Letztlich kann es auch hilfreich sein, sich auf die Dinge zu konzentrieren, bei denen man mit gestalten kann.
Das wird nicht die grundsätzliche Frage der Schulschließungen sein (obwohl man den Eindruck hat, dass der ein oder andere hier glaubt dagegen anschreiben zu können).
Die Schule wird nicht bis zum Sommer ausfallen, soweit würde ich mich beim aktuellen medialen Gesamteindruck aus dem Fenster lehnen. Ein langsames wieder hochfahren wird irgendwann kommen, ob nun ab dem 20.4. oder eher Ende Mai wird man dann am 15.4. wahrscheinlich erfahren (der Termin ist wegen eines EU-Termins von Frau Merkel einen Tag verschoben worden). Wir werden uns vom PR sicher in den nächsten Tagen Gedanken machen, wie wir damit umgehen können. Verkleinern der Gruppen und Maskenpflicht sind zwei Aspekte, die man auch Schulintern anstoßen kann, wenn sie denn nicht von Außen sowieso vorgegeben werden. Ich würde es auch für sinnvoll halten Pausenregelungen zu ändern (bei schlechtem Wetter lieber im Klassenraum bleiben, nicht in die Pausenhalle) und über das Vermeiden von Vermischung der Schüler nachzudenken (Übergangsweise bis Schuljahresende kein Unterricht in gemischten Gruppen).
Einige Kollegen werden als Risikogruppe ausfallen. Auch Kollegen der Sorte "Dann meld ich mich halt krank" gibt es in jeder Schule. Das ist so und lässt sich auch nicht ändern und diesen Kollegen muss man es auch nicht recht machen, das kann man nämlich sowieso nicht. Es muss nur klar sein, dass die Kapazitäten begrenzt sind und die übrigen Kollegen das jetzt nicht auffangen können. Den Eltern muss klar kommuniziert werden, dass es jetzt keine garantierte Betreuung für alle von der 1.-6. Stunde geben kann.