Beiträge von Moebius

    Vor allem, wie heuchlerisch ist das denn: weil jemand Angst vor Russland hat, Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen und von "Friedensverhandlungen" zu reden. Es geht nicht um Frieden, sondern um Beschwichtigen, damit man selbst endlich Ruhe von dem nervigen Thema hat. Macht das BSW wieder ein Stück unsympathischer

    Man muss einfach Kompromissbereit sein.

    Russland muss akzeptieren, dass es einige seiner Gebiete an die Ukraine abtreten muss, um Frieden zu schließen, da man diesen Krieg auf dem Schlachtfeld ganz offensichtlich nicht gewinnen kann.

    (Nur um darauf hin zu weisen, dass die "Russland kann man nicht besiegen" Fraktion derzeit angestrengt ignoriert, dass die Ukraine inzwischen seit 3 Wochen in Kursk immer noch vorrückt und Russland ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, hier selber Kräfte in geeignetem Umfang zu mobilisieren. Die Ukraine hätte den Prigoschin machen sollen und einfach mit 5000 Mann mit Vollgas Richtung Moskau fahren.)

    Moebius, ich habe nicht das logische Gegenteil deiner Reihenfolge widergeben.

    Das war deine ursprüngliche Aussage:

    "Änder den Stundenplan oder ich lasse mich krankschreiben".

    und damit unterstellst du der TE eine missbräuchliche Krankschreibung als Druckmittel.

    Das war weder meine Aufforderung noch die Intention der TE, genau andersrum wird ein Schuh daraus.

    Die TE ist unter den vom AG geschaffenen Umständen nicht arbeitsfähig. Es ist die Verantwortung der AG diese Umstände, die niemals hätten eintreten dürfen, wenn der von Anfang an seinen Job ordentlich gemacht hätte, abzustellen.

    Nein, Moebius, hast du nicht. Du hast vorgeschlagen:

    • lass dich krank schreiben
    • geh mit der Krankschreibung zur Schulleitung
    • sie soll sagen, dass der Stundenplan geändert werden soll, ansonsten würde sie sich immer weiter krank schreiben lassen.

    Wie gesagt: Entweder krankschreiben oder mit der Schulleitung sprechen. Aber nicht ein "Entweder ändern, oder ich lasse mich krankschreiben".

    Siehst du wirklich nicht, dass meine logische Reihenfolge das Gegenteil von dem ist, was du daraus machst?

    Und krankschreiben lassen sollte sich die TE, weil die Situation für sie und ihr Kind akut gesundheitsgefährdend ist, nicht als Drohung.

    Den Hinweis, dass die Schulleitung etwas dazu beitragen kann, die von ihr selbst verursachte Situation zu lösen, kann die TE natürlich auch unterlassen.

    Das mit "Notwehr" mag so aussehen. Aber wenn sie hingeht und (wie du vorgeschlagen hast) sagt "Änder den Stundenplan oder ich lasse mich krankschreiben". wirkt es so, wie kodi es sagt. Selbst wenn es berechtigt ist.

    Und da hat Kodi schon ganz recht - das ist kontraproduktiv.

    Wenn schon: zum Arzt gehen, sich wegen der Belastung krankschreiben lassen, weil es nicht geht. Aber nicht so, wie von dir vorgeschlagen.

    Genau letztens habe ich vorgeschlagen.

    Dann quatsch es aber am Besten in der Schule nicht herum, denn dieses Ausweichverhalten über die Ärzte ruiniert den Ruf aller wirklich kranken. Die kämpfen dann unfairerweise mit allen möglichen Vorurteilen im Kollegium.

    Mit Verlaub, dass ist Unsinn. Hier wird jemand durch einen Stundenplaner, der seinen Job mit dem ausgestreckten Mittelfinger gegenüber dem Kollegium macht, in eine Situation gebracht, in der er den Vorgaben nicht mehr nachkommen kann, ohne seine eigene Gesundheit und die eines ungeborenen Kindes zu gefährden. Die TE "macht nicht blau" sie handelt in Notwehr.

    (Und das sage ich als kinderloser Kollege mit durchschnittlich 2 Krankentagen pro Schuljahr, der oft genug von KuK genervt ist, die sich krank melden, sobald sie 2 Klausurenstapel zuhause haben.)

    Eine Bekannte aus dem Schulleitungsteam einer anderen Schule bereitete mich schonend darauf vor, dass ich letztlich leider keine Rechte habe, da es sich nur um "Private" Absprachen mit der SL handelt.

    Rein rechtlich ist diese Einschätzung korrekt.

    Ich bin etwas ratlos. Was sind meine Möglichkeiten?

    Zu deinem Arzt/Ärztin gehen und die Situation schildern und deutlich machen, dass du absolut jenseits deiner Belastungsgrenze bist und dir Sorgen um die Gesundheit dies Kindes machst. Dieser/diese wird dich mit Sicherheit daraufhin krank schreiben. Dann teilst du deiner Schulleitung mit, dass du in Absprache mit deinem Arzt under diesen Umständen nicht arbeitsfähig bist. Sie könnte ja noch mal versuchen, den Plan zu ändern und die ursprüngliche Absprache einzuhalten, du hättest aber natürlich vollstes Verständnis dafür, wenn das nicht möglich ist. In diesem Fall würdest du ihr die Folgekrankschreibung natürlich immer zeitnah zukommen lassen und wünscht ihr noch von Herzen alles Gute, bis in zwei Jahren.

    Du könntest ihr vielleicht noch nahelegen, die Zeit bis dahin für eine Fortbildung in "gesundem Menschenverstand" zu nutzen. Könnte aber passieren, dass dir das als passiv-aggressiv ausgelegt wird.

    Würde dir da gerne widersprechen.

    a) Der Einsatz von Lehrkräften in der OGS ist nicht automatisch immer nur "Aufsicht ", sondern kann Uch sonderpädagogische Förderung sein. Da ist der Einsatz eines Sonderpädagogen sinnvoll.

    Hier aber schon:

    Danke, CDL. Die 8 Stunden werden vom Deputat abgezogen. Bisher waren Förderschulkräfte nicht in der OGS, einen wirklichen Plan scheint es nicht zu geben. Die OGS-Leitung hätte am liebsten, dass ich "beaufsichtige".

    Niemand hat behauptet, dass man keine sinnvollen Konzepte für den Einsatz von Förderschullehrern im Nachmittagsbereich einer OGS machen kann, das Problem der TE ist, dass das gar nicht gewollt ist.

    Bitte daran denken, dass die KI den Zeitpunkt des Trainings wiedergibt und nicht aktuell ist, wenn man nicht ausdrücklich ChatGPT4 verwendet und den Internetzugriff aktiviert.

    Die Trainingsdaten von ChatGPT 3.5 reichen meines Wissens nur bis Januar 2022, sind also über 2 Jahre alt.

    Ich wiederhole mich: KI ist keine Suchmaschine.

    Da soll noch mal einmal sagen, dass qualifizierte Sonderpädagogen zur Umsetzung der Inklusion im Regelschulsystem fehlen, wenn man sie dann für Aufsichten einsetzt, die auch von pädagogischen Mitarbeitern gemacht werden können.

    Ist die Grundschule deine Dienststelle oder bist du an einer Förderschule beschäftigt und an die Grundschule abgeordnet?

    Ansonsten könnte man auch zynisch sein und zu dem Ergebnis kommen, dass du in diesem Schuljahr endlich mal Zeit hast, richtig viele Bücher zu lesen.

    Mal wieder etwas sehr dramatisch formuliert, aber gut. Wo ist dann das Problem mit Leuten, die gerne viel arbeiten?

    Ohne jetzt auf die kompliziertere Situation bei Beamten ein zu gehen:

    Es gibt eine gesetzliche Höchstarbeitszeit

    Die gibt es nicht ohne Grund, sondern weil man manche Menschen vor ihren Arbeitgebern und andere vor sich selbst schützen muss. (Wobei es auch Arbeitgeber gibt, die einfach nur die passende Umgebung mit hohem Druck schaffen um dann zu sagen "der arbeitet doch freiwillig so viel".)

    Der Umgang in der Schule mit Arbeitszeitregelungen ist erschreckend naiv. In der freien Wirtschaft ist das deutlich anders. Ich kenne tatsächlich einen Fall aus einem Unternehmen, bei dem ein Arbeitnehmer - freiwillig und vom Vorgesetzten genehmigt - länger als 10 Stunden an einem Tag gearbeitet hat und auf dem Rückweg einen Autounfall hatte. Der Arbeitgeber hat die volle Schuld für diesen Unfall aufgrund der Überschreitung der Höchstarbeitszeit erhalten.

    Viele Inhalte habe ich erst im Studium verstanden, als ich lernte, sie auf Grundschulniveau herunterzubrechen. Ich konnte mir die Formel der Rechteckflächenberechung nie merken. Als ich aber 1x1 Aufgaben mit Fliesen (Punktefeld) darstellen musste - war mir alles plötzlich glasklar. Und es gab mehrere dieser aha Effekte.

    Will damit zum Ausdruck bringen: Mir hätte es sehr geholfen, wenn ich Praxisbezüge gehabt hätte und nicht einfach Mathe als "lebloses" Fach erlebt hätte.

    Du beschreibst ein Modell. Modelle sind hilfreich und sinnvoll und zur erkennen, welches Modell für welchen Schüler hilfreich ist, ist hohe Kunst des Matheunterrichtes. Das ist aber etwas anderes als Praxisbezug.

    Soll doch jeder so seine Arbeit machen, wie er glücklich ist, ohne dem anderen vorzuwerfen, dass er zu wenig oder zu viel arbeitet.

    Jeder wie er mag.

    Ich denke mal, du weißt genau, dass die Realität anders aussieht.

    Es gibt Vorgaben über Aufgaben und Arbeitszeit von Lehrkräften.

    Zu den Aufgaben von Schulleitung gehört eigentlich, darauf zu achten, dass eine vernünftige Bandbreite darum nicht verlassen wird, also niemand um 13 Uhr die Kreide fallen lässt und nichts mehr macht, aber genau so, dass niemand in einer Art und Weise arbeitet, die langfristig gesundheitsgefährdend ist. Eine Klarheit der Schulleitung in diesen Dingen sorgt auch dafür, dass sich KuK nicht gegenseitig mit der oben beschriebenen Kinderkacke triezen.

    Bezogen auf BL und Schulform. Die Gymnasien bei uns erhalten gefühlt sehr viele Beförderungsstellen.

    Die der Stellschlüssel ist in allen Schulformen des höheren Dienstes des jeweiligen Bundeslandes nahezu gleich. Subjektiv andere Eindrücke entstehen meistens durch unterschiedliche Systemgrößen.

    Kann bitte ein Mod den Blödsinn in einen neuen Thread mit dem Titel "Überflüssiger Austausch von Klischees über Männer und Frauen im Lehrerberuf" auslagen, bevor sich wieder eine kleine Gruppe User hier gegenseitig so triggern, dass vom ursprünglichen Thema nichts mehr übrig bleibt?

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