Die Grundkritik finde ich aber berechtigt, der Lachen- oder Verwirrt-Smily werden hier gerne genutzt um Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Da wäre es ehrlicher, den "Daumen nach unten" wieder ein zu führen, mit dem kann ich ganz sachlich ausdrücken, dass ich etwas inhaltlich nicht gut finde.
Beiträge von Moebius
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Bei uns kam schon mehrfach die Idee auf, privat und dienstlich zu verbinden. Man wollte eine zweitägige, externe Fortbildung machen. Da der Fortbildungsetat kein Hotel für alle hergibt, sollte das privat bezahlt werden. Das wäre dann der Ausflug, tagsüber wäre dann Dienst.
Äh, nee.
Ein Idee, die sich rechtlich zum Glück nicht durchsetzen lässt, entweder, es ist eine private Veranstaltung, dann kann ich zu Hause bleiben, oder es gibt eine Dienstpflicht, dann habe ich Anspruch auf die Erstattung aller notwendigen Kosten.
Ist bei uns aber auch schon passiert, hat dann allen ernstes so geendet, das wir in einem Hotel getagt haben, das 15 Minuten Fahrtzeit von der Schule entfernt war, so dass diejenigen, die wollten, zu Hause übernachten konnten.
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Solche Beiträge meine ich, Moebius.
Ich verstehe dich nicht absichtlich falsch und ich behaupte auch nicht, dass du keine Fakten lieferst. Trotzdem sind diese nicht emotionsfrei, du bist auf eine Weise persönlich parteiisch involviert, wie ich und andere es nicht sind. Woran das liegt kann ich nur mutmaßen. Ich frage mich schlicht, wie kann Zusammenleben künftig gehen und dazu versuche ich Informationen zu erhalten.
Das hier war das vollständige Zitat:
ZitatEs gibt durchaus Kreise, die ihre Kritik an Israel bis hin zum "Isreal begeht seit 20 Jahren einen Genozid an den Paläsinensern" überhöhen.
Die Absurdität dieser Behauptung wird schon alleine dadurch deutlich, dass sich die Bevölkerung in den 18 Jahren seit Rückzug Israels aus Gaza nahezu verdoppelt hat.
Die oft beklagte Überbevölkerung in Gaza kommt ja nicht zu Stande, weil zusätzliche Menschen dort hin siedeln (müssen), sondern durch eine beispiellos hohe Geburtenrate. Das Durchschnittsalter beträgt dort 18 Jahre.
Du verstehst mich nicht nur absichtlich falsch, du manipulierst auch noch meine Aussagen in sinnentstellender Weise um eine moralische Verschiebung zu deinen Gunsten herzustellen. Meine ursprüngliche Aussage war ein eindeutiger Kommentar zur Erzählung, Israel würde einen Genozid begehen und du versuchst sie aus dem Kontext zu reißen und mir vor zu werfen, ich hätte etwas gegen palästinänsiche Kinder.
Da ist es nicht wirklich überraschend, dass du ernsthaft in den Raum stellst, ich wäre persönlich involviert und du neutral und emotionsfrei. Dazu dann die üblichen vagen Andeutungen "Woran das liegt kann ich nur mutmaßen", weil es ja irgendeine größere Erklärung geben muss, wenn jemand andere Positionen vertritt.
Noch mal: wenn du eine andere Perspektive nicht erträgst, blende meine Beiträge aus, aber unterlasse diesen manipulative Art von Verfälschung.
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Und es ist natürlich auch für Lehrerkollegien wichtig, oder? Ich fand das bisher (weil gut geplant) überwiegend sinnvoll und immer gut für das Team. Man kann einen "Ausflug" durchaus mit einer "Fortbildung" kombinieren. Wenn diese Teambildungsmaßnahme/Fortbildung dann nur durch eine etwas weitere Anreise möglich ist, dann muss halt Unterricht ausfallen, logisch.
Es gibt bei Lehrkräften ca. 30 unterrichtsfreie Arbeitstage.
Die Rechtslage ist in Niedersachsen so wie ich beschrieben habe, das ist ganz klare Vorgabe der übergeordneten Behörde, die diesbezüglich natürlich weisungsbefugt ist. Im nicht angegeben Bundesland des TE ist es offensichtlich genau so.
Natürlich kann man Hilfskonstruktionen finden, bei denen man den einen zulässigen Schilf-Tag (auch Erlasslage), so nutz, dass er für das Kollegium gleichzeitig den Charakter eines "Events" hat, trotzdem bleibt es dann eine dienstliche Veranstaltung und kein Ausflug mit gemeinsamen Kaffeetrinken.
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Sonderzahlungen für Pensionäre sind nicht Gegenstand von Tarifverhandlungen - können deshalb auch in keinem Forderungskatalog enthalten sein (auch nicht implizit).
Doch, das sind sie, die Ruhestandsbezüge und Sonderzahlungen stehen in einem direkten Bezugsverhältnis zu denen der aktiven Beamten und werden nach Abschluss der Verhandlungen im gleichen rechtlichen Verfahren angepasst. Die Anpassung von Renten hingegen ist gesetzlich an die Gesamteinkommensentwicklung gekoppelt. Das sind nun mal zwei unterschiedliche Rechtsrahmen. In Niedersachsen war die letzte Bezügeerhöhung auch für Pensionäre 1,2% (?), die Rentenerhöhung in diesem Jahr war 4,4%.
Wie gesagt: wenn Beschäftigte und Ruheständler immer nur darauf schauen, dass es keinem anderen besser geht, als einem selbst, ist das der größte Gefallen, den man den Arbeitgebern tun kann.
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Die Übertragung der Sonderzahlung auf Pensionäre soll also von den streikenden Tarifbeschäftigten erkämpft werden (klar, dass das formal nicht Gegenstand des Tarifvertrages sein kann - aber warum nimmt man das in den Forderungskatalog erst auf?)
Was ist deine Alternative? Forderungen für die Übertragung auf Rentenempfänger sind im Rahmen des Tarifabschlusses nicht möglich, darum sollte man auf
die Sonderzahlung für Pensionäre von vornherein verzichten?
Dieser reflexastige Blick nach links und rechts, ob irgendjemand vielleicht mehr profitiert, als man selber, ist das beste, was der Arbeitgeberseite passieren kann.
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Ja alles ganz furchtbar.
Das begründet jedoch nicht jeden einzelnen schrecklichen Schicksalsfall in Deutschland aufzunehmen und zu versorgen.Das hat auch niemand gefordert.
Vielleicht könnte jeder Seite hier mal etwas zu Versachlichung der Diskussion beitragen, indem man man nur Dinge beantwortet, die der andere auch tatsächlich so gesagt hat.
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Ein "Kollegiumsausflug" hat vollständig außerhalb der Unterrichtszeit statt zu finden oder gar nicht, da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren. Dann braucht man sich auch keine Gedanken über Begrifflichkeit machen.
Eine Schilf darf (zumindest bei uns) ein mal pro Schuljahr an einem Unterrichtstag stattfinden, dann ist es aber auch eine Schilf und keine Aktion zur Unterstützung der örtlichen Gastronomie.
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Leider gilt auch hier Dunning-Kruger.
Ein schönes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt ist die inflationäre Verwendung des Begriffes in Onlineforen.
In der psychologischen Fachliteratur wird der Dunning-Kruger-Effekt nur selten angeführt, in Blogs und Diskussionsforen des Internets und in akademischen Publikationen außerhalb der Psychologie hingegen häufig.
...Gerade in den Medien, aber auch in einiger Literatur wird der Dunning-Kruger-Effekt meist falsch dargestellt (Bild).[14] Obgleich viele Diagramme zu einem Verlauf des Selbstvertrauens in Bezug zu Wissen und Erfahrung existieren, ist die Darstellung vom sogenannten „Mount Stupid“ und dem schlussendlichen Anstieg auf das „Plateau der Nachhaltigkeit“ falsch und hat nichts mit dem tatsächlichen Dunning-Kruger-Effekt zu tun – tatsächlich ergaben die Studien von Dunning und Kruger, dass das Selbstvertrauen nicht abfällt, sondern trotz der anfänglichen Überschätzung der eigenen Leistungen kontinuierlich ansteigt
Beim tatsächlichen Dunning-Kruger-Effekt ist die Diskrepanz zwischen Kompetenz und Selbsteinschätzung bei niedriger Kompetenz zwar am größten, trotzdem haben Personen mit niedriger Kompetenz auch die niedrigste Selbsteinschätzung. Der Korrelationskoeffizient zwischen Selbsteinschätzung und Kompetenz ist positiv und nicht negativ, wie die popkulturelle Aneignung des Begriffes suggeriert. Bedeutet: Jemand, der seine Kompetenz höher einschätzt, wir statistisch gesehen auch eine höhere Kompetenz haben.
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Inwiefern ist denn eine hohe oder geringe Zustimmung in der Gruppe der Befragten relevant für den Aussagegehalt das Items zur Differenzierung zwischen Fundamentalisten und Nicht-Fundamentalisten?
Das klingt für mich nach "Dem Item kann zwar nur ein Fundamentalist zustimmen, aber das haben zu viele angekreuzt ... Kann ja gar nicht sein, dass die das alle so glauben"
Wird hier also nicht sogar die Lage noch beschönigt?Ich denke, man müsste die Studie im Detail lesen, um das einordnen zu können, mein Zitat war beispielhaft ohne jetzt speziell diese Studie bewerten zu wollen. Herr Prof. Pfeiffer hat in der Vergangenheit auch schon Studien veröffentlicht, bei denen ich mindestens die Interpretation für zweifelhaft halte. (Stichwort "Killerspiele")
Die Kernaussage, auch über die anderen dort genannten Studien hinweg, ist aber, das etwa 1/3 der Muslime fundamentalistische Standpunkte vertreten. Wie CDL richtig schreibt, bedeutet das aber natürlich nicht, dass diese automatisch als Fundamentalisten ein zu ordnen sind. Viele wiederholen einfach das, was ihnen im Koranunterricht vermittelt worden ist. Auch sind diese Standpunkte nicht widerspruchsfrei, interessant wäre beispielsweise, wie viele unter denjenigen, die den Koran-Aussage zustimmen, trotzdem Alkohol trinken.
Als problematisch empfinde ich aber, dass der Staat einen Raum dafür lässt, dass diese Aussagen in den Köpfen von Jugendlichen verankert werden.
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Vielleicht ist das auch einfach nur anekdotische Evidenz des Kollegen fachinformatiker, die nicht repräsentativ ist für sämtliche Personen, die aus den genannten Ländern nach Deutschland geflüchtet sind… Ich habe zahlreiche SuS aus Syrien und dem Irak im Unterricht sitzen, die eindeutig vor der Gewalt in ihren Herkunftsländern geflüchtet sind, weil sie beispielsweise verfolgten Minderheiten angehören. Diese sind einfach nur entsetzt von Gewalt, ganz gleich, ob sie selbst Christen oder Muslime sind und lehnen es auch komplett ab, dass diese über Religion gerechtfertigt werden soll. Auch nur anekdotische Evidenz, dennoch Zeichen meine Erfahrungen ein komplett konträres Bild.
Es geht auch ohne anekdotische Evidenz:
Eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die repräsentative Schülerbefragungen des Kriminologischen Institutes Niedersachsen aus dem Jahr 2015 auswertete,[53]ergab, dass die Aussage „Die islamischen Gesetze der Scharia, nach denen zum Beispiel Ehebruch oder Homosexualität hart bestraft werden, sind viel besser als die deutschen Gesetze“ von 27,4 % der Schüler, die sich selbst als muslimisch bezeichneten, bejaht wurde (32,2 % bei männlichen Schülern, 22,5 % bei Schülerinnen). Die Aussage wurde von 284 der 500 befragten Schüler bewertet. Die Aussage „Der Islam ist die einzige wahre Religion; alle anderen Religionen sind weniger wert“ fand eine Zustimmung von 36,6 %; der Aussage „Der Koran ist das einzig wahre Glaubensbuch; die darin festgehaltenen Regeln müssen genau befolgt werden“ stimmten 69,6 % zu (290 von 500 bewerteten die Aussage). Letztere Aussage sei aufgrund der hohen Zustimmung nicht geeignet, um „zwischen nicht-fundamentalistisch und fundamentalistisch eingestellten Jugendlichen zu differenzieren“.
(Nur ein Beispiel, weil es sich explizit auf Schüler bezieht, in dem Artikel sind verschiedene weitere Studien paraphrasiert.)
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Ich finde den Moralbegriff unpassend, verharmlosend. Aber wenn du ihn nutzen willst: ist es moralisch korrekt, jemanden, der Israels Politik kritisiert, als Antisemit*in zu bezeichnen? Oder wenn im Gazastreifen viele Menschen unter prekären Bedingungen leben zu urteilen, dass die halt mal weniger Kinder kriegen sollen? Ich kann die Zitate auch noch mal raussuchen.
Such sie doch bitte heraus, ich habe diese Dinge genau so wenig geschrieben, wie ich geschrieben habe, dass ich hier den Moralbegriff nutzen möchte, das Gegenteil ist ganz offensichtlich der Fall. Da du aber wohl an einem Punkt bist, bei dem du meine Beiträge bewusst falsch verstehen möchtest, wäre es vielleicht sinnvoller, wenn du sie einfach ausblendest.
Der meinte zum Beispiel, dass es sicher hilfreich gewesen wäre, wenn der US-Präsident sich auch an die arabische Bevölkerung gewendet hätte, dass dieser hoffe, es gebe keine weiteren Opfer usw. Baerbocks Besuch interessiert wohl weniger, aber was die Amerikaner tun, hat eben durchaus Gewicht.
Hat er versucht, der Besuch Bidens in Jordanien ist durch Jordanien kurzfristig abgesagt worden, weil man die Fundamentalisten im eigenen Land nicht noch zusätzlich durch einen Besuch des US-Präsidenten "provozieren" wollte.
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Das Grundprinzip einer allgemeinbindenden Schule ist, den Lernenden eine so umfangreiche Kompetenz in grundlegenden Kulturtätigkeiten zu vermitteln, dass sie die Übertragung auf unterschiedlichste Anwendungsfälle in ihrem privaten Leben oder in ihrer beruflichen Tätigkeit hinterher problemlos bewältigen.
Das deutsche Schulsystem war jahrzehntelang sehr erfolgreich und zwar unter weitgehender Ausblendung jeglichen "Praxisbezugs" im allgemeinbindenden Schulwesen. Praxisbezug in verschiedenen Ausprägungen spielt in den letzten 20 Jahren in der Schule eine immer größer werdende Rolle, dass damit irgendeine Qualitätsverbesserung korreliert, kann man ganz offensichtlich abschreiben.
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Ich bezweifle, dass die Bank Gelder zurück erstatten muss, für die sie ihre Leistung vertragsgemäß über ein Jahr lang erbracht hat. Aber so oder so sind hier so viele relevante und teuere Fragen offen, dass der Weg zu einem Fachanwalt für Finanzrecht eigentlich der erste Schritt sein sollte. So lang du da keine verbindliche Antwort hast, ist deine Interpretation des Vertrages erst mal Wunschdenken und auf der Basis würde ich keine finanziell so weitreichende Entscheidung treffen.
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Für das Ausfüllen einer Steuererklärung genügt heute das stupide "sich durch klicken" durch eine geeignete Software, es macht keinen Spaß und nervt, aber im Grundsatz kann das jeder Vollidiot. Ich habe nie verstanden, warum das seit 20 Jahren das Paradebeispiel für "das wichtige wird in den Schule nicht gelehrt" ist.
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Staatlich anerkannte Ersatzschulen sind teil des staatlichen Schulsystems in dem Sinne, dass ihr Besuch die Schulpflicht erfüllt, die Schulen müssen daher auch vollständig den staatlichen Vorgaben erfüllen, es gelten die gleichen Anforderungen für Personal, Lehrpläne, etc. Der Austausch von Personal durch Abordnung aus dem Staatsdienst, dient auch der Sicherstellung dieser Qualitätsanforderungen.
Dem gegenüber stehen Ergänzungsschulen, für die das nicht gilt, die sind wesentlich freier, dafür benötigt man für ihren Besuch formal eine Freistellung von der Schulpflicht.
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Da bleibt nur die Frage: warum bloß müssen Ersatzschulen mit quasi Beamten ausgestattet werden? Völlig unnötig und gibt es hier nicht..
Ich weiß nicht, wo "hier" sein soll, aber auch in Niedersachsen werden Ersatzschulen im wesentlichen mit abgeordneten Landesbeamten bespielt, im Gegensatz zu Ergänzungsschulen (die aber den deutlich geringeren Anteil ausmachen, und da müssen dann Landesbeamte von außen kommen, um zB Abiturprüfungen ab zu nehmen).
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Wer hat die Wahrheit und "Moral" gepachtet, steht über allem und erklärt uns die Welt?
Du hast den Beitrag nicht verstanden, es geht eben nicht um die Frage der moralischen Überlegenheit, sondern darum, dass die permanente Selbstumkreisung Deutschland über hypothetische Moralfragen sinnlos ist und letztlich nur für das eigene, gute Gefühl erfolgt ohne die Welt auch nur ein Stück besser zu machen.
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Meine Zahl kam von der BpB:
"Das bedeutet, dass das reichste Prozent der Bevölkerung in etwa einen so großen Anteil am Gesamtvermögen hielt wie drei Viertel der gesamten Bevölkerung."Das ist aber etwas völlig anderes, wie das, was du geschrieben hast, die Aussage bedeutet nicht, dass dem oberen Prozent 75% gehören, denn die mittleren 24% der Bevölkerung werden in der Aussage nicht erwähnt.
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Die reichsten 1 % der BRD besitzen ca. 75 % des Gesamtvermögens
Die Zahl ist frei erfunden, es sind etwa 30%, wobei auf unterschiedliche Zahlen kommen kann, je nachdem, was man als Vermögen zählt (Renten- und Pensionsansprüche?):
Das reichste Prozent der Einwohner in Deutschland verfügt über 30 Prozent des Vermögens. Dagegen hat in Großbritannien das reichste Prozent der Einwohner 24 Prozent des Vermögens, in Italien und Frankreich jeweils 22 Prozent.
Aber ganz ehrlich: wir bewegen uns jetzt auf einer Ebene des Austausches von Plattheiten und Vorurteilen, die eines Lehrerforums eigentlich unwürdig ist und die mit dem Thema auch nichts mehr zu tun hat.
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