Die Schulleitung ist mir dem (mündlichen) Antrag bereits verfahren: sie hat ihn abgelehnt.
Kann sein, dass sich das bei einem schriftlichen Antrag ändert oder auch nicht, auf irgendwelche formalen Unzulänglichkeiten verweisen muss sie nicht, sie entscheidet über solche Ausgaben.
Beiträge von Moebius
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Das Problem ist vermutlich das Modell "Teilzeit in Elternzeit", was etwas anderes ist, als "Rückkehr aus der Elternzeit in Teilzeit". Auf letzteres hat man einen Rechtsanspruch. Bei ersterem bleibt man formal weiter in Elternzeit und übt die Teilzeitbeschäftigung als zusätzliche Beschäftigung zum weiter ruhenden Hauptarbeitsverhältnis aus, die Einkünfte werden aber auf das Elterngeld angerechnet. In dieser Variante ist es zB auch sehr viel einfacher die "neue" Beschäftigung an einer anderen Schule aufzunehmen, weil dafür keine Versetzung durchgehen muss. (Wenn die regulär beantragte Elternzeit dann durch ist, kann man auch trotzdem wieder an seine alte Schule zurück.) Ob man darauf einen Rechtsanspruch hat, ist kompliziert und hängt unter anderem von derStundenzahl ab .
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Die Frage können wir einfach mal zurückstellen und nach Einführung einer Arbeitszeiterfassung gerne darauf zurück kommen.
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Und bei dem Anlass, aus dem der Thread geschrieben wurde, ging es ja letztlich um Material für 50 €, ganz offensichtlich ist es Quatsch, dass die Schulleitung das nicht anschaffen kann, sie will es nicht anschaffen. Das mag möglicherweise daran liegen, dass die Schulleitung sich in einem entsprechend gepolten Kollegium daran gewöhnt hat, dass KuK Material selber kaufen, es mag auch daran liegen, dass die Anschaffung schlicht überflüssig ist, weil genug Alternativen vorhanden sind und die Schulleitung keine Lust hat jedes Mal alles neu zu bestellen, nur weil irgendjemand einen Lieblingsverlag hat oder meint, es müsse in allen Klassen unbedingt das gleiche Poster an der Wand hängen.
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Oft ist das Problem auch hausgemacht, weil die Schulleitung nicht mitspielt. Ich kümmere mich als Fachobmann um mein Fach und gebe Mängel auch weiter und schreibe regelmäßig Anträge für Gerätschaften, die wir neu brauchen oder die defekt sind. In gut 10 Jahren hat der Träger durch diese Anträge bei uns ca. 100 000 € bewilligt, außerhalb des jährlichen Budgets (das ist für Großanschaffungen nämlich gar nicht gedacht). Das klappt, weil ich da Zeit investiere und weil unsere Schulleitung sich da hinter häng und gegenüber dem Träger auch deutlich auf eine ordentliche Ausstattung besteht.
Ich habe aber auch schon andere Schulleitungen erlebt, die das nicht wollen, die entsprechenden Anträge nicht weiterleiten und die einem erklären, man müsse mit dem Auskommen, was man hat, weil sie gegenüber dem Träger nicht unbequem sein wollen.
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Hä wie? Ich dachte es gibt im Kollegium immer eine kleine Kifferclique.

Auch hier im Forum würde das manchen Beitrag erklären.
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In einer kleinen sächsischen Stadt wurde kürzlich ein Investor vergrault, der Solaranlagen für Stromversorgung des Ortes aufgebaut hätte. Die Anwohner hatten Sorge, dass das nicht schön aussieht. Kannste dir nicht ausdenken sowas!
Was ich bis heute nicht verstehe, ist, warum man Solarparks nicht standardmäßig über große Parkplätze (Verbrauchermärkte, etc.) baut. Kein zusätzlicher Flächenverbrauch und die Autos stehen im Schatten. Die Kosten für die Aufstellung können meiner Meinung nach nicht größer sein, als die Einsparung an anderen Flächen wert ist.
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Ich verwalte selber einen Etat und kann darüber für mein Fach im Prinzip frei verfügen. Trotzdem verwende ich ihn für Dinge, deren Notwendigkeit sich aus curricularen Vorgaben ergibt, Dinge, bei denen das nicht der Fall ist, kaufe ich selbst, wenn ich Spaß daran habe oder wenn sie mir die Arbeit spürbar erleichtern, sonst lasse ich es.
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Das mag ggf. in einigen Fällen so stimmen, ist aber in der Pauschalität so sicher nicht richtig.
Stimmt, nur halt in 100% der Fälle, über die wir hier diskutieren.
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Letztlich habe wir das gleiche Problem, das wir bei diesen Diskussionen fast immer haben: die Einschätzung "das braucht man zwingend" beruht auf der subjektiven Meinung der Lehrperson. Das ist weder für die Schulleitung noch den Träger irgendwie relevant. Für die ist relevant, wenn es in irgendwelchen Lehrplanvorgaben steht, dass ein bestimmtes Material verwendet werden muss. So lange das nicht der Fall ist ist das hier
Sie meint, man kann nicht ohne arbeiten.
Sehe ich auch so.
irrelevant. Und schon gar nicht braucht man eine ganz bestimmte Anlauttabelle von einem ganz bestimmten Verlag. Im Zweifelsfall muss man seinen Unterricht an den rechtlichen Vorgaben orientieren und nicht an den subjektiven Einschätzungen darüber, was guter Unterricht ist. Wenn man das nicht möchte, zahlt man halt selbst, dann braucht man aber auch nicht weiter darüber diskutieren, das ist dann kein Schicksal sondern eigene Entscheidung (und das meine ich garnicht negativ, an bestimmten Stellen gebe ich auch manchmal Geld aus, weil mir Dinge persönlich wichtig sind).
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Das kann ich so nicht bestätigen, jedenfalls nicht den Lehrplan des Bundeslandes unbedingt.
Viele Bundesländer haben nämlich gar keine explizit für sie genehmigten Schulbücher.https://mbjs.brandenburg.de/sixcms/media.p…ulbuchliste.pdf
Welches Bundesland hat deiner Meinung nach den keine Liste eingeführter Schulbücher?
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Hm? Also ich muss jede Woche 25x45 min. etwas Lehrplankonformes mit den Kindern machen. Was soll das sein, wenn nicht mit selbst erstelltem Material? Da bleibt doch nur kaufen.
Jedes eingeführte Schulbuch deckt den Lehrplan ab, sonst wäre es nicht genehmigt.
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Wieso sollte es einheitlich sein, wenn genau darauf die Schulleitung offensichtlich keinen Wert legt?
Du machst Unterricht mit den Materialien, die du hast, oder die die Schule zur Verfügung stellt.
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Für generische Informatik muss man praktisch kein Mathe hören, bei uns wären es damals 12 SWS gewesen, wenn ich mich richtig erinnere, (Analysis 1 und lin. Algebra 1), für die Anerkennung eines Zweitfaches beim Quereinstieg braucht man 40, meine ich.
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Moebius: Erklär mal "Wookiee".
Ein Zitat aus dem ersten Star Wars Film.
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Die Vergabe des Friedensnobelpreises hat seit 10 Jahren nichts mehr mit objektiven Leistungen zu tun. Wenn irgendwelche Länder Trump vorschlagen, sind die Motive offensichtlich die gleichen, wie wenn Herr Rutte oder Selensky Trump umschmeicheln. Lass den Wookiee gewinnen.
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Bei Rheuma fände ich Konsum sehr nachvollziehbar und hätte damit weniger Bauchschmerzen, als mit dauerhafter Schmerzmedikation.
Ich habe schon von Nutzern gehört, dass es Teleärzte gibt, bei denen es mehr oder weniger eine Formalität ist, sich Canabis verschreiben zu lassen, und die dann solche Atteste mit der Diagnose einer solchen, typischen chronische Schmerzerkrankungen nach einer kurzen Befragung per Videosprechstunde ausstellen. (Das sollte eigentlich nichts so sein, findet aber offenbar trotzdem statt.)
Von daher würde ich mir gar nicht groß Gedanken um die genaueren Umstände machen, die kann man als Lehrkraft sowieso nicht wirklich rechtssicher klären. Wer in meinem Unterricht sitzt, hat in einer angemessenen Verfassung zu sein, Ende der Geschichte.
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So oder so ändert die Teillegalisierung nichts im Umfeld der Schule.
Der Konsum in der Schule ist nach wie vor illegal, genauso wie der Alkoholkonsum. Schüler haben so in der Schule zu erscheinen, dass sie nicht offensichtlich geistig beeinträchtigt sind und pflichtgemäß am Unterricht teilnehmen können. Wenn das nicht der Fall ist, ist auch relativ egal, ob der Schüler betrunken oder bekifft ist, er geht nach hause und die Fehlzeiten sind unentschuldigt, weil er das selber zu verantworten hat. Da spielt auch medizinisch induzierter Konsum keine Rolle, weil der kein Ausmaß hat, bei dem man dann dauerhaft bekifft durch die Gegend läuft.
Ob SuS über diese den Schulbetrieb beeinträchtigenden Fälle hinaus privat irgendwas konsumieren, kann man bei minderjährigen SuS den Eltern mitteilen, wenn man den Verdacht hat, ansonsten ist es nicht meine Baustelle.
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Ich möchte ihr einen guten Rat geben und wollte hören, ob mein Bauchgefühl dazu passt.
Wie seht ihr das? Rege ich mich da übermäßig auf oder könnt ihr das nachvollziehen?
Es ist relativ offensichtlich, dass dein Antrieb nicht ein sachlicher Wunsch der Schülerin objektiv und vernünftig zu helfen ist, sondern deine eigene emotionale Reaktion. Du selber ärgerst dich über die Begründung und hast jetzt den Impuls, da irgendwie zwischen zu hauen. Die Frage, ob das wirklich ein guter Weg für deine Schülern ist, spielt für dich dabei überhaupt keine Rolle. Ich habe an mehreren Schulen Diskussionen zum Thema "bauchfrei" mitbekommen, mehr als einmal sind diese eskaliert mit gegenseitigen Angriffen, Beleidigungen und Unterstellungen unter der Gürtellinie. Es ist ein hochsensibles Thema, und du hast keine Kontrolle darüber, wie sich die Thematik anschließend entwickelt.
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Zu 2: ich bin ja nicht nur Klavierlehrerin, ich bin ja auch normale Lehrkraft (GS) und wir haben durchaus auch schon Vorpubertierende. Ich denke jetzt einfach drüber nach, wie meine Position dazu ist. Habe ich irgendwo den Anschein erweckt, ich möchte dort an der Schule irgendwas drehen? Ich habe lediglich überlegt, ob ich ermutigend einwirke, diese Argumentation in Zweifel zu ziehen und das Gespräch an der Schule zu eröffnen. Meine Schülerin wäre dazu fähig.
Und wieso betrachtest du es als deine persönliche Aufgabe an einer Schule, mit der du nichts zu tun hast, irgendwelche Gespräche eröffnen zu lassen? Aus deiner Schilderung geht nicht mal hervor, dass deine Schülerin ein Problem mit dieser Regelung hat, du weißt auch nicht, ob die Begründung überhaupt der Wahrheit entspricht, denn du kennst sie ja nur über Hörensagen.
Ich weiß, vielen Lehrkräften erscheint diese Idee abwegig, aber: es ist grundsätzlich möglich davon zu erfahren, dass irgendwer, irgendwo, irgendwas ganz anders macht, als man es selber machen würde, vielleicht sogar auf eine Art, die man persönlich absolut daneben oder dumm findet, ohne sich direkt dafür zuständig zu fühlen, denjenigen zu belehren, dass er es in Zukunft doch Bitteschön anders machen möchte.
Du hast überhaupt nichts mit der Sache zu tun, halt dich raus.
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