Beiträge von Moebius

    Israel hat sich 2005 komplett aus Gaza zurückgezogen, inklusive gewaltsamer Entfernung der Juden, die dort bleiben wollten und dem Ausgraben und Mitnehmen von Gräbern. Danach hat man die Bewohner noch Jahrelang mit Wasser und Nahrung versorgt. Das Ergebnis war die mehrheitlich demokratische Wahl der Hamas zur Führung von Gaza (nur einmal, demokratische Wahlen hat die dann umgehend abgeschafft) und eine Entwicklung, die dann zum 7. Oktober mit überwältigender Begeisterung überwiegender Teile der Bevölkerung geführt hat. Die Strategie, mit Toleranz und Milde zu einem friedlichen Miteinander zu kommen, ist blutig gescheitert und zwar aus einem ganz einfachen Grund, den weite Teile im Westen nicht verstehen wollen: die überwiegende Mehrheit der Palästinenser (in Gaza!) will kein friedliches Miteinander mit Israel. Sie wollen auch gar keinen eigenen Staat (das sagt die Hamas auch ganz offen). Sie wollen Israel vernichten.

    Es gibt reichlich Berichterstattung aus dem und über den Gaza-Streifen, jeder kann sich das aussuchen, was zu seinen Überzeugungen passt, ein Mangel an Presse scheint mir kein zentrales Problem.

    Selbst wenn man irgendwie Mehrheiten für Änderungen bei aktuellen Beamten zu Stande bringen würde, steht nachteiligen Änderungen die Tatsache entgegen, dass auch Richter Beamte sind. Da wird nichts passieren.

    als würde es nie vorkommen, dass einem ein nettes Arbeitsblatt unterkommt, von dem man nicht weiss, wo es genau hrkommt.

    Zumindest das rechte ist aber kein nettes Arbeitsblatt, sondern ein offensichtlich bewerteter Test und da die Frage von einem neu angemeldeten User ohne Profilangaben kommt, ist für mich auch die naheliegende Erklärung, dass da ein Elternteil gerne wissen möchte, mit welchem Buch er sein Kind am "gezieltesten" auf die nächsten Arbeiten vorbereiten kann.
    So einem Eindruck könnte man natürlich entgegentreten, indem man in seinem ersten Beitrag hier nicht nur mit einem kommentarlosen Zweizeiler einsteigt, sondern irgendwie so, dass man glaubhaft als Lehrkraft rüberkommt.

    Wenn die Hamas die Geiseln frei lassen würde, wäre der Krieg sofort vorbei. Israel ist nach wie vor ein demokratischer Staat mit Meinungsfreiheit, was man ja schon an die kritischen Stimmen aus Israel sieht, die hier gerne angeführt werden.

    In Gaza passiert derzeit genau das, was die Hamas möchte. Die ganze Situation im Gaza-Streifen ist bewusst von der Hamas und islamischen Staaten herbeigeführt worden und das schon seit Jahrzehnten. Kaum jemand kann dort aus der Kraft eigener Arbeit leben, seit Jahrzehnten wurden die gesamte palästinensische Gesellschaft dort nur durch "Hilfe" aus dem Iran und den Emiraten am leben gehalten und das nicht aus humanitären Motiven sondern mit dem einzigen Ziel ein Druckmittel gegen Israel zu sein. Die Zivilbevölkerung dort hatte für die Hamas und den Iran immer nur den Zweck als Märtyrer im Kampf gegen Israel, hauptsächlich um Bilder zu produzieren, die demokratische Gesellschaften schwer ertragen können.

    Wenn Israel morgen aufhören würde zu existieren, würden übermorgen die arabischen Nachbarstaaten das Land besetzen und die jeweiligen Armeen würden vorne weg marschieren und die Palästinenser in die entgegengesetzte Richtung treiben. Denn wenn sämtliche Nachbarländer eines klar gemacht haben, dann, dass sie die Palästinenser auf gar keinen Fall im eigenen Land haben möchten. (Die Rückgabe des Gaza-Streifens an Ägypten ist von Ägypten ja aktiv verweigert worden.)

    Auf die besondere beamtenrechtliche Absicherung kann ich verzichten, wenn im Gegenzug die entsprechenden Nachteile für mich auch wegfallen würden. Ich will mir nicht die Rosinen rauspicken, mir ist schon klar, dass man bei Wegfall der Nachteile auch Abstriche machen müsste.

    Wie gesagt: Den Ausschlag zum Beamtenverhältnis gibt für mich die im Augenblick nicht konkurrenzfähige Bezahlung die ich nach allen Abzügen als Angestellter haben würde.

    Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, sehr große Kurse durch zusätzliche Anrechnung zu entlasten, die von dir genannten Zahlen gehören aber nicht dazu, das ist alles im normalen Rahmen, auch dass ein Kurs bei 24 und der andere bei 16 liegt, ist nicht dramatisch. Die Rechtslage hast du ja selber nachgeschlagen und korrekt geschildert.
    Ich hatte auch schon mal einen Physikkurs mit 30 SuS. Welche Fächer es gehäuft mit großen oder kleinen Kurs trifft, liegt an den individuellen Gegebenheiten der Schule, also vor allem Größe und Wahlverhalten.

    Deutschland ist deutlich mehr auf die Lieferung von Militärgütern aus Israel angewiesen als umgekehrt. Deutschland erteilt einige Exportgenehmigungen, dabei handelt es sich aber um Allerweltsgüter, wie Schutzwesten, allgemein verfügbare Munition, etc.
    Deutschland hingegen möchte gerade federführend einen europäischen Schutzschirm gegen russische Raketenangriffe bauen, bei dem zumindest die oberste Ebene gegen Mittelstreckenraketen auf das Israelische Arrow 3 System angewiesen ist, da dort auch Patriot nicht wirksam ist, geschweige denn europäische Alternativen.

    Ich bin sonst jemand, der Sachverhalte gerne, durch die juristisch nüchterne Brille betrachtet, aber hier wäre es mir wirklich egal:

    Den Schulleiter möchte ich mal sehen, der die Tatsache, dass ich mich nicht an die von ihm vorgegebene Sitzordnung im Lehrerzimmer halte, juristisch in einem Disziplinarverfahren eskaliert. Alleine die Berichterstattung darüber dürfte es wert sein, es darauf ankommen zu lassen. Das Verfahren würde ich durch alle Berufungsstufen "aussitzen".

    Der Schweinezyklus galt in vergangenen Zeiten, als ein Überangebot immer mehr nachwachsender Arbeitskräfte sich einen Weg in scheinbar lohnende Berufswege suchen musste und die dann in regelmäßigen Zyklen wechselten. Im Lehramt ist das schon seit 20 Jahren vorbei, es gibt Zeiten und Schulformen, bei denen mal weniger Bedarf besteht aber ganz grundsätzlich werden Lehrkräfte in den letzten 20 Jahren gebraucht. Und daran wird sich auch absehbar nichts ändern, weil der demographische Wandel nun mal so ist, wie er ist und Lehrkräfte so ziemlich der letzte Bereich ist, in dem man mit zugewanderten Fachkräften irgendwas reißen könnte.

    Der Vergleich passt aber auch überhaupt nicht, da die meisten Mitarbeiterinnen in Apotheken keine Studierten Pharmakologen sind, sondern meist PTAs oder PKAs mit einer Ausbildung.

    Studierter Pharmakologe (AKA Apotheker) muss meines Wissens nach nur der Inhaber sein, und der ist meist selbständiger Betreiber der Apotheke und die erwirtschaften im Durchschnitt einen Jahresgewinn von etwa 200k €.

    Ich finde das eine gute Idee, würde dann aber auch darauf bestehen, dass Jungen und Mädchen abwechselnd gesetzt werden, dann wird nicht so viel gequatscht. Man kann es auch für kleine Belohnungen nutzen, wer zum Beispiel 5 Vertretungsstunden gehalten hat, darf sich für eine Woche einen Sitznachbarn wünschen, oder so was.

    Ich kenne keinen einzigen Fall einer "betriebsbedingten Kündigung" eines Angestellten im öffentlichen Dienst. Auch jemand, der unterdurchschnittliche Arbeit leistet, wird dadurch nicht gekündigt. Das gleiche gilt fast genau so für Angestellte bei allen größeren Arbeitgebern. Selbst die aktuellen Wellen von Personalabbau in verschiedenen Industrieunternehmen laufen fast alle über freiwillige Abfindung und altersbedingtes Ausscheiden ab, bei VW ist meines Wissens in den letzten Jahren kein Mitglied der Stammbelegschaft betriebsbedingt gekündigt worden.

    Hingegen machen ein Großteil der Beiträge in diesem Forum Threads mit Überschriften wie "Ich stelle seit 3 Jahren Versetzungsanträge, kriege aber keine Freigabe" aus.

    Die Sicherheit oder auch Starrheit des Beamtenverhältnisses ist für den Dienstherrn ein weitaus größerer Vorteil, als für die Beschäftigten. Der derzeitige Vorteil des Beamtenverhältnisses für Arbeitnehmer liegt schlicht und einfach in der schlechteren Bezahlung der Angestellten, das wäre aber wohl kaum zu halten, wenn man großflächig umstellen würde. Im Gegenteil, dadurch, dass Angestellte sich aus dem Arbeitsverhältnis heraus einfach wegbewerben können, hätte der Dienstherr massive Probleme.

    Viele Gesamtschulen im Ruhrgebiet haben heute nur deswegen noch Lehrkräfte, weil der Dienstherr seine beamtenrechtlichen Möglichkeiten nutzt um dort Leute arbeiten zu lassen, die eigentlich lieber woanders wären. Wenn diese Möglichkeiten wegfallen, wird man sich aussuchen können, ob man dort den Laden entweder dicht macht, oder sehr viel tiefer in die Taschen greift, um die Arbeit dort irgendwie anders attraktiv zu machen.

    All das wissen die Verantwortlichen auch. Es wird nicht passieren, es ist nur Geschwätz, weil manche Politiker das Sommerloch nutzen um ein paar billige Punkte bei der "bei diesen Beamten müsste man mal..."-Fraktion zu machen.

    "Abschaffung des Beamtenstatus" ist die gleiche, jährliche Sommerlochdiskussion wie "Anfangszeitpunkt der Schulferien".

    Jeder Kultusminister ist herzlich eingeladen, den 6. Versuch zu dem Thema zu starten, er wird genau so scheitern, wie die letzten 5. Und mein persönliches Herz hängt 0 am Beamtenstatus, ich hätte überhaupt kein Problem damit, als Angestellter zu arbeiten, vorausgesetzt es kommt am Ende das gleiche Geld raus.

    Im Grundverständnis sollten alle Parteien für sich klar haben, dass Schulbegleitung eine Unterstützungsleistung für den förderbedürftigen Schüler ist, nicht für die Lehrkraft.

    Heißt: Der Begleiter unterstützt den Lernenden direkt und unmittelbar und in eigener Verantwortung, die Lehrkraft kann ihn nicht aus dem Raum schicken, weil er meint, die Begleitung würde gerade nicht gebraucht (grundsätzlich aber schon, wenn die Begleitung den Unterricht stört, denn die Verantwortung im Unterricht der Klasse trägt die Lehrkraft).
    Umgekehrt kann die Schulbegleitung nicht in den Unterricht der Lehrkraft hineinwirken, zumindest nicht mehr, als das auch ein Schüler könnte (bedeutet: er kann um Unterstützung oder Hilfestellung für den Schüler bitten, diese aber nicht verlangen, über den Unterricht entscheidet die Lehrkraft).

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