Beiträge von Moebius

    Die Clubs der 1. Bundesliga haben mehrere Tausend beschäftigt, nur ein Bruchteil davon hat Millionengehälter. Ich interessiere ich überhaupt nicht für Fußball, ich kann mich nicht erinnern, je ein Bundesligaspiel komplett gesehen zu haben.

    Trotzdem dürfte es meiner Meinung nach überhaupt keine Diskussion um die Aufnahme des Spielbetriebes geben, einem wirtschaftlichen Schaden von ca. 300 Mio € steht ein Gesundheitsrisiko von 0 gegenüber, zumindest wenn man es so macht, wie abgedacht und die Spieler testet und dann praktisch über die Dauer der restlichen Spielzeit unter Quarantäne hält. Eine Absage des Spielbertiebs ist reine Symbolpolitik und trägt überhaupt nichts zum Infektionsschutz bei.

    Worauf fußt diese Behauptung?

    Bisher gibt es einige Länder, bei denen die Gesundheitssysteme gut mit der Erkrankungswelle klarkommen. Dazu gehören in Europe im wesentlichen DACH/BeNeLux/Skandinavien. Natürlich gibt es innerhalb dieser Länder Unterschiede - In Belgien gibt es auf dem Papier sehr viele Tote, innerhalb Deutschlands gibt es in Bayern sehr viel mehr Tote als in Mecklenburg-Vorpommern. Nach der Logik müsste man wohl sagen, das Bayers Maßnahmen ungeeignet waren. Wäre natürlich Quatsch. Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für die unterschiedlichen Zahlen - urbane Struktur, Zählweise, etc.

    So lange das Gesundheitssystem mit der Erkrankungswelle klar kommt - und das ist in Schweden der Fall - kann man erst mal aus irgendwelchen anderen Zahlen nicht ableiten, dass ein Land grundsätzliche Fehler gemacht hat. Möglicherweise sind die Schweden auch in 2 Monaten mit der Kiste durch, während wir noch ein Jahr vor uns hin Doktor und am Ende genau so viele Tote pro Einwohner haben.

    Mag man für unwahrscheinlich halten, aber so lange wir alle nur im Nebel stochern, sollte man sich vielleicht mit der Bewertung anderer zurück halten.

    Ganz anderes sieht es in den Ländern aus, in denen das Gesundheitssystem überlastet ist - Italien, Spanien, England und zum Teil Frankreich. Das da etwas schief gelaufen ist, lässt sich nicht leugnen.

    Den Schweden fällt ihr Corona-Managment z.Zt. mit sehr hohen Infektions- und Todeszahlen auf die Füße

    Den Schweden fällt gar nichts auf die Füße, auch das schwedische Gesundheitssystem ist bisher nicht überlastet.

    Und bei allen weiteren Aspekten kann man vielleicht irgend wann in einem Jahr mal beurteilen, wer besser gefahren ist, auch wenn weite Teile der Medienlandschaft geradezu darauf zu warten scheinen, dass es in Schweden auch endlich Italienische Verhältnisse gibt.

    Wenn sich alle Kolleg/innen zusammentun, könntet ihr aus einer großen Kugel und euren Schwimmnudeln riesige Coronaviren-Statuen bauen. Kunstprojekt!

    Nach Klopapier und Gummizügen steht uns also bei Schwimmnudeln die nächste hamsterbedingte Knappheit bevor.

    Noch kann man schnell sein und den Bestand aufkaufen.

    Ab nächste Woche dann für 20€ pro Stück über Ebay verkaufen.

    Das KMK-Papier hat erst mal keine rechtliche Wirkung, es stellt lediglich eine Verabredung und Empfehlung dar. Für die Praxis sind die Erlasse und Verordnungen der jeweiligen Bundesländer entscheidend und die sind ja nun diese Woche gekommen. Man tut gut daran, sich erst mal daran zu halten und nicht darauf zu hoffen, dass irgend ein KMK-Papier daran noch irgendwas ändert.

    Alles in allem habe ich den Eindruck, dass meine Schülis eher ungern telefonieren - viele schreiben anscheinend lieber (Mails oder Nachrichten in Chats oder wo auch immer) oder reden persönlich mit anderen. Wenn mich mal ein/e Schüler*in anrufen, stottern die oftmals ganz schön herum.

    Ab Generation Y gilt es als ähnlich unhöflich, jemanden Anzurufen ohne ihm vorher eine Nachricht mit dem Inhalt "ich ruf dich gleich an" zu schicken, wie ohne zu Klopfen in eine fremde Wohnung zu marschieren.

    In Niedersachsen wird "Telefonische Erreichbarkeit" sorg ausdrücklich im Coronaerlass geregelt. Das geht an der Lebenswirklichkeit von Schülern völlig vorbei, aus Sicht eines 16jährigen ist eine telefonische Erreichbarkeit genau so sinnvoll, wie eine Fax-Nummer oder die Wiedereröffnung der Telegraphenämter.

    Und ja, wir sind alt.

    Also letztlich hat das nichts direkt mit Schulpflicht zu tun. Ist aber die AnpassungsVO Murks, dann sollten mE auch die Läden in Hessen wieder sofort schließen. War nämlich in der selben VO geregelt...

    Anders rum wird ein Schuh raus.

    Die vollständige Schließung war begrenzt bis zum 20.4. und ist inzwischen außer Kraft. Wenn die neue VO zur differenzierten Schließung/Öffnung rechtswidrig sein sollte, gibt es keine gültige VO mehr, die eine Schließung regeln würde, damit würden wieder die normalen gesetzlichen Regelungen gelten.

    Allerdings wird durch ein erfolgreiches Normenkontrollverfahren in der Regel nicht gleich die Rechtsnorm außer Kraft gesetzt, stattdessen bekommt der Gesetzgeber Auftrag und Frist für eine Änderung.

    SteffdA , ich unterrichte Schüler ab der 5ten Klasse. Da bin ich froh, wenn die ein Foto von ihrer Heftseite machen, und fange nicht an, über das günstigste Tool zu diskutieren! Unterschiedliche Zielgruppe, kann gut sein, dass Du das nicht brauchst, ich halte es hingegen für unseren Anwendungsfall für sehr sinnvoll!

    Auch hier gibt es übrigens ein Modul in IServ, dass das beherrscht und das auch Schüler der Klassenstufe 5 überraschend gut bedienen können. Unter "Aufgaben" kann ich eine Aufgabe als Text oder mit zusätzlichen Materialien einstellen und einzelne Schüler oder Schülergruppen definieren, sowie einen Anfangs- und Endzeitpunkt, in dem die Aufgabe sichtbar ist und bearbeitet werden kann. Die Schüler können die Aufgabe entweder direkt in einem Textfeld bearbeiten oder handschriftlich und dann als Foto "einreichen". Bei mir laufen die Lösungen dann im Modul auf und ich kann bei der Einsendung jedes Schülers direkt eine Korrektur vornehmen, die dann wiederum nur der betreffende Schüler sieht.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es gibt noch ein paar weitere wichtige Erkenntnisse, die ihr euch durchlesen solltet. ...

    Wichtige Veröffentlichungen, die dir von Neu-Usern per PN mitgeteilt werden und wissenschaftliche Studien von Twitter.

    Angereichert mit abstrusen Vermischungen spekulativer Tatsachen aus völlig unterschiedlichen Quellen. Ein Arzt berichtet über einen einzelnen Taucher, den er angeblich Untersucht hat und in der nächsten Zeile sind 54% schwerste Lungenschäden bei leichten Verläufen quasi schon eine Tatsache.

    Trotzdem wirft es halt kein glorioses Licht auf die Lehrerschaft, wenn 70% einmal pro Woche eine Kopiervorlage schicken oder auf Mails nicht antworten.

    Fisch, Kopf, etc.

    Was aktuell in den einzelnen Schulen gemacht oder nicht gemacht wird, hängt ganz massiv von der Schulleitung ab. Bei uns gab es sofort mit den offiziellen Erlassen ausführliche Informationen und nach relativ kurzer Zeit hat sich auch ein verbindliches Verfahren herauskristallisiert, in dem sehr genau geregelt wird, wie und in welchem Umfang die KuK Aufgaben stellen sollen, wie die Verteilung und Weitergabe läuft, es wurden klare Vorgaben über Methode und Zeiten der Erreichbarkeit gemacht, etc. . Ich würde behaupten, dass die Quote der KuK, die sich daran auch - im Rahmen individueller Möglichkeiten - daran hält bei uns nahe 100% ist.

    Ich kenne eine andere Schule, da hat sich die Leitung darauf beschränkt die neuen Erlasse kommentarlos an die KuK weiter zu leiten und ist ansonsten nicht zu erreichen. Da liegt die Quote wohl am unteren Ende der Skala (obwohl es auch da engagierte und motivierte Ku gibt, die aktuell quasi eine basisdemokratische Übernahme machen und versuchen eine einheitliche Linie und Verfahren zu etablieren).

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Mal ganz ehrlich, bei solchen Posten frage ich mich, ob es Regionen gibt, bei denen die Lebenswirklichkeit tatsächlich so grundsätzlich anders ist oder wie man auf solche Zahlen kommt.

    An unserer Schule - einem normalen, durchschnittlichem Gymnasium in einer mittelgroßen Stadt - gibt es 7 Schüler, die nicht auf digitalem Wege an die Aufgaben kommen können - von 1100. Bei den Videokonferenzen, die bisher stattgefunden haben, ist die Teilnehmerquote 80%-90%.

    Ich versuche vor allem, eine faire und gerechte Lösung zu finden, deshalb würde ich den Passus gerne richtig verstehen. Und ich frage mich, ob man wirklich unterscheidet zwischen Angehörigen von Schülern und Angehörigen von Lehrern und welchen Hintergrund das hat.

    Du versuchst Logik und Sinn in den Verordnungen und Erlassen unseres Dienstherrn zu finden.

    Hast du die Schulleiterfortildung nicht besucht?

    Ich dachte, da wird einem so etwas ausgetrieben.

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