Ganz ehrlich: mit dem Lebenslauf wäre der Wechsel mit 50+ an die Schule die härteste aller Möglichkeiten, selbst wenn man damit eine Stelle findet. Man wird irgendeine Nachqualifizierung in Form eines Seiten- oder Quereinstiegs machen müssen, weil du die formalen Voraussetzungen nicht mitbringst, du hast also selber noch mal erheblichen Prüfungsstress als "Auszubildender", außerdem hat die Arbeit an der Schule mit pubertierenden Schülern wenig mit der Arbeit mit Studenten an der Uni zu tun, der ganze Bereich der Erziehungsarbeit kommt da neu obendrauf.
Wenn du das wirklich willst, wird sich wahrscheinlich eine Möglichkeit finden, aber richte dich darauf ein in den ersten Berufsjahren außerhalb der Ferienzeiten 50+ Stunden pro Woche zu arbeiten, das wäre also das absolute Gegenteil vom "Ausklingenlassen des Berufslebens".
Mit deinen Qualifikationen wäre Plan A eigentlich ein Lehrauftrag an einer deutschen Universität oder eine Stelle im Bereich einer inhaltlich passenden Stiftung oder ähnliches.