Beiträge von Moebius

    Ob man nun die Daten händisch in ein Programm oder eine Excel-Datei oder direkt ins Zeugnis einträgt, ist im Grunde kein Unterschied.

    Ich mache weder das eine, noch das andere, ich öffne ich sitze zu hause auf der Couch, öffne das iServ unserer Schule, und tippe unter Noteneingabe die Zensuren für meine Kurse ein und die Sache ist erledigt. Nach der Abgabefrist überträgt der Admin die Daten automatisch in die Schuldatenbank, generiert die Zeugnisse und druckt sie aus.

    Um nur mal ein paar Punkte zu nennen, die - abgesehen vom Druckprozess - digitalisiert mit einer vernünftigen Software effizienter sind:

    - eine Software vergleicht automatisch mit den Noten der Vorjahre und zeigt Notensprünge an, die in Niedersachsen begründet werden müssen

    - Halbjahresdaten werden automatisch zum Ganzjahr übernommen

    - gängige Bemerkungen können aus einem Dropdown-Menu ausgewählt werden, dadurch gibt es da keine Tippfehler mehr

    - kein händisches hin- und her Tragen von USB-Sticks oder Versenden per Email, Eingabe ist webbasiert

    Wenn es vernünftig gemacht ist, ist der Effizienzgewinn bei einem digitalen System (erst recht beim digitalen Klassenbuch) dermaßen groß, dass es überhaupt keine ernsthafte Diskussion mehr geben kann, bei uns bin ich mir sehr sicher, das kein einziger von 100 KuK gerne zu an analogen Varianten zurück möchte.

    Es ist ein logisches Grundprinzip, das jede komplexe administrative Tätigkeit von möglichst wenig Personen mit möglichst guten Kenntnissen in der Tätigkeit erledigt werden sollte.

    Bei uns werden die Zeugnisse als Kopie in der Akte gesammelt und später archiviert. Das reicht so.

    Bei jedem Schritt der Digitalisierung wird in Schule die gleiche Abwehrdiskussion geführt, während gleichzeitig immer über den Arbeitsaufwand von Verwaltungstätigkeiten gejammert wird. Ich führe jetzt aber 2024 keine Diskussion mehr über die Vor- und Nachteile von kopierten Dokumenten und Aktenschränken. Auch in NRW wird das Thema irgendwann gelöst werden, dadurch dass eine digitale Schülerverwaltung vorgeschrieben wird.

    Das ist doch eine Nonsens-Diskussion, niemand hat ernsthaft pauschal behauptet, den Russen würde die Munition ausgehen, dass die Russen auf Bergen alter Militärgüter aus dem kalten Krieg sitzen war doch schon immer hinlänglich bekannt. Es ist halt nur alles alt und die Russen kompensieren mangelnde Qualität mit Masse (inzwischen vor allem Massen an Soldaten).

    Das ist tatsächlich auch die größte Gefahr. Aktuell wird so getan, als ob von Russland nicht mehr in der Lage sein wird, weitere Staaten militärisch zu gefährden. Russland wird aber auch Polen oder das Baltikum einfach mit einer Masse an Menschen angreifen und kann und wird auch eine Millionen eigene Tote hinnehmen und gleichzeitig darauf bauen, dass die Unterstützung der westlichen Verbündeten aus bleibt, wenn auch nur geringe eigene Opfer zu erwarten sind.

    Das ist für mich auch der Hauptgrund, warum wir die Ukraine mit allem unterstützen sollten, was wir an Material haben - aktuell bleibt es beim Material und erspart uns die innenpolitische Diskussion, ob wir unseren Bündnisverpflichtungen wirklich nachkommen sollen, wenn es um Polen oder das Baltikum und das Leben deutscher Soldaten geht.

    Nein, ist es nicht. (Grundschule, Klassenlehrerprinzip)

    Als KL sammle ich die Noten von allen in der Klasse umterrichtenden Lehrkräfte ein.

    Und selbst im Klassenlehrerprinzip ist die Verwendung einer passenden Software trotzdem sinnvoll, da die Noten per Schnittstelle dann auch in der Datenbank der Schule landen, wo sie hin gehören, und ein Layout automatisch an die Zeugnisvorlage der Schule angepasst wird.

    Vermutlich läuft es an den meisten bayerischen GS und MS so.

    Dann läuft es schlecht.

    Das Zeugnisse über Word-Dateien geschrieben werden, ist anachronistisch, auch für textlastige Zeugnisse gibt es inzwischen Softwarelösungen mit webbasierter Eingabe für alle KuK, da muss kein Klassenlehrer irgendwelche Noten sammeln.


    Mach mal einen kleinen Selbstversuch. Such dir eine verletzte Katze und ärgere sie. Dann merkst du, welche Kräfte sie mobilisieren kann.

    Dieser Meta-Schwachsinn ist nichts als Verschleierungstaktik um ein diffuses Angstgefühl zu erzeugen. (Und damit genau das, was der Kreml macht.)

    Niemand will und wird in Russland einmarschieren oder Bombenteppiche über Moskau abwerfen, es geht darum zu verhindern, dass Russland einen territorialen Expansionskrieg gewinnt und Gebiete seiner Nachbarn annektiert. Und das ist möglich.

    Frage mal andersrum, wer glaubt, dass die Ukraine die Krim, alle Ostgebiete der Ukraine und gleichzeitig einen Nato-Beitritt bekommt, ohne dass die Russen zur Atombombe greift?

    Ich.

    Dieses ewige, "wenn Russland den Krieg verliert, greift es zur Atombombe" ist lächerlich, sowohl Russland als auch die USA haben seit dem 2. Weltkrieg jede Menge Kriege verloren ohne zur Atombombe zu greifen. Russland ist zu keinem Zeitpunkt in seiner Existenz bedroht, nur weil es nicht die Möglichkeit hat, Gebiete seiner Nachbarn zu annektieren. Bei einem Atomwaffeneinsatz wäre es definitiv in seiner Existenz bedroht.

    Allerdings frage ich mich auch, wie je wieder ein Vertrauensverhältnis zwischen Russland und Ukraine aufgebaut werden kann, so dass Verträge auch das Papier Wert sind, auf dem diese geschrieben werden.

    Wäre vielleicht mal ein Anfang, dass Russland sich an irgendeinen seiner unterschriebenen Verträge hält.

    Der Krieg dauert schon 2(!) Jahre. Ich frage mich, ob wirklich ernsthaft jemand hier diplomatische Lösungsgespräche mit Putin erwartet, der all seine Fehler eingesteht, die Krim zurückgibt,

    Die Fraktion "Man muss mit Putin sprechen" ist auch der Auffassung "und die Ukraine muss den Verlust ihres Territoriums halt akzeptieren", nur nicht alle von denen sprechen es laut aus. Ich bin auch überzeugt davon, dass vielen von denen klar ist, das Russland mit Polen und dem Baltikum weiter machen wird, nur sie hoffen halt, dass das erst in ein paar Jahren passiert und das sich Russland mit der Einverleibung von Teilen des alten Ostblocks vielleicht irgendwann zu frieden geben wird.

    :?:

    Eine Vorlage (von der Schulleitung jährlich aktualisiert und mit Unterstützung aus dem Kollegium erstellt), die Lehrkräfte füllen diese mit Inhalt und drucken sie in der Schule mit Laserdruckern auf Zeugnispapier. Was ist daran unprofessionell?

    Schon alleine die Tatsache, dass 20 Lehrkräfte sich die Durchführung eines Vorganges aneignen, den nur einer durchführen müsste, wenn man es vernünftig organisiert. Und wer ernsthaft glaubt, dass dabei bei allen 20 KuK vernünftig und identisch aussehende Zeugnisse raus kommen, sollte sich vielleicht einfach mal morgens 15 Minuten neben den Kopierer stellen und seinen Kollegen beim Kopieren zu gucken, das desillusioniert.

    Also Russlands Städte mit Bombenteppichen und Brandbomben dem Erdboden gleichmachen - denn erst nach diesen Angriffen hatte Deutschland kapituliert.

    Auch Nazi-Deutschland würde man heute nicht mehr auf diesem Wege bekämpfen, nach heutigen Standards wären auch die Flächenbombardements der Alliierten Kriegsverbrechen. Und die Ukraine hält sich in diesem Konflikt bisher vorbildlich an das Völkerrecht, im Gegensatz zu Russland.

    Du verkennst, dass Russland Atommacht ist - mit mehrfacher Overkill-Kapazität.

    Das bezweifle ich inzwischen.

    Die Instandhaltung von Atomwaffen ist eine sehr kostspielige Angelegenheit, die USA geben dafür jährlich 60 Mrd $ aus. Praktisch sämtliche neuen Militärprojekte Russlands der letzten 20 Jahre haben sich im aktuellen Konflikt als Potemkinsche Dörfer herausgestellt, weil das Geld in korrupten Strukturen verschwunden ist. Ich gehe davon aus, dass das russische Atomwaffenarsenal da keine Ausnahme ist.

    Die Zeugnisse inhaltlich zu schreiben, ist Aufgabe der Lehrkräfte. Sie vernünftig zu Drucken (und dabei ja auch zu archivieren) hat für mich nichts in der Hand der einzelnen Lehrkräfte zu suchen, schon weil sie dann nicht gleichbleibend qualitativ hochwertig werden, es handelt sich immerhin um ein offizielles Dokument. Jede Lehrkraft druckt seine Zeugnisse irgendwie selber ist für mich unprofessionell.

    Ob das dann das Sekretariat macht, eine Lehrkraft gegen Entlastung oder ein Stelleninhaber im Rahmen seiner Stellenaufgaben hängt von den Ressourcen ab, die man hat, aber es ist definitiv eine notwendige Aufgabe, wenn dafür Ressourcen benötigt werden, ist das eben so und dann wird der Topf für anderes eben kleiner.

    Der Taurus ist eine bunkerbrechende Waffe deren Einsatz nur gegen militärische Ziele Sinn macht, mal abgesehen davon, dass sie Moskau selbst mit ihrer maximalen Reichweite dann erreichen könnte, wenn man sie aus der Luft abfeuert und ein Stück weit in den russischen Luftraum eindringt, was aktuell völlig illusorisch ist.

    Mit dem ewigen "dann haben wir den 3. Weltkrieg" ist man nur als Teil der russischen Propagandaerzählung unterwegs.

    Am vernünftigsten wäre es, wenn wir alles was wir haben und irgendwie entbehren können, liefern, es gibt nur einen Weg, wie dieser Krieg enden kann: Russland muss sich aus der Ukraine zurück ziehen, weil es erkennen muss, das es nicht gewinnen kann. Alles andere wird dazu führen, dass wir diesen Krieg irgendwann selber führen müssen, sei es im Baltikum oder in Polen. Russland ist wie Nazi-Deutschland und wird genau wie Nazi-Deutschland den Krieg so lange weiter tragen, bis es ihn verliert.

    Dauerabordnungen ohne Zustimmung sind zumindest in Niedersachsen nur für begrenzte Zeit möglich, da würde ich einfach mal an den Personalrat heran treten und mich beraten lassen.

    Da widerspricht sich eure SL irgendwie selbst. Aufsichtspflicht bedeutet gerade, dass sich die Schüler beaufsichtigt fühlen müssen und nicht, dass sie rund um die Uhr in Sichtkontakt verbleiben müssen.

    Und was gerne vergessen wird: Aufsicht bedeutet, dass im Bedarfsfall ein Ansprechpartner unmittelbar verfügbar ist. Niemand wird es der Aufsicht vorwerfen, wenn sie einen Unfall nicht verhindert, das Problem entsteht, wenn ein Schüler verunfallt und dann die Mitschüler erst mal durch das Gebäude laufen müssen, um eine Lehrkraft zu finden und sich da dann auch erst mal niemand zuständig fühlt.

    (Und da sind wir wieder beim Ausgangsproblem: unabhängig von der Bewertung des Gerichtes und dem Thema der Vorabfrage ist für mich persönlich die nicht erfolgte Reaktion der Begleitpersonen das schwerwiegendere Versäumnis.)

    Eine vollständige Freigabe für den Freizeitgebrauch gibt es z. B. in Kanada und dort "funktioniert" es auch.

    Kanada hat grundsätzlich eine sehr liberale Drogenpolitik und damit auch so seine Probleme.

    Ich will gar nicht über das große Ganze spekulieren, ich kann genau so wenig beurteilen, was eine erfolgversprechende Drogenpolitik wäre, wie jeder andere hier. In meinem beruflichen Umfeld finde ich allerdings beunruhigend, dass es eine Bagatellisierung von Canabis Konsum bei einigen Schülern gibt.

    In fast jeder 10. oder 11. Klasse gibt es Schüler, die ganz offensichtlich ein Konsumproblem haben und denen man das auch ansieht und deren schulischen Leistungen auch definitiv darunter leiden. (Übrigens bewusst nur die männliche Form gewählt.)

    Hast Du dafür eine Rechtsquelle? Außer meiner Sicht müssen vom Gehalt grundsätzlich keine Arbeitsmaterialien angeschafft werden. Wenn ich etwas anschaffe, dann nur freiwillig.

    Es gibt zB Urteile darüber, dass die Kosten für Anschaffung und Ausstattung eines Arbeitszimmers nicht vom Arbeitgeber erstattest werden müssen, auch wenn die Notwendigkeit nicht in Frage gestellt wird. Urteil

    Eingeführte Bücher müssen zur Verfügung gestellt werden, aber nur leihweise und die Lehrkraft muss sie ohne Eintragungen oÄ zurück geben.

    Mir fällt da spontan ein: Vor der Aufsicht Klassenbuch ins Lehrerzimmer bringen oder seine Tasche/Sachen im Lehrerzimmer ablegen.

    Oder muss der Lehrer jetzt die gefühlten 20kg Unterrichtsmaterialien immer mit in die Pause/zum Aufsichtsort schleppen?

    Es ist grundsätzlich deine Verantwortung dich so zu organisieren, dass du die Aufsicht unverzüglich antreten kannst.

    Klassenbuch und deine Tasche sind nachrangig und rechtfertigen kein Nichtwahrnehmen deiner Aufsicht, was auch immer du damit machst.

    Ich weiß auch gar nicht wie das funktionieren soll. Ich brauche etwa 90 Sekunden von meinem Klassenraum zu der Halle, wo ich Aufsicht führe. Der Unterricht endet um 9:15, die Pause beginnt um 9:15. Soll ich jetzt die Aufsichtspflicht über meine Schüler im Unterricht oder über die in der Pause um 90 Sekunden verletzen?

    Du sollst deinen Unterricht pünktlich beenden und dann pünktlich die Aufsicht beginnen, dass man sich dazwischen von A nach B bewegen muss, ist klar und niemandem vor zu werfen.

    Niemand erwartet die Fähigkeit zur Teleportation oder sonstige übermenschliche Fertigkeiten, aber jeder sollte sich klar sein, dass die Wahrnehmung der Aufsicht eine sehr weit oben stehende Dienstpflicht ist. Wenn man sie nicht wahrnehmen konnte, sollten die Gründe dafür sehr viel besser sein als Dinge, die man letztlich unter "Unbequemlichkeiten" einordnen kann.

    Puh. Hat er gesagt, was "pünktlich" bedeutet? Tatsächlich pünktlich (geht ja gar nicht) oder zügig auf kürzestem Weg? Oder "vor Eintritt eines Schadens", also "Lehrer sowieso schuld"?

    Auf direktem Wege, ich erinnere mich noch, dass er gesagt hat, dass es wohl problematisch ist, wenn man einen Umweg über das Lehrerzimmer macht um sich einen Kaffee zu holen. Es wäre hingegen wohl nicht zu beanstanden, wenn man dringend auf Toilette muss, das darf man immer.

    (Unausgesprochen stand im Raum: wenn etwas passiert und ich nicht pünktlich da war, werde ich tunlichst sagen, dass ich dringend auf Toilette musste.)

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