du halt 50 Einkaufswagen zur Verfügung. Fertig. Wenn jetzt aber an jedem 2 Leute hängen, sind es 100 Leute, 100 % zu viel.

    Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Und wenn du mit 5 Leuten deinen Einkauf machst, dann belegt ihr schon 10 % der Gesamtmenge. Dafür müssen andere Leute dann warten. Warum lässt man die Kinder nicht mit einem Elternteil zu Hause? Offensichtlich bist du nicht alleinerziehend. Und Kinder ab dem Grundschulalter können auch mal 45 Minuten alleine zu Hause bleiben, während die alleinerziehende Mama einkauft.

    Nein, das wäre in Österreich verboten. Ich würde mich hier strafbar machen.

    Absurder als die Einkaufswagenpflicht finde ich es ja, in diesen Zeiten mit 5 Leuten durch den Supermarkt zu walzen.

    Gilt übrigens auch für die Mutter/Tochter-Situation. Erscheint mir irgendwie als der falsche Zeitpunkt für gemütliches Flanieren durch den Supermarkt - was ich hier allerdings leider auch teilweise beobachte. Vielleicht machen Einkaufswagen den Einkaufsspaziergang wenigstens etwas unbequemer und der eine oder andere wartet doch lieber im Auto 😊

    Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Aber wie geschrieben!!! (Warum ist es eigentlich gerade in einem Lehrerforum nötig, seine Aussagen ständig zu wiederholen? Das muss ich in dieser Häufigkeit bei meinen Schülern nicht.🤔), wurden wir davon überrascht. Hier in Österreich ist offensichtlich nicht so eine Informationspolitik wie in Deutschland. Hier werden über Nacht Maßnahmen beschlossen und teilweise auch direkt umgesetzt. Das betrifft uns auch als Lehrer in der Schule. Teilweise erfahren wir sonntags nachts, wie es montags weitergeht. 😥

    Dorf-Supermarkt, vier Kunden, beliebig viele Einkaufswagen vor der Tür (ca. 80).

    Bei uns auch. Die Maßnahme kam relativ unangekündigt. Wir wurden davon überrascht. Vor dem Markt stand eine Verkäuferin: "Jeder ein Wagerl, jeder ein Wagerl..." In einem Tonfall wie in das Leben des Brian. Dadurch stauten sich die Menschen vor dem Markt. Normalerweise ist samstags morgens kein Gedränge und man hat eh Abstand.

    Blöd nur, dass ich einen Clown gefrühstückt hatte und mitmachte: "Jeder ein Kreuz, jeder ein Kreuz, aber wirklich nur ein Kreuz, damit genug Kreuze für alle da sind... " 🤣 Die Anwesenden lachten und es nahm der Situation die Anspannung.

    Wobei ich noch erwähnen möchte, dass wir schon normalerweise die Maßnahmen einhalten. Aber schon auch mal lustig drauf sind.

    Gerade im Supermarkt. Die Verkäuferin fragt eine Mutter und deren ca. 12jährige Tochter recht schroff, wo denn ihr zweiter Einkaufswagen sei. Beide reagierten etwas perplex und waren kurz drauf wieder raus aus dem Laden. Kein böses Wort.

    Und ich hatte beide gemeinsam im Auto kommen sehen. Beide hocken wahrscheinlich den ganzen Tag aufeinander in der Bude und hatten just - zwar mit MNS - aber dennoch ein bisschen das Gefühl von Normalität, von mal raus kommen.

    Kann es sein, dass derzeit auch so mancher innerer Freizeit-Diktator sich Bahn bricht? Mal was zu sagen haben, mal jemanden zurechtstutzen...

    Wurde auch mal von mir und meiner Familie verlangt. Wir haben dann halt mit 5 Einkaufswägen die Gänge verstopft 😂.

    Also die Mini-Disc-Rekorder können die ja auch im Distanzunterricht verwenden. Aber zudem auch größere bessere Dinge, die sonst zu auffällig wären. Oder ein direkter Mitschnitt. Auch sind mehr Zuschauer da(Eltern, Kumpel, etc. die heimlich mitgucken). Die Hemmschwelle Online ist auch niedriger als wenn der Lehrer direkt im Raum ist.

    Bei dir schauen wahrscheinlich echt Tausende zu. Bald auf youtube zu finden mit dem Titel "Paranoide Lehrerin bringt Klasse an den Rand des Wahnsinns". Muss echt mal suchen.

    Bei uns im Kollegium unterstützen wir uns gegenseitig. Zumindest die meisten. Natürlich haben wir auch ein paar Stinkstiefel, die sich davon ausnehmen. Zum Beispiel haben mich meine Kollegen unterstützt, als mein Kind auf der Intensivsttion lag. Sie machten mir meine Vorbereitungen und korrigierten mir sogar eine Klassenarbeit. Im Gegenzug habe ich auch schon genauso gehandelt, z. B. einer Kollegin mal die Stunde gehalten uns sie Kaffeetrinken geschickt. Oder wir tauschen Material aus usw (Kennt ihr ja eh). Oder ein Junglehrer (in D ähnlich wie ein Referendar), der leider ein paar Minuspunkte gesammelt hatte und zu spät kam, gedeckt, in dem ich seine Unterricht übernahm, dass es nicht auffällt. Er wurde dann noch ein super Lehrer, den wir auch behalten haben.

    Ich käme mir ziemlich besch... vor, wenn ich wegen jeder Kleinigkeit nach dem passenden Paragraf suchen würde, um ja nur mein Dienst nach Vorschrift machen zu müssen.

    ("Nein, liebe neue Junglehrerin x. Ich habe jetzt nicht die 53,7 sec, um dir mein Material mitzukopieren. Der Punkt kollegiale Absprachen/Kollegenberatung sieht in meinem C-Topf leider nur 20h pro Jahr vor, aber ich bin schon bei 19,99h. 🤢🤮)

    Hi zusammen, Thema Aufgaben...

    ich habe eine Aufgabe erstellt, meine Schüler haben selbige mehrheitlich bearbeitet, ich habe sie zurückgegeben und ein paar Ehrgeizige verbessern noch, reichen wieder ein etc.

    ABER ich möchte die Aufgabe wegen der Übersichtlichkeit nciht mehr in dieser Liste "Aufgaben" haben, kann ich die selbstständig in den Bereich ältere Aufgaben verschieben? Wenn ja, wie?

    Danke fürs Mitdenken!

    Ich habe für Verbesserungen für diese Schüler teilweise eigene Aufgaben zugewiesen (wenn es mehrere betraf und die Verbesserungen umfangreicher waren).

    Alternativ bzw. ergänzend: Für jede Aufgabe gibt es von mir ein paar Punkte (ja nach Umfang). Wenn ich eine Aufgabe ohne Punkte zurückgebe (Punktefeld leerlassen), rutscht sie in den Bereich zurückgegeben. Bearbeitet der Schüler sie neu und sendet sie zurück, erscheint sie wieder bei zurückzugeben.

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