Abgesehen vom ermüdenden Aufschrei von rechts darf man übrigens durchaus etwas an dieser Werbekampagne kritisieren:
Der gerade durch Fusion von Arla und den Deutschen Milchkontor entstehende Mutterkonzern der Marke wird der mit Abstand größte europäische Molkereikonzern sein und in weiten Teilen vor allem Norddeutschlands so viele Molkereien kontrollieren, dass Landwirte faktisch nur noch an diesen Konzern verkaufen können. Vielen Bauern haben sich schon vorher beklagt, dass die DMK Milchpreise vorgibt, die für sie zu niedrig sind, eine ganze Reihe von ihnen sind daher im letzten Jahr von DMK zu Arla gewechselt. Das Unternehmen versucht sich mit einer solchen Werbekampagne als familiär, liberal und tolerant zu verkaufen, während viele der abhängigen kleinen Landwirtschaftsbetriebe den Konzern eher gegenteilig wahrnehmen.