Und zum kommenden Zitat: echt? Voraussetzung ist, dass man schneller vorbereitet, Elterngespräche abkürzt und Förderpläne eindampft, um dieselbe Arbeit in weniger als der veranschlagten Arbeitszeit zu schaffen?
Es gibt keine veranschlagte Arbeitszeit (vielleicht abgesehen vom Faktorisierungsmodell in Hamburg) und ja, das ist ein Beurteilungskriterium und Voraussetzung für die Eignungsbewertung im Bewerbungsverfahren.
In einigen Schularten kriegt man die A14 doch sogar automatisch, ohne dass man was dafür tun muss.
Und selbstverständlich sind Kooperation mit außerschulischen Partner*innen, Koordination von Berufsvorbereitung, Gestaltung von Übergängen A-14-Ämter. Es sind alles Tätigkeiten, die andere "nebenher" machen müssen.
Aber nenne gerne mal 3 A14-Aufgabenbereiche aus deiner Schule, die den Kolleg*innen ein weitaus höheres Stressmanagement und Verantwortung abverlangen als den Kolleg*innen mit A13.
Die Regelbeförderung gibt es fast nirgendwo mehr, Aufgabenkataloge für A14- und A15 Stellen kannst du gerne googeln, wenn es dich interessiert, die sind öffentlich. Und noch mal: ich gebe hier nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern die Rechtslage.
In Niedersachsen ist inzwischen (zumindest indirekt) ziemlich genau festgelegt, dass A14-Stelleninhaber Funktionen im Umfang von 3-4 Zeitstunden pro Woche zu übernehmen haben, wobei die Arbeitszeit und Unterrichtsverpflichtungen zu A13 identisch bleiben, das Land erwartet also, dass die Stellininhaber ihre "normalen" Aufgaben in diesen 3-4 Stunden weniger erledigen können, als A13-Lehrkräfte.