Beiträge von Moebius

    Dann quatsch es aber am Besten in der Schule nicht herum, denn dieses Ausweichverhalten über die Ärzte ruiniert den Ruf aller wirklich kranken. Die kämpfen dann unfairerweise mit allen möglichen Vorurteilen im Kollegium.

    Mit Verlaub, dass ist Unsinn. Hier wird jemand durch einen Stundenplaner, der seinen Job mit dem ausgestreckten Mittelfinger gegenüber dem Kollegium macht, in eine Situation gebracht, in der er den Vorgaben nicht mehr nachkommen kann, ohne seine eigene Gesundheit und die eines ungeborenen Kindes zu gefährden. Die TE "macht nicht blau" sie handelt in Notwehr.

    (Und das sage ich als kinderloser Kollege mit durchschnittlich 2 Krankentagen pro Schuljahr, der oft genug von KuK genervt ist, die sich krank melden, sobald sie 2 Klausurenstapel zuhause haben.)

    Eine Bekannte aus dem Schulleitungsteam einer anderen Schule bereitete mich schonend darauf vor, dass ich letztlich leider keine Rechte habe, da es sich nur um "Private" Absprachen mit der SL handelt.

    Rein rechtlich ist diese Einschätzung korrekt.

    Ich bin etwas ratlos. Was sind meine Möglichkeiten?

    Zu deinem Arzt/Ärztin gehen und die Situation schildern und deutlich machen, dass du absolut jenseits deiner Belastungsgrenze bist und dir Sorgen um die Gesundheit dies Kindes machst. Dieser/diese wird dich mit Sicherheit daraufhin krank schreiben. Dann teilst du deiner Schulleitung mit, dass du in Absprache mit deinem Arzt under diesen Umständen nicht arbeitsfähig bist. Sie könnte ja noch mal versuchen, den Plan zu ändern und die ursprüngliche Absprache einzuhalten, du hättest aber natürlich vollstes Verständnis dafür, wenn das nicht möglich ist. In diesem Fall würdest du ihr die Folgekrankschreibung natürlich immer zeitnah zukommen lassen und wünscht ihr noch von Herzen alles Gute, bis in zwei Jahren.

    Du könntest ihr vielleicht noch nahelegen, die Zeit bis dahin für eine Fortbildung in "gesundem Menschenverstand" zu nutzen. Könnte aber passieren, dass dir das als passiv-aggressiv ausgelegt wird.

    Würde dir da gerne widersprechen.

    a) Der Einsatz von Lehrkräften in der OGS ist nicht automatisch immer nur "Aufsicht ", sondern kann Uch sonderpädagogische Förderung sein. Da ist der Einsatz eines Sonderpädagogen sinnvoll.

    Hier aber schon:

    Danke, CDL. Die 8 Stunden werden vom Deputat abgezogen. Bisher waren Förderschulkräfte nicht in der OGS, einen wirklichen Plan scheint es nicht zu geben. Die OGS-Leitung hätte am liebsten, dass ich "beaufsichtige".

    Niemand hat behauptet, dass man keine sinnvollen Konzepte für den Einsatz von Förderschullehrern im Nachmittagsbereich einer OGS machen kann, das Problem der TE ist, dass das gar nicht gewollt ist.

    Bitte daran denken, dass die KI den Zeitpunkt des Trainings wiedergibt und nicht aktuell ist, wenn man nicht ausdrücklich ChatGPT4 verwendet und den Internetzugriff aktiviert.

    Die Trainingsdaten von ChatGPT 3.5 reichen meines Wissens nur bis Januar 2022, sind also über 2 Jahre alt.

    Ich wiederhole mich: KI ist keine Suchmaschine.

    Da soll noch mal einmal sagen, dass qualifizierte Sonderpädagogen zur Umsetzung der Inklusion im Regelschulsystem fehlen, wenn man sie dann für Aufsichten einsetzt, die auch von pädagogischen Mitarbeitern gemacht werden können.

    Ist die Grundschule deine Dienststelle oder bist du an einer Förderschule beschäftigt und an die Grundschule abgeordnet?

    Ansonsten könnte man auch zynisch sein und zu dem Ergebnis kommen, dass du in diesem Schuljahr endlich mal Zeit hast, richtig viele Bücher zu lesen.

    Mal wieder etwas sehr dramatisch formuliert, aber gut. Wo ist dann das Problem mit Leuten, die gerne viel arbeiten?

    Ohne jetzt auf die kompliziertere Situation bei Beamten ein zu gehen:

    Es gibt eine gesetzliche Höchstarbeitszeit

    Die gibt es nicht ohne Grund, sondern weil man manche Menschen vor ihren Arbeitgebern und andere vor sich selbst schützen muss. (Wobei es auch Arbeitgeber gibt, die einfach nur die passende Umgebung mit hohem Druck schaffen um dann zu sagen "der arbeitet doch freiwillig so viel".)

    Der Umgang in der Schule mit Arbeitszeitregelungen ist erschreckend naiv. In der freien Wirtschaft ist das deutlich anders. Ich kenne tatsächlich einen Fall aus einem Unternehmen, bei dem ein Arbeitnehmer - freiwillig und vom Vorgesetzten genehmigt - länger als 10 Stunden an einem Tag gearbeitet hat und auf dem Rückweg einen Autounfall hatte. Der Arbeitgeber hat die volle Schuld für diesen Unfall aufgrund der Überschreitung der Höchstarbeitszeit erhalten.

    Viele Inhalte habe ich erst im Studium verstanden, als ich lernte, sie auf Grundschulniveau herunterzubrechen. Ich konnte mir die Formel der Rechteckflächenberechung nie merken. Als ich aber 1x1 Aufgaben mit Fliesen (Punktefeld) darstellen musste - war mir alles plötzlich glasklar. Und es gab mehrere dieser aha Effekte.

    Will damit zum Ausdruck bringen: Mir hätte es sehr geholfen, wenn ich Praxisbezüge gehabt hätte und nicht einfach Mathe als "lebloses" Fach erlebt hätte.

    Du beschreibst ein Modell. Modelle sind hilfreich und sinnvoll und zur erkennen, welches Modell für welchen Schüler hilfreich ist, ist hohe Kunst des Matheunterrichtes. Das ist aber etwas anderes als Praxisbezug.

    Soll doch jeder so seine Arbeit machen, wie er glücklich ist, ohne dem anderen vorzuwerfen, dass er zu wenig oder zu viel arbeitet.

    Jeder wie er mag.

    Ich denke mal, du weißt genau, dass die Realität anders aussieht.

    Es gibt Vorgaben über Aufgaben und Arbeitszeit von Lehrkräften.

    Zu den Aufgaben von Schulleitung gehört eigentlich, darauf zu achten, dass eine vernünftige Bandbreite darum nicht verlassen wird, also niemand um 13 Uhr die Kreide fallen lässt und nichts mehr macht, aber genau so, dass niemand in einer Art und Weise arbeitet, die langfristig gesundheitsgefährdend ist. Eine Klarheit der Schulleitung in diesen Dingen sorgt auch dafür, dass sich KuK nicht gegenseitig mit der oben beschriebenen Kinderkacke triezen.

    Bezogen auf BL und Schulform. Die Gymnasien bei uns erhalten gefühlt sehr viele Beförderungsstellen.

    Die der Stellschlüssel ist in allen Schulformen des höheren Dienstes des jeweiligen Bundeslandes nahezu gleich. Subjektiv andere Eindrücke entstehen meistens durch unterschiedliche Systemgrößen.

    Kann bitte ein Mod den Blödsinn in einen neuen Thread mit dem Titel "Überflüssiger Austausch von Klischees über Männer und Frauen im Lehrerberuf" auslagen, bevor sich wieder eine kleine Gruppe User hier gegenseitig so triggern, dass vom ursprünglichen Thema nichts mehr übrig bleibt?

    Niedersachsen hat eine landesweite Bettermarks-Lizenz genau für diese Zwecke gekauft. Die Plattform ist nicht perfekt, keine andere kommt aber näher an das gewünschte heran. Die Integrationsprobleme in die Niedersachsen-Cloud sind bekannt und verursachen aktuell einen ziemlichen Aufruhr, da sie durch das Land völlig unnötig herbeigeführt worden sind, da man alle Dienst auf moin.schule vereinen will ohne dass die Platform technisch ausgereift wäre. Das wird sich in den nächsten Woche zumindest so weit lösen, dass Bettermarks wieder vernünftig nutzbar sein wird.

    Ansonsten empfehle ich stark, die angeschafften und bezahlten Lösungen auch zu nutzen, denn niemand wird dir etwas vergleichbares gratis zur Verfügung stellen.

    Selbst in der Ukraine ist nur ein Bruchteil der wehrfähigen Männer tatsächlich eingezogen worden. Eine Arme muss nicht nur da sein, sie muss auch finanziert und versorgt werden und es muss Nachschub produziert werden. Die wenigsten Kriege werden heute in einer "Entscheidungsschlacht" entschieden, meistens geht es über Verschleiß und Abnutzung.

    Das ist ja wohl auch die Hoffnung der Ukraine, da Russland nach allen neutralen Informationen sein Material aus dem kalten Krieg in einer unglaublichen Frequenz verbrennt.

    Auch in Niedersachsen sind es 41. Es gibt kleine Unterschiede, aber letztlich wollte ich nur darauf hinaus, dass Lehrerarbeitszeit sich nicht alleine an Debutatsstunden bemisst. Ich wohne im Grenzgebiet Nds/NRW und höre mir von KuK aus NRW regelmäßig an, wie gut wir es hätten, da wir nur 23,5 statt 25,5 Debutatsstunden hätten. Von KuK, die wirklich mal von NRW nach Nds wechseln, darf ich mir aber anschließen anhören, dass sie darüber verwundert sind hier eher mehr als weniger zu arbeiten.

    Lehrerarbeitszeit ist komplex und tatsächlich sind Lehrkräfte wohl auch ein Beruf, bei dem die Arbeitszeit trotz gleicher Randdaten den größten Schwankungen unterliegt, weil der Beruf viele Möglichkeiten liefert, sich wahlweise in den Kollaps zu arbeiten oder sich einen schlanken Fuß zu machen.

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