An dem Problem ändert dann aber auch deine alternative Idee nichts, denn die wird sich auch nicht einfach so kurzfristig umsetzen lassen. Selbst wenn du in kürzerer Frist in 100% Elternzeit gehen kannst, wird die Schule auf keinen Fall in einem so kurzen Zeitraum dann alternativ Geld für eine Vertretungsstelle bekommen und das Verfahren zur Besetzung durchführen können. Auch hier wird ein bestimmtes Verfahren zu durchlaufen sein, das seine Zeit benötigen wird.
Beiträge von Moebius
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Die Schulleitung braucht da nichts "wohlwollend unterstützen", du hast einen Rechtsanspruch auf Teilzeit. (§ 64 LBG NRW)
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Ein zeitlich befristetes Zurücktreten ist nicht vorgesehen und auch so beamtenrechtlich nicht möglich.
Man kann dich natürlich von einzelnen Aufgaben entbinden und muss das unter Umständen auch, wenn entsprechende ärztliche Atteste vorliegen, nach denen du die Tätigkeit nicht ausüben kannst, aber du bleibst A14 mit allen grundsätzlichen Rechten und Pflichten.
Wenn du ein vernünftiges Verhältnis zu deiner Schulleitung hast, erscheint es mir am zielführendsten, das Problem offen an zu sprechen und um eine Umwidmung deiner Funktionsaufgaben zu bitten, den Vertretungsplan also erst mal ab zu geben und dafür andere Dinge aus dem Bereich "Unterstützung der Schulleitung" zu übernehmen, die du möglichst bei freier Zeiteinteilung und von zu Hause aus übernehmen kannst, also so Dinge wie Tag der offenen Tür planen, Konzepte überarbeiten, etc.
Da kann die Schulleitung jederzeit form- und fristlos machen.
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Böser, unsachlicher Kommentar am Rande:
Stattdessen wird sich dann gerne in einem bekannten LehrerInnenforum ausgeheult.Wie im Tarifgespräche-Thread: Meine Probleme müssen sich doch irgendwann selbst lösen, wenn ich nur lange genug über sie jammere.
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Ich habe vor ein paar Stunden eine Quelle gepostet, aus der jeder entnehmen kann, dass die Abschlüsse 2021 und 2019 auf Beamte übertragen wurden, 2017 waren die Anpassungen in vielen Bundesländer höher als der Abschluss des TVÖD, in den beiden Runden davor waren sie in vielen schlechter.
Insgesamt wäre es sicher ziemlich absurd zu sagen, dass es den Angestellten im öD besser geht als den Beamten.
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Nein. In BW ist es gar nicht so lange her dass es zeitversetzt übertragen wurde.
https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/pre…eamten-im-land/
Das war 2015, seitdem hat sich die Lage sehr deutlich verändert.
Auf der bekannten Webseite wird angegeben, ob die Übertragung wirkungsgleich erfolgt ist (Farbsplalte links), nur zur Verdeutlichung empfehle ich mal 2021 (15 BuLä gleich, 1 besser) und 2013 (1 BuLä gleich, 15 schlechter) zu vergleichen:
https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/tr/2021/
https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/tr/2013/
Im Grundsatz ist den AGs schon klar, dass es keine weitere Luft gibt, um die Attraktivität von Beschäftigungsverhältnissen im öD weiter zu verschlechtern.
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Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es nicht. Aber in Absprache mit der Schulleitung sollte eine entsprechende Einigung möglich sein.
Das hängt immer von den Schulleitungen und den genaueren Umständen ab.
Oft genug stellt sich bei genauerem Nachfragen raus, dass es die Kolleginnen und Kollegen sind, die unbedingt 7 Tage fahren wollen, weil es sich sonst "nicht lohnt" und man ja so viel Programm habe. Die Schulleitung nickt das dann ab aber sagt - auch nicht zu unrecht - dass das selbst gewählt ist und es natürlich keine zusätzlichen freien Tage gibt.
Dauer von Fahrten gehört in das Fahrtenkonzept, eine Fahrt über eine Woche dauert von Montag bis Freitag, ein Austausch über 2 Wochen geht natürlich über ein Wochenende, dann ist die Fahrt aber so zu konzipieren, dass die SuS an dem Wochenende oder ersatzweise an 2 anderen Tagen einfach nur in den Familien sind und die Begleitpersonen freie Tage haben.
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Das ist leider alles Teil des üblichen Theaterdonners, von dem man als Außenstehender zu Recht genervt sein kann, der aber nicht überraschend ist. Die Sprüche "für die Beamten können wir uns das nicht leisten" kommen regelmäßig, trotzdem wird seit Jahren wirkungsgleich übertragen (das war nicht immer so), weil den Verantwortlichen in den Ländern längst klar ist, dass sie sich gar nicht leiten können, das nicht zu tun.
Auch die Verhandlungsrunden sind von vornherein so angelegt, dass erst in der 3. Runde ernsthaft verhandelt wird, die ist dann auch für 3 Tage angesetzt. Dass die Arbeitgeber zur zweiten Runde nichts vorlegen, ist ein Armutszeugnis, umgekehrt sind die zur zweiten Runde sonst überlicherweise vorgelegten Angebote aber auch nur psychologische Kriegsführung und weit von einigungsfähigen Vorschlägen entfernt.
Auch Warnstreiks der Gewerkschaft sind Teil der Choreografie, die macht man letztlich auch nur, weil es ein Zeichen von Schwäche wäre, sie nicht zu machen.
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2. Verhandlungsrunde weiter ohne Angebot der Arbeitgeberseite.
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Jeder, der an dem Netzwerk teil nehmen soll bekommt einen Benutzername und passwort.
... was auch nicht vom Himmel fällt und ebenfalls Arbeit verursacht.
Wir brauchen nicht zum x-ten Mal in diesem Forum die Grundsatzdiskussion über vorgegebenes Gerät oder byod zu führen, mit ist klar, dass man dazu unterschiedlicher Auffassung sein kann. Mir ging es nur darum zur Ausgangsfrage zu sagen, dass es natürlich möglich und auch nicht unüblich ist, dass die Schule ein System vorgibt, es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine irgendwie geartete "Medienfreiheit", die oben in den Raum gestellt wird.
Natürlich verursacht die konkrete Durchführung dann Arbeit, aber ein mal pro Jahr 150 neue Geräte in eine Datenbank ein zu tragen ist jetzt auch nichts, was weit über die sowieso alltägliche Verwaltungsarbeit an einer Schule hinaus geht.
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Ja sicherlich, wenn jemand da Bock drauf hat alle MAC-Adressen der iPads in den Filter einzutragen. Das ist eine super spannende Arbeit.
Falls eure Schule/Schulträger auf die Idee kommt, sucht euch eine MAC-Adresse eines iPads heraus und duckduckt mal "mac-address spoofing"

Die wenigsten Schulen werden wohl einfach ein freies WLan haben, in das sich jeder unkontrolliert einloggen kann. Davon würde ich zumindest im städtischen Bereich auch abraten, wenn man nicht möchte, dass der Schulhof am Nachmittag noch attraktiver für schulfremde Personen wird, die sich dann dort nicht nur genüsslich ihr Bier reinziehen können, sondern dabei auch noch über freies und nicht zu ihnen zurückverfolgbares Internet freuen können.
Irgendeine Zugangskontrolle muss es geben und ja, bei uns muss jedes Gerät vorher registriert und einzeln eingebunden werden. Dafür haben wir zum Glück einen kompetenten Schulassistenten, aber ja, in den ersten 2 Wochen bilden sich in den Pausen vor dessen Büro Schlangen. Eingebunden werden nur iPads. Zusätzlich können Lehrkräfte noch Geräte für SuS zeitweise freigeben (über ein Code-Verfahren), das können dann auch andere Geräte sein.
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Die Schule ist genau so wenige verpflichtet, allen Lehrenden und Leinenen ein allgemein nutzbares WLan zur verfügung zu stellen, wie jeder andere Arbeitgeber.
Es ist durchaus üblich, nur Geräte zu zu lassen, die im MDM der Schule eingepflegt sind und da wiederum nur auf ein einziges System zu setzen und das ist in der Regel iOS. Das Pro und Kontra ist hier auch in diversen Threads ausführlich diskutiert worden.
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Es gibt nicht *die* Symbolik mit der Krake. Da wird allmählich schon auch ganz schön was aufgeblasen.
Sicherlich, aber wenn man seinen Gegnern die Munition frei Haus liefert, muss man sich nicht wundern, wenn die die auch benutzen.
Das Problem sehe ich darin, dass es in ihrem Umfeld offenbar keine Kontrollmechanismen gibt, die solche Probleme prüfen und filtern. Wenn Olaf Scholz sich mit irgendwelchen Leuten fotografieren lässt und das Foto auf Social Media postet, gehe ich davon aus, dass es ein Team gibt, das die abgebildeten Personen prüft, darauf achtet, dass niemand ein Schuld hoch hält, dessen Botschaft für Scholz zum Problem werden könnte und die auch auf unbeabsichtigte Symboliken achten. Geht bei Scholz auch nicht immer gut, aber bei Thunberg scheint es so etwas nicht zu geben.
Aber letztlich ist die Symbolik der Krake auch ein Nebenkriegsschauplatz, Thunberg hat realtiv deutlich und offen gesagt, dass sie die Palästinänser unterstützt, die sie aber von der Hamas trennt, Mitgefühl für die Terroropfer der Hamas hat sie auch geäußert, aber eben erst als Reaktion auf Kritik.
Wenn man über ihren Standpunkt diskutieren möchte, kann man das an ihren direkten Aussagen machen und muss nicht über Symboliken diskutieren.
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Es ist eben keine Organisation, es gibt kein Gründungsteam. Niemand wurde befugt, für andere zu sprechen. Jeder kann halt auf Telegram schreiben und behaupten, er vertritt FFF weltweit.
Auf Telegramm mag das gehen, weil Telegramm ein russisches Unternehmen ist, aber alle seriösen Plattformen haben Nutzungsbedingungen, über die eine anerkannte Institution durchsetzen könnte, dass nicht Einzelpersonen, die sich zufällig als erste den Namen gesichert haben, in ihrem Namen auftreten und reputationsschädigende Propaganda verbreiten können. Und natürlich könnte die schwedische Urhebergruppe der Bewegung sich an Facebook wenden und und auf diesen Plattformen eine Unterlassung erreichen.
Die Diskussion ist aber müßig, da die Gruppe um Thunberg offenbar keine diesbezüglichen Anstrengungen unternimmt.
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Gut? Der Abschluss wäre gut, wenn er bessere wäre als der Abschluss der IG Metall.
Was er dann wohl wäre, denn die IG Metall hat eine Erhöhung von 5,2% für 2023 und von 3,3% für 2024 erreicht, bei 24 Monaten Laufzeit, also deutlich weniger als das mittlere Ergebnis in Bund / Kommunen.
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Luise Neubauer (FFF Deutschland) hat u.a. Der Zeit ein sehr gutes Interview gegeben, in dem sie sich klar gegen Hamas und Teile der FFF äußert. Sie erklärt auch Hintergründe. FFF ist halt sehr lose organisiert. Es gibt nicht die FFF. Jeder kann sich äußern.
Dann ist das aber ein Problem, das man in der Organisation angehen und klären sollte, wenn man das nicht tut und andere für sich sprechen lässt, muss man sich nicht wundern, wenn man für diese andern in Mitverantwortung genommen wird.
Da sehe ich das Problem weniger bei der deutschen Sektion von FFF, die sind in einer unglücklichen Situation. Das Problem liegt beim Gründungsteam, die könnten eine Richtung vorgeben und mit Sicherheit auch unterbinden, dass einzelne extremistische Personen als "FFF International" ohne Legitimation auf social Media Kanälen auftreten.
(Ich glaube Greta Thunberg im übrigen, dass sie weder die Symbolik mit der Krake verstanden hat noch die Zusammenhänge des Nahostkonfliktes.)
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Alle (!) Schüler wurden mit Ipads ausgestattet, Bücher, Arbeitshefte und Co gibt es ab Klasse 2 nur noch digital.
Wir nutzen die iPads regelmäßig. Ich kann vor allem etwas zu Mathematik sagen. Gerade Blitzrechnen und die neue App zum Zahlenbuch sind zum Üben super. Da geht es auch gerade um grundlegende Kompetenzen. In Klasse 2 / Anfang 3 beispielsweise darum das 1x1 zu üben. Die Kinder nehmen sich im offenen Anfang ihr iPad und üben bestimmte Aufgaben. Das gleiche gibt es natürlich auch im Unterricht. Statt das Aufgaben abgeschrieben oder im Kopf gerechnet werden, machen wir es mal am iPad.
Die Probleme, die die Kinder haben liegen nicht an den 30 min pro Woche, die die Kinder vielleicht in der Schule mit dem iPad arbeiten.
Niemand hat ein Problem damit, dass SuS 30 Minuten pro Woche an Leih-iPads der Schule arbeiten (und jeder weiß, dass Mediengeräte zu Hause oft noch unkontrollierter genutzt werden). Das entspricht aber bereits dem von dir selber geschilderten Szenario nicht (du zählst ein halbes duzend Einsatzbeispiele auf und kommst dann auf 30 Minuten pro Woche, die Rechnung kann wohl nicht aufgehen) und es kritisch wird es beidem oben geschilderten Fall, bei dem keine Hefte und Bücher mehr genutzt werden und diese bereits in der Grundschule digital ersetzt werden.
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Ich empfehle dringend, sich nicht auf Hörensagen im Lehrerzimmer und "wird bei uns so gemacht" zu verlassen, sondern einen Blick in den einschlägigen Erlass zu werfen.
Ich sprach vom Gymnasium. Hier geht es um 90 Minuten und Hausaufgabenbetreuung und eine Runde Tischkicker oder Mensch ärgere dich nicht usw.
Das ist auch kein Ganztagsangebot.
Teil unseres Ganztagsangebotes sind, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen:
- Roboter-AG, der Kollege fährt mit den SuS unter anderem 1-2 pro Jahr auf Wettbewerbe mit Übernachtung, oft am Wochenende
- 2 Orchester, mit jeweils ca. 4 Auftritten pro Jahr
- 2 Schülerfirmen, die gerade in Frage gestellt sind, weil Niedersachen den Rechtsrahmen für Schülerfirmen so ändern will, dass eine Betreuung ohne Finanzstudium praktisch unmöglich ist
- Sprachangebote zum Erwerb verschiedener Zertifikate
Natürlich werden diese Angebote alle voll angerechnet, sie sind eher mehr als weniger Arbeit als das halten von Regelunterricht mit gleicher Stundenzahl, auch wenn ich da 2 Klausuren mehr korrigiere.
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Fazit: Bin ja nu selbst auch über 20 Jahre Lehrer und würde nicht gern mit den meisten anderen Berufen tauschen wollen. Das ewige Gejammer mancher (oft lauter) Kolleginnen und Kollegen mag ihrer Wahrnehmung entsprechen und durchaus berechtigt sein, aber es nervt auch manche von uns. Traut man sich hier aber kaum zu sagen. Shitstorm ahead.
Es gibt sicher einige Vor- und Nachteile in unserem Beruf.
Mich nervt weniger die Tatsache, dass gemeckert wird, sondern eher wer meckert.
Die Korrelation zwischen sich beklagen über zu viel Arbeit und tatsächlich geleisteter Arbeit ist nach meinem subjektiven Eindruck negativ.
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In Niedersachsen gibt es dazu eine eindeutige Vorgabe im Ganztagserlass:
Reine Aufsichten (Mittagessen) werden hälftig angerechnet, alles, was was über Aufsicht hinaus geht, ist voll an zu rechnen.
Es würde mich wundern, wenn es in anderen Bundesländern keine Regelung dazu gibt und jede Schule das selber entscheiden kann.
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