Beiträge von Frechdachs

    @samu : ich finde diese Diskussion keinesfalls müßig. Wenn das KuMi vorgibt, dass man doch mit einem "banalen Infekt" zur Schule kommen könne, werden die Schulleitungen ganz schön am Rad drehen, wenn wir plötzlich bei jedem Nieser zuhause bleiben...

    Tja, und wenn du Niesen eklig findest, hättest du mit mir wohl ein ziemliches Problem; ich muss nämlich häufig mal wegen Pollen- u. a. Allergien niesen ;) .

    Ich auch wegen Hausstaub und Pollen

    Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass in vielen anderen Kulturkreisen Probleme innerhalb der Familie in der Familie bleiben und nicht nach außen getragen werden (sollen), wohingegen in Ländern wie USA, Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es ja eher schon ein "must-have" oder zumindest salonfähig eine Psychotherapie gemacht zu haben.

    In Österreich definitiv nicht. Zum einen sind die für viele nicht bezahlbaren Kosten (keine Kassenleistung) und zum anderen sind es die fehlenden Einrichtungen. Die, wie in Deutschland fast schon flächendeckend vorhandenen Kinderpsychologen und Tageskliniken sind hier nur selten und, wenn dann nur privat vorhanden. Ich bin oft froh, dass ich noch Kontakte aus Deutschland habe, wo ich zumindest mal was nachfragen kann (darf aber als Lehrerin nicht diagnostizieren und schon gar nicht therapieren).

    War das nicht vor ein paar Tagen schon für Österreich angekündigt?

    Ja, bei uns sollen in den Schulen im Verdachtsfall die Gurgeltests kommen. Wenn was vorliegt, wird dann genauer getestet.

    Meine Schüler haben auch Angst vor den Abstrichen. Bei einigen kam es zu Nasenbluten und dann begannen die Horrorgeschichten.

    Zu dieser Stellenanzeige bei der "Inobhutnahmegruppe", über die hier diskutiert wurde, gibt es übrigens jetzt noch eine Stellungnahme der Diakonie Michaelshoven, aus der hervorgeht, welche Kinder dort untergebracht werden sollen:

    https://www.diakonie-michaelshoven.de/aktuelles/pres…g/stellungnahme

    Noch einmal extra Danke.

    Die in der Stellungnahme beschriebenen Reaktionen (bis hin zu Morddrohungen) sind ja heftig. Kann man nicht mehr normal über irgendwas diskutieren? 😟

    Wer sich anmaßt, aus der Ferne pädagogische Kompetenzen zu beurteilen zu können, ist für mich kein Diskussionspartner. Ich hoffe nicht, dass du in der Lehrerausbildung tätig bist. Oder beurteilst du dann Referensdare auch aus der Ferne? Die Folgen können wir in diesem und einem anderen bekannten Forum öfter mal lesen.

    Meine Kernaussage war, dass wir wachsam sein sollten, welche Regeln, Gesetze, ... durch die Hintertür über die Pandemieverordnungen eingeführt werden. Mein selbst gebrachtes Beispiel war die "freiwillige" Betreuungsleistung von uns während der Osterferien. Das mit der Inobhutnahme wurde an anderer Stelle nicht von mir eingebracht. Die Stellenanzeige war nur das Ergebis meiner weiteren Recherchen. Über den Rest stellte ich Vermutungen an, die durch die gewählte Zeitform klar ersichtlich sind. Und damit beende ich die Diskussion mit dir.

    Ich weiß nicht mehr wo, aber hier im Forum hatte irgendwer geschrieben, wenn der Abschluss zu lange zurückliegt muss man zumindest eine Prüfung machen?

    Bei mir im Seminar (damals RLP und noch Staatsexamen - also wahrscheinlich eine veraltete Information) war eine Mitreferendarin, die musste eine Auffrischungsprüfung in Pädagogik machen. Bei ihr lagen mehr als 5 Jahre zwischen 1. und 2. Staatsexamen.

    Also es gab einen Drohbrief. Dazu gibt es auch eine Stellungsnahme des Landkreises, dich sich anders anhört. Es ist doch gar keinen Fall bekannt, wo das Jugendamt so gehandelt hat. Außerdem haben wir viele Jugendämter in Deutschland. Dass sich da mal eines im Ton vergreift, passiert halt. Es gibt genug Briefe von Schulen, wo man auch sagt: "Das geht gar nicht". Aber da ist doch kein strukturelles Problem. Und es ging im Beitrag um den Drohbrief, sondern um die Stellenanzeige. Und dort ist kein Wort darüber geschrieben, warum das Kind dort ist. Dass es wegen der Quarantäne ist, möchte in der Maße doch stark bezweifeln. Du weißt ja auch sicherlich, dass dort eine Entscheidung des Familiengerichtes notwendig ist, wenn die Eltern nicht einverstanden sind. Das habe ich noch nicht gehört.

    Also wir arbeiten hier mit einer Erstaufnahmestelle zusammen. Dort landen die Kinder erstmal und nach 3 Monaten kommen die Kinder in die Familien oder in Wohngruppen etc.. Die haben viele Kinder, die auf Wunsch der Eltern oder auf eigenen Wunsch dort hinkommen. Da sind 20 Plätze. Wenn da jetzt ein Kind hinzukommt, dass unter Quarantäne steht, wie sollen sie das machen?

    Doch, in der Stellenanzeige ist klar benannt, weshalb die Inobhutnahme erfolgen soll, nämlich Kinder und Jugendliche mit Covid19 Verdacht,... und Durchführung von Quarantänemaßnahmen.

    Dass es sich um keinen Einzelfall handelt, kann man aus der Presse entnehmen bzw. ein Hinweis darauf findet sich auch in der Stellenanzeige beim Punkt Vergütung: ... endgültiger Beschluss durch die Bundesregierung steht noch aus. Es könnte also noch mehr geplant sein.

    Das ist doch totale Panikmache. Und das in einem Lehrerforum. Das zweifle ich echt an der pädagogischen Kompetenz.

    Als Mutter wühlt mich sowas natürlich auf. Aufgrund der Presseberichte habe ich recherchiert und bin auf diese Stellenanzeige gestoßen.

    Über deine Fernbeurteilungen von Kollegen bin ich leicht verwundert. Das würde ich mir nicht anmaßen.

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