Beiträge von Moebius

    Diese Dinge sind in Deutschland alle gesetzlich geregelt, durch einen Ehevertrag lässt sich eine anteilige Übertragung der Altersversorgung im Rahmen eines ehelichen Zugewinns nicht ausschließen, denn sonst müsste der Steuerzahler für für den finanzschwächeren Scheidungsteil aufkommen. Die Übernahme einer gegenseitigen Versorgungspflicht in gewissem Rahmen ist nun mal ein elementarer Bestandteil der Ehe.

    Zumindest ist das mein Kenntnisstand, verbindliche Antworten gibt es nur bei einem Anwalt.

    Danke für die freundliche Antwort, aber diesen Teil verstehe ich nicht:“oder mit der Differenz um die die Strecke länger als die Fahrt zum Dienstort ist von zu hause.“ Ich spreche nur Beamtendeutsch ;)

    Das war Beamtendeutsch aus dem Beamtenhandbuch.

    Bedeutet:

    Wenn du von zu hause zum Seminar 20 km fahren müsstest aber direkt zum Besuch nur 10 km fährst, kannst du nix abrechnen. Fährst du 30 km kannst du 10 km abrechnen.

    Fahrkostenabrechnung erfolgt vom Dienstort oder mit der Differenz um die die Strecke länger als die Fahrt zum Dienstort ist von zu hause. Dienstort als Fachleiter ist das Seminar.

    Der Kerngedanke ließe sich wohl auf einer DinA4 Seite als Gesetz formulieren:

    Unternehmen müssen alle vernünftigen Maßnahmen ergreifen um sicher zu stellen, dass keine Produkte aus Zwangsarbeit in ihre Lieferketten gelangen, wenn das doch passiert, wird eine erhebliche Strafzahlung fällig, die so hoch ist, dass er das "weggucken" wirtschaftlich unattraktiv macht.

    Ich glaube, das würde jeder unterschreiben.

    Wenn dann aber im Gesetzgebungsverfahren auf einmal solche Sachen wie "klimabezogene Sorgfaltspflicht" diskutiert werden, ist schon klar, dass jeder versucht seine persönlichen Interessen mit rein zu bringen.

    Man diskutiert immer wieder über Flüchtlingsströme. Die schlechten Lebensbedingungen vor Ort sind mit ein Treiber für Migrationsströme.

    Aber nicht aus den Ländern, für die das Lieferkettengesetz relevant sein wird (China, Indien, Indonesien, Bangladesch).

    Wirklich niemand spricht sich gegen das Ziel aus, dass die Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern besser werden sollen.

    Es kann aber auch niemand beurteilen, ob das Gesetz dafür wirklich geeignet ist.

    Die Möglichkeit der Telefonüberwachung wurde in Deutschland mit dem Argument der Terrorismusbekämpfung durchgesetzt, spätere Auswertungen haben ergeben, dass sie überwiegend bei dem Verdacht von Steuerdelikten eingesetzt wurde. Die Vorratsdatenspeicherung wird immer wieder mit ähnlichen Argumenten gefordert, auch sie wurde, als es sie zwischenzeitig gab, hauptsächlich bei Urheberrechtsverstößen genutzt. Und wie ich oben genannt habe, gibt es auch bei dem Lieferkettengesetz Bestrebungen, dort ganz andere Sachen als reine Arbeitsbedingungen ab zu decken.

    Man kann übrigens gerne für ein Lieferkettengesetz sein, ich glaube auch, dass es letztlich kommen wird.

    Meine Kritik richtete sich gegen die Art des politischen Diskurses.

    Moebius , du hast doch auch von nichts so eine Ahnung, dass du bis in letzte Konsequenz alle Folgen beurteilen kannst, das kann niemand.

    Ich bin durchaus in der Lage zu differenzieren, wann ich Inhalt und Folgen politischer Maßnahmen ganz gut beurteilen kann und wann nicht. Bei dieser EU-Gesetzgebung ist mit Sicherheit letzteres der Fall. (Und relativ offensichtlich habe ich von dem Gesetz mehr Ahnung als du, denn ich habe zumindest schon mal versucht, mich über seinen genauen Inhalt zu informieren.)

    Du beschimpfst hier aufs übelste die Minister der FDP, vor ein paar Wochen haben Teile der Landwirte mit Herrn Habekck ähnliches gemacht, bei Frau Bährbrock passiert das aus der Ecke ihrer politischen Kritiker regelmäßig. An der Normalisierung dieses Umgangs wirkst du mit und das als jemand, der per Amt und Auftrag eigentlich das Gegenteil tun sollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du die erste bist, die rechtschaffend empört ist, wenn Politiker in ähnlicher Weise angegangen werden, die Dinge vertreten, die deiner Überzeugung entsprechen.

    Ich kann auch nicht beurteilen, wie problematisch das Lieferkettengesetz ist und ob die FDP hier richtig handelt.

    Bei einem kurzen Versuch, sich objektiv über dessen Inhalt zu informieren landet man ziemlich schnell in einem Chaos von verschiedenen Dingen, die offenbar von unterschiedlichen Seiten in das Gesetz gebracht werden sollten, von Arbeitsbedingungen für Beschäftige bis hin zu Klimasparsamkeit bei der Produktion.

    Es ist auffällig, dass gerade der ÖRR sehr schnell und platt gegen die FDP schießt. Noch auffälliger ist das für mich bei der Schuldenbremse, bei der gerne so getan wird, als ob alleine die FDP Deutschland in den Abgrund sparen möchte. Dabei blendet man dann gerne aus, dass eine Mehrheit der Bürger die Schuldenbremse befürwortet und das Fehlen einer solchen (zumindest einer wirksamen) eine zentrale Ursache für die größte Krise der EU und das anschließende Erstarken des Populismus in Europa war.

    Und ich finde es leider bezeichnend, dass Quittengele hier einerseits offen sagt, dass sie das Gesetz inhaltlich nicht beurteilen kann, sich aber trotzdem nicht davon abhalten lässt, Menschen alleine aufgrund der Abweichung von ihrer persönlichen, subjektiven Meinung als

    hinterlistigen, geldgierigen, schmierigen, egoistischen Individuen in der Regierung

    zu beschimpfen.

    Ich bezweifle, dass irgendwer hier beurteilen kann, welche Folgen das Gesetz genau hätte und ob es gut gemacht ist. Ich glaube, das gilt auch für die meisten Journalisten, die sich reflexhaft hinter die gute Absicht hinter dem Gesetz stellen.

    Auch wenn es so verkürzt wird, kann die FDP das Gesetz übrigens nicht alleine verhindern, derzeit läuft es auf eine Enthaltung Deutschlands bei dem Gesetz hinaus, eine ausreichende Mehrheit ist auch bei Enthaltung Deutschlands grundsätzlich möglich.

    Bei einigen Kindern hilft es schon, bei anderen nicht,

    generell ist die Bereitschaft, die HA regelmäßig zu erledigen, in der derzeitigen Klasse unterirdisch.

    In einer Grundschulklasse würde ich es anders formulieren:

    Die Bereitschaft der Eltern, eine regelmäßige Erledigung der Hausarbeiten sicher zu stellen, ist unterirdisch.

    Bis zur 6. Klasse geht es bei vielen SuS nicht, ohne dass die Eltern vermitteln, dass Hausarbeiten wichtig sind.

    Die sollen die Aufgaben nicht mit machen, aber sich hin und wieder hin zu setzen und zu sagen "Zeig mal, was du heute gemacht hat" vermittelt schon viel und spätestens wenn die Nachricht über nicht erledigte Aufgaben vom Lehrer kommt muss man sich mal ein paar Wochen abends 2 Minuten Zeit nehmen um ein mal einen kurzen Blick in das Hausarbeitenheft und auf die Aufgaben zu werfen.

    Wenn ich ins Profil schreiben würde, welche Fächer ich schon alle unterrichtet habe, läse sich das ähnlich.

    Aber du wüsstest vermutlich, wie man deine Schulform schreibt.

    Inzwischen sind die Profilangaben gelöscht, ich gehe davon aus, dass die TE keine Kollegin ist.

    Ist aber auch egal. Grundsätzlich kann ich verstehen, dass Eltern in so einer Situation verärgert sind. Das teilt man der betreffenden Lehrperson mit und die Sache ist erledigt.

    Es wirkt hier aber so, als ob die Zielrichtung ist "Hat der Lehrer einen Fehler gemacht und wie kann ich das ausnutzen, um ihm möglichst einen mit zu geben" und das bringt niemanden weiter. Zum einen handelt es sich hier um ein ärgerliches aber ganz normales Versäumnis, das mit Sicherheit keine ernsthaften Folgen für die Lehrkraft haben wird, zum anderen vermittelt man seinem Kind so nicht, dass man zu eigenen Fehlern (denn das Vergessen der Hausarbeiten war ja unstreitig der Auslöser) stehen und daran arbeiten sollte, sondern dass man besser zum Gegenangriff übergeht. Das wird den Eltern auf die Füße fallen, der Lehrer gibt das Kind nach 1 oder 2 Jahren ab.

    darum ging es in der Frage nicht, es geht darum, ob es eine prinzipielle Mitteilungs-/Informationspflicht gibt. z.B. wenn die Polizei eingeschaltet wird, weil das Kind nicht nach Hause kommt. Oder es einen Termin für den Schüler bei einem Arzt gab, der nicht wahrgenommen werden konnte.

    Ist irgendetwas davon tatsächlich passiert oder sind das nur hypothetische Szenarien?

    Ich gehe mal davon aus, dass nichts passiert ist, abgesehen davon, dass das Kind 45 Minuten später als erwartet zu hause angekommen ist. Dann wird der betreffende Kollege auch nicht mehr zu erwarten haben als den Hinweis des Schulleiters, sich bei den betreffenden Eltern in Zukunft schriftlich ab zu sichern.

    Es geht nicht darum zu solchen Leuten, die erkennbar verhärtete Positionen vertreten, durchzudringen, sondern Rechtsradikalen und ihren selbsternannten Resonanzorganen nicht das Feld zu überlassen.

    Der richtige Umgang wäre ein mal klar und deutlich zu sagen, wie solche Positionen ein zu ordnen sind und dass hier kein Raum für sie ist und die dann möglichst schnell zu sperren um ihnen gar keinen Raum für die Verbreitung zu geben.

    Leider (und ich wiederhole mich) scheitert das in diesem Forum an der praktisch nicht mehr existierenden Moderation. Der letzt Beitrag ist schon seit drei Stunden gemeldet und es passiert nichts. Es gibt hier offiziell ca. 15 Moderatoren, davon waren gerade 3 in den letzten Tagen online, die Hälfte ist schon seit Jahren nicht mehr aktiv. Nur KgF moderiert noch wahrnehmbar. Ich habe mich schon mehrfach bedauernd darüber geäußert, dass der das Downgrade von einem Forum zum fachlichen Austausch zu einem (weitgehend) Blödel-Forum unter Lehrern eine Folge davon ist, aber hier finde ich es ganz besonders ärgerlich, weil sich der Verursacher dieser Diskussion darüber freuen wird, dass seine Propaganda einen halben oder ganzen Tag gelesen werden kann und vielfach zitiert wird. Selbst wenn er dann gesperrt wird, wird er sich einfach neu anmelden und weiter machen, weil es sich für ihn "lohnt", wenn seine Botschaft hier lange genug lesbar ist und Unruhe erzeugt und davon kann er ja ausgehen.

    Ich wäre sicher auch nicht unbedingt geeignet für den Job, dazu äußere ich mich oft zu undiplomatisch. Aber es wäre schön, wenn sich der Admin mal Gedanken darüber machen würde, denn aktuell müsste man das Forum wohl spätestens dann schließen, wenn KgF irgendwann mal in Pension geht oder keine Lust mehr hat hier der letzte zu sein, der noch gelegentlich aufräumt.

    Man muss hier keine abstrakte Diskussion über den Umgang mit Neuanmeldungen im allgemeinen führen, spätestens der letzte Beitrag macht ganz deutliche, dass es dem User hier um um Provokation und die Verbreitung rechter Parolen geht und nicht um die intendierte Nutzung des Forums.

    Da der ganze Duktus und das Auftreten von DonChaos für mich stark darauf hin deutet, dass er sich nur aufgrund seiner politischen Agenda hier angemeldet hat und er vermutlich kein Lehrer ist, würde ich darum bitten, dass man den Account sperrt, bis es einen glaubwürdigen Hinweis für das Gegenteil gibt.

    Wir sollten gar nicht erst damit anfangen eine Plattform für solche Botschaften zu bieten, selbst wenn er hier natürlich deutlichen Widerspruch bekommen wird.

    Man muss die 1 nicht verschenken, man kann auch die Anforderungen entsprechend formulieren. Das muss man aber vorab machen und kann sich nicht hinterher ein paar mehr Extras wünschen.

    Es ist auch hilfreich, sich selbst bewusst zu machen, welchen Anteil an sehr guten Leistungen man für angemessen hält. Etwa 2,5% der SuS sind statistisch gesehen hochbegabt, wenn ich für meine Schulform davon ausgehe, dass die überwiegend am Gymnasium landen sind das 1-2 Pro Klasse. Ich halte es für angemessen, dass nicht ausschließlich hochbegabte SuS die Chance auf ein sehr gut haben, dann lande ich bei einem vernünftigen Anteil von 3 sehr guten Ergebnissen pro Klasse in der Unter- und Mittelstufe. (Immer im Durchschnitt - ich bewerte nicht nach sozialem Vergleich und es kann natürlich auch mal 0 und auch mal deutlich mehr sehr gute Leistungen geben, wenn das Leistungsbild einer speziellen Klasse so ist.)

    Nach dieser Zielvorstellung richte ich meine Arbeiten grundsätzlich aus und nach meiner Erfahrung passt das dann auch für den weiteren schulischen Weg.


    ABER: auch das muss im Vorfeld transparent gemacht werden.

    Genau und ich stoße mich auch an der Formulierung "etwas außergewöhnliches". Etwas außergewöhnliches wäre die Abgabe auf parfümiertem Papier, für eine sehr gute Note muss eine Leistung aus dem Transferbereich erbracht werden, also eine besonderes prägnante Schwerpunktsetzung oder Reflexion mit Einbringen und Hinterfragen der eigenen Position.

    So entsteht ein wenig der Eindruck, dass du selber nicht weißt, was du erwartest und das "sehr gut" am Ende nach Gefühl gibst oder nicht gibst.

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