Es geht gar nicht um ein Exitmangagement, es geht - und das völlig berechtigter weise - um die Möglichkeit eines Personalmanagements parallel zu der Struktur der Dienstvorgesetzten.
Ich glaube durchaus, dass alle Beteiligten davon profitieren könnten, wenn es im System Schule professionell Beratungsstruturen geben würde an die sich jemand wenden kann, der sich verändern möchte. Aus welchen Gründen auch immer.
Und von diesen Fällen gibt es sehr viele. Derzeit ist die Realität, dass man Versetzungsanträge stellt, diese werden oft jahrelang nicht genehmigt, wenn doch hängt es vom guten Willen des Dezernenten ab, ob die neue Lösung besser ist als die alte.
Im Ergebnis verabschieden sich viele unzufriedene von der möglichen Perspektive einer Veränderung, resignieren und flüchten sich stattdessen in ein Dienstverständnis, das aus Dienst nach Vorschrift von 7:30-13 Uhr und dem innerlichen Zeigen des Mittelfingers bei jedem Verlassen des Schulgebäudes besteht.