Ob man nun die Daten händisch in ein Programm oder eine Excel-Datei oder direkt ins Zeugnis einträgt, ist im Grunde kein Unterschied.
Ich mache weder das eine, noch das andere, ich öffne ich sitze zu hause auf der Couch, öffne das iServ unserer Schule, und tippe unter Noteneingabe die Zensuren für meine Kurse ein und die Sache ist erledigt. Nach der Abgabefrist überträgt der Admin die Daten automatisch in die Schuldatenbank, generiert die Zeugnisse und druckt sie aus.
Um nur mal ein paar Punkte zu nennen, die - abgesehen vom Druckprozess - digitalisiert mit einer vernünftigen Software effizienter sind:
- eine Software vergleicht automatisch mit den Noten der Vorjahre und zeigt Notensprünge an, die in Niedersachsen begründet werden müssen
- Halbjahresdaten werden automatisch zum Ganzjahr übernommen
- gängige Bemerkungen können aus einem Dropdown-Menu ausgewählt werden, dadurch gibt es da keine Tippfehler mehr
- kein händisches hin- und her Tragen von USB-Sticks oder Versenden per Email, Eingabe ist webbasiert
Wenn es vernünftig gemacht ist, ist der Effizienzgewinn bei einem digitalen System (erst recht beim digitalen Klassenbuch) dermaßen groß, dass es überhaupt keine ernsthafte Diskussion mehr geben kann, bei uns bin ich mir sehr sicher, das kein einziger von 100 KuK gerne zu an analogen Varianten zurück möchte.