Ich kenne wenige Menschen, die ihn gewählt haben, die haben ihn aber aus ganz rationalen Gründen gewählt und können auch sagen, was sie von ihm erwarten und was nicht. Die sind sicher nicht repräsentativ, weil die Amerikaner, zu denen ich persönlich Kontakt habe, überwiegend aus der der Gruppe "weiß, gebildet und gut situiert" kommen, aber alle Umfragen nach der Wahl, zeigen, dass der Ansatz auf Gefühle zu setzen, eben der große Fehler der Demokraten war. Außer "vor Trump müsst ihr Angst haben", hatte Harris wenig zu bieten. Bei Trump geht vieles vielen zu weit aber aus deren Sicht eben in die richtige Richtung, und dann wählt man halt Trump, weil man sowieso nicht 100% von dem erwartet, was er im Wahlkampf erzählt hat.
Mit vernünftigen Konzepten zu Wirtschaft, Migration, Inflation und Kriminalität kann man Wahlen gewinnen, aber wenn die Wahl zwischen jedem ist, der populistische Antworten gibt und jemandem, der sich vor den Themen weg duckt, gewinnt halt irgendwann der Populist.