Der Beitrag liest sich ein bisschen so, als hätte die Schulleiterin nicht mehr alle Latten am Zaun. Aber natürlich kennen wir auch nur deine Steite der Geschichte, ihre Version sähe vielleicht anders aus.
Aber sei es drum:
Ich würde nicht auf Basis mündlich geäußerter Wünsche von Schulleitung oder Mentorin über legen, wie es weiter geht, sondern erst, wenn es konkret wird.
Also schriftlichen Antrag auf sofortige Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst stellen. (Zum 1.12. bist du natürlich tatsächlich spät dran.)
Wenn es dann dazu kommen sollte, dass dem Antrag erst zum 6.12. entsprochen wird, musst du das grundsätzlich hinnehmen und darfst auch keinen anderen Arbeitsvertrag zum 1.12. unterschreiben. Dann machst du deine Arbeit bis zum 6.12. und hinterlässt nach dem Tag alles was du nicht geschafft hast, in deinem Fach (dazu würde in meinem Fall die unkorrigierte Arbeit gehören). Natürlich arbeitest du nach dem 6.12. nicht mehr, und wenn deine ehemalige Schulleitung dann noch mit irgendwelchen Forderungen kommen sollte, würde ich erstmal auf die Schriftform bestehen, dann dürfte sich alles weitere erledigt haben.
Wenn du grundsätzlich Probleme mit der Schulleitung hast, und Sorgen, dass die letzten Tage sehr unangenehm werden, weil sie dich schikaniert, dann kann dies auch ein völlig berechtigter Grund für eine Krankschreibung sein (da brauch es keinen "Doc Holliday"). Nur anderweitig arbeiten darfst du dann natürlich nicht.